Aufgaben für Schülerpraktikanten!

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Lt. Commander
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Hey Leute!

Habe heute erfahren, dass ich nächste Woche einen Praktikanten für 2 Wochen bekomme (8. Klasse Hauptschule).

Hab allerdings keine Ahnung was ich dem für Aufgaben geben soll. Aus meinem Team weiß natürlich auch keiner etwas. Bin Software-Entwickler und denke mal dass die tägliche Arbeit ihn definitiv überfordern würde und hätte jetzt eher an etwas Officemäßiges gedacht.

Fällt euch da igendetwas ein? :| Bin echt ahnungslos, kenne mich zwar sehr gut aus mit Office & Co hab aber eigentlich überhaupt nichts damit zu tun in der Arbeit.
 
Wieviel Zeit kannst du den aktiv mit ihm verbrigen pro Tag?
Mini Programmier Einstieg wäre ja möglich..

Office Aufgaben? Wäre doof, er will ja wissen ob die Softwareentwicklung was für Ihn ist oder eher nicht...
 
Zeige ihm doch einfach, worin Dein job besteht - damit er sich diesbezüglich orientieren kann. Als zweiten Teil würde ich dem Prakti zeigen, was "geht und was nicht" - und ihn damit auch fordern. Wichtig ist, das der Prakti Fragen stellen kann. :-)
 
ein hauptschüler bei der software-entwicklung? *hust* falls es das wirklich gibt, evtl jmd. über die schulter schauen lassen, oder mit zu den azubis ausm 1. LJ (falls ihr sowas habt) zusammensetzen. oder grundlagen fürs wb-programmieren mit html und css, falls ihr sowas macht.
 
Um die typischen Klischees zu Praktikas zu erfüllen, würde ich ihm noch zeigen wo die Kaffeemaschine steht ;)
 
Jo, lass Ihn zu schauen und sich einbringen. Vielleicht ist Er ja n kleiner Hacker. ;)
Kannst du ja nicht wissen.
Als Kaffeeholer zu missbrauchen wär nicht angebracht.
Vielleicht habt Ihr ja ne Kiste an der Er sich austoben kann. Irgendwas wo Er nichts ernsthaft zerstören kann^^

Ich lass unsere Praktikanten immer mit ran klotzen, gut wir sind auch ein Handwerklich orientierter Betrieb.
 
Zeige ihm doch einfach, worin Dein job besteht - damit er sich diesbezüglich orientieren kann. Als zweiten Teil würde ich dem Prakti zeigen, was "geht und was nicht" - und ihn damit auch fordern. Wichtig ist, das der Prakti Fragen stellen kann. :-)
Wenn man selbst arbeiten muss (und das nicht gerade auf irgendeinem Dauer-Kaffeepausen-Amt), wird das schwer alles so "nebenbei" zu erfüllen.

Sei einfach flexibel. Wenn der Junge schon einige Erfahrung mit Computern hat oder gar programmieren kann, findet sich besimmt irgendeine Tätigkeit.
 
Hallo

Also wenn wir bei uns mal Praktikanten haben, dann machen diese auch im kleinen all das was wir sonst auch tun. Bei mir heißt das z.B. Löten Platine ätzen und bestücken oder sogar wenn noch Zeit ist erste Gehversuche bei der Microcontroller Programmierung (Arduino Plattform).
Ich denke am einfachsten ist es ihm alles zu zeigen und ihn dann selbstständig kleine einfache Programme schreiben lassen um ihn in die Materie einzuführen.

Nur so kann man ihm zeigen was der Beruf beinhaltet und den Zweck des Praktikums auch erfüllen, d.h. dabei zu helfen etwas über einen Beruf zu erfahren und rausfinden ob der Beruf geeignet ist. Nur zugucken oder Kaffeekochen und Akten sortieren ist ja auch ziemlich langweilig.
 
Ich weiß nicht. Aktiv verbringen vielleicht ~ 2 Stunden. Aber natürlich wäre ich immer da, wenn er eine Frage hat oder so.

Naja, worin mein Job besteht ist ziemlich schnell erklärt denke ich. Das mache ich natürlich, aber glaube kaum dass ich damit 2 Wochen füllen kann.

Wäre natürlich optimal, wenn er schon ein bisschen was von Programmierung weiß. Davon gehe ich jetzt aber mal nicht aus.
 
Mache derzeit selbst ein Praktikum im Bereich Software Entwicklung, allerdings insgesamt 3 Monate.

Mein erster Praktikum in diesem Bereich ist schon paar Jährchen her Durfte damals für meinen Chef nach Bewertungen der Software googlen, also was total sinnloses machen. Hatte schon schönere Berufseinblicke.

Ich würde dir empfehlen im erst mal zu zeigen was man als Entwickler macht, ein paar Ergebnisse deiner Arbeit präsentieren und ihm einen wirklichen Einblick in deinen Beruf geben. Ihn zu Officeaufgaben "abzuschieben" erfüllt ja nicht seinen Wunsch.

Praktikantenbetreuung ist zwar Arbeitszeit die flöten geht, aber immerhin auch die Zukunft.

greetz
 
also ich musste dieses jahr beim praktikum (11. gymnasium) beim bauamt ziemlich viel office machen.
 
auf jedenfall kann sich der praktikant jetzt schon glücklich schätzen, so eine tolle stelle bei dir zu bekommen :)

wäre es denn möglich mit dem praktikaten kontakt aufzunehmen und sein vorwissen/interesse vorab abzuklären?

fände es auch interessant zu erfahren, was nach dem praktikum bei rumgekommen ist.
 
