Notiz CB-Funk-Podcast #124: Faire Smartphones, Pay-to-Win-Enthusiasten und Overlays

Vitche

Redakteur Pro
Teammitglied
Registriert
Aug. 2016
Beiträge
4.309
  • Gefällt mir
Reaktionen: KitKat::new(), Randnotiz, logarythms und 8 andere
Vielen Dank für die neue Episode, ich freue mich auf's Hören.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: ChrisMK72, aklaa und PietVanOwl
Ich möchte mich auch für den Podcast bedanken.
Beim Thema Abo, 15 Jahre Stammleser und AdBlock habe ich mich ertappt gefühlt.
Danke für den Reminder, dass es ja Pro gibt :)

Finde die Dynamik zwischen euch beiden super.
Einmal sehr freundlich und einmal sehr ehrlich 😁
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: nuego, Markenbutter, ChrisMK72 und 3 andere
Danke für diese Folge. :)

Zur "Hausaufgabe": Bin aktuell bei Google (Pixel) und schaue immer zu, gute Teile (z.B. 256 GB) unter 500 € zu holen. Also Vor- oder Vorvor-Generation. :D

Fair? Was ist "fair" ? Frage für den nächsten Podcast? Nee. Spaß! :D Natürlich will jede Firma Geld verdienen. So gesehen ... ich schau' einfach was mir geboten wird und aktuell bin ich mit den Pixeln (hab noch das 7 mit 256 GB für unter 500 € neu gekauft) ganz zufrieden.

Apple/IPhone is nicht so mein Ding, weil es eigentlich nie bei mir im Fokus war. Hing halt von Anfang an bei Android rum. Gewohnheitssache.

Dumbphone hab ich noch nicht gehört. :D

Ansonsten ... die Diskussion im Mittelteil fand ich auch sehr spannend.

Und ... jetzt weiß ich endlich ganz präzise, was ihr mit Enthusiast meint. :daumen:
Herzlichen Dank für die ganze Diskussion. :)

Bei Overlay nutze ich immer noch Afterburner+Riva Tuner. Manchmal HWInfo.
Checke aber nur zwischendurch die Daten und schalte es in der Regel beim Spielen aus. Ich weiß ja dann, dass meist 70, 80, oder 120 FPS anliegen, da ich das so eingestellt habe. Ich muss mir das dann nicht anzeigen lassen.

Edit: Und natürlich bin ich das in dem Avatar ;) Nein! Ich hab damals, irgendwann mal, als ich irgendwo ein Account angelegt habe versucht, ein möglichst bekloppt guckendes Gesicht zu suchen, was ich im Film "Fear and Loathing in Las Vegas" gefunden habe. Und nein ... ich nehme keine Drogen und rauche nicht, um diese Vorstellung zu zerstören. ;) :jumpin:
Sry. :D

Aber der schaut doch wirklich schön irre, oder nicht? :)

Edit2: Ach ... den Dateimanager hab ich noch vergessen ... jo ... gibt es wohl, anscheinend. ;) ^^

Bis zur nächsten Folge! 👋

avatarGEZOOMT.jpg

PS: In echt bin ich natürlich viel cooler, als Johnny Depp. 😎

avatar2.jpg

Edit3: Zählt Kaffee als Droge? Hm ... ☕

Edit4: Donnerstagsumfrage: Sollte ich mein Avatarbild ändern? Ja, oder nein? ^^
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Rexaris, nuego, aklaa und eine weitere Person
Da spricht der Kenner! :D

Die Szene mit dem Anhalter ist legendär!

Leute auf ’nem üblen Drogentrip, nehmen einen Anhalter mit. :D


Der Arme! Hehe! :)
Ich glaube, er trampt nie wieder.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Boimler, Markenbutter und Jan
Vielen Dank für diese schöne neue Episode. :)

Die Frage, warum NVIDIA die Integer-Rechenleistung erhöht hat, beantworten sie sogar zumindest teilweise sogar selbst im Blackwell Whitepaper:
The NVIDIA RTX Blackwell SM provides a doubling of throughput per clock cycle for many integer math operations compared to NVIDIA Ada GPUs, which can increase the performance of address generation workloads that are crucial for neural shading, among other things.

