Leserartikel China Verstärker als Soundlösung für unterwegs und zuhause

ich256

Ensign
Registriert
Feb. 2025
Beiträge
133
Hallo Allerseits, ich möchte euch heute gerne ein paar meiner Erfahrungen zu Verstärkern und der mobilen Beschallung mitteilen.

20190720_114836.jpg


Ich habe absichtlich dieses Forum gewählt weil es das liebste Forum ist wo ich mich aufhalte, und so glaube ich sind hier sehr viele Menschen die das Know-How haben die vorgestellten Lösungen einfach nachzubauen.

Es gibt im Hifi-Forum bereits unzählige berichte von mobilen Soundlösungen auch deshalb wollte ich abseids der Informationsflut mal einen Überblick geben was Heute schon wie einfach und günstig möglich ist. Und das Lauter und Länger als ich mir vorstellen hätte können :freaky:
Auch Fertige "Bluetooth-Lautsprecher" gibt es inzwischen in allen Größen, als bekanntes Beispiel die Soundbooks-Modelle.
Diese haben aber alle den Nachteil der fehlenden Flexibilität, sie haben eine Größe und ein Gewicht. Wenn ich jetzt aber einen mobilen Verstärker habe, kann ich verschiedene Lautsprecher Anschließen von einer kleinen Box bis zu vier 15 Zoll Pa Boxen ist hier alles möglich :D .
Auch Preislich hab ich zu beginn mehr Spielraum, eine Verstärker-Platine kostet 10-20€ und ein Bleiakku nochmal 20.
Aber 800€ mal eben für ne Bluetooth-Box ausgeben muss man der Frau mal erklären können ;)

Dies soll nur meine Erfahrungen wiedergeben und ein kleiner Leitfaden für Anfänger sein, hat natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder das man mit dem Wissen die perfekte Anlage aufstellt, Klang ist immer Subjektiv und kann von anderen ganz anders Wahrgenommen werden.

So kommen wir auch schon zum ersten wichtigen Punkt,

Der Digitalverstärker:
Die neuen Digitalverstärker haben diesen Bereich würde ich sagen Revolutioniert, durch den variablen Gleichspannungs-Eingang und die hohe Effizienz ist es damit ganz einfach möglich einen Verstärker für unterwegs zu Basteln den man aber auch Zuhause z.B.: am PC verwenden kann. Meist liegt die Spannung zwischen 12V und 24V und so kann man Verschiedenste Stromversorgungen verwenden, ältere Laptop Netzteile haben sogar oft den selben Hohlstecker der auf den Verstärkern zu finden ist.
Es gibt sie Fertig im kleinem Gehäuse und als Platine mit Verschiedenen Eingängen.
Die am Meisten Verwendeten Chips sind:

TPA3116(D2): Ein Effizienz-Wunder mit einem Ruhestromverbrauch nahe 0, die Standardlösung wenn es um Akkulaufzeit geht. Im Stereobetrieb sind bei 24V bis zu 50W Leistung an 4 Ohm möglich (gebrückt bis 100W) kann aber je nach Platine bis 8V runtergehen. Leider neigt er Klanglich etwas zur härte was bei manchen Lautsprechern zu weniger Langzeit(hör)tauglichkeit führt.

TDA7498(e): Hat einen (teils deutlich) höheren Ruhestromverbrauch, aber die Effizienz im Betrieb ist immer noch sehr gut. kann bis 36V betrieben werden und Leistet dann 100W an 4Ohm (gebrückt 160W). Aber Vorsicht bei der minimalen Eingangs-Spannung, diese kann auch bei 20V liegen. Klanglich für mich angenehmer und daher meine erste Wahl wenn er auch Zuhause verwendet wird.

Je nach Eingangs-Spannung variiert natürlich auch die Ausgangsleistung, und so hat man bei 12V Versorgung etwa 12W an 8 Ohm zur Verfügung (wenn ich mich recht Erinnere bei beiden). Klingt nicht nach viel aber wir werden beim Wirkungsgrad der Lautsprecher noch sehen was damit möglich ist ;) .

