auf Spammail geantwortet

fL1pp1

Ensign
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Apr. 2008
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Hallo liebe CB'ler

meine ahnungslose Mutter bekam gestern eine der berüchtigten "Sie haben bei Firma XXX Schulden i.H.v. XXX" von einer vermutlich gehackten t-online-Emailadresse. In ihrer Art auf Unverschämtheiten prompt zu reagieren tat sie beides: sie öffnete den Anhang (der sich iher Aussage nach allerdings nicht öffnen ließ) UND schrieb eine Mail an den Absender zurück.
Kurz darauf wurde ihr durch Recherche klar, dass sie in die Falle getappt ist.

Verzweifelt bat sie mich um Hilfe, da ich jedoch keine Vorstellung darüber habe wie tief der Kaninchenbau solcher Angriffe wirklich ist, frage ich Euch, was droht nun im schlimmsten Fall ? Das betroffene System ist ein MacBook. Ich habe bereits AntiVir durchlaufen lassen, dieser schlug jedoch nicht auf Trojaner o.Ä. an. Ich gehe davon aus, dass ein schlechter Trojaner ggf. sofort erkannt würde?! Ist im schlimmsten Fall auch ihr WLAN (WPA2) nun hackbar? Habe ihr zunächst angeraten jegliche Internetverbindungen zu kappen.

Liebe Grüße
 
Nur nicht mehr hinter der Sache sehen als da ist! Vermutlich war irgendein Trojaner/Virus o.Ä. im Anhang der eMail. Und sehr vermutlich kann selbiger Schädling nur mit Windows. Mac war doof, wollte er nicht.
Also eMail löschen, zur Sicherheit aktuellen Virenscanner laufen lassen und die Sache dann vergessen.
 
Ich würde fast wetten das du dir keine Sorgen machen brauchst weil es sicher ein Virus oder dergleichen für Windows war der auf einem Mac einfach nicht funktioniert.

Bezüglich Antiviren Programme für Macs kenn ich mich leider nicht aus, bei Windows ist aber AntiVir jetzt nicht so der Held der viel findet, würde mich beim Mac also wohl auch nicht drauf verlassen.
 
Wenn sie den Anhang geöffnet hat, dann würde ich das an deiner Stelle nochmal tun, um zu sehen, ob er sich echt nicht öffnen ließ oder ob da irgendwas schnell im Hintergrund passierte, was deine Mutter nicht bemerkt hat.

Wenn es sich echt nicht öffnen lässt, dann gehts nur um die beantwortete Mail.
Da kann ja nicht viel passieren.


Ist die Datei geöffnet worden, dann können damit auch WLAN Passwörter ausgelesen worden sein.
 
Die meisten Viren/Trojaner in solchen Anhängen sind für die Windows-Betriebssysteme gedacht, weil nunmal die meisten User ein solches System benutzen.
Ich denke mal, dass solche Programme unter Mac OS nicht ausführbaren Programm Code enthalten.
Das einzige, was Deine Mutter fürchten muss, ist, dass sie mehr SPAM bekommt.
 
wpa2 ist nicht hackbar, sofern kein trojaner den hinterlegten code weitergibt... aber diese mail hat einen anderen zweck als ein wpa2 passwort weiterzugeben. wozu auch, der "anwalt" weiss ja nicht, wo du wohnst...

die wahrscheinlichkeit, dass der anhang auf einem osX ausgeführt wird (sofern kein windows läuft) ist gering... wurde der anhang mit windows geöffnet (bootcamp) ist dieser pc als korrupt anzusehen. malwarebytes intensiv scannen lassen und nichts mehr am lappi machen, ausser malwarebytes zu aktualisieren. sollte was gefunden werden, müssen alle passwörter (besonders mail, bank, kreditkarten, onlineshop usw...) gewechselt und akribisch den bankauszug auf falsche buchungen absuchen.

und wichtig: deiner mutter mal den umgang mit den bösen email anhängen noch einmal genau erklären, sowie die konsequenzen eines "antworten" auf eine spammail noch einmal klar darstellen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Anhang ging nicht zu öffnen was sagt uns das ...

Anhang war zu 99 % im ZIP Format und für Windo(OF)w´s User gedacht . Also da du ja selber sagst nix gefunden und auch sonst nix passiert kann man von ausgehen sauber .

Aber da ihr geantwortet habt schließ ich mal drauf das ihr nun öfters solche Mails bekommen werdet .
 
