BWL-Bachelor/Master - welcher Bachelor-Studiengang als Ergänzung im Fernstudium?

revx

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Hallo Leute,

ich werde bald meinen Bachelor in BWL (Nebenfach Informatik) abschließen.
Da ich im Master für 1 Jahr ins Ausland gehe, mir dabei jedoch kaum Fächer anrechnen kann, möchte ich gerne einen 2. Bachelor anfangen.
In Frage kommt entsprechend nur eine Fern-Universität, bei der ich z.B. bei einem deutschen Konsulat die Prüfungen im Ausland schreiben kann.

Welcher Bachelor-Studiengang ergänzt sich den inhaltlich und im Lebenslauf am besten zu einem BWL-Studium?

Habe derzeit an Psychologie gedacht. Ergänzt sich denke ich sehr gut mit den BWL-Diziplinen Marketing/Führung/Personalmanagement. Daneben kann eine Auffrischung in Sachen empirischen Forschung für den Master nicht schaden. Jedoch will ich mich hallt auch nicht in die Personalrichtung manövrieren ;)

Soziologie oder Kulturwissenschaften fand ich aber auch ganz interessant. Was meint ihr?
 
Man darf in Deutschland nicht an zwei Hochschulen gleichzeitig eingeschrieben sein. (Du redest von Deutschland?)
Sprich du kannst nicht neben deinem Master ein Bachelor an einer Fernuniversität machen. Wenn das rauskommt fliegst du ggf. aus beiden raus. Sicher bin ich mir hier aber nicht zu 100%, da ich gerade kein Gesetz vorliegen habe.

Des Weiteren halte ich es überhaupt nicht für sinnvoll einen zweiten Bachelor anzufangen, wenn man noch vorhat einen anderen Masterabschluss zu erwerben. Schon gar nicht, wenn man diesen vllt. nicht abschließt?

Ich möchte dir zwar auch nicht reinreden, aber 1 Jahr Ausland während des Master-Studiums?
Sind das beides Auslandssemester? Wenn ja sollte das mit deiner Hochschule abgestimmt sein und du dir auch etwas mehr anrechnen lassen können. Oder ist es nicht für den Master und eher aus Interesse?
 
Nennt sich Zweithörerstatus, ist je nach Hochschule möglich. Kenne mehrere die das machen. Anfrage an die Uni läuft aber noch ...

1/2 Jahr Auslandssemester (wo ich mir ca. 12 Credits anrechnen kann) sowie 1/2 Jahr Auslandspraktikum sind geplant.
 
Und in der Zeit willst du nebenbei noch was anders fernstudieren? Meinst du wirklich das wäre eine gute Idee bei der etwas rumkommt?

Je nach Land sind dortige Studiengänge ganz anders aufgebaut als in Dtl. und lassen neben den Vorlesungen, Übungen etc. nur wenig Raum für anders. Im Praktikum bist du idR. auch stark eingespannt.

Mal ganz davon abgesehen:
Jedoch will ich mich hallt auch nicht in die Personalrichtung manövrieren
In welche Ecke willst du dich denn manövrieren?

Von den 3 genannten Studiengängen sind 2 komplett nutzlos für BWL und Pychologie ist "ganz nett", hat von Personal abgesehen aber auch keinen großen Wert.
 
Ich sehe das Psychologiestudium mehr als Spaß an der Freude ;)
30 Credits kann ich mir vom jetzigen Bachelor anrechnen lassen, die restlichen halt so wie meine Zeit es erlaubt.
In die empirischen Grundlagen (=15 Credits) muss ich mich sowie für die Master-Bewerbung intensiv einlesen, da kann ich das auch gleich mit Credits-Sammeln verbinden. Ansonsten wäre es halt schön wenn ich den Psychologie-Bachelor vor 30 nebenbei abschließe, meinen Master mit 27.

Derzeit verbinde ich Marketing mit Informatik und Psychologie in Richtung Webentwicklung und Online-Marketing. Es ist neben Personal aber auch sicher in Organisationsentwicklung/Strategie sowie Unternehmensberatung/Consulting von Vorteil.
 
Habe derzeit an Psychologie gedacht. Ergänzt sich denke ich sehr gut mit den BWL-Diziplinen Marketing/Führung/Personalmanagement. Daneben kann eine Auffrischung in Sachen empirischen Forschung für den Master nicht schaden.

Naja ich glaube eher nicht, dass es in einer der drei Richtungen auch nur ansatzweise nützlich sein wird. Im Psycho-Bachelor wirst du wahrscheinlich querbeet lernen und wenig Spezifisches, was BWL oder Informatik ergänzt. Aber wenn du Interesse daran hast, sollte es doch Motivation genug sein?
 
Das stimmt natürlich, sicherlich darf man sich auch nicht der Illusion hingeben man würde in Psychologie lernen Menschen zu lesen/zu beeinflussen, etc.
Wobei fehlende Verknüpfungspunkte ich auch schon zu genüge zwischen Informatik und BWL habe. Sowie auch zwischen ein Großteil der BWL-Fächer. Die modularen Allroundstudiengänge haben halt keinen "roten Faden" der einem speziell auf den Beruf vorbereiten würde. Man lernt halt von allem etwas, und in erster Linie die Fähigkeit sich bei Bedarf schnell in wirtschaftliche oder technische Fragestellungen einzuarbeiten. Jedoch nicht wirklich was "praxistaugliches". Die Verknüpfungen zwischen den verschiedenen Gebieten und der Wirtschaft muss man sich so oder so selber schaffen.

Hmm, joa. Ich denke ich muss da noch was überlegen. Was ich so von z.B. Fernuni Hagen gelesen habe, scheint der Lernaufwand höher als bei einer Präsenzuni. Also zum Sammeln von 14 Credits reichen bei mir ca. 2-3 Wochen lernen aus, ohne die Vorlesung besucht zu haben. Bei der Fernuni Hagen sind die SWS hingegen scheinbar wirklich ernst zu nehmen ...
 
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