Der Klang wird maßgeblich von den umliegenden Komponenten beeinflusst, hier ist es ratsam sich nach Bewertungen und Erfahrungen umzusehen welches Modell das richtige ist. Meiner Erfahrung nach braucht es schon ein bisschen was "drumherum".

20251003_073318.jpg

So Klingt der kleinste ganz Rechts (mono) schon sehr Schwachbrüstig, Der Linke hingegen ist schon ok (Ein etwas schwächerer TPA3116) und könnte so wie er ist auch Zuhause Verwendet werden, Eingang ist allerdings nur Bluetooth was zwar Funktioniert aber natürlich nicht an die Reichweite von JBL usw. rankommt.
Der Mittlere ist mein Liebling wenn es um den Einbau geht, er Klingt voll und angenehm. und muss von keiner Seite zugänglich sein, (der kleine Weiße Stecker ist der Audio Eingang) die Lautstärke kann aber nur am Quellgerät geregelt werden.

Es gibt verschiedene Konfiguraionen von Mono bis 5.1 am Häufigsten findet man aber Platinen mit einem Chip (Stereo) oder Zwei Chips (Quardo oder 2.1 mit TPA3116 z.B: 50+50+100W) Ein Sonderling unter den 2.1 Platinen ist hier allerdings noch zu erwähnen:
Es gibt nur eine Platine (Meist Blau) die einen Hipass Schalter hat, dies leitet die tiefen Töne nur zum Subwoofer, die Lautspecher werden entlastet und können Lauter Spielen, was in vielen fällen ein Gamechanger ist.
1761633069860.png

Nach Einbau nicht sehr gut zugänglich aber Vorhanden, der Kleine Schalter zwischen den Potis macht den unterschied :p .

Die Platinen können Günstig direkt von China über z.B.: Aliexpress oder auch Amazon bestellt werden.
Vorsicht ist geboten bei der Wahl der Eingänge, manche Verstärker werden mit USB oder Card reader angeboten, klingt Praktisch ist aber nicht wirklich brauchbar weil:
1. Braucht man Tasten zum umschalten die meist auf der Platine angebracht sind was einen sinnvollen Einbau sehr schwer macht.
2. Gibt es bei der Quellenwahl oft Töne vom Verstärker, die von sehr schrillen Piepen bis zu chinesischen Ansagen reichen in sehr unangenehmer Lautstärke.
Auch die bluetooth Empfänger funktionieren nicht so gut wie Gewohnt und brauchen Strom.
Nach meiner Erfahrung ist es am besten am Verstärker einen Analogen Eingang (Klinke oder Chinch) zu haben, und alles andere Macht man extern. Ich hab da einen "MP3" Player (Cayin N3) der auch Bluetooth vom Handy annehmen kann.

Aber auch Hierzulande gibt es schon Kleine Verstärker die samt Support und Service vertrieben werden. unter anderem hat sich der deutsche Händler HS-Sound auf solche Lösungen Spezialisiert und bietet einige Lösungen auch samt DSP an, dann natürlich Teurer.

Zum Thema DSP möchte ich noch erwähnen: Ein Digitaler Signal Prozessor ist ein sehr mächtiges Werkzeug mit der man Frequenzen und Leistungen exakt steuern kann, Bi-Amping oder 2.1 sauber getrennt ist alles kein Problem, und zweifelsfrei kann man damit am meisten aus seinen Lautsprechern rausholen. Ganz richtig eingestellt kann er aber nur für einen Lautsprecher werden was die Flexibilität wieder zunichte macht. Auch gerade für Anfänger wichtig ist, dass es hier auch vorher mal eine menge Begriffe zu studieren gibt um so etwas zu Programmieren.

Wer jetzt kein eigenes Gehäuse bauen will, kann auch auf kleine Verstärker im Gehäuse zurückgreifen etwas Teurer aber immer noch gut Leistbar sind das fertige Geräte mit chinch oder bluetooth Eingängen die man nur noch mit Strom versorgen braucht.

