Business English - English ->Deutsch

Du kannst auch allgemein englische nachrichten und magazine wie z.B. New York Times und das Wall Street Journal lesen, wenn du schon ausreichend englisch sprichst.

Am anfang nur die wörter die du nicht kennst nachschlagen, wenn sie für das verständnis wichtig sind. Nach einer weile wörter nachschlagen die schon oft vorkamen, deren bedeutung du jedoch noch immer nicht weißt bzw. nicht detailliert weißt. Nach einigen wochen hast du mit dieser methode deinen (passiven) wortschatz beträchtlich erweitert und die texte sollten immer leichter fallen.

Das selbe wenn du dein verständnis von gesprochenem englisch verbessern willst. Schau dir einfach serien (!) auf englisch an. Da sich der inhalt oft um die selben oder ähnliche themen dreht, ist das fachvokabular nach einiger zeit gelernt und dann bleibt mehr zeit um die eigentliche sprache (grammatik, betonung, ...) besser zu verstehen.

Am besten funktioniert das am PC bzw. mit einem gerät welches zugriff aufs internet hat, damit du z.B. bei dict.leo.org die wörter nachschlagen kannst.
 
andy_0 schrieb:
Das selbe wenn du dein verständnis von gesprochenem englisch verbessern willst. Schau dir einfach serien (!) auf englisch an. Da sich der inhalt oft um die selben oder ähnliche themen dreht, ist das fachvokabular nach einiger zeit gelernt und dann bleibt mehr zeit um die eigentliche sprache (grammatik, betonung, ...) besser zu verstehen.

Gerade das würde ich so nicht empfehlen. In so einem Fall arbeitet man besser, wenn man jemanden hat, der nur Englisch spricht und sich mit dem Unterhält. In den Serien ist oftmals auch eine Vielzahl von Akzenten enthalten oder doch nicht sehr sauber gesprochen und teilweise auch massiv durch Nebengeräusche belastet.

Wer seinen Sprachsatz erweitern will soll, wie du gesagt hast, entweder Zeitungen und Zeitschriften lesen oder auch ab und an zu einem englischen Buch greifen. Dabei lernt man auch viel Grammatik und Wörter. In einem Buch sogar noch eher, da man sich aus dem gesamten Kontext auch Wörter erschließen kann.

Wenn es um die Aussprache geht, geht aber nichts darum, z.B. die Nachrichtensender von NBC/BBC ein zu schalten und dort mit zu hören. Dies ist wesentlich besser und verständlicher gesprochen als irgendwelche Serien und wird nicht durch unnötige Nebengeräusche verfälscht. Bei allem kommt man aber nicht rum, auch aktiv mit einem Briten oder Amerikaner zu sprechen, das bringt am meisten. Das merkte ich bei meinen 6 Monaten in Japan, wo man neben Händen, Füßen und dem bisschen Japanisch doch vieles in Englisch machen musste. Zum Glück hatte ich in den Kursen auch Amerikaner und Engländer. ;)
 
Als ob mehr als ein paar Prozent der Briten so reden würden wie die Moderatoren auf BBC :D
 
Hi,

ich schließ mich dem Verweis auf Business Spotlight (http://www.business-spotlight.de/) an, dass ist an sich ein echt gutes Heft. Der Nachteil ist natürlich der Preis.

Ansonsten: Fernsehen. Eine Menge Fernsehen. Sehr viel Fernsehen. Mir hat das geholfen und meine Dozenten haben es auch immer wieder vorgeschlagen. Am besten sind TV-Serien, Filme und Reportagen. Von Nachrichtensendungen a la BBC/NBC/CNN rate ich eigentlich ab, dass ist realitätsfern. Dir wird selten jemand begegnen der so spricht. Das ist Abhärtung gegen Slangs eigentlich das beste ;)
 
Sehe ich auch so. Die sprache der nachrichtensprecher entsprechen nicht der realität und so super verständlich finde ich z.B. Live Reportagen von CNN nicht.

