Bank Blockiert Zahlung an Händler

BeBur

Commodore
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Ich wollte Online auf einer Platform was kaufen, bzw. eine monatliche Zahlung machen (ohne zeitliche Bindung) für einen Online-Kurs. Angeboten wurde nur Kreditkarte als Zahlungsmittel. Da kam dann die Meldung "Credit Card denied". Hab dann nochmal probiert. Ging nicht. Karte war dann auch komplett gesperrt.
Bei der Bank bzw. deren Kartenservice angerufen. Die haben mir mitgeteilt, dass es an genau dieser Transaktion lag. Habe die Karte wieder freischalten lassen.
Jetzt hat mir die Bank mitgeteilt, dass ich eine einmalige Zahlung an den Händler (bzw. die Platform) genehmigen kann, auf eigene Verantwortung. Dafür muss ich anscheinend irgendein Formular ausfüllen, den Händlernamen eintragen und den genauen Betrag.

Es handelt sich nicht um irgendwelche grauzonen Geschichten, sondern eine meines Erachtens nach seriöse Platform: Link
Es geht nicht um einen teachable-account, sondern jemand hat einen teachable-kurs erstellt und verkauft diesen über teachable und das funktioniert nicht. Payment läuft komplett über teachable ab.

Auf welcher Rechtsgrundlage passiert das? Dürfen Banken einfach irgendwelche Händler blacklisten? Oder gibt es globale Listen? Kommt man da nur drauf, wenn es eine problematische Vorgeschichte gibt?

Was soll das ganze?
 
Das wären vielleicht alles fragen, die du denjenigen stellen müsstest, der deine Karte für diese Transaktion gesperrt hat, oder ?
 
Unjuristisch formuliert: die Bank muss ihre Kunden vor eigenen Dummheiten schützen.
 
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Hanni2k schrieb:
Das wären vielleicht alles fragen, die du denjenigen stellen müsstest, der deine Karte für diese Transaktion gesperrt hat, oder ?
Genau wie ihr hier im Thread kann ich kein Problem sehen, warum das nicht gehen sollte. Ist eine normale Platform, welche die Zahlung bzw. Verarbeitung der CC Daten über Stripe abwickelt.
Wenn ich da anrufe sagen die ggf. einfach 'wir sperren bei verdacht irgendwelche Seiten'. Ja das kann ich mir nun auch denken, die Frage ist ja dürfen sie das und wenn ja auf welcher Grundlage und wie sieht die gängige Praxis aus bei Banken. Das werden die mir voraussichtlich nicht beantworten.
 
Das steht in der Regel irgendwo im Kleingedruckten beim Vertragsabschluss. Wenn ich von meiner Hausbank eine Zahlung ins UK machen will, muss ich das auch extra authorisieren. Genauso wie wenn das Geld in andere nicht Euro Länder geht. Das sind einfach Schutzmaßnahmen gegen Betrug.

Vor allem bei Kreditkarten sind sie da nochmal vorsichtiger, weil dort ja in der Regel die Banken den Ausfall übernehmen, wenn es wirklich Betrug ist.
Damit meine Kreditkarte außerhalb der EU funktioniert, muss ich das auch freischalten lassen. Das machen auch nicht nur deutsche/europäische Banken so. Meine US Debitkarte muss ich für Verwendung außerhalb der USA genauso (zeitlich begrenzt) freischalten lassen.
Da es mittlerweile Services gibt, bei denen man eben nicht weiß wohin das Geld genau geht, sperren die Kreditinstitute diese vermutlich einfach.
 
Ich weiß grad nicht genau, wann ich zuletzt per CC bezahlt habe außerhalb von großen internationalen Konzernen.
Aber es würde mich durchaus wundern, wenn man nicht per CC online zahlen kann wenn der Anbieter aus dem Ausland kommt. Sollte das eine gängige Praxis sein die mir durch Paypal und Co. schlicht entgangen ist?

Ich probiere es vermutlich demnächst mal mit einer anderen Karte von einer anderen Bank. Bin gespannt ob das dann geht :D.
 
Was erhoffst du dir von dem Thread? Ruf deine Bank an und lass die Zahlung durchgehen..
Versteh das Problem nicht, außer dass du denen dein Geld geben willst.. Was zwar nicht die beste Idee ist, aber klappen wird wenn du deine Bank angerufen hast ;-)
 
Habe sogar Fragen explizit formuliert. Die könntest du lesen und beantworten. Oder halt nicht.
Bisher konnte leider niemand irgendetwas dazu sagen. Ich hoffe weiterhin, dass hier jemand rein stolpert, der ein wenig zu dem Thema weiß.
 
Es wird dir keiner sagen können. Denn die Vorgehensweisen der Banken, warum, weshalb und wann Zahlungen ggf. blockiert werden, sind nicht öffentlich zugänglich und von Bank zu Bank ggf. verschieden. Selbst wenn jemand in einer Bank arbeitet, dort in der entsprechenden Abteilung sitzt und hier mitliest, würde es mich wundern, wenn er darüber sprechen darf. Die Rechtsgrundlage ist das BGB/HBG, bzw. der Vertrag, den du unterzeichnet hast. Natürlich dürfen die Banken Händler oder Zahlungen Blacklisten. Weshalb sollten Sie das nicht dürfen? Schließlich ist die Bank haftend wenn es zu unberechtigten Zahlungen kommt und sie ist dazu verpflichtet ihre Kunden zu schützen.

Dir wurden alle Fragen hinreichend beantwortet, nur akzeptierst du sie scheinbar nicht.
 
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Mustis schrieb:
Dir wurden alle Fragen hinreichend beantwortet, nur akzeptierst du sie scheinbar nicht.
Ich bin davon ausgegangen, dass es vllt globale oder deutschlandweite Blacklisten gibt. Oder das es gesetzliche Vorgaben gibt, wann Händler blacklisted werden dürfen. Oder das es Gerichtsverfahren innerhalb des Themenkomplexes gab (z.B. ein Händler der klagt). Oder das es Absprachen zwischen Mastercard und Banken gibt was das Thema angeht. Oder oder oder.
Das Banken das machen und vermutlich auch dürfen, das kann ich mir wohl auch zusammen rechnen, aber wie gesagt erschöpft sich das Thema nicht darin nur weil 5 zufällige CB User darüber hinaus kein anderes Wissen oder Gedanken zu dem Thema haben.
 
Deswegen solltest du mit deiner Bank sprechen bzw. in deinen Vertrag gucken. Da würden ggf. geltende Listen und/oder Gesetzgrundlagen drinstehen. Das ist für so Fragen deswegen auch die Primärquelle. Soweit ich gesehen habe, wissen wir ja nichtmal, um welchen Kreditkartentyp es geht und von wem du sie beziehst. Schon aus diesem Grund können die Antworten nur sehr wage sein. Das es keine Gesetzesgrundlage wirklich geben kann, die erklärt, wann wer wie gesperrt gehört sollte dir irgendwie klar sein. Selbst wenn es das gäbe oder GErichtsurteile, wo ein Händler dagegen klgt, wäre das nicht zwingend übertragbar und somit nachvollziehbar, ob das für deinen Fall ebenso gilt.

Wie man es dreht und wendet: Deine Frage(n) wurden beantwortet doch die Antworten akzeptierst du nicht. Womöglich weil sie mit Eigeninitiative deinerseits verbunden sind?
 
Meine Bank hat damals auch eine Zahlung von MMOGA gesperrt weil die ja in China sitzen.

Heute scheint es der Bank aber egal zu sein, weil man mittlerweile die Zahlungne per App bestätigen muss.
 
American Express wollte mal ein World of Warcraft Addon nicht durch gehen lassen, da hatten die mir eine email mit einer Telefonnummer geschickt, die habe ich angerufen und er hat es “freigeschaltet“.
war übrigens der Blizzard Store
 
Gibt eigentlich keinen Grund, eine Teachable-Zahlung zu sperren. Möglicherweise liegt der Preis des Kurses, den du dir ausgesucht hast, über einem bestimmten Schwellenwert. Wirklich wissen, kann das nur dein KK Unternehmen.

Früher hatte HSBC auch meine Karte gesperrt, wenn ich unangemeldet im Ausland einkaufen war. Die haben die dann auch nicht mehr freigeschaltet, sondern haben mir eine neue zugeschickt.

Inzwischen benutze ich nur noch Revolut überall auf der Welt und wenn eine Zahlung abgelehnt wird, sehe ich den Grund in Realtime auf meinem Handy. Herkömliche KK braucht man fast nur noch zum Auto mieten.
 
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Janush schrieb:
Gibt eigentlich keinen Grund, eine Teachable-Zahlung zu sperren. Möglicherweise liegt der Preis des Kurses, den du dir ausgesucht hast, über einem bestimmten Schwellenwert. Wirklich wissen, kann das nur dein KK Unternehmen.
Interessanterweise ging es um eine '0 Euro Überweisung', da der erste Monat des Kurses kostenfrei ist. Danach ca. 20 Euro im Monat. Klang bei dem ersten Telefonat aber danach, als wenn zur verifizierung ein paar Cent ab- und wieder aufgebucht werden o.ä.? Ka was da gängige Praxis ist.
 
BeBur schrieb:
Oder gibt es globale Listen? Kommt man da nur drauf, wenn es eine problematische Vorgeschichte gibt?
Ja, gibt es. Die nennen sich Sanktionslisten und insbesondere die Banken (und die meisten größeren Firmen) prüfen alle Transaktionen automatisiert. Schon alleine wegen den immensen Strafen, die da verhängt werden. Neun Milliarden Strafe zahlt auch eine Bank nicht aus der Portokasse.

Aber dein Fall kann kein solcher Fall sein, denn sonst wäre die Transaktion nicht Freigabefähig gewesen. Vermutlich hat eins der vielen weiteren due diligence Prüfsysteme zugeschlagen. Das nutzen die Banken um sich selbst zu schützen und was da alles geprüft wird erzählem einen die diversen Software Anbieter sehr gerne mit blumigen Worten und in aller Ausführlichkeit.
 
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brettler schrieb:
Heute scheint es der Bank aber egal zu sein, weil man mittlerweile die Zahlungne per App bestätigen muss.

Das könnte noch ein Grund sein.

@TE hatte die Zahlung eine 2 Faktor Authorisierung?

Wenn nein ist das ein Grund um die Zahlung abzulehnen. Bei 2 FA können sies durchlassen, weil sich dann die Haftung verlagert. Ohne haftet das Kreditinstitut.

Dazu kommt das eine 0 € Zahlung natürlich auch auffällig sein könnte. Betrüger könnten damit verifizieren ob die Nummer gültig ist ohne das es jemanden auffällt usw.
Da hat dann halt ein Sicherheitsmechanismus angeschlagen und das ganze gestoppt. Eigentlich nichts besonderes und passiert lieber zu oft als zu selten.
 
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hallo7 schrieb:
@TE hatte die Zahlung eine 2 Faktor Authorisierung?

Wenn nein ist das ein Grund um die Zahlung abzulehnen. Bei 2 FA können sies durchlassen, weil sich dann die Haftung verlagert. Ohne haftet das Kreditinstitut.
Gab keinen zweiten Faktor. Meine ursächliche Vermutung war auch gewesen, dass der Payment Anbieter das 3D Secure Verfahren nicht unterstützt. Die Frau am Telefon damals verneinte dies als Grund jedoch. Dagegen spricht auch, dass das Payment ja über stripe abgewickelt wird, die werden das ja wohl implementiert haben.

hallo7 schrieb:
Da hat dann halt ein Sicherheitsmechanismus angeschlagen und das ganze gestoppt. Eigentlich nichts besonderes und passiert lieber zu oft als zu selten.
Das stoppen stört mich ja nicht und fand ich auch gut. Aber das ich die Zahlung jetzt nicht ohne weiteres durchführen kann, das hat mich einfach gewundert.
 
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