Address generation ist zum Beispiel, dass man auf ein bestimmtes Element in einem array zugreifen muss, also adress = Startaddresse + Index.
Als ein Beispiel wo das in neural shading vorkommt nennen sie auch Stochastic Texture Filtering. Anstatt mehrere Texel bilinear, trilinear oder anisotrop zu filtern, nimmt man immer ein zufälliges und glättet das entstehende Rauschen danach mit DLSS oder ähnlichem. In dem verlinkten Paper zeigen sie sogar, dass das im Limit vieler Samples zu dem korrekteren Bild führt, da nichtlineare Materialeigenschaften wie Normal Maps nicht korrekt aussehen, wenn man sie linear interpoliert (Figure 2 im oben genannten paper). Und an dem Thema forschen sie auch immer noch aktiv: Improved Stochastic Texture Filtering Through Sample Reuse.
Wenn sie solche Techniken durchsetzen, könnte das Blackwell in seiner späteren Lebensphase durchaus helfen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Vitche
Mein Senf zum Fairphone:

Ich habe mir vor knapp zwei Jahren das FP5 direkt zum Release gekauft und bin absolut zufrieden.
Der Akku hält (bei meinem Nutzungsverhalten) immer noch zwei Tage, alles flüssig, vermisse nix. Allerdings habe ich mir auch direkt eine Google Cam APK installiert, damit ist auch die Kamera einwandfrei.

Grund war bei mir tatsächlich rein ideologisch. Ich kam noch nie in die Verlegenheit mein Smartphone reparieren zu müssen, daher ist der modulare Ansatz sehr cool, aber für mich nicht relevant. Fair gewonnene Ressourcen und Löhne aber schon (auch wenn es nur zT ist).
Direkt in die Rückseite integriertes Gedöns habe ich mir aber auch schon für das FP5 gewünscht. Um eine abnehmbare Verschalung nochmal eine Hülle zu packen finde ich doppelt gemoppelt.

Dass man von iOS nicht wechseln möchte kann ich aber verstehen. Mir geht es nur andersrum. Als ich vor drei Jahren meiner Mutter ein iPhone einrichten sollte bin ich fast verzweifelt - nichts ist da, wo ich es vermuten würde ;-)
Ich nutze allerdings seit Jahren den Nova Launcher. Daher sieht mein Android auch fast immer gleich aus, egal ob Motorola, Samsung, Xiaomi oder eben Fairphone.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: flo.murr, ChrisMK72, nuego und 2 andere
So, erst einmal sehr interessant zu wissen, wie es zum Avatar von @ChrisMK72 kam.

Zunächst zu der einfachsten Frage, nämlich der Auslegung von Blackwell: Ihr vergesst, dass die Chips als Budget-AI-Chips herhalten sollen. Also vllt. der GB207 nicht mehr, aber ansonsten gehört das nun einmal absolut zur Auslegung der Generation. Das hier...
ALU33 schrieb:
Vielen Dank für diese schöne neue Episode. :)

Die Frage, warum NVIDIA die Integer-Rechenleistung erhöht hat, beantworten sie sogar zumindest teilweise sogar selbst im Blackwell Whitepaper:


Address generation ist zum Beispiel, dass man auf ein bestimmtes Element in einem array zugreifen muss, also adress = Startaddresse + Index.
Als ein Beispiel wo das in neural shading vorkommt nennen sie auch Stochastic Texture Filtering. Anstatt mehrere Texel bilinear, trilinear oder anisotrop zu filtern, nimmt man immer ein zufälliges und glättet das entstehende Rauschen danach mit DLSS oder ähnlichem. In dem verlinkten Paper zeigen sie sogar, dass das im Limit vieler Samples zu dem korrekteren Bild führt, da nichtlineare Materialeigenschaften wie Normal Maps nicht korrekt aussehen, wenn man sie linear interpoliert (Figure 2 im oben genannten paper). Und an dem Thema forschen sie auch immer noch aktiv: Improved Stochastic Texture Filtering Through Sample Reuse.
Wenn sie solche Techniken durchsetzen, könnte das Blackwell in seiner späteren Lebensphase durchaus helfen.
...kommt da bloß obendrauf.
Auf zu Fairphone: Ich hatte ein FP2(s) und nutze aktuell ein FP5.
Wie vor kurzem bereits gesagt halte ich die Hardwaredaten für zu schwach. Sie sollten in die Vollen gehen, wenn sie die Langlebigkeit maximieren wollen.
CDLABSRadonP... schrieb:
Sie lernen es einfach nicht. 2025 — 8GiB Ram: Und das soll bis 2035 (im Gebrauchtmarkt) halten?
Insgesamt verstehen sie meiner Meinung nach nicht das Grundprinzip SustainabilityAndHighendGoHandInHand. Ja, das FP5 ist ganz okay. Aber ich hätte halt lieber das doppelte, das dreifache ausgegeben, ein Gerät mit absolut gesehen höheren Emissionen beim Bau erhalten, das aber über die Lebenszeit weniger Folgekosten hervorruft und dafür sorgt, dass weniger Geräte gebaut werden müssen.