Die meisten US serien sind sehr gut vertont, die sprache oft gut verständlich. Natürlich gibt es da auch ausnahmen z.B. meinen einige freunde von mir, dass sie probleme bei The Big Bang Theory haben. UK serien sind da schon zwei nummer deftiger (z.B. Misfits und Skins), mit gewöhnung geht das auch, jedoch würde ich das nicht zum einstieg raten.
Wer sich mehr in richtung business bilden will kann sich ja primär auf solche serien "spezialisieren", da gibt es in den USA auch mehr als genug - sogar als komödien. Außerdem soll das schauen dich ja interessieren und dich nicht quälen d.h. du musst schon sendungen schauen die dir gefallen.

Schwierig waren damals für mich die ersten folgen in englisch (so ein/zwei staffeln), da muss man schon angestrengt hinhören um alles zu verstehen (und die lautstärke ein bisschen hochdrehen). Mittlerweile bekomme ich gar nicht mehr mit ob ich ne sendung auf englisch oder deutsch schaue.

Ich möchte noch erwähnen das manche leute besser mit text und andere besser mit tönen lernen d.h. es gibt verschiedene lerntypen. Welcher du bist, können wir natürlich nicht wissen, aber ich würde dir anraten es mal zu probieren, zumal du englisch quasi nebenbei lernst, anstatt wie wild grammatik und vokabeln zu pauken.
 
Teralios schrieb:
Gerade das würde ich so nicht empfehlen. In so einem Fall arbeitet man besser, wenn man jemanden hat, der nur Englisch spricht und sich mit dem Unterhält. In den Serien ist oftmals auch eine Vielzahl von Akzenten enthalten oder doch nicht sehr sauber gesprochen und teilweise auch massiv durch Nebengeräusche belastet....

Weil auch so viele Leute, die nur englisch sprechen, jedem der englisch lernen will, zur Verfügung stehen und mit diesen Leuten sprechen. Ein Vorschlag so ähnlich wie "wenn sie kein Brot haben sollen sie eben Kuchen essen".

Natürlich wäre es optimal mit einem Muttersprachler Englisch zu sprechen, aber hat jeder so jemanden zur Hand? Oder soll man sich einen mieten?

Serien zu schauen ist in den meisten Fällen der optimale Weg, gerade weil es viele Akzente und Nebengeräusche (Autos, Musik, andere Stimmen usw) gibt sind diese Serien so ideal zum lernen, sonst könnte man sich in ein Sprachlabor setzen und das BBC-Englisch von CD lernen, immer schön sauber, aber nie ganz realistisch.
 
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Was noch geht sind Bloomberg TV und CNBC Europe. Da kann man auch ganz gut ein paar Wörter lernen
 
Moin,

wenn das Englisch für den Beruf gedacht ist, würde ich keine Serien wählen, da dort sehr oft Slang gesprochen wird, besonders in Amerikanischen Serien.
Das kann für jemanden der dann beruflich in die USA oder (noch schlimmer) nach England muss durchaus mal zu peinlichen Situationen führen oder zu Verständigung per Händen und Füssen ;)

Am besten eignet sich, wenn man nicht grad mehrere Wochen in London oder New York verbringen kann, ein Muttersprachler als Lehrer.
Die findet man öfter als man denkt, z.b. in Kleinanzeigen (Ja die in den Zeitungen die einem immer den realen Briefkasten überfüllen :D ) usw. ;)

Selbst in dem Kaff in dem ich wohne gibt es regelmäßig mindestens 3 Inserate von Muttersprachlern die privaten Unterricht recht günstig anbieten.
 
^^
definier günstig? Einen Stundensatz werden die ja haben, und das läppert sich auch zu einer "netten" Summe.

In Serien wird selten Slang gesprochen, sondern mehr Umgangssprachlich, das heißt, es werden Redewendungen des Alltags benutzt, aber kein Slang. Wenn man nicht grad eine Szene-Serie schaut, dann ist das ok.
 
^^
definier günstig? Einen Stundensatz werden die ja haben, und das läppert sich auch zu einer "netten" Summe.

Meine frühere Nachbarin, die in den USA geboren ist, hat 15,-€ die Stunde genommen um ihre Haushaltskasse aufzubessern.
Dafür das sie beide Sprachen perfekt beherrscht und Jahrelang als Dolmetscherin gearbeitet hat nicht zu teuer finde ich.

