Backup@Home : An 2. Standort auslagern

einfachpeer

Lt. Commander
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Apr. 2022
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Hallo zusammen,

ich habe vor, meine NAS Sicherung an einen 2. Standort (Familienmitglied) in regelmäßigen Abständen zu sichern.
Stichwort Wasserschaden etc.
Man macht ja schon heutzutage recht viel digital, wäre ja ziemlich ungünstig, wenn alles weg ist, da Quellserver und Ziel nur eine Wand voneinander trennt.
Aktuelle Situation :
Raspi5 mit Samba = NAS, Syncthing fürs Handy
Ikea (lokale) Smart Home Steckdose die HDD 5min vor Backup start anschaltet, dann führt Borg ein inkrementelles Backup durch und danach wird die HDD unmountet und der Strom geht weg.
An sich fahre ich damit auch ganz gut, nur sind sie halt im gleichen Haus.
Würdet ihr sagen das reicht für einen normalen Heimgebrauch ?
Mir ist es halt wichtig, alles was lokal geht auch lokal zu halten. Sicherheit und so ;)

Meine Idee wäre nun ein WD My Book bei einem Verwandten hinzustellen.
Da ich ja nicht mein Backup in deren Heimnetz vertüdeln will wäre mein Plan wiefolgt :
LAN4 = Gastnetz
An LAN4 kommt die neue FritzBox
Neue FritzBox mittels WireGuard in mein Heimnetz holen
USB HDD an 2. FritzBox um FritzNAS zu nutzen.
Borg Backup auf die IP der 2. Box und auf die Lokale HDD sichern lassen.

Nun meine Frage :
Habe ich da Sicherheitstechnische Denkfehler drin ?
Würde das so hinhauen ?
Braucht man das wirklich ? (Im Unternehmen klar, aber hat man sowas wirklich zu Hause?)
Mache ich mich durch das Wireguard "unsicherer", da ich die Daten da drüber leite oder ist das ein sicherheitstechnischer "No Brainer" ?
Danke
 
warum so kompliziert? einfach immer beim Besuch tauschen.
Dann ist das auch nicht direkt beschreibbar und die HDD ist nicht dauernd an.
Immer erreichbares und beschreibbares Backup bringt nicht viel mehrwert
 
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einfachpeer schrieb:
meine NAS Sicherung an einen 2. Standort (Familienmitglied) in regelmäßigen Abständen zu sichern.

Das sind bei mir 2 x 14 TByte HDD welche im Wechsel bei Besuchen dort getauscht werden.

Dein Konstrukt waere mir zu kompliziert und von zuvielen Komponenten abghaengig die immer funktionieren muessen.
 
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"Von hinten durch die Brust ins Auge"

Backups müssen nicht in einem Komplexitäts-Exzess ausarten. Je simpler, desto robuster. Die einfachste Methode ist oft die beste.

Einzige Ausnahme: Die Bastelei ist ein Hobby. Anhand deiner Fragen vermute ich aber mal, dass dem nicht so ist.

Ein Backup in den eigenen vier Wänden zu haben ist sinnvoll für schnellen Zugriff. Es ist wahrscheinlicher, dass ein Laufwerk kaputt geht oder man versehentlich was löscht. Ein Offsite-Backup für den K-Fall braucht man nicht so oft und wenn man es braucht, dann hat man ganz andere Probleme als sich sofort um das zurückholen des Backups zu kümmern.

Je nach Menge kann man ganz wichtige Daten auch zusätzlich zu einem vertrauenswürdigen Cloudprovider schieben.
 
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