Framework hat da den viel besseren Geist. Die machen auch Dinge, an die bei Fairphone gar nicht gedacht würde. Wenn man sich dort 2025 einen Akku kauft, dann kann man wählen, nochmals den Original-55Wh-Akku oder jetzt einen 61Wh-Akku zu kaufen, der vorher nicht möglich war (auf gleichen Raum) zu produzieren. Irgendwann, wenn es ökonomisch und ökologisch unsinnig ist, werden keine von den 55Wh-Modellen mehr produziert. Vielleicht kommt dann wieder ein größerer Akku.

Fairphone hingegen produziert die gleichen Ersatzteile auch noch nach zehn Jahren. Die sind dann natürlich vorprogrammiert nicht nachhaltig.

Also: Ich wünsche mir eine klare Abkehr von Fairphones bisherigem Weg. Die nächsten Fairphones sollten teurer werden. Keine wohlfühl-Geschichte, sondern bitte knallharte Nachhaltigkeit. SDExpress-Slots, Dual-USB-C, mitgedachte Möglichkeiten, künftige Akkus dann auch sogar schneller zu laden und so weiter.
Etwas weiteres: Mein 2012er P502 mit Quadcore-Ivy und ner GTX 680m 4GiB hatte 16GiB RAM. Ein heutiger Highend-Smartphone-SOC ist schneller. Da ist klar: Weniger als 16GiB kommt nicht in Frage, wenn das Gerät wieder Ewigkeiten durchhalten soll.

VandeKamp schrieb:
Mein Senf zum Fairphone:

Ich habe mir vor knapp zwei Jahren das FP5 direkt zum Release gekauft und bin absolut zufrieden.
Der Akku hält (bei meinem Nutzungsverhalten) immer noch zwei Tage, alles flüssig, vermisse nix. Allerdings habe ich mir auch direkt eine Google Cam APK installiert, damit ist auch die Kamera einwandfrei.

Grund war bei mir tatsächlich rein ideologisch. Ich kam noch nie in die Verlegenheit mein Smartphone reparieren zu müssen, daher ist der modulare Ansatz sehr cool, aber für mich nicht relevant. Fair gewonnene Ressourcen und Löhne aber schon (auch wenn es nur zT ist).
Direkt in die Rückseite integriertes Gedöns habe ich mir aber auch schon für das FP5 gewünscht. Um eine abnehmbare Verschalung nochmal eine Hülle zu packen finde ich doppelt gemoppelt.

(...)
Es war ja gerade ein großes Alleinstellungsmerkmal des FP2(s), das bei den Nachfolgern leider geopfert wurde, dass die Hülle direkt beim Hardwaredesign mitgedacht wurde. Deshalb sah es dann auch todschick aus; hatte ein bisschen was vom iPhone 5C. Dass das jetzt wieder aufgegriffen wurde, finde ich entsprechend auch gut. Und sogar eine Weiterentwicklung zu bieten umso besser.
 
Vielen Dank für die neue Folge!

Meine "Nachhören-Aktion" noch ungehörter Folgen ist inzwischen weiter fortgeschritten:

Es fehlen mir noch:
  • Folgen 46-87;
  • Folgen 91-98.
 
Ich glaube ihr habt bei der Diskussion warum man evtl. kein Fairphone benutzt einen Aspekt vergessen der für viele Nutzer relevant ist: Die Kamera.

Klar, Smartphones sind im Prinzip ausentwickelt und die Kamerahardware ähnelt sich bei vielen. Trotzdem unterscheidet sich die Bildqualität der Fotos enorm wegen der Kamerasoftware. Um die vordersten Plätze streiten sich da meistens iPhones, Pixels und Galaxys.

Ich möchte von meinen Kindern später schöne Erinnerungsfotos und Videos haben und die beste Kamera ist die, die man immer dabei hat: das Smartphone.

