Begriff "Vollausschlag" bei Soundkarten (Vrms) - Unterschiede

X

Xipe

Gast
Ein alte Creative Live 5.1 PCI habe einen Vollausschlag bei LINE-In/Out von 2,0Vrms 1 kHz bei einer Impedanz von 10 kOhm. Eine Auzentech X-Fi 7.1 Forte läge bei 3,0 Vmrs. Wie ist das genau zu deuten? Hätte ich das berücksichten müssen beim Kauf? Oder ist der feine Unterschied vernachlässigbar bei Betrieb am Analog Front-Ausgang? Mir ist nur aufgefallen, bei einigen Karten von M-Audio und E-MU kann ich die Vrms einstellen (2,0 bis 4,0V). Was für eine Rolle spielt dieser Wert eigentlich?
 
Zuletzt bearbeitet:
Es ist der max. Pegel (Lautstärke) den eine Soundkarte liefert.

Ein höherer Wert ist hier nicht tragisch denn sollte ein ein angeschlossenes Gerät bei max. Lautstärke übersteuern braucht man nur den Lauststärkeregler entsprechend zurücknehmen.

Bei einen kleinen Wert kann es hingegen passieren das man die maximale Lautstärke nicht erreicht weil man mit den Regler bereits am oberen Anschlag ist. In der Regel gibt es aber hier kaum Probleme die nicht mit den Pegelstellern soweit angeglichen werden können.
 
Das ist die max. Ausgangsamplitude, den die Ausgangsstufe der Soundkarte (bei gegebenen Klirrfaktor) liefern kann. Natürlich hängt das Ausgangssignal auch von der Last ab. Hängt ein hochohmiger Verstärkereingang an dem Ausgang der Soundkarte kann die versprochene Ausgangsamplitude "geliefert" werden. Wenn die Ausgangsstufe nicht für geringe Ausgangsimpendanzen (Kopfhöher) ausgelegt ist, erreicht diese den versprochenen Pegel nicht bzw. kann es zu starken Verzerrungen kommen. Der Ausgangspegel sollte so hoch wie möglich gewählt werden, aber nicht so hoch, dass nachfolgende Verstärker übersteuern.
 
Zurück
Oben