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Admiral
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hab ich gerade in der online version meiner tageszeitung gelesen:
www.rp-online.de schrieb:Hamburg (rpo). Der Konzern BMG will die Preise für CDs senken. Er reagiert damit auf die stark gesunkenen Absatzzahlen der deutschen Musikbranche. Der Kunde könne dann selbst zwischen der Billigversion und der Luxusversion wählen.
Wie BMG-Chef Maarten Steinkamp dem "Spiegel" sagte, sollen Neuerscheinungen in Deutschland künftig gleichzeitig in drei Preiskategorien angeboten werden: eine billige Version für 9,99 Euro, eine reguläre für 12,99 und eine Luxusversion für 17,99 Euro.
"Die Billigversion wird ähnlich wie eine selbst gebrannte kein Cover haben und nur aus der CD mit den direkt auf die Scheibe gedruckten Titeln bestehen", sagte Steinkamp. Sie sei als "Anti-Piraterie-CD" zu verstehen, während die teure Luxus-CD mit DVD-Zugaben und anderen Extras ausgestattet werden soll.
Zugleich will BMG auch die Preise für ältere CDs senken: Katalogalben sollen künftig für 12,99 statt ab 16,99 Euro in den Handel kommen. BMG will damit bis zu einem Viertel mehr Platten verkaufen. "Wir müssen endlich kundenfreundlicher werden und den Musikfans eine breite Auswahl bieten", erläutert Steinkamp den Vorstoß. "Die Musikbranche hat viel zu lange einfach nur unbeweglich auf ihrem Hintern gesessen."
Der Umsatz der deutschen Phonographischen Wirtschaft war im Jahr 2003 um 19,8 Prozent auf 1,648 Milliarden Euro gesunken (2002: 2,054 Milliarden). Der Absatz von Tonträgern sank von 223,9 auf 183,2 Millionen Stück (minus 18,2 Prozent).