Deshalb würde ich, auch wenn ich mein Smartphone nicht besonders intensiv benutze, immer zu einem mit einer hohen Foto- und Videoqualität greifen. Und da stand das Fairphone (genau wie andere europäische Smartphones die ich in Erwägung gezogen habe) leider immer etwas hinter den Spitzenreitern zurück. Besonders bei wenig Licht und mit Video. Und ich möchte halt nicht ständig bei meinem Handy mit der Software rumbasteln um Pixel Camera Apps unvorschriftsmäßig irgendwie gehackt zum Laufen zu bringen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: ChrisMK72 und Jan
Ich habe ein Fairphone 3. Kaufgrund war die Perspektive einer längeren Nutzungszeit, nachdem meine letzten beiden Smartphones eher ein kurze Halbwertszeit hatten. Kernargumente waren also Softwareupdates und Reparierbarkeit, aber Idealismus war sicherlich auch dabei. Ich bin insofern bislang auch sehr zufrieden, als dass ich ganz einfach je einmal Display (Fallschaden) und Ladebuchse (Verschleiß nach ca. fünf Jahren) selbst tauschen konnte.
Ich bin gespannt, wie lange es noch durchhält. Die knapp sechs Jahre bisher hätte vermutlich auch ein anderes Smartphone mitgemacht.

Zum Thema Kamera: Für meine Zwecke reichts. Bei den paar Malen, wo ich mir Erinnerungsfotos angucke, ist die Bildqualität das Letzte was mich interessiert. Die Fotos von Klassenfahrten, die mit den ersten Kamerahandys entstanden sind, erfüllen ja auch ihren Zweck der Belustigung. :D
Aber vielleicht bin ich da ja auch ein Exot. (Instagram oder Ähnliches habe ich nicht.)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: nuego und ChrisMK72
ALU33 schrieb:
Als ein Beispiel wo das in neural shading vorkommt nennen sie auch Stochastic Texture Filtering.
Danke für den Hinweis, das hatte ich noch nicht auf dem Schirm! Aber auch dabei und sowieso bei der Whitepaper-Begründung mit Neutral Shading bin ich mal gespannt, ob dafür wirklich eine INT-Leistung auf dem Niveau der FP-Leistung nötig ist bzw. ob das 1:1-Verhältnis Sinn ergibt. Bis dato war das Verhältnis im Kontext Gaming ja meist um den Faktor 1:3, also auf jede INT32-Operation kamen im Schnitt 3 FP32-Operationen. Vielleicht ist das wirklich wieder so ein Turing-Moment, den man zum Release kaum greifen kann, aber noch bin ich nicht überzeugt. ^^
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: ChrisMK72
Zur Hausaufgabe: Ich habe ein Iphone 12 Pro Max gebraucht gekauft. Etwa 1 jahr nach den es raus kam für 500 euro. Das waren eigentlich 200 über meine Schmerzgrenze, aber ich wusste, so günstig würde ich es nie wieder testen können. Vor allem hätte ich mein Geld bei weiterverkauf sogar mit gewinn zurück bekommen, falls ich nicht zufrieden gewesen wäre. Es war lediglich das Rückglass gesprungen, was mir aber egal war, weil ich ne vollklappcase als Schutz nutze. Davor hatte ich verschiedenste Marken, alle Android und ich muss eines ehrlich sagen. Das Iphone hat sich nie langsam angefühlt. Alle anderen Handys waren nach 2 Jahren einfach langsam, so dass ich die neu aufgesetzt habe um wieder mehr Speed zu haben. Aber die Lehre ist irgendwie, dass Android Handys einfach lahm werden. Warum, keine Ahnung. Da ich aber weg vom lightning kabel möchte, überlege ich auch zu upgraden. Mal sehen was es mit der 17er Generation für günstige gebraucht Iphonemodelle mit usb c gibt. Rechnerisch sollte ich für meines immer noch 200 euro bekommen.
Andererseits könnte ich auch einfach den Akku tauschen und das ding nochmal 4 jahre nutzen. Da er jetzt unter der 80% Marke ist und man es etwas spürt. Würde nur 100 euro kosten.

Ich bin zwar kein Apple Fan, aber bis auf einen Speziellen Fall wo ich eine selbstentwickelte App darauf testen wollte, habe ich nie eine schlechte Erfahrung damit gemacht und präveriere deswegen zumindest beim Handy bei Apple zu bleiben.


Also den Speziellen test einer 5050 gegen einen Strix Halo, ja den fände ich schon interessant. "Eine von den 15, einer von den 15!" Aber ja, ob das Wirtschaftlich wäre... das Überlasse ich euren Erfahrungsschatz.
Das sie wenigsten 8 GB hat, ist zumindest in diesem Fall mal als gut zu betrachten. Vermutlich wäre der vergleich gegen die alten 4060 und 4070 Laptop Modelle interessant. Gesondert auch den Preis betrachtet.