Sowas findet man, wie gesagt, öfter wenn man mal abseits von Sprachschulen und co. sucht.

sondern mehr Umgangssprachlich

Auch das kann schon zu Irritationen führen!
Ich habe Jahrelang in England und den USA gearbeitet und musste mich ständig umstellen was das anging, darum hilft auch ausschließlich der Kontakt zu Muttersprachlern.
 
Fischkopp schrieb:
...Ich habe Jahrelang in England und den USA gearbeitet und musste mich ständig umstellen was das anging, darum hilft auch ausschließlich der Kontakt zu Muttersprachlern.

IMO passt man sich sehr schnell an was Umgangssprache angeht und so gesehen müsste jeder, der von USA <> England reist das Problem haben. So groß ist die Umstellung nun auch wieder nicht, es gibt schon Unterschiede, aber das heißt nicht, das man gar nicht verstanden wird oder es zu Missverständen kommt. Es gibt - wenn so was auffällt - ein kurzes Lächeln und dann geht es weiter. Ist im Spanischen zwischen Spanien und Mittelamerka auch so, alles kein Problem.

Ein ausschließlicher Kontakt zu Muttersprachlern ist schön, aber nicht der einzige Weg. Deine Aussage ist IMO falsch und reichlich abgehoben (weil Du diesen Kontakt hast und diesen Weg als einzigen möglichen darstellst), nimmt es doch jedem Lernwilligen einiges an Motivation, wenn er genau diesen Kontakt nicht hat.
 
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Fischkopp schrieb:
Ich habe Jahrelang in England und den USA gearbeitet und musste mich ständig umstellen was das anging, darum hilft auch ausschließlich der Kontakt zu Muttersprachlern.

Das versteh ich jetzt mal gar nicht. Nur weil ich mit einem muttersprachler aus UK gelernt habe, heißt das doch nicht das mich allen in UK perfekt verstehen? Die in wales haben ne eigene sprache, von englischen dialekten gar nicht zu reden. Von Ireland und Scotland mal ganz abgesehen. Du wirst in unterschiedlichen städten auf unterschiedliche dialekte treffen und dann gibt es noch USA, Australia, ...

Egal welches englisch zu lernst, du wirst kein universalenglisch lernen. Das "gute, alte" Oxford English wird eher weniger gesprochen als das "reguläre" US englisch oder ein anderer dialekt z.B. in UK.

Fischkopp schrieb:
wenn das Englisch für den Beruf gedacht ist, würde ich keine Serien wählen, da dort sehr oft Slang gesprochen wird, besonders in Amerikanischen Serien.
Das kann für jemanden der dann beruflich in die USA oder (noch schlimmer) nach England muss durchaus mal zu peinlichen Situationen führen oder zu Verständigung per Händen und Füssen.

Wieso peinlich? Denkst du jeder kennt jedes wort und versteht alles? Es könnte ja auch DENEN peinlich sein, weil du vokabular hast, die die nicht kennen. Ich weiß zwar nicht was du als peinlich empfindest und mit welchen leuten du kommunizierst, aber die leute sind meistens froh das der andere sie überhaupt halbwegs gut versteht und selber verständlich ist.

Ich weiß zwar nicht welche US serien du schaust, jedoch ist der dortige sprachgebrauch _natürlich_. Es ist sicherlich keine _businessprache_ jedoch wird man wohl selber wissen das man in der richtigen welt vorm gesprächspartner nicht flucht - oder auch nicht. Ich kenne geschäftlich engländer die fluchen relativ gern.

