perfekt!57
Commodore
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- Feb. 2003
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Das soetwas möglich ist, hätte ich auch nicht für möglich gehalten:
"Wir hatten in voran gegangenen Kapiteln bereits erwähnt, dass der heutige Testkandidat mit Namen P5AD2-E Premium im Test mit einer Übertaktung der Grafikkarte mittels BIOS Trick auf das PCI-Express Interface arbeitete. Wir waren nicht in der Lage, diese Übertaktung zu umgehen."
http://www.hardtecs4u.com/reviews/2005/asus_p5ad2-e/index16.php
"Änderungen diverser Optionen brachten keine Abhilfe. Nein, die Wahl anderer Optionen, wie z.B. Auto förderten nur höhere Übertaktungen ans Tageslicht. Im Auto-Mode standen die Default Werte auf 367,5 / 1047,4 MHz. Was tun? Ein fairer Vergleich ist im Prinzip schlicht nicht mehr möglich und vom Prinzip her, hätte man ein solches, "bis zu den Zähnen bewaffnetes" Mainboard aus einem Roundup heraus disqualifizieren müssen.
Diese Aussage ist allerdings auch nicht ganz korrekt, denn immerhin gewährt ASUS bei seinem Produkt ja diese OC-Einstellungen von Hause aus, allerdings hat der Hersteller bislang noch nicht offiziell dazu Stellung bezogen, wie man mit Garantieansprüchen der Anwender umgehen wird, wenn z.B. die Grafikkarte auf Grund unwissentlicher Übertaktung beschädigt wird, denn dies wäre ein Garantieanspruch für ASUS, gleich welche Karte im System werkelt.
Ein kurzer Blick auf die tabellarische Gegenüberstellung der 3D-Benchmarks zeigt schnell, von was wir zuvor sprachen. Obgleich das ASUS Motherboard seit Anfang November den Medien zum Test vorliegt, so hinterlassen die BIOS Versionen auch weiterhin den Eindruck spezieller Media-Versionen, schlicht um in Benchmarks besser abzuschneiden. Es sind hier zwei Frames pro Sekunde, dort sind es vier im Vergleich zu einem nicht getweakten Vertreter des i925XE Chipsatzes, doch es bleibt in Balkendiagrammen ein optisch sofort wahrzunehmender Vorsprung.
Doch die Tabelle und die gegebenen Informationen relativieren den einen oder anderen Punkt. Vergleichen wir nämlich 3D-Spiele fremde Benchmarks(!), so erblicken wir durchaus einen Gleichstand in der Leistung eines ASUS P5AD2-E Premium und eines Intel D925XECV2 Motherboards. Hier vorne, dort hinten, es ergibt sich kein wirklich greifbares Ergebnis.
Und ebenso zeigt sich, dass die umworbene Option von ASUS mit Namen HyperPath in der Praxis ebenfalls nicht zu überzeugen vermag. Ob die Option auf Auto stand, manuell aktiviert oder deaktiviert war, die Ergebnisse auf dem ASUS Board blieben gleich. Nach wie vor ist es unklar, was genau ASUS in den Registersettings des BIOS geändert hat, um im synthetischen Benchmark die höhere Leistung einzufahren.
Ich bin ja nicht besonders klug. Daher fand ich vor allem die techn. Möglichkeit so interessant und bemerkenswert, nämlich dass es möglich ist, via (geheimen) BIOS-Tricks, aufs PCIe-Interface wirkend, nur und nur in 3D-Benchmarks(!) die Graka zu übertakten.
"Wir hatten in voran gegangenen Kapiteln bereits erwähnt, dass der heutige Testkandidat mit Namen P5AD2-E Premium im Test mit einer Übertaktung der Grafikkarte mittels BIOS Trick auf das PCI-Express Interface arbeitete. Wir waren nicht in der Lage, diese Übertaktung zu umgehen."
http://www.hardtecs4u.com/reviews/2005/asus_p5ad2-e/index16.php
"Änderungen diverser Optionen brachten keine Abhilfe. Nein, die Wahl anderer Optionen, wie z.B. Auto förderten nur höhere Übertaktungen ans Tageslicht. Im Auto-Mode standen die Default Werte auf 367,5 / 1047,4 MHz. Was tun? Ein fairer Vergleich ist im Prinzip schlicht nicht mehr möglich und vom Prinzip her, hätte man ein solches, "bis zu den Zähnen bewaffnetes" Mainboard aus einem Roundup heraus disqualifizieren müssen.
Diese Aussage ist allerdings auch nicht ganz korrekt, denn immerhin gewährt ASUS bei seinem Produkt ja diese OC-Einstellungen von Hause aus, allerdings hat der Hersteller bislang noch nicht offiziell dazu Stellung bezogen, wie man mit Garantieansprüchen der Anwender umgehen wird, wenn z.B. die Grafikkarte auf Grund unwissentlicher Übertaktung beschädigt wird, denn dies wäre ein Garantieanspruch für ASUS, gleich welche Karte im System werkelt.
Ein kurzer Blick auf die tabellarische Gegenüberstellung der 3D-Benchmarks zeigt schnell, von was wir zuvor sprachen. Obgleich das ASUS Motherboard seit Anfang November den Medien zum Test vorliegt, so hinterlassen die BIOS Versionen auch weiterhin den Eindruck spezieller Media-Versionen, schlicht um in Benchmarks besser abzuschneiden. Es sind hier zwei Frames pro Sekunde, dort sind es vier im Vergleich zu einem nicht getweakten Vertreter des i925XE Chipsatzes, doch es bleibt in Balkendiagrammen ein optisch sofort wahrzunehmender Vorsprung.
Doch die Tabelle und die gegebenen Informationen relativieren den einen oder anderen Punkt. Vergleichen wir nämlich 3D-Spiele fremde Benchmarks(!), so erblicken wir durchaus einen Gleichstand in der Leistung eines ASUS P5AD2-E Premium und eines Intel D925XECV2 Motherboards. Hier vorne, dort hinten, es ergibt sich kein wirklich greifbares Ergebnis.
Und ebenso zeigt sich, dass die umworbene Option von ASUS mit Namen HyperPath in der Praxis ebenfalls nicht zu überzeugen vermag. Ob die Option auf Auto stand, manuell aktiviert oder deaktiviert war, die Ergebnisse auf dem ASUS Board blieben gleich. Nach wie vor ist es unklar, was genau ASUS in den Registersettings des BIOS geändert hat, um im synthetischen Benchmark die höhere Leistung einzufahren.
Ich bin ja nicht besonders klug. Daher fand ich vor allem die techn. Möglichkeit so interessant und bemerkenswert, nämlich dass es möglich ist, via (geheimen) BIOS-Tricks, aufs PCIe-Interface wirkend, nur und nur in 3D-Benchmarks(!) die Graka zu übertakten.
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