Zum Thema Enthusiasten, ich sehe das ähnlich. Man muss kein Käufer einer der teuersten Grafikkarten sein um ein Enthusiast zu sein. Ich würde aber auch nicht sagen, dass eine bestimmte Gruppe für hohe Preise bei den Grafikkarten sorgt. Da spielen einfach viele Faktoren mit rein. Die 2 Stärksten sind meiner Meinung nach, dass knappe Volumen um Chips zu bauen (Weltweit betrachtet für die benötigten Prozesse) und das "Gamer Marketing" für die Spitzen modele wie 4090 und 5090. Für mich sind das einfach keine Gamingkarten. Das sind Produktivkarten die auch mit solchen Preisen an den man gebracht werden sollen. Die können nur zufällig auch Gamen und es gibt da draussen einfach genügend "Gamer" die dass Geld bezahlen können und wollen.
Und wir kennen es ja alle. Wenn gross und fett Gaming drann steht und ein langer Balken zu sehen ist, dann schaltet die vernunft bei Menschen oft aus, weil "Geilste Grafik und heftigste FPS und so".

Bin ich ein Enthusiast, weil ich mir die Switch 2 gekauft habe? In diesem Punkt würde ich tatsächlich mit "Nein" antworten. Weder wegen dem Preis noch wegen der "Spitzenleistung" als Nintendo konsole. Das Produkt ist einfach Rund, natürlich nicht perfekt, die Plattform wird gut gepflegt und da die Hardware einheitlich ist, sind Optimierungen für Spiele einfacher und oft spürbar. Deswegen laufen spiele wie Zelda auf der Switch für das Hardware Level erstaunlich gut. Ich sehe nur nicht den grund zu warten. Nintendo wird nicht viel günstiger jetzt die plattform zum Spass haben zu benutzen und das ding dann weiter zu verkaufen ist Wirtschaftlich wie auch vom Unterhaltungsfaktor das Sinnvollste.

Ich zocke jetzt alle relevanten Exclusivs der Switch 1 nach. Wenn dann das Steamdeck 2 raus kommt, bin ich durch mit allen Nintendo Spielen und kann dank Cardrigdes auch die Spiele wieder verkaufen und dann auf eine besseres Steamdeck upgraden, wenn die Switch 2 von der Leistung her für ihre eigenen games dann doch wieder zu schwach wird. Ich würde mich also im Fall einer Switch 2 als Rational betiteln. Und wenn wir es mal rational weiter betrachten. Warum sollte Nintendo 200 Euro weniger für die Konsole verlangen, wenn die Leute für Grafikkarten alleine schon 800-4000 euro bereit sind zu zahlen? Ich für meinen teil kann da noch nicht mal behaupten, dass die Switch 2 teuer ist. Da sie im gegensatz zu einer Grafikkarte auch ohne weiteres zum Zocken verwendet werden kann. Und wenn man im store nach sales sucht, dann fidnet man sogar wie bei steam viele gute und günstige games. nur eben nicht die Exclusivs, die sind teuer, aber das macht Sony ja nicht anderster.

Das die Switch 2 aber voll gesperrt wird, wenn man kein original Cardrigde reinsetzt, dass find ich Diskussionswürdig. Aber vielleicht muss man ein Enthusiast sein, um sich eine Konsole mit diesem risiko zu Kaufen ;)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Vitche und ChrisMK72
Eine interessante Folge, die ich keineswegs als Sommerloch-Folge betrachten würde.
Eher der Blick in eine etwas andere Richtung, insbesondere da wir andernfalls vermutlich wieder Waste of Sand als Hauptaugenmerk gehabt hätten :D

Muss auch sagen, dass ich nach Jans Aussage im Podcast, dass er beim Akku austauschen vom neuen Fairphone, auch ein Flachbandkabel entfernen musste, schon innerlich zusammengezuckt bin.
Feinmotorik ist weniger meines und ich habe mir schon mehrere Geräte so kaputt gemacht.
Bin da doch ganz froh, dass das beim FP5 (welches auch erst einen Monat bei mir alt ist) so einfach ist, wie noch beim Galaxy S5 vor einigen Jahren, einfach Kappe entnehmen und den Akku wechseln.

Samsung hat das ganze tatsächlich auch so noch immer im Angebot, aber dann greift man auch tiefer in die Tasche, denke ich, die Akkus der XCover-Reihe, lassen sich bis heute wohl problemlos austauschen.
Werden halt eher an Unternehmen und Bauarbeiter vermarktet, aber da alles Android ist, sehe ich jetzt keine Probleme, würde man so etwas privat im Alltag verwenden.