Man sollte es nicht so eng sehen, es ist alles nur menschen und eine sprache existiert um gedanken zu kommunizieren, nicht um sich darin zu messen wer einen fiktiven standard am besten einhält.
 
reichlich abgehoben (weil Du diesen Kontakt hast und diesen Weg als einzigen möglichen darstellst)

Wieso einzig möglichen Weg, ich habe geschrieben das das die beste Möglichkeit ist und das es sehr viele Muttersprachler in DE gibt die privaten Unterricht günstig anbieten.
Was daran abgehoben ist möchte ich mal wissen?
Eben diese Muttersprachler können einen übrigens auch auf Regionale Dialekte besser vorbereiten, weil man weder in Serien noch in Business English Schulen so etwas lernen wird. Jedenfalls habe ich noch keine Englische Serie gesehen in denen Scots gesprochen wird, bzw. die lassen sich vermutlich an einer Hand abzählen, wenn wir schon dabei sind ;)

Das man nicht auf alles vorbereitet werden kann ist klar, aber besonders in Amiland durfte ich erleben das einige Ostküstler allergisch darauf reagieren wenn man ihnen mit Umgangssprache, am besten noch aus dem Süden, kommt.
Lustig kann es auch mit Namen werden, wie ein Partner von mir der Peter heisst. In England haben ihn alle Peter (also Pieter ausgesprochen) genannt, an der US Ostküste auch kein Problem als er sich so vorstellte, aber im Westen (Arizona, Nebraska und teilen Kaliforniens) ist dieses Pieter gleichbedeutend mit Penis. Das lernt man nicht durchs Serien gucken, als Beispiel ;)

Ich habe nur versucht meine Erfahrungen zu vermitteln, da ich in meinem Berufsleben viel in Amerika und England unterwegs war. Das die nicht alles so ernst nehmen ist mir auch klar und auch Umgangssprache ist nicht verkehrt, denn sowas kann das Eis brechen.
Nur ob man das durch Serien lernen kann wage ich zu bezweifeln und es ist immer gut sich ausführlicher damit zu befassen. Ich wollte nur eine Lösung aufzeigen an die kaum jemand denkt, meiner Erfahrung nach.

Im Endeffekt kommt das sowieso von allein wenn man erstmal regelmäßig mit Englischsprachigen Geschäftspartnern zu tun hat ;)
 
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Spotlight ist super! Besonders dann, wenn man sein Vokabular vergrößern möchte.

Davon abgesehen würde ich auch einfach drauf los "Englisch" lernen und mir keine Gedanken über die Akzente etc. zu machen. Davon gibt es zu viele, um für jeden gut genug vorbereitet zu sein! Auch die Grammatik und Rechtschreibung kann abweichen...
 
Fu Manchu schrieb:
Moment mal.

Ich sagte, es ist der bessere Weg einen nativ sprechenden US-Amerikaner oder Briten zu haben, da man auf viel mehr Fälle vorbereitet wird und selbst aktiv sprechen muss. Da führt kein Weg dran vorbei.

Das nicht jeder einen Briten oder US-Amerikaner kennt ist klar, dein Beitrag ist aber alles andere als die feine Art. Solch einen Angriff muss man nicht führen.

Zum Thema Serien oder NBC und BBC, ich denke mal, es kommt hier auch sehr stark auf die eigene Lernart an. Eine Fernsehserie mit Slang, Nebengeräusche usw. kann unter Umständen sogar eher kontraproduktiv sein, da man eventuell Wörter falsch versteht oder gar nicht. Ein besserer Weg allgemein stellt hier es wohl eher da, wenn man einen Mittelweg findet aus eben den Nachrichtensendern und Serien. Es nützt einem nichts, eine Serie zu schauen, wenn man durch Slangs und Nebengeräusche eventuell sogar die vollkommen falsche Aussprache lernt. Genau so ist das steife Englisch von den Nachrichtensendern alles andere als "üblich". Für die Aussprache ist meiner Meinung nach und auch Erfahrung aber ein Mix aus Nachrichten-Sendern und Serien und Dokumentationen am besten geeignet.

Wie man aber am Besten lernt, kann auch wieder nur jeder für sich selbst entscheiden. Mir hat es am meisten gebracht, mit Briten und Amerikaner zusprechen, als irgendwelche Serien zu schauen. Für andere reicht es, wenn sie Serien hören. Andere wiederum brauchen mehr Anleitung. Es gibt hier also viele Wege nach Rom und ich schätze, das keiner der Bessere oder Schlechtere ist, sondern jeder es für sich selbst entschieden muss.
 
Fernsehserie mit subtitles (srt) .. einfach genial um zu lernen und nebengeräusche sind dann nur ein zusätzlicher trainigseffekt - hat man in echt auch!
 
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