Da hier ja zum Teil auch schon physikalische Effekte (welche ja dann logischerweise auch grafisch möglichst hübsch dargestellt werden sollen) angesprochen wurden, kommt hier mein MostWanted-Effekt:
Ein vernünftiges Physik bzw. Partikelsystem, welches gerade in Shootern die Eigenheiten verschiedener Materialen wie Holz, Beton oder Metall bei Beschuss berücksichtigt. Aktuell meine ich z.B. Stranglehold, welches mit guten Ansätzen schon in die richtige Richtung geht.
Aber vielleicht verdeutliche ich das mal an folgendem Beispiel:
Frage: Was ist der härteste Gegner in Shooter-Spielen? Na...? Holzkisten. Gefolgt von ihren ebenso gefürchteten Begleitern, den Pappkartons. Treten meist im Rudel auf, gern auch gestapelt.
Typische Szene, vorzugsweise zu finden in den ach so realistischen Taktikshootern wie aktuell gerade in RS:Vegas oder Ghost Recon 2: Die, laut Verpackungstext, "realistischste und herausforderndste KI, die jemals programmiert wurde...blafaslelsülz", geht in Deckung. Hinter Holz und Pappkisten. Kein Problem: Mr. 7.62 klärt das schon.
Sekunden später starrt man dann auf den GameOver-Bildschirm. Nachdenklich überlegt man, was da gerade verkehrt gelaufen ist...
Höre ich da gerade ein kollektives aufseufzen traumatisierter Shooterspieler, die schon mit Raktenwerfern in der Hand an Holztüren gescheitert sind...?
Ich möchte also endlich mal einen Shooter, in dem berücksichtigt wird, das z.B. Holz eben keinen Schutz vor Beschuss bietet, schon gar nicht vor Kaliber 7.62. Das muss doch langsam mal machbar sein. Das Spiel "Söldner" -so grottig es auch war- hatte das auch schon geschafft.
Das ganze am besten dann noch grafisch mit entsprechenden Partikeleffekten versehen.
Flüssigkeitssimulationen sind immer noch eines der größten Probleme.
@Wintermute: Na das hast Du ja sehr diplomatisch umschrieben...

Ich zitiere mal das Lexikon des Unwissens, Seite 221:
Im Allgemeinen verlangt die Beschreibung der Bewegung einer Flüssigkeit die Lösung der Navier-Stokes-Gleichung, benannt nach zwei Mathematikern des 19. Jahrhunderts, die Geschwindigkeitsänderungen in Bezug zu Druckänderungen in Flüssigkeiten setzen. Bis heute ist allerdings keine Lösung für diese Gleichung bekannt, schlimmer noch - niemand weiß, ob überhaupt eine Lösung exisitiert.