20251003_110418.jpg
20251003_110426.jpg

Hier samt einer Powerbank mit 12V Ausgang kann das schon komplett Bastelfrei verwendet werden:).
Kann zuhause auch mit stärkerem Netzteil verwendet werden (Laptop oder 24V) und ist dann auch Locker ausreichend für die meisten Computer oder sonstigen Lautsprecher.

🪫Der Akku:
Hier ist man sehr Flexibel und kann im Prinzip alles verwenden was die gewünschte Spannung bringt ob aus dem Modellbau, Autobatterie oder auch Adapter für Werkzeugakkus gibt es. Hier muss allerdings erwähnt werden, dass die Spannungsüberwachung im Gerät stattfindet, deshalb ist man Selbst verantwortlich sie gegen Tiefenentladung zu schützen und abzusichern.
Beim zusammenstellen (natürlich nur gleicher Batterien:freaky:) sollte beachtet werden, dass bei Serienschaltung die Spannung verdoppelt wird und bei Paralellschaltung die Kapazitat. Somit ergeben z.b.: zwei 12V 7 Ah Akkus entweder 14Ah bei 12V oder 7Ah bei 24V (somit hat man auch die doppelte Leistung von Verstärker).

Die bisweilen Günstigste Lösung ist ein einfacher Bleiakku mit 12V so ein "Ziegel" mit 7Ah ist schon für 20€ zu haben und bringt für viele Stunden Musikgenuss, Wiegt aber auch fast 2 Kilo und auch hier muss Selber eine Spannungsüberwachung integriert werden (Als Modul braucht es wieder Strom, die Laufzeit ist aber lang genug das Kapazitätzanzeige+Brain meist ausreicht).
Ich persönlich mag sie aber dennoch sehr, bisher hab ich unterwegs nur Verstärker mit Bleiakku mitgehabt und sie auch schon für viele stunden (und Nächte:cool_alt:) verwendet, Tiefeinentladung ist mir nur gelungen wenn ich beim abstellen am Schalter angekommen bin:rolleyes:.
20251003_110230.jpg

Größenvergleich: Der Werkzeugakku bringt Mehr Spannung (d.h. Leistung für den Verstärker) bei Ähnlicher Kapazität (6Ah selbe Bauform), ist dabei deutlich Kleiner und wiegt etwa ein Viertel vom Bleiakku.

Wie man schon sieht ist ein LI-Ion-Akku natürlich deutlich überlegen sowohl von der Größe als auch vom Gewicht.
Es gibt sie in Verschiedensten Konfigurationen, die xSxP angaben beziehen sich dabei auf die Zellenanordnung.
Eine Zelle hat 3,7V und somit ergeben 3S also in Serie 11,1 V und kann schon für manche Verstärker verwendet werden.
5S ergeben 18,5V und finden sich z.B.: in Werkzugakkus 5S1P für 2 Ah, bis 5S3P für 6Ah. Diese Kleinen Zellen haben meist eine Kapazität von 1,5 bis 2 Ah.

⚠️ Achtung: Ich rate dringend davon ab Li-Ion Akkus selbst zusammenzustellen dies erfordert umfassende Kentnisse und ist sehr Gefählich (Brand Explosion usw.). Desweiteren wird ein BMS Benötigt der die Spannung der einzelnen Zellen überwacht.

Aber es gibt auch Lösungen die ohne Punktschweißgerät auskommen :D wie z.B.:

  • Adapter für Werkzeug Aukkus (Absichern!!! und Spannungsüberwachung muss manuell erfolen).
  • Akkupacks in verschiedenen größen fertig in Folie verpakt mit BMS, und Ladegerät (ohne weitere Schutzschaltungen).
  • Powerbanks mit 12V Ausgang (Schutzschaltungen und Kapazitätsanzeige integriert).
  • Auch Starthilfe-Akkus wie das Dino Kraftpaket lassen sich wunderbar zweckentfremden (Schutzschaltungen und sogar eine Lampe:p integriert) hat einen 19V und einen 12V Ausgang.
  • HS-Sound hat hier auch eine eigene Lösung mit größeren Zellen entwickelt 6 Stück in Serie ergeben 24V bei etwa 5 Ah. Der größte Vorteil ist hier die variable Eingangsspannung von 5 bis 24V sogar ein Solarladeregler ist integriert das kann dann wirklich überall Aufgeladen werden. Leider musste ich feststellen, dass die Platine eine doch recht hohe Selbstentladung hat und nach einigen Wochen Lagerung die Akkus leer waren, das Fach sollte man also zugänglich lassen und die Akkus rausnehmen.
20251003_110256.jpg
20251003_110446.jpg