Mir gefällt das ganze, dass man die Hardware versucht am Leben zu erhalten und da ich auch wirklich so jemand bin, der nichts groß mit dem Gerät macht, außer mal im Internet Nachrichten zu lesen, zu kommunizieren und Musik zuhören, oder YouTube gucken, dürften auch die 8GB noch eine lange Zeit ausreichend sein.
Die Android-Version macht da bestimmt irgendwann eher Sorgen, gerade wenn die Updates ausgehen, oder auf sich warten lassen.
Das Android vom FP5 ist auch nicht ganz rund, ich musste tatsächlich schon ein paar mal neustarten, nach einer Nacht, weil auf einmal die Tastatur nicht mehr angezeigt wurde, oder keine Verbindung mit der Funkzelle (welche auf dem Wohnblock hier steht) hergestellt wurde.
Custom ROMs würden hier eventuell helfen, davor habe ich auch keine Angst und man kann so Geräte auch noch etwas länger am Leben erhalten, sofern es anders geht, nämlich so wie vom Hersteller gedacht, bevorzuge ich dann aber diese Route.

Die Kamera hab ich noch nicht viel ausprobiert, auf dem ersten Blick wirkte sie solide, auf dem zweiten würde ich schon sagen, dass mir Fotos von meinem S20 etwas besser gefallen, das kann aber auch daran liegen, dass man bei FP die stock Software von Android verwendet und Samsung irgendwas eigenes noch dazu gedichtet hat, wo Fotos nachbearbeitet werden.
Muss mal beide Geräte auf einen Spaziergang mitnehmen und die selben Motive fotografieren.

Das Enthusiasten-Thema ist interessant und wie Ihr beide davon gesprochen habt, hat es auch nochmal meinen sprachlichen Horizont dahingehend ein Stück erweitert.
Ich denke, Enthusiasmus kann man auch im kleinen genießen, in dem sich mit der Hard- und Software, welche einem zur Verfügung steht, wirklich ausgetobt und geschaut wird, was damit möglich ist.
So handhabe ich es etwa mit alten Raspberry Pis, welche bei mir Server-Dienste problemlos verrichten, oder dem ollen ThinkPad X240 und X250, welche ich auch noch beide tagtäglich verwende.

Die Problematik sehe ich eher darin, wie der Begriff vermarktet wird, was in einer kommerziell getriebenen Gesellschaft, wo wir alle gerade bei so einem Hobby, wie Computer, gern immer das neuste und beste haben wollen, eher zu Gunsten der großen teuren Mainboards, CPUs und Grafikkarten geht.
Selbst wenn diese in Tests hinter den Erwartungen zurückbleiben.
Vielleicht vermischt sich mein Verständnis da auch mit dem für die Definition eines Nerds im modernen Sinne.

Na ja, auf jeden Fall eine interessante Folge, wo ich auch gern zugehört habe :)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Vitche und ChrisMK72
Cabranium schrieb:
Zum Thema Enthusiasten, ich sehe das ähnlich. Man muss kein Käufer einer der teuersten Grafikkarten sein um ein Enthusiast zu sein. Ich würde aber auch nicht sagen, dass eine bestimmte Gruppe für hohe Preise bei den Grafikkarten sorgt. Da spielen einfach viele Faktoren mit rein.
Ja, da is mir in der Diskussion auch klar geworden, dass es eher eine aktive Entscheidung von Nvidia ist, die Top-Karte (90er bzw. Flaggschiff-Klasse) aus dem Bereich der "Gamer" immer weiter zu entfernen.

Ich habe jedenfalls den Eindruck, dass man sich die "Top-Karte" früher besser leisten konnte und sie nun eher für "Creator", top Youtube-Streamer und bestimmten Berufsgruppen vorbehalten sein soll.
Mag sein, dass ich auch da falsch liege. Ist nur mein spontanes Empfinden gerade, ohne dass ich Daten und Zahlen gerade dazu checke. Ich schreibe, während ich denke. ;) ^^

Und wer sich die einfach "zum Zocken" leistet, der macht es eben einfach weil er's kann.
Es sei jedem gegönnt. Kein Neid.

Schade fand ich nur, so jedenfalls mein Eindruck, dass gleichzeitig "unten", also bei den "Gamern", immer weniger Chip übrig bleibt und das trotzdem noch teurer bezahlt werden muss.
Aber vielleicht hab ich da auch nur einfach nicht die allgemein höheren Kosten im Blick und alles ist in Ordnung damit.
Ich bin halt einfacher Zocker und sehe das immer aus meiner simplen Sicht.

Die Diskussion von Jan und Fabian dazu hat mich aber auch hier und da etwas in meiner Denkweise beeinflusst und von daher fand' ich das auch wieder konstruktiv zielführend.

