celeron m 1,5 vs sempron 3000

Rookee+

Ensign
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hallo allerseits!

1.
Ich überlege mir ein Notebook zu kaufen und hab mir auch schon eins ausgesucht, jedoch
gibt es das mit zwei verschiedenen CPU's. Einmal mit einem Celeron M 1,5 GHz – 1MB/Cash
und mit einem Sempron 3000.
Meine erste frage lautet welche der beiden CPU’s ist in der Leistung besser?
Kent einer eine Seite mit Benchmarks vielleicht?

2.
Die alten Pentium M hatten 1MB/Cash und die Celeron M 512kb/Cash. Sie unterscheiden sich lediglich in der Größe des Caches und der Speed-Step-Technologie, ansonsten sind sie identisch.
Dem Pentium M z.B. 1,6 GHz wird nachgesagt das er in der Leistung etwa einem Desktop Pentium4 2,6 GHz entspricht. Der neue Celeron M hat auch 1MB/Cash wie der alte Pentium M, ihm fehlt lediglich die Speed-Step-Technologie.
Falls das Verhältnis zwischen Pentium M und dem Desktop Pentium4 stimmen sollte, dann müsste doch der neue Celeron M mit 1MB/Cash z.B. 1,6 GHz in der Leistung einem Desktop Pentium4 entsprechen. Lieg ich da richtig oder falsch?
Kann mir einer erklären warum ein Pentium M 1,6 genauso leistungstark wie ein Pentium4 2,6 ist?
 
also erstmal cash = geld, was du meinst is der cache, was du ja auch in der mehrzahl richtig schreibst...

also einen sempron würd ich nicht empfehlen. wenn dann einen turion oder centrino. würde mich dann aber für den neuen centrino entscheiden. der mit ddr 2 speicher.
warum der centrino leistungsfähiger ist. ja das hängt von der pro takt leistung ab. genau wie amd hat auch der centrino eine geringere taktung als der p4. damit können pro takt eben mehr befehle errechnet werden und das bringt dann in etwa das gleiche niveau.
 
Ich würde eher den celeron m empfehlen, der ja nur ein beschnittener pentium m ist.
Der Leistungunterschied kommt durch unterschiedliche Architekturen zustande, so hat der pentium m eine deutlich kürzere pipeline als der p4 und ist deswegen von der pro-mhz leistung deutlich besser. Auch der athlon-64 und seine Ableger ( sempron, turion usw. ) haben eine kürzere pipeline als der p4.
@ protect : Centrino meint die gesamte plattform, in die der pentium m inegriert is, also auch chipsatz, w-lan karte und andere komponenten.
 
Hi!
Ich würde im Zweifelsfall den Celeron M dem Sempron vorziehen. Der 3000+ hat glaube ich nur 128kb L2, wenn es sich denn um einen Sempron64 handelt.
Dennoch rate ich dir lieber noch ca. 200€ draufzulegen und dir einen Pentium M zu gönnen. Die Speed Step Technologie ist, besonders, wenn man sie manuell perfektioniert einfach super! :)
Desweiteren kann man sie meines Wissens nach beim Celeron M auch nicht irgendwie ersetzen, denn es geht harwareseitig einfach nicht.
cu
 
Der Sempron 3000 ist - zumindest als "Sempron 64 3000+" mit Palermo - Core - ebenfalls ein brauchbarer Prozessor. Taktfrequenz 1800 Mhz. Die Leistung ist in etwa die eines fiktiven A64 2700+ und reicht damit für "Surfen" und "Office" allemal aus.
http://www2.tomshardware.de/charts/prozessoren.html?modelx=33&model1=265&model2=217&chart=62

