Beziehungen in der Bewerbung angeben

fat2defender

Lt. Junior Grade
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Mai 2011
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465
Hallo Cb´ler,

ich bin grad am Bewerbungen schreiben und möchte wissen, ob es vorteilhaft ist Beziehungen anzugeben. Mein Vater arbeitet schon 14 Jahre in dem Unternehmen, indem ich mich auch bewerben möchte. Soll ich das angeben, um meine Chancen zu erhöhen oder ist dies bei den Arbeitgebern eher nicht gern gesehn.
Was ist eure Meinung?

MfG
 
Angaben zu den Eltern und dem Familienstand sollte man tun, gehören zum guten Ton, aber sind nicht notwendig mMn. Ob das positiv für dich ist, hängt wohl davon ab wie der Personaler zu deinem Vater steht.
 
IMHO(!) sind Angaben zu Familienangehörigen obsolent. Wenn natürlich dein Vater 14 Jahre bereits in dem Unternehmen arbeitet, könntest du überlegen ihn und dann natürlich auch deine Mutter zu nennen. Andererseits ist es natürlich fraglich (keine Ahnung wie seine Position im Unternehmen ist oder ob ihn der Personalverantwortliche kennt) ob es dir was nützt, wenn sein Name im Endeffekt dann doch nicht bekannt ist. Du könntest im Anschreiben dann aber erwähnen, dass dein Vater schon länger im Unternehmen arbeitet und du aufgrund dessen positiver Erfahrungen auch zum Unternehmen möchtest. Dann ist das vollkommen OK ;)
 
Benzer schrieb:
Angaben zu den Eltern.....sollte man tun, gehören zum guten Ton,....

Angaben zu den Eltern gehen den potenziellen Arbeitgeber einen Scheiß an. Wurde im Anti-Diskriminierungsgesetz auch rechtlich so festgehalten. Und mal ganz abgesehen davon habe ich in meinem Leben schon einige Erfahrungen mit Bewerbungen gesammelt, dass man Angaben zu seinen Eltern macht ist mir dabei noch nie untergekommen und höre ich jetzt hier in dieser Form zum ersten mal.
 
Ich würde Eltern, besonders deinen Vater raus lassen, weil das den Eindruck erwecken kann, dass du NUR wegen deinem vater dort arbeiten möchtest und dich schon darauf verläst dass der das eintütet. man sollte sich mit eigenen leistungen profitieren, nicht mit denen seiner familie ;)
abgesehen davon, wenn deni vater jetzt nicht der "Bringer" in dem Unternehmen ist, kann es dir auch noch schaden mit ihm assoziiert zu werden.
 
kommt drauf an...
Gehts um ne Azubi Stelle nach der Schule (zehnte Klasse, noch minderjährig)?
Dann würde ich die Eltern im Lebenslauf kurz mit Beruf anführen.

Bei allem anderen nicht...


Bei Minderjährigen müssen die Eltern der Ausbildung eh zustimmen und den Vertrag mit unterschreiben soweit ich weiß.
Dann kann man sie auch anführen....
 
Zuletzt bearbeitet:
In manchen Firmen kann man Kontaktpersonen als Referenz angeben, die evtl. kontaktiert wird und befragt. Falls das hier der Fall ist: Wenn dein Vater in einer höreren Position ist kann es sicherlich etwas nutzen. Andernfalls lass es weg.

Wenn es um deinen Lebenslauf geht: Angaben zur Familie lässt man heutzutage aus dem Lebenslauf weg.
 
|MELVIN| schrieb:
Angaben zu den Eltern gehen den potenziellen Arbeitgeber einen Scheiß an.

Das stimmt, aber man wäre Dumm würde man diesen doch oft großen Vorteil nicht ausnutzen, gerade wenn die Eltern eine höhere Position im UN erfolgreich einnehmen ;):D
 
Momentan bin ich als "Personaler" tätig und die Familienstände/Berufssparten werden zwar genannt, aber Beachtung finden sie in der Entscheidung nicht.
 
Unabhängig wie man es am besten reinbringt, dass der Vater dort arbeitet.
Die Frage ist doch erstmal, bringt es überhaupt was; bzw. könnte es was bringen?

Wenn ich mich nach dem Studium bei VW in der R&D bewerbe und mein Vater arbeitet dort seit 30 Jahren am Fließband.. interessierts überhaupt jemanden?
 
@ Jace
Gut möglich.
Ich kenne das von dem "KFZ-Premiumhersteller" mit dem Stern.
In dem Bewerbungsformular (online) gibts extra einen Punkt wo man anklicken muss ob Familienmitglieder in dem Unternehmen beschäftigt sind (ohne Angaben zur Position).
 
:coollol brille fielmann:D

jep kann gelöscht werden mein fehler lol
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich glaub du hättest den ersten Beitrag lesen sollen und nicht nur die Überschrift.
Es geht um Vitamin B - Beziehungen, nicht darum mit wem er in die Kiste geht.
 
Ich denke mal, es kommt darauf an, wie Du es verpackst.

Ich würde es eventuell in die Begründung rein nehmen, warum Du Dich ausgerechnet bei diesem Unternehmen bewirbst.

Bewirbst Du Dich für den gleichen Beruf, den Dein Vater ausübt, oder etwas vollkommen anderes?
 
Ich persönlich lasse das immer weg. Habe auch mal von einer Personalchefin gehört, dass diese Angaben vollkommen unwichtig sind. Es kommt vielleicht auch nicht so gut an, wenn dein Vater genannt wird, klingt nach anbiederung.
 
Du könntest doch erwähnen, das Du über Deinen Vater von der freien Stelle erfahren hast. Das wollen die ja eh wissen (also wie du auf sie kommst) und dann biederst Du Dich nicht so an.
 

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