Nochmal im Vergleich. Powerbank,Werkzeugakku und Bleiakku. Die Kapazität der Powerbank würde ich anzweifeln aber für ein paar Stunden wird es schon reichen.

20251003_110618.jpg
20251003_110604.jpg

Die Platine von HS-Sound. mit dem beiliegendem Kabelset können alle kleinen Stecker belegt und auch die Kapazitätsanzeige nach außen geführt werden. Um aktuell 75€ "mit alles" voll vertretbar, wenn das Problem mit der Selbstentladung nicht wäre:rolleyes:.
Wird nur Deutschlandweit versendet (nach AT mit AllesPost aber ohne Akkuzellen).

Günstige Akkupcks aus China sind wieder ein eigenes Streitthema, abgesehen von der Brandgefahr haben sie natürlich nicht die versprochene Kapazität (mehr als 2Ah pro Zelle werden es auch nicht wenn 10xxx... draufsteht;)) dazu oft Recycelt damit noch weniger. Aber für ein bisschen Strom machen auch diese ihren Job. ich hab mal Testweise einen 3S1P Bestellt und er hat eine geringe Selbstenladung zur Laufzeit kann ich leider nicht viel sagen.
20251003_072947.jpg
20251003_073008.jpg

Minimalkonfiguration in einer kleinen Jausenbox mit TPA3116, samt Deckel sogar Spritzwassergeschützt (abgesehen von Klinken eingang :D)

🔈Die Lautsprecher:
Sie haben den größten Einfluss auf den Klang und auch auch die Leistung (4Ohm oder 8Ohm) die zur Verfügung steht.
Wichtige Kennzahl ist aber nicht wie viel Leistung sie verbraten können (Leistung in Watt) sondern wie viel sie davon in Schallenergie Umwandeln (Wirkungsgrad in db/W).
Ein Rechenbeispiel war (ist?) auf Wikipedia zu finden.
Um in einem Abstand von 4 Meter einen Pegel von 100db zu erzeugen (Disko):
Benötigt ein Lautsprecher mit 86db Wirkungsgrad eine elektrische Leistung von 80 Watt,
Ein Lautsprecher mit 101db Wirkungsgrad nur 3,2 Watt.

Ein extremes Beispiel und Lautsprecher mit 101db Wirkungsgrad in freier Wildbahn zu finden sehr schwer, aber es Zeigt schon wo die Reise mit den erwähnten 15W gehen kann :D.

Testen was möglich ist kann man ja mal mit allen Lautsprechern welche die Wohnung hergibt :p, und wenn man dann eine Größe gefunden hat kann man sich am Gebrauchtmarkt umsehen hier sind immer wieder Schnapper zu finden, die gerade vom Gehäuse nicht mehr so toll sind (aber bestenfalls sowieso in ein eigenes leichtes Gehäuse gepackt werden).

⚠️Achtung: Weil man nun nicht so viel Leistung hat, sollte man nicht glauben man kann soweit aufdrehen wie man möchte.
Die meisten Lautsprecher werden von zu schwachen Verstärkern die zu Laut aufgedreht werden zerstört.
Eine saubere Sinuswelle können viele Lautsprecher auch höher vertragen, aber wenn der Verstärker das Signal nicht mehr sauber übertragen kann und die Spitze quasi abschneidet entsteht eine Gleichspannung am Ausgang (Clipping), das mögen die Spulen in den Lautsprechern aber gar nicht. Und somit passiert es leider des öfteren das der Jugendliche seinen 1000W Subwoofer umbringt weil er glaubt ihn mit 100W antreiben zu können:hammer_alt:.
Diese Verstärker haben keinen DSP und keinen Limiter, jeder ist selbst verantwortlich die Lautstärke (am Verstärker und Quellgerät) so einzustellen das nichts kaputt wird:heilig:.