Thermisch ist der Prozessor in einem Notebook beherrschbar. Ein Pentium oder Celeron M mit vergleichbarer Taktfrequenz ist aber deutlich genügsamer.
Wenn es darauf ankommt, dass das Gerät fern der Steckdose eine möglichst lange Betriebsdauer hat, ist ein Celeron M damit eine deutlich bessere Voraussetzung als ein Sempron. Wenn das Gerät im Regelfall an einer Steckdose betrieben wird, ist der Leistungsverbrauch des Prozessors nur dann ein Problem, wenn die Wärme aus dem Gerät entsorgt werden muss, was bekanntlich meist mit mehr oder weniger viel Geräusch verbunden ist. Im Zweifelsfall muss man sich das Gerät bei Volllast mal vorführen lassen.
 
ich hab ein sempron 64 2800+ mit nem venice kern spitzname palermo der rennt mit 2200mhz und kommt an einem a64 3200+ locker vorbei wenn der auf 2200mhz läuft.
also würde ich dir eher zu nem sempron raten als zu nem celeron. vorallem hat der sempron ein fsb von 200mhz und der celeron nur 100 oder max. 133 und das sagt ja eigentlich schon alles.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Es geht hier nicht um ein übertaktungsfähiges Desktop-System (habe auch eines mit Sempron 64 3100+) , sondern um ein Notebook, wo im Regelfall weder das BIOS OC - Optionen anbietet noch die Systemkühlung ausbaubar ist.
Wenn es um den Wettbewerb in Sachen Übertaktungsfähigkeit ginge, hätte ein Celeron M obendrein alles andere als schlechte Karten. Man kann den FSB beim Celeron M bei angemessener Kühlung recht munter in Richtung 200Mhz ziehen.
 
Ich kenn einen mit einem Celeron M 1,5GHZ in einem Siemensnotebook, das Teil hat nicht einmal ne Stunde Akkulaufzeit und die Rechenleistung ist auch bescheiden. Ich würde dir zum Sempron raten, hat zwar weniger Cache, aber das kann er durch den integrierten Speichercontroller wett machen. Die Semprons sind halt kastrierte Athlon 64 mobile, werden ein TDP von 35 Watt haben und sollten in die 2700+ Region vorstoßen können.
 
die rechenleistung ist kaum langsamer als die eines gleichgetakteten pentium-m
allerdings fehlt speedstep, also eher dritte wahl für nen notebook

der mobile sempron ist von der leistung her wohl etwas schneller
man muss nur aufpassen das es nen mobile sempron ist und kein dtr, sonst wars das mit langer akkulaufzeit
steht nämlich nie dabei
 
Nunja, Cool & Quiet ist durchaus vergleichbar mit Speedstep und senkt bei den Desktop-Sempron 64 den Leistungsverbrauch bei "Windows Idle" auf unter 5W, aber der Celeron M hat schnell wie langsam einen deutlich geringeren Leistungsverbrauch.

Das am 3. Mai bei Aldi aufschlagende Notebook wird übrigens mit "Mobile Sempron" beworben (Sempron 3300, 2000Mhz).

Wie lange der Akku nun wirklich hält, ist nicht nicht nur vom Prozessor, sondern auch von der Stromaufnahme der sonstigen Systemkomponenten in Relation zur Akku-Kapazität abhängig. Leider bleibt man in dieser Disziplin meist Tests und Anwenderberichte angewiesen.
 
Interlink schrieb:
Nunja, Cool & Quiet ist durchaus vergleichbar mit Speedstep und senkt bei den Desktop-Sempron 64 den Leistungsverbrauch bei "Windows Idle" auf unter 5W, aber der Celeron M hat schnell wie langsam einen deutlich geringeren Leistungsverbrauch.

Nochmal, der Celeron M hat kein SpeedStep!

KTiger schrieb:
Ich kenn einen mit einem Celeron M 1,5GHZ in einem Siemensnotebook, das Teil hat nicht einmal ne Stunde Akkulaufzeit und die Rechenleistung ist auch bescheiden.

Ersterest lässt sich wahrscheinlich durch einen schlechten 4 zelligen Akku oder so erklären. ;) Letzteres ist mir unbegreiflich. Die Celeron Ms mit Dothan Kern haben 1MB L2, also genau so viel, wie die ersten Pentium M mit Banias Kern. Lesitung ist da in ausreichender Form vorhanden!
cu
 
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