Hmm, es gibt aber auch ZIP Entpacker für MacOS, soweit sollte man schon denken!

Antivirus, Antispam laufen lassen, Firewall Status überprüfen, WPA2 Passwort ändern. Ich würde vielleicht auch über das DiskUtility mal die Berechtigungen reparieren/anpassen lassen, für den Fall, dass da was gedreht wurde. Ist sie als "Admin" oder normaler User im System angemeldet? Wenn als Admin, dann würde ich das mal schleunigst ändern!
 
Okay, erstmal vielen Dank für die Antworten.
Das beruhigt etwas. Sie meinte gerade noch am Telefon, dass sich der Anhang wirklich nicht öffnen ließ und mit einer Fehlermeldung endete.
Den Tip mit virustotal hätte ich gern probiert, allerdings hat sie die Email aus Angst bereits "sicher gelöscht".
Hoffen wir also, dass der Anhang wirklich nichts mit MacOS anfangen konnte.

Was bleibt ist die Antwort auf die Email. Ich gehe davon aus, dass ihre Adresse jetzt im Botnetzwerk (!?) registiert ist. Sind außer weiteren Spammails sonst noch Gefährdungen zu erwarten ? Ist möglicherweise der Schriftwechsel überwacht ?
 
ja, noch mehr massenweise spammails von anderen forderungen und anderen anhänge... und falls deine mutter auch noch die adresse und telefonnummer preisgegeben hat: telefonterror und briefsendungen die den briefkasten sprengen, mit ähnlichen inhalten der email und massenweise gewinnbenachrichtigungen (die keine sind)
 
Die Adresse war doch schon vorher bekannt. Sonst hätte sie die Mail doch gar nicht erst bekommen.

Und echte Forderungen kommen per Briefpost.
 
Dass echte Forderungen per Briefpost kommen ist ihr auch klar, das bewog sie ja dazu der Sache auf den Grund zu gehen. Sie war wohl angesichts der Tatsache, dass sie ganze Aktion noch vor dem morgendlichen Zähneputzen stattfand nicht ganz geistesgegenwärtig. :freaky:

Wichtig wäre aber weiterhin zu wissen, ob der Emailverkehr dieser Adresse jetzt von Dritten eingesehen, umgeleitet, sonstiges werden kann !?
 
Kraligor schrieb:
Wie soll das funktionieren?

Wenn ich das wüsste wär ich beim BND :) !?
Keine Ahnung. Möglicherweise kennen die, die dahinterstecken jetzt irgendwelche relevanten Daten um den Account zu hacken oder weiß der Fuchs.

Aber umso erfreulicher wenns nicht geht, dann scheint ein Providerwechsel ja bei ausbleiben von mehr Spam nicht nötig.
Vielen Dank.
 
die wahrscheinlichkeit, dass der anhang auf einem osX ausgeführt wird (sofern kein windows läuft) ist gering... wurde der anhang mit windows geöffnet (bootcamp) ist dieser pc als korrupt anzusehen. malwarebytes intensiv scannen lassen und nichts mehr am lappi machen, ausser malwarebytes zu aktualisieren. sollte was gefunden werden, müssen alle passwörter (besonders mail, bank, kreditkarten, onlineshop usw...) gewechselt und akribisch den bankauszug auf falsche buchungen absuchen.
Dein gut gemeinter Vorschlag hat einen Haken: Malwarebytes lässt sich nicht unter Mac instalieren und demzufolge kann Malwarebytes da auch nicht nach Schädlingen suchen. Auf die Schnelle wüsste ich jetzt auch nicht das es eine Mac version von Malwarebytes geben würde.
@fL1pp1
Wen du die Möglichkeit hast bei deiner Mutter vor Ort zu sein, würde ich dort ihr Mac Gerät mit einer sog. Antivirus Live CD wie Kaspersky Rescue Disk: http://support.kaspersky.com/de/viruses/rescuedisk/ überprüfen und wenn ihr nach einer Alternative für AntiVir für Mac sucht, schaut euch bzw du mal das an: http://www.avast.com/de-de/free-antivirus-mac
 
Zuletzt bearbeitet:
ähmmm purzelbär..... ich schrieb wohl deutlich genug.... falls der anhang unter windows geöffnet wurde (bootcamp)....
ohne haken oder öse.
 
Sorry chrigu dann muss ich mich wohl bei dir entschuldigen weil ich dein Posting nicht richtig gelesen hatte.
 
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