Ausbelichtungen von Saal-Digital sind zu dunkel

jonesjunior

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Hallo,

heute habe ich Fotos von saal-digital erhalten und bin enttäuscht, da alle zu dunkel sind.
Ich gehe davon aus, dass mein Monitor (Dell U2311) falsch eingestellt ist.
Mit einer Kalibrierung habe ich mich noch nicht intensiv befasst, dass ist wohl der Fehler.

Vor der Bestellung hatte ich schon einen Test-Print vorliegen.
Dennoch ist es mir schwer gefallen, die Helligkeit und den Kontrast des Monitors an den Testdruck anzupassen, weil dieser praktisch keine Leuchtkraft besitzt.

Momentan verwende ich folgende Einstellungen:

Helligkeit: 30
Kontrast: 70
Farbtemperatur: 6500k

Ich verstehe das mit diesen ICC Profilen nicht wirklich. Ich habe ein Softproof(?!) Profil von saal installiert und muss dieses beim Exportieren in Lightroom wohl auswählen oder?


Ich will doch einfach nur, dass die Ausbelichtungen so aussehen wie auf meinem Monitor. :(

Über Tipps würde ich mich freuen.

Gruß
Jonas
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für die Links.
Habe jetzt ein wenig die Helligkeit und den Kontrast im Treiber zurückgeschaubt, zuvor habe ich die Einstellungen nur am Monitor vorgenommen.
Dennoch verstehe ich nicht, warum die Unterschiede so extrem sind.
Hat es was mit diesem ICC Profil auf sich?
 
Der Monitor muss einfach so eingestellt sein, dass jede Farbe von seinem 1. Wert an dargestellt wird, so dass die Farben im Gesamten gleichmässig verteilt sind und auch das ganze Farbspektrum des Monitors genutzt werden kann.

In wie fern das etwas mit ICC Profilen zu tun hat kann ich leider nicht beantworten, falls du aber lust hast mehr darüber zu erfahren kann ich dir nur die englische Wikipedia Seite dazu empfehlen. http://en.wikipedia.org/wiki/ICC_profile
 
Ich hab ein kalibrierten Monitor (IPS-Panal) und hab auch schoin herausgefunden, dass ich bei saal-digidal meistens die Bilder etwas heller stellen muss.

Bei mir waren die Bilder auch immer zu dunkel... Ansonsten bin ich von der Qualität sehr angetan.
 
Der Monitor muss einfach so eingestellt sein, dass jede Farbe von seinem 1. Wert an dargestellt wird, so dass die Farben im Gesamten gleichmässig verteilt sind und auch das ganze Farbspektrum des Monitors genutzt werden kann.

Das macht man mithilfe der einzelnen RGB Regler am Monitor oder?

@Gabba-Gandalf:
Aber du lädst die Jpgegs ganz normal hoch, ohne das ICC-Profil beim Export der Bilder angewendet zu haben?

Habe soeben das hier gefunden:
http://www.lightroom-plugins.com/ProofIndex.php

Da bin ich morgen mal gespannt, wie das funktioniert.
 
Wenn du sicher gehen willst: http://www.datacolor.eu/de/produkte/monitor-und-bildschirm-kalibrierung/spyder4pro/index.html

Ich hab mir vor einer Weile den Spyder 3 Pro gekauft, und es bisher nie bereut.
Man kann das ja auch jahrelang benutzen, ist also im Prinzip gar nicht so teuer (jedenfalls nicht so teuer, wie ständig falsche belichtete Ausdrucke wegwerfen zu müssen)

Man muss auch auf das Umgebungslicht beim Arbeiten achten. Tageslicht durchs Fenster ist eigentlich immer viel zu hell - aber das kann man auch mit dem Spyder messen lassen, und richtig anpassen.
 
GaBBa-Gandalf schrieb:
Ich hab ein kalibrierten Monitor (IPS-Panal)

Hast du deinen IPS-Monitor kalibriert, oder siehst du Zusammenhänge, wo keine sind?
 
zum Thema Farbmanagement kann ich diese Videos sehr empfehlen.
nimm dir mal ne Stunde Zeit und schau dir die Filmchen an.
http://www.fotodesign-winkler.de/xt/content/FM-Lektion-01.html
Wikipedia ist da etwas zu ausschweifend, da sind die Videos echt besser verständlich.

Damit du vernünftige Bilder vom Service bekommst muss deine Hardware auch mit korrekten Farbprofilen arbeiten.
d.h. das du deinem Monitor mit einem Spyder oder Eye-One ausmessen musst.
Bei dieser Prozedur wird ein ICC-Profil erstellt was in den Grafiktreiber geladen wird und somit stimmt die Anzeige dann mit den Farben überein die darbestellt werden sollen.

jetzt gibt es natürlich verschiedene Anzeigegeräte.
Röhrenmonitore, LCD-Panel (IPS/TN), OLED...u.s.w.
grundsätzlich ist es immer gut ein Profil für das Anzeigegerät zu erstellen.

es wird auch nicht der Monitor selber Kalibriert. Denn das ICC-Profil sagt der Grafikkarte welche Farbe wie dargestellt werden soll damit du das richtige zu sehen bekommst.
d.h. wenn da eine Fläche mit 10% Rot angezeigt werden soll, aber nur 8% Rot auf deinem Display ankommen, kann das dein Spyder messen und speichert die Korrekturwerte im ICC-Profil für deinen Monitor... Dann weiß deine Grafikkarte... "hey ich soll 10% Rot darstellen also sage ich dem Monitor er soll 10%+Zuschlag Rot geben" und schon siehst du 10% Rot.

alles klar?

maximal muss man die Regler für R,G,B, etwas verschieben um den Weißpunkt besser zu treffen.

diese Bilder die man sich im Internet angucken kann um daran seinen Monitor einzu-verstellen sind eher was zum weggelöscht werden.
denn erstmal hat nicht jeder Brownser eine Farbprofilunterstützung und was gravierender ist, die Einstellung wäre eh nur rein subjektiv und bei 10 verschiedenen monitoren auch 10 mal unterschiedlich.

ich hoffe das bringt jetzt etwas klarheit
 
Zuletzt bearbeitet:
Klingt einleuchtend, aber ich glaube, dass es bei den Farben nicht so viel ausmacht.
Wenn ich die Ausbelichtungen mit den Bildern am Monitor vergleiche, ist nur die Helligkeit wirklich anders, bei den Farben sind es eher marginale Unterschiede.
Leider habe ich als Schüler kein großes Budget und sehe die Investition in ein 50mm 1.8 von Canon sinvoller an als in einen Spyder.
 
jonesjunior schrieb:
Klingt einleuchtend, aber ich glaube, dass es bei den Farben nicht so viel ausmacht.

na grade bei den Farben macht das was aus.


Das die Geräte nicht grade zu Schleuderpreisen angeboten werden ist richtig.
hör dich mal um ob einer in deinem Bekanntenkreis fotografiert und so ein Ding hat.
leihen geht ja auch.
 
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