Also bin ich auch ein Enthusiast, wenn ich an den RAM-Einstellungen, meines 3600er-Speichers rumtüftel. ;)

Zuletzt hatte ich eher den Eindruck, man spricht so wie ... "Ja, wir hier bei CB haben ja sehr viele Enthusiasten." und meint damit eher eben doch die Leute, die viel Geld für 5090 und co. ausgeben.

Schön zu sehen, dass auch die Leute, die z.B. an alten Systemen Spaß haben, Enthusiasten sind.
Das finde ich gefühlt positiver besetzt (ach du ... hab ich mich toll ausgedrückt ;) ).
Cabranium schrieb:
und das "Gamer Marketing" für die Spitzen modele wie 4090 und 5090. Für mich sind das einfach keine Gamingkarten. Das sind Produktivkarten die auch mit solchen Preisen an den man gebracht werden sollen. Die können nur zufällig auch Gamen
Ja, die von mir gefühlte weitere Segmentierung von Nvidia, hat damit dann doch bereits funktioniert.
Gamer kriegen die Reste. ;) War schon immer so, aber der Abstand ... na ja ... ihr wisst, was ich meine. Hab genug dazu geschrieben. :D

Vielleicht versteht man auch einfach nicht, was ich meine, weil ich mich nicht gut genug ausdrücke.
Randnotiz schrieb:
Ich denke, Enthusiasmus kann man auch im kleinen genießen, in dem sich mit der Hard- und Software, welche einem zur Verfügung steht, wirklich ausgetobt und geschaut wird, was damit möglich ist.
Ja, da bleibt den Gamern bald auch nichts anderes mehr übrig. :D
Oh ... schon wieder ... ok. ;)

Insgesamt fand ich die Diskussion von allen, über Enthusiasmus, gerade jetzt hier in unserem Bereich, doch auch aufschlussreich und es hat meine Sicht mal wieder etwas erweitert.

Danke nochmals für die tolle Diskussion! :daumen:

Special thx zu der Folge, vom Chris. :) Den "mit der Sonnenbrille" ;) 😎
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Vitche und Cabranium
Ich bin sehr untypisch kauf für maximal 150 vielleicht 200 oft deutlich weniger alle Paar Jahre mal was gebrauchtes und spiel ein alternatives OS drauf, bei mir hatte Oled in letzter Zeit und Akkulaufzeit Priorität und halt das ein besseres OS drauf geht aktuell Iode/OS.

Benutze die recht wenig meist nur als Heimtelephone bin wenig unterwegs... und hab kein (kaum) Geld aber im Zweifel bisschen Zeit.

Was mich interessieren würde wäre eine Tastatur wie vielleicht Blackberry und ja das könnte man hinten dran schrauben als Aufklappding.
1751122528666.png


Gut ob die Tastatur so doll ist sei mal dahin gestellt aber im Vergleich zu Touch-horror vielleicht das kleinere übel immer noch.

Ansonsten ist immer die Frage ein richtiges Linux zu benutzen dafür braucht man zum einen relativ starke Hardware damit es Spaß macht zum anderen gute Treiber oder der Akku hält nur 1-2 Stunden.

Das wäre auch ne Option die mir ins Auge fällt:
https://store.fxtec.com/

Aber ja mehr wie 200 Euro kann ich momentan einfach schwer rechtfertigen also paar jahre warten bis es das gebraucht billig gibt :D
Ergänzung ()

Randnotiz schrieb:
Das Enthusiasten-Thema ist interessant und wie Ihr beide davon gesprochen habt, hat es auch nochmal meinen sprachlichen Horizont dahingehend ein Stück erweitert.
Ich denke Worte sollten idealerweise eben immer anhand von Kontext verstanden werden wir wissen meistens auch was man meint wenn man von "Bank" redet die mit Arbeitern drin die Geld aus dem Nichts herbei zaubern (Giralgeld) oder die wo man sich hin setzen kann.

Bei Enthusiastengrafikkarten denke ich nicht an welche wo sich besonders gut Wasserkühler montieren lassen lassen sondern eben die 90er Dinger.

Es ist ja auch interessant das man bei Grafikkarten fast nur das Wort benutzt, Enthusiast schwingt auch immer bisschen Unvernunft und schlechte Preis/Leistung mit, selbst wenn das manche hier sicher hinterfragen würden.

Ne 9800X3D ist für 469 Euro eben eher ein Schnäppchen im Highend, als Enthusiast. Ich glaube unter 1000 Euro würde ich mir schwer fallen den Begriff zu verwenden. Mainboards für ca. >200 Euro mit bei AMD meist dann X870 Chip (eher noch 400 Euro) würde ich aber vielleicht trotzdem so bezeichnen.

