Auto anschaffen, was muss ich für den Unterhalt bezahlen?

Wir hatten vor kurzem einen Peugeot 106 Sport (60PS). Nach dieser und der Erfahrung mit nem 406 muss ich leider sagen, Finger weg.... Probleme beim 106 mit der Kopfdichtung, Probleme mit Elektrik. Versicherung ist schon günstig, die Ersatzteile leider nicht.

Einen F Astra, davon kann man echt mit ruhigem Gewissen abraten. Teile günstig, Motor top, Qualität Chassis ungenügend.

Haben uns einen Mitsubishi Colt als Zweitwagen jetzt geholt (Bj 11/99) aus zweiter Hand uns Scheckheft gepflegt, mit 125k km.

Die Frage ist auch, wo du herkommst. In Ballungszentren findest du eher was brauchbares, als auf dem Land.

Kannst wie oben bereits erwähnt nach einem Colt (hier auf Rost achten, wenn man welchen auf Anhieb findet, lieber Finger weg), Mazda 323, evtl B-Corsa (hier aber auf den Kofferraumdeckel, Radläufe und Schweller achten, Rostanfällig und nicht den 1.0L Motor nehmen, der hat eine Steuerkette (normal gut / im B-Corsa aber sehr problembehaftet)).
Kannst auch evtl mal nach Bewertungen für einen Hyndai Accent schauen.


Wenn Ihr alle Versicherungen bei einem Vertreter habt, könnt Ihr bei der Autoversicherung gute % aushandeln (im Normalfall).


Bsp Fahrzeuge:

http://suchen.mobile.de/fahrzeuge/s...EXPORT&maxMileage=125000&lang=de&pageNumber=1

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Sind zwar etwas teurer, dafür jünger und wenig Laufleistung.
 
Zuletzt bearbeitet:
der Tipp von Dave ist gold wert, ein Versicherungs Vertreter kennt oft einige kniffe und hat uns sehr viel Geld gespart, alleine der Tipp mit dem Verkehrsclub ACV ist die Jahresprämie mehrfach wert, ich bekam quasi den schutz und noch oben drauf war die Versicherungsprämie deutlich günstiger.

Ansonsten kann ich dir an Autos den 3er Golf nicht wirklich empfehlen, Motor vom 90 PS TDI ist wirklich klasse 5 Liter verbrauch wenn man schon zügig fährt und Ölwechsel sieht der meiner Mutter schon seit Jahren nicht und läuft gut aber das Auto rostet abartig weg. Der hatte keinen Unfall das weiß ich und trotzdem rostet der Schweller der Kotflügel und noch so manche stellen kommen langsam durch. Das zu beseitigen ist sehr teuer im Vergleich zu nem 1000er Anschaffungspreis.

die älteren Toyota Corolla sollen ziemlich gut sein und bekommt man auch schon ziemlich günstig, eventuell sind die was für dich, und als schwächere benziner bei Jugendlichen nicht sonderlich beliebt und demnach in der Versicherung recht günstig. Vom Golf ist auch deswegen abzuraten weil der die ganze Zeit getuned wurde und jedes Kid mit Kappe auf halb 6 so ein Auto fahren wollte. Bei meinem Golf IV merke ich das leider auch man sieht viele mit LED rücklichter und tiefer gelegt und dieses Jahr kam dann der Bescheid das die Versicherung teurer wird.... ärgerlich zumal meiner völlig Original ist und ich auch eher ruhig fahre und demnach den bockmist mitbezahlen muss den andere mit dem Auto veranstalten.
 
Hast ja noch Glück, Fanalord, den TDI zu besitzen. Der ist deutlich günstiger als die Benziner, nehme ich an? (versicherungstechnisch!)
 
Ich bin jahrelang einen Corsa B gefahren, am Ende war der 13 Jahre alt und hatte keine relevanten Rostprobleme.
Und ich bin Laternenparker.
Insgesamt ist Pflege sehr wichtig, im Winter öfter das Salz abwaschen , kleine Roststellen sofort behandeln, Rostschutz am Unterboden.
Leider habe ich keine Vollkostenrechnung gemacht, aber ein Auto ist oft viel teurer als viele denken.
Für mein aktuelles Auto sieht die Rechnung so aus:


Kaufpreis 5800 Euro.
Ich schätze eine Laufzeit von 7 Jahren, dann kriege ich wohl auch nix mehr dafür
Enstsprich einem Wertverlust von 70 Euro pro Monat.
Rund 60 Euro Benzin im Monat
Steuern und Versicherungen 30 Euro pro Monat.
HU/AU 5 Euro pro Monat
Rücklagen für Pannen und Ersatzteile im Monat etwa 50 Euro.
Macht zusammen 215 Euro pro Monat und 2580 Euro im Jahr.

Das als jemand der wenig fährt.
Man sieht, so ein Auto frisst einem finanziell die Haare vom Kopf.
Da muss man schon gut überlegen ob sich das lohnt, ausserdem kann die Karre ja auch vorzeitig ableben.
Als Jugendlicher brauchst du aber auf jeden Fall ein Auto, schon für die Mädels. :D

Trotzdem, stelle dich schon mal auf weiter steigende Preise für Benzin ein.
Gut möglich das recht bald der Zeitpunkt kommt wo du es dir einfach nicht mehr leisten kannst, geniesse es deshalb .
 
wie gerne würde ich 60€ im monat für benzin brauchen -.- das geht jeden sonntag schwub die wub in den tank-.-
 
Also wenn du so viel fährts dann solltest du auf Autogas umrüsten.
Ich hatte es im alten Auto auch und es war immer eine Freude zu tanken, auch als die Benzinpreise so explodiert sind haben wir öfter nette Tagestouren gemacht.