Office ist gar nicht sooo verkehrt.
Vieles wird heute doch direkt in Office inkl. VBasic umgesetz, wenns nicht gar rein mit Excel möglich ist.
Lass ihn Diagramme erstellen, Folien verknüpfen und so.
Wenn er später eine EDV-Lehre macht, dann lernt er in der Schule erstmal wieviele Tasten eine Maus hat und für was die gut sind...

Weiters kannst ihn ja mit Java rumbasteln lassen, oder dem MS-Frontpage.
Zeig ihm das Bios und was man da warum einstellen kann.
Zeig ihm das anwählen von Homepages über die DNS(Router z.B.)

Zeig ihm in Visualbasic oder einer ähnlich einfachen Sprache wie man Hallo auf den Bildschirm zaubert, lass ihm mit Grafikbefehlen die Zeit vertreiben... hab ich in dem Alter 18h am Tag gemacht am Amiga 500.
:)

Lass ihn einen Arbeitsplatz einrichten, falls die Möglichkeit besteht, alles richtig zusammenstöpseln.
Windows neu aufsetzen lassen usw.
 
Zuerst einmal brauchst du Zeit.
Weil wenn man nicht möchte das der Praktikant sich vorkommt als wäre er über, dann muss man sich viel Zeit nehmen.

Ich komme zwar aus der Richtung Handwerk bohren, schweißen, reparieren, aber bei uns lief das so.

Zuerst einmal gab es eine ordentliche Betriebsführung, damit der auch weiß was es so alles zu sehen gibt.
Dabei kann man sich gut unterhalten und ein bisschen warm werden. Anschließend weiß man auch ob der Praktikant schon etwas Erfahrung in dem Gebiet hat.

Danach bin ich meiner Arbeit nachgegangen und habe im kleine Aufgaben überlassen.

Was bei dir aber so wohl nicht klappen wird. Weil mal eben eine Website programmieren oder ein Programm ist wohl eher schlecht.

Vielleicht kannst du ihm ja Grundlagen in PHP beibringen, ich bin auch mit ca 15 angefangen und es hat geklappt.

Aber wichtig ist auf jeden Fall Zeit nehmen, Fragen beantworten und ihm Aufgaben überlassen die er bewältigen kann die aber dennoch eine Anforderung sind. (Für das Erfolgsmoment)
 
stell mal eine umfage, was sekundarstufe I schüler gern machen würden, wären sie in einer softwareschmiede.
 
Und dann kommt die Antwort, die sich bei dieser Altersgruppe auch in Form einer Frage auch regelmäßig in Computerforen tummelt: Ein tolles Game wie Crysis programmieren, müsste ja wenn man sich wirklich anstrengt in ein paar Monaten machbar sein ;)
 
Vielleicht wäre es sinnvoll, ihn eine Art "Schulungsunterlagen" für eines eurer geschaffenen Produkte erstellen zu lassen?

Das kann man interaktiv aufbauen (also vielleicht ihm ein Joomla oder so aufsetzen) oder eben nur als PDF-Dokument. Vielleicht auch eine Präsentation über das Produkt, welches sich bei Verkaufsgesprächen nutzen ließe .....

Keine Ahnung, ob das interessant ist - wäre nur so eine Idee. Wenn er programmieren kann, dann findet sich da sicher etwas anderes. Dann könnte man ihm vielleicht die "technische Seite" etwas näher bringen - UML-Entwurf und Präsentationen auf technischer Ebene für Administratoren entwerfen. Vielleicht Admin-Schulungen entwerfen und niederschreiben. Dazu kann er ja auf einem Server auch kleinere Testscripte schreiben oder Scripte, die die Einrichtung der Software vereinfachen könnten.

Keine Ahnung - dazu weiß man zu wenig, was ihr genau macht. Softwareentwicklung ist ein weites, umfangreiches Feld.

Vielleicht kann man ihn auch mal einen Tag oder zwei Tage mit zum Kunden nehmen.
 
Als erstes würde ich fragen, was er gerne machen würde! Wenn er keine Antwort weis:

Ich würde ihm einen kleinen Einstieg in Java/die Programmiersprache deiner Wahl geben und dann mit Hilfe von einfachsten Befehlen (if/for-Scheilfe/and/or/xor) ein kleines Programm erstellen lassen.

Wenn ihm das gefällt, kannst du die Aufgaben schwieriger machen. Wenn nicht, dann probiers mal mit Webdesign, denn da sieht man direkt was man fabriziert!
 
solche praktikanten könnten auch gutes bringen. Ich wurde an meinem ersten Tag (in meinem jetzigen nebenjob) einfach mal vor das Softwareprodukt gesetzt. Ich sollte versuchen, es genau nach Handbuch zu bedienen. Da die software noch in der Entwicklung war, konnten so einige Schwachstellen im Handbuch, aber auch einige Bugs gefunden werden.

Ansonsten, je nach Zeit natürlich ein paar Grundlagen: Grundaufbau Computer (Hardware basteln), Datenverarbeitung innerhalb des Rechners (neumann modell), dann halt Datentypen, kleinere Programme (z.b. nen BMI rechner oder anderes). Eventuell auch mal nen Blick in die Planungsphase geben. Was soll der aktuelle Teil (an dem gearbeitet wird) können, wie könnte mans realisieren...
 
Das mit dem "Bugs ausfindig machen" ist an sich auch recht interessant - mit der Dokumentation das hatte ich ja schon angesprochen.

Vielleicht kann man hier auch einmal die Einarbeitung in ein Bugtracking-System fordern und ggf. Unterlagen dazu ausfertigen lassen - sodass sich neue Mitarbeiter schnell in's Testmanagement/Issue-Management einfinden. Sind auch zwei sehr spannende Teilbereiche.
 
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