Viele andere Käufe sind halt auch mit Vernunft oft verbunden, wenn ich ne fette 16 Kern CPU hole dann vielleicht weil ich irgend ne Arbeit damit mache kompiliere nicht nur fürs Zocken.

Wenn ich ne fette SSD für 1000 Euro kaufe dann steckt da auch irgend ein Nutzen dahinter der vermutlich übers reine Spielen hinaus geht, bei Audio gibts dann noch den Audiophilien der statt Enthusiast benutzt wird, aber das ist ein ähnlicher Begriff.

Dann bliebe noch ein Monitor ist man da ein Enthusiast wenn man für 1000-4000 Euro irgend ein tollen teils 8k Monitor kauft oder sind die Produkte Entusiastenprodukte?

Vielleicht spielt da auch die Benutzungsdauer mit rein, zum einen ob man damit arbeitet oder nur Spielt, der Preis und dann eben auch ob man es alle 1-2 Jahre eh ersetzt oder es 3-7 Jahre benutzt.

Da würde ich schon eher zu Wohlhabende oder so reden weil man vielleicht damit arbeitet. Selbst ein teurer TV hier werden sicher manche auch schon nach 3 Jahren neuen kaufen aber der Schnitt ist wohl immer noch 10-15 Jahre, laut ChatGPT sinds 7-10 Jahre.

Enthusiast würde ich dann eher wieder im Heimkinobereich reden, wenn man sich fette Soundanlage und Beamer holt, heute vielleicht nen Laserbeamer oder so. In dem Bereich ähnlich wie bei Autos sind einfach andere Bereiche "normal" als bei z.B. SSDs.

Also sicher der Begriff ist schwammig und beim Heimkino ists dann auch eher wieder der Enthusiastische und weniger der Unvernünftige mit schlechter Preis/Leistung der für 10% mehr Leistung noch 50% Aufpreis zahlt im Zweifel.

Aber ich denke wir Menschen können Kontext verstehen und sich umständlich anders aus zu drücken ist dann oft Ineffizienter.

Wie willst das dann nennen die Wohlhabenden Grafikkartenkäufer? Alleine das es vom Produkt auf die Käufer übergeht, finde ich negativ.

Z.b. könnte man auch nen Business Notebook kaufen für sich Privat, das Produkt ist auf Geschäftskunden ausgelegt das ist die Zielgruppe das heißt aber eben nicht das jeder Kunde (besonders beim Weiterverkauf aber auch schon am Anfang) ein Geschäftskunde sein muss.

Wenn man 5090 highend nennt was wäre dann ne 5080? Midrange? oder muss man dann "super highend sagen" es gibt einen Grund warum sich die Begriffe durch gesetzt haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Cabranium
Also die 5080 würde ich als Highend bezeichnen. Die 5090 ist aus meine Sicht das einstiegslevel für Workflows mit der Option auf Hybrider nutzung.

NVidias Marketing abteilung hat bei mir wohl was falsch gemacht 😅
 
nuego schrieb:
Besonders bei wenig Licht und mit Video. Und ich möchte halt nicht ständig bei meinem Handy mit der Software rumbasteln um Pixel Camera Apps unvorschriftsmäßig irgendwie gehackt zum Laufen zu bringen.
Wobei man sagen muss, dass bspw. das FP4 hier extrem nachgezogen hat durch konsequente Software-Updates. Klar ist das keine iPhone-Kamera, aber die Zeitlupe beim Video oder der Weitwinkel sind immer brauchbare Aufnahmen zusätzlich zur normalen Kamera. Auch die Panorama-Funktion ist inzwischen nicht mehr so hakelig.

@Jan Was mir bei der Betrachtung des Fairphones noch gefehlt hätte, wäre eine generelle Einschätzung der Lage am Smartphone-Markt zum Thema Nachhaltigkeit und Reparierbarkeit. Apple habt ihr erwähnt, aber das ist ja quasi der extreme Gegenpol zum Fairphone in der Liga und dazwischen ist das Feld zwar nicht weit, aber doch etwas offener. Ist wahrscheinlich nicht einfach zu recherchieren, aber ich kann mir kaum vorstellen, dass Fairphone der einzige Abnehmer von fairem Gold und Kobalt am Markt ist, es sei denn, sie hängen an anderen Rohstoffketten, bspw. der Chipindustrie, dran.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: nuego
Zurück
Oben