Geht mit dem Benziner leider nicht mehr. :rolleyes:

Hier kannst du ausrechnen wie schnell du das Geld wieder raus hast.
 
das kommt für mich nicht in frage. wenn ich ein billiges auto fahren würde dann vielleicht. aber an die "high end" motoren von bmw würde ich so etwas nicht einbauen. high end nicht weil sie max. leistung haben was auch immer, sondern weil so vom verbrauch/leistung/laufkultur einfach perfekt sind.
da will ich so einen "fremdkörper" nicht einbauen lassen.

fahre mit meinem 320d (163ps) mit 5,8 liter bei 150km/h und hügelige strecke Karlsruhe->München
hatte es auch schon werte von 5,2liter allerdings gings da nach aachen und mit 130 km/h.

aber danke für die anmerkung.
 
@alexbaxter

Kein Mensch rechnet aber den Wertverlust, HU/AU und Rücklagen zu effektiven Kosten.

Diese sind nämlich fix: Benzin, Steuern, Versicherung.
 
Der Typ "Kein Mensch" der sowas nicht mit berücksichtigt bei den laufenden Kosten ist auch der Typ der jedesmal wenn sowas kommt völlig von den Kosten überrascht wird :D

Wertverlust berücksichtige ich aber auch nicht wirklich, meine Autos gehen in aller Regel so oder so in die Presse wenn ich mit denen fertig bin.
Außerdem nimmt einem das dann vermutlich den letzten Spaß am Autofahren... Wobei, bin ja eh vor einiger Zeit dazu übergegangen beim tanken nicht mehr auf die Zahlen zu gucken. Selektive Ignoranz als Selbstschutz :D
 
@Partizan
Die Kosten gehören aber da rein. Alternativ kannst du da auch die Kreditrate oder die Rücklagen für das nächste Auto mit rein rechnen.
Das Geld bezahlts du, wenn man es in der Rechung unterschlägt bescheißt man sich nur selber.
Mir ist schon klar warum die meisten Leute das nicht machen, wie Necrol schon sagte, es nimmt einem den ganzen Spaß :-)
Als Jugendlicher sollte es einem wirklich egal sein, so die Eltern einem unter die Arme greifen.
Ein Auto hat ja auch viele "weiche" Faktoren neben dem reinen Nutzwert.

Aber wenn man dann im Arbeitsleben steht und wie ich zum Beispiel mit sinkenden Löhnen konfrontiert ist MUSS man korrekt rechnen.
Geht ja leider vielen Leute in diesem Land so.
Die Autokosten oben sind für mich fast 2 Nettomonatsgehälter, und dabei zahle ich jeden Monat 91 Euro für ne Monatskarte.
Vernünftigerweise sollte das Auto weg...aber die "weichen" Faktoren eben...
Ich will einfach auch mal spontan irgend wo hin fahren können.
Ergänzung ()

Hatte ich noch vergessen.
Falls du es nicht selber kannst lache dir einen Freund an, der sich gut mit Autos auskennt und gern dran bastelt.
Und halte ihn dir warm. :D
So jemand kann dir extrem viel Geld sparen !
Das wirklich teure bei den allermeisten Reparaturen ist die Arbeitskraft.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kann dir auch den Corsa mit 1.0 Liter Maschine empfehlen. Der hat ne Steuerkette und ist ziemlich unverwüstlich. Verbraucht ist auch sparsam, meiner liegt bei 5,5 l auf 100km.
Versicherung würde ich zur Huk Coburg gehen, die sind die günstigsten oder ne Direktversicherung wenn du im Schadenfall kein Problem mit telefonischer Abwicklung hast.
Steuer kostet 100 Euro pro Jahr, kannst Super E10 tanken. Alles in allem ist son auto ne teure sache, wenn du drauf verzichten kannst, dann lass es. ;)
 
Habe den Bericht in der ADAC gelesen. Die teuersten Autos war interessant, wenn ich aber möglichst preiswert Fahren möchte kaufe ich mir keinen Neuwagen, selbst bei den Kleinwagen ist der Wertverfall teilweise drastisch.
 
kauf dir nen kleinen Twingo oder Polo (nicht mehr als 60PS Benziner) . Versicherung um 300-400 Euro im Jahr als Anfänger. Steuer ca. 80 Euro im Jahr, sagen wir mal 500 Euro fix im Jahr, das wären ca. 40 Euro monatlich.

Dazu kommen noch Benzin und Ersatzteile wie Reifen, Auspuff, Bremsen. Kann man leicht selbst machen, aber wenn nicht, wirds da auch teuer. Rechne mal 70 Euro monatlich.

Dann kommt noch Benzin, der Verbrauch liegt unter 7l/100km Super, man kann dann auch E10 tanken wenn das Auto nach 1997 ist und beim Polo darauf achten, keinen Frostmotor zu kaufen.

Also ohne Benzin bist bei ca. 110 Euro Unterhaltskosten monatlich.

Bei 50km täglich kostet dich der Spaß nochmal 170 Euro Benzin wenn du wirklich so viel fährst.

Realistisch musst du also mit 250 - 300 Euro Kosten monatlich rechnen.
 
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