Natürlich kommen bei Wirkungsgrad gleich PA-Lautsprecher ins Spiel und sind wenn es um Lautstärke geht natürlich ungeschlagen, ein paar dinge Sollte man aber beachten:
Mit Neodym Magneten extrem leicht, aber auch Teuer da sollte man schon genau wissen was man braucht.
Oft sehr auf ein Frequenzband spezialisiert somit besser mit Subwoofer zu betreiben (Fullrange Tops sind schwer zu finden).
Meistens 8 Ohm heißt weniger Leistung aber um "richtig" zu Klingen wollen die schon aufgedreht werden (75% sagt man, was nicht möglich sein wird) aber jedenfalls nicht so als Hintergrundbeschallung (oder mit Nachbarn:D) geeignet.

Als die einzig richtige Lösung wird auch von manchen Leuten der Visaton BG20 angesehen, sehe ich nicht ganz so aber es ist schon ein besonderes Stück: Dieses Chassis kostet um die 20 Euro und Ist ein Breitband-Lautsprecher mit extrem hohem Wirkungsgrad und 8 Zoll, im richtigen Gehäuse bringt er viel Bass mit und kann ohne weitere Bauteile verwendet werden was der Effizienz sehr zu gute kommt. Man könnte einen 20 Liter Kasten mit Bassreflexrohr Bauen, einen BG20 ein Blieakku und ein TPA3116 Board rein und hat einen brachial lauten Lautsprecher für unterwegs um einem Materialpreis von weniger als 100€ bei dem man noch dazu am meisten von der Akkulaufzeit rausholt. Klanglich würde er aber zumindest von einem Sperrkreis (Spule und Kondensator) profitieren, und den Schwirrkonus (der kleine Teller in der Mitte) sollte man vorsichtig mit einem Messer entfernen. So modifiziert und mit Hochtöner sogar als günstiger Hifi-Bausatz geführt:).

Ich hab die Erfahrung gemacht, dass man nicht immer das beste Rausholen muss um auch viel davon zu haben. Die meisten schönen Stunden hab ich Verbracht mit einer Kombination aus einem Bleiakku, einem TDA7498 Board und Zwei Heco Victa 200 Lautsprecher (eigentlich sehr wenig wirkungsgrad dafür nur 4 Ohm) aber durch den vollen Klang (fast schon basslastig) und dadurch das man es mit einer Hand tragen konnte, wurde es zu meinem Häufigsten begleiter. Auch die Akkulaufzeit betrachte ich als Super, ich konnte immer sorgenlos hören auch über mehrere Tage hinweg (nicht durchgehend).
20190615_144917.jpg

Damals noch mit meinem ersten Verstärker, schon immer die erste Wahl wenn es ohne Subwoofer sein soll.

Eine weitere Besonderheit finde ich sind die JBL Control One. Auch wenn die Meinungen sehr weit auseinander gehen finde ich sie für unterwegs sehr gut geeignet, Leicht und doch Stabil kann man sie z.B.: mit einem Zurrgut super mitnehmen. Frequenzgang ist natürlich nicht linear aber das ist auch gut so, denn durch den erhöhten Grundton und die zurückhaltenden Mitten eignen sie sich wunderbar als Hintergrundbeschallung, Gespräche werden wenig gestört bei vollem Klang.
Vom Gebrauchtkauf würde ich hier absehen, die One Serie hat Saumstoff-Sicken die sich nach spätestens 10 Jahren auflösen.
Allerdings gibt es die funk Version auch Allwetter tauglich, die hat eine uv-beständige Gummisicke. also die JBL Control 2,4G AW.

