F
Fu Manchu
Gast
Folgendes Problem meines Schwagers:
Ende der 90er wurde für die Anschlussfinanzierung eines Einfamilienhauses ein Kreditvertrag abgeschlossen, der die Auszahlung von 80.000 Euro für Anfang 2014 vorsieht (Geld also noch nicht ausgezahlt), um die letzte Kredittranche bei der finanzierendenen Bank (eine andere Bank) abzulösen für Anfang 2014.
Das Haus wurde nun Anfang 2013 aus finanzieller Not heraus verkauft, so dass die Anschlussfinanzierung nicht mehr benötigt wird.
Der Kreditgeber/Bank hätte für die nächsten 18 Jahre insg. 43.000 Euro Zinsen eingenommen (ja, fragt nicht, ein ganz beschissener Kredit) so das insgesamt 123.000 über die nächsten 18 Jahre fällig wären.
Jetzt wurde bei der Bank angefragt den Kredit Anfang 2014 nicht in Anspruch zu nehmen und den Vertrag aufzulösen, dafür will die Bank 13.000 Euro Schadensersatz haben.
Das sind 30% von den Zinsen die über die Jahre gezahlt worden wären, ist das eine adäquate Summe für die Auflösung des Vertrages? Mir scheint das zu hoch, evtl. sogar sittenwidrig. Wie gesagt, es ist noch kein Geld geflossen und die Bank wird durch die Auflösung des Vertrages auch kein Geld auszahlen und keine Leistung erbringen. Auf der anderen Seite verlieren sie ihre Zinsen, das ist klar, aber 13.000 Euro als Ersatz zu verlangen erscheint mir sehr hoch.
Hat jemand hier Erfahrungen mit der Auflösung solcher Verträge? Weiß jemand wie hoch solche Schadensersatzzahlungen normalerweise sein sollten? Zumal ja auch kein Schaden entstanden ist, sondern die Bank Einkünfte der Zukunft verliert, kann sie dafür 30% verlangen?
Heute wird noch ein Anwalt befragt, aber ich wollte mal persönliche Eindrücke hören und evtl. einige Erfahrungen.
Ende der 90er wurde für die Anschlussfinanzierung eines Einfamilienhauses ein Kreditvertrag abgeschlossen, der die Auszahlung von 80.000 Euro für Anfang 2014 vorsieht (Geld also noch nicht ausgezahlt), um die letzte Kredittranche bei der finanzierendenen Bank (eine andere Bank) abzulösen für Anfang 2014.
Das Haus wurde nun Anfang 2013 aus finanzieller Not heraus verkauft, so dass die Anschlussfinanzierung nicht mehr benötigt wird.
Der Kreditgeber/Bank hätte für die nächsten 18 Jahre insg. 43.000 Euro Zinsen eingenommen (ja, fragt nicht, ein ganz beschissener Kredit) so das insgesamt 123.000 über die nächsten 18 Jahre fällig wären.
Jetzt wurde bei der Bank angefragt den Kredit Anfang 2014 nicht in Anspruch zu nehmen und den Vertrag aufzulösen, dafür will die Bank 13.000 Euro Schadensersatz haben.
Das sind 30% von den Zinsen die über die Jahre gezahlt worden wären, ist das eine adäquate Summe für die Auflösung des Vertrages? Mir scheint das zu hoch, evtl. sogar sittenwidrig. Wie gesagt, es ist noch kein Geld geflossen und die Bank wird durch die Auflösung des Vertrages auch kein Geld auszahlen und keine Leistung erbringen. Auf der anderen Seite verlieren sie ihre Zinsen, das ist klar, aber 13.000 Euro als Ersatz zu verlangen erscheint mir sehr hoch.
Hat jemand hier Erfahrungen mit der Auflösung solcher Verträge? Weiß jemand wie hoch solche Schadensersatzzahlungen normalerweise sein sollten? Zumal ja auch kein Schaden entstanden ist, sondern die Bank Einkünfte der Zukunft verliert, kann sie dafür 30% verlangen?
Heute wird noch ein Anwalt befragt, aber ich wollte mal persönliche Eindrücke hören und evtl. einige Erfahrungen.