Bank für deutschten Standort (GmbH)

T

trpna

Gast
Hallo zusammen

Ich hoffe ich bin hier richtig, ich denke bei "Wirtschaft" bin ich nicht schlecht aufgehoben. Ich wäre froh um Feedbacks bezüglich der Bankenwahl in Deutschland. In der Schweiz ist das doch etwas anders organsiert, so bestehen bei uns z.B. kaum reine Onlinebanken und mit den bewährten Banken wie UBS, Credit Suisse oder einer Kantonalbank macht man in der Regel nichts falsch. Es gibt bei uns auch gefühlsmässig nicht so viele Banken wie in Deutschland.

Wir wollen eine Unternehmung in Deutschland gründen und müssen jetzt die Bank festlegen für das Einzahlen des Stammkapitals (GmbH). Die Unternehmung bezweckt den Betrieb eines Onlineshops, daher kann es oft zu Transaktionen kommen. Eine Betreuung vor Ort brauchen wir eigentlich nicht, eine Onlinebank wäre also eine Option, insofern der Online Kundendienst nicht versagt. Mit Bargeld werden wir kaum handeln. Also falls der Bezug von Bargeld nur gegen eine geringe Gebühr möglich ist, stellt das kein Problem dar. Gut wäre zudem, wenn die Bank einen etwas grösseren Marktanteil/Bekanntheitsgrad hätte. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass eine potenzielle Buchhaltungssoftware über entsprechende Schnittstellen verfügt...

Ich habe mich schon versucht schlau zu machen. Gibt auch viele "Testportale" wie https://www.girokonto-vergleich.net/test/geschaeftskonto-vergleich.html . Der Haken dabei ist, dass alle diese Portale in meinen Augen nicht wirklich testen oder vergleichen. Alle Links sind mit Affiliate-Tags versehen und zu oberst steht danach einfach die Bank, die die höchste Provision zahlt.

Ich wäre daher froh um vielleicht ein paar neutralere Feedbacks/Erfahrungen/Empfehlungen zu deutschen Banken. Wenn es dabei um Geschäftskonten oder speziell GmbH-Gründung geht, umso besser!

Danke im Voraus!
 
Leider habe ich keine Erfahrungen mit Geschäftskonten, dennoch möchte ich trotzdem weiterhelfen. Nach den genannten Punkten kann ich mir gut vorstellen, dass die comdirect in Frage kommt. Da ich dort Privatkunde bin, kann ich sagen, dass der Online Kundendienst gut funktioniert. Dazu kommt, dass die comdirect eine Tochter der Commerzbank ist, die zu den größeren Banken in Deutschland gehört. So ist auch das Bargeld kein Thema.

Wenn es dagegen etwas Ähnliches wie eine Kantonalbank werden sollte, dann würde ich mich nach einer genossenschaftlich geführten Bank umsehen. Davon gibt es einige in Deutschland.

Besten Gruß!
 
Wie @Idon schon sagte oder kommen auch noch Avale, Akkreditive und Bankbürgschaften dazu? Dann nur mit persönlichen Berater, Nix rein Online.
 
Hmm. Gibt es bei der Bank in der Schweiz einen deutschen Ableger oder Kooperationspartner?

Du musst wissen wenn du Geld von und in die Schweiz überweisen willst. Zocken die Banken dich ordentlich ab. Die Banken an der deutschen Grenze oft umsonst Geld überweisen kannst. Ich würde das Thema mit deiner Schweizer Hausbank diskutieren.

Volksbank und Sparkasse an der Grenze oft Angebote haben für Schweizer Kunden.

Je nach Auftrags Volumen kannst du anderen Konditionen aushandeln.

Sonst melde dich mal per PN.
War lange Zeit in der Branche und an der Grenze unterwegs
 
Danke für eure Feedbacks :)

@Idon nachdem die Bestätigung für den Notar drausen ist, soll mit dem Konto auch die Geschäftsabwicklung erfolgen

@Audi2000 ich schau mir das Angebot für Geschäftskonten gleich mal an ;)

@knoxxi Nein, ist nichts dergleichen geplant. Die Tätigkeiten werden sich auf Zahlungseingänge von Zahlungsdienstleistern (PayPal, Amazon Pay, Stripe, Sofortüberweisung etc) und Zahlungsausgänge für Lieferanten und Material begrenzen. Bankbürgschaften brauchen wir daher nicht.

@konkretor Das wäre noch eine Möglichkeit. Eine UBS z.B. betreibt natürlich auch Filialen in Deutschland. Allerdings nur 6 Stück und zur nächsten hätten wir auch 2.5 Stunden Autofahrt. Da wären wir also auch vollständig auf den Kundendienst ausser Haus angewiesen.

Der Geldfluss zwischen deutschen und schweizer Konten hält sich in Grenzen. Das betrifft eigentlich nur teilweise Löhne. Und Startup typisch halten sich die Löhne zunächst sehr im Rahmen. Mittels SEPA-Überweisungen sollten die Gebühren minim sein. Wir brauchen aber sicher eine Bank, die SEPA-Teilnehmer ist (offenbar sind dies nicht alle?)
 
@trpna

Ein Ansprechpartner ist für eine Firma natürlich durchaus praktisch. Zum Beispiel dann, wenn etwas nicht funktioniert - was passieren wird.

Wenn euch einfach alles egal ist: Ich bin auch unter anderem bei der Comdirect und kann es als Privatkunde empfehlen.
 
Jo, dort bin auch, als Privater. Das Portal ist ordentlich, es ist übersichtlich und man kann viel direkt einstellen bzw. einfach Anfragen stellen (zum Beispiel wegen Dispoerhöhung, Erhöhung Kartenlimit etc.) und erhält schnell Antwort. Zudem sind die Sicherheitsfeatures durchweg komfortabel und sicher. Wenn man keinerlei großen Ansprüche an Berater etc stellt, macht man da sicher nicht sonderlich viel falsch. Gilt allerdings sicher für die meisten Direktbanken.
 
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