Diese hab ich ohne die Funkstation am Gebrauchtmarkt gefunden , und etwas Modifiziert. Der Original Verstärker bringt etwa 30W aber hat das Funkmodul (was Strom braucht) fest verbaut und die Versorgungsspannung ist mit 19V sehr begrenzt. Also hab ich das einfach gegen ein Board von mir getauscht, mit dem TPA 3116 hab ich genug Leistung und die variable Eigangsspannnung.


20250417_154420.jpg
20250417_154442.jpg

Die Alte Platine schafft genug Platz für meinen Verstärker. Das Anschlussfeld für Strom und Klinkeneingang bleibt vorhanden, auch der Ausgang für den zweiten Lautsprecher befindet sich hier, und durch den fehlenden Lautstärkeregler am Verstärker brauch ich auch gar nicht mehr:D.

20250417_170208.jpg
20250417_171140.jpg

die idee mit dem Bluetooth Empfänger (unten Rechts) hab ich aufgrund viel zu viel Rauschens gleich wieder begraben:D.

Den Stecker vom Klinkenanschluss (unprofessionell) mit Wago-Klemmen auf den Audio-Eingangs Stecker Adaptiert, Strom und Lautsprecherkabel sind schon Vorhanden, somit kann alles Weiterverwendet werden: und Läuft schon mit der 12V Powerbank:daumen:.

Acht geben sollte man beim Aktiven Lautsprecher: der Hochtöner wird direkt von der Platine weggeführt und der Kondensator (Frequenzweiche!) sitzt am Board (erstes Bild der große Elko links unten). Dieser muss bei Neuverkabelung wieder in Serie zum Hochtöner gebracht werden, etweder durch auslöten von der Platine (verklebt auch) oder ein neuer wird besorgt (3µF sind gar nicht so leicht zu finden ;)).

Der Subwoofer ist auch ein viel diskutiertes Thema im mobilen Bereich. Eines ist klar er braucht Strom und davon gar nicht so wenig,
Aber er kann vielen Lautsprechern auch helfen, durch einen Hipass können sie deutlich entlasteter Spielen und es geht insgesamt deutlich Lauter bei mehr Tiefgang auch wenn der Sub jetzt nicht mehr ganz mit den Tops mitkommt.
Natürlich sollte er gut Wirkungsgrad haben und auch mit weniger zurechtkommen (den 1000W Subwoofer lässt man lieber im Auto:p) Aber ein einfacher 12 Zoll Pa Woofer kann schon für gute Unterstützung sorgen.

Ich hatte noch ein altes Pa Set (MPA Milly) die Tops Klangen nicht und der Woofer war viel zu groß und schwer, der Verstärker auch schon hinüber. Alles was blieb war ein Günstiges 12 Zoll Pa Chassis, wie es heute z.B.: von Thomann käme.

Das Gehäuse hab ich ausgemessen und das innere Volumen sowie das vom Bassreflexkanal beibehalten und so umgestaltet, dass die Frontfläche möglichst kein ausfällt. 12mm Multiplex (glaube Birke) finde ich den besten Kompromiss aus Stabilität und Gewicht, ordentlich Verstrebt mit Doppelung für Front und Haltegriffe ist das bei weitem Stabil genug:hammer_alt:. Samt dem schwerem Chassis kommt er auf etwa 10Kg und dank der Haltegriffe auch mit einer Hand zu Tragen.
20190718_125440.jpg
20190718_215815.jpg


20190718_235125.jpg
20190718_230014.jpg


Ich kann nicht sagen das es Unfug wäre. Er bringt merkbar Bass, durch das kleine Pa Chassis nicht besonders Tief aber er haut unglaublich guten Nutzbass um die Ohren und das mit einer beachtlichen Effizienz. Somit kommt er auch mit den "paar" Watt die der Verstärker Liefert schon gut Klar, in meinem Fall war es die Blaue Patine mit TPA3116 und 2 Bleiakkus auf 24V. Die Lautesten Lautsprecher die ich damals hatte waren die JBL Control 5. Das hat sehr guten Klang geliefert mit weit mehr als Zimmerlautstärke
über Viele Stunden hinweg (die Ganze Nacht auf "Laut" mit Licht und einmal Akku wechseln). Mit denen und dem Verstärker oben drauf konnte man das genau auf einer kleinen Klapprodel festzurren und mitnehmen:daumen:.
Weiterer Vorteil wenn der Subwoofer Passiv ausgeführt ist: Am weg dorthin wird er im Auto einfach Angeschlossen und knallt da schon schön. :D

20190929_075514.jpg


Das Thema Lautsprecher ist natürlich das mit den meisten Möglichkeiten, hier finde ich kann man sich einfach Trauen und etwas Ausprobieren, auch vermeintlich schlecht geeignete können genau den Klang liefern den man gerade sucht;).



Ein Projekt hab ich noch gar nicht Vorgestellt, es war mein Erster Verstärker für unterwegs:love:.

Es sollte die Möglichkeit geben auch einen Subwoofer zu betreiben mit dem Schalter war somit die Blaue Platine Prefekt. 2 12V Bleiakkus mit 7 Ah liefern den Saft. Ich hab eine fertige Platte mit Kapazitätsanzeige und vier Schaltern verwendet um Lade und Netzanschlussbuchse und den Klinkenanschluss erweitert. Als Holz hab ich wieder 12mm Sperrholz verwendet.
Die Front vom Verstärker darf durch die Potis natürlich auch nicht dick werden, ein ausgeschnittenes Stück aus einer dünnen Plastikdose schafft hier Abhilfe.
20190613_172547.jpg
20190613_130003.jpg

So Kompakt wie möglich und mit dem Griff oben noch leicht zu tragen trotz 4 Kg Akku.
Wie man schon sieht wird es ein ziemliches Kabel Gefummel, den größten Fehler hab ich mit den billigen Steckverbindern für die Kabel gemacht: kein Werkzeug deswegen jeden Sorgfältig mit Zange und Schraubendreher gebogen dann ist das Ding so dünn das es abbricht beim versuch es wo draufzustecken:freaky:.

20190623_225141.jpg
20190704_174942.jpg


Für die 12V vom Usb Adapter hab ich eine "Mittelpunkt-Anzapfung" vom ersten Akku weg gemacht, was scheinbar ohne Balancer keine gute Idee war (das nur einen Akku entladen hat ihm nicht geschmeckt;)).
Der hat mir auch schon sehr viele schöne Stunden beschert und ich hab ihn auch schon viele Km und Höhenmeter getragen:daumen:.


Abschließend hab ich noch ein paar Tipps und Dinge die ich schon Lernen durfte:
  • Es macht Sinn einen Hauptschalter zum Akku an einer Versteckten stelle zu machen (oder Schlüsselschalter) um gegen unbeabsichtigtes Einschalten abzusichern.
  • Sichert euren Akku gleich am Anfang der Plus Leitung ab. ein Kurzschluss kann schlimme folgen haben (Li-Ion sogar Lebensgefähliche) .
  • Die Potis am Verstärker sind genau wie viele Schalter wirklich nur für ganz dünne Platten geeignet das sollte bei der Planung schon bedacht werden.
  • Auch geeignet für den Bau sind einfache Plastikdosen (Lebensmittel) sie bringen die dünnen Wände schon mit, und sind Leicht. Akkus können z.B.: mit Kabelbinder befestigt werden, eine Bastellösung aber funktionell und Sparsam:D.
  • Als Schalter empfehlen sich On-Off-On Modelle mit ihnen kann der Verstärker zwischen Netzteil und Akku-Betrieb umgeschaltet werden ohne, dass sich die Spannungen in die Quere kommen (z.B.: Laptop Netzteil und 12V Akku).
  • Lieber keine "Mittelpunkt-Anzapfung" ohne Balancer versuchen ;)für 12V lieber einen Step-Down Converter verwenden.
  • So ein kleiner Verstärker ist für viele Anwendungen auch zuhause abolut ausreichend. So könnte man sein "Küchenradio" einfach mit auf die Terasse nehmen usw.
  • Ein Verstärker ohne Lautstärke Regelung darf natürlich nur mit Quellgerät welches so etwas mitbringt verwendet werden:).
  • Die Vertriebswege der kleinen Verstärker sind ja bekannt, aber zubehör wie Schalter und Steckverbinder holt man besser beim Elektronikmarkt (Reichelt, Neuhold) dort passen Preis und Qualität auch zusammen.



Vielen Dank fürs Lesen falls ihr bis hierher gekommmen seid :D.ich hoffe ich konnte ein paar Einblicke geben und zeigen, dass man es auch mit einfachen mitteln mit Soundbooks und co. aufnehmen kann:daumen:.
Über weitere Ideen würde ich mich freuen und auch wenn ich euren Basteldrang angeregt habe.
Also dann alles gute und, Good Bastel!:hammer_alt:
 

Anhänge

  • 20251003_072937.jpg
    20251003_072937.jpg
    969,8 KB · Aufrufe: 79
  • 20190623_225141.jpg
    20190623_225141.jpg
    1,4 MB · Aufrufe: 75
  • 20190704_174942.jpg
    20190704_174942.jpg
    1,8 MB · Aufrufe: 80
  • 20251003_073008.jpg
    20251003_073008.jpg
    1,8 MB · Aufrufe: 65
  • 20251003_110256.jpg
    20251003_110256.jpg
    1,7 MB · Aufrufe: 69
  • 20251003_110618.jpg
    20251003_110618.jpg
    1,8 MB · Aufrufe: 75
  • 20251003_110604.jpg
    20251003_110604.jpg
    2,4 MB · Aufrufe: 70
  • 20251003_072937.jpg
    20251003_072937.jpg
    969,8 KB · Aufrufe: 74
  • 20251003_073008.jpg
    20251003_073008.jpg
    1,8 MB · Aufrufe: 64
  • 20251003_072943.jpg
    20251003_072943.jpg
    1,3 MB · Aufrufe: 64
  • 20251003_072947.jpg
    20251003_072947.jpg
    1,5 MB · Aufrufe: 59
  • 20251003_072947.jpg
    20251003_072947.jpg
    1,5 MB · Aufrufe: 58
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: LBB, Haldi, netzwanze und 19 andere
Danke für den Input, natürlich gibt es gute Lautsprecher auch mit Akku, ohne Basteldrang auch eine gute Option :) wie ich schon angesprochen hab ist aber der größte Vorteil die Flexibilität der Lautsprecher. Es gibt auch Menschen die das Geld und dann für jeden Zweck den passenden Lautsprecher haben, :daumen: .
 
Zuletzt bearbeitet:
ich256 schrieb:
Leider neigt er Klanglich etwas zur härte was bei manchen Lautsprechern zu weniger Langzeit(hör)tauglichkeit führt.

Wenn die billigen Class-D-Chips tatsächlich hörbare Klangprobleme haben, würde ich für den Hochtöner Class AB nehmen. Schon Waveguide-Kalotten haben Kennschalldrücke deutlich jenseits der 90 dB/1W/1m, da reicht schon ein kleiner Autoradiochip mit 5 W für Höllenpegel.

Der schlechtere Wirkungsgrad von Class AB sollte bei der kleinen Leistung auch kein Drama sein.
 
Beim 7498 noch nicht davon gehört, ist es beim 3116 je nach Platine und LS ein leichter Klangnachteil schon deutlich wahrnehmbar. Speziell bei höheren Lautstärken klingts dann irgendwie Hart, Technisch und Unangenehm.
Class A/B für den Hochtöner hab ich zwar noch nie gehört, aber finde die Idee sehr gut. speziell Hörner brauchen nicht viel Leistung und mit einem Vorgeschatetem Dsp wäre das bestimmt ein super Bi-Amp System :p
 
Danke für den Artikel! Habe ihn direkt verschlungen!

Ich habe hier zwei Verstärker auf Basis des TPA3255 irgendwelche Erfahrungen?
Ich habe den genommen weil ich 48 V 15s lifepo Fahrradakkus hier habe.

Ich würde sehr gerne etwas in Richtung PA (Laut) bauen. Klang ist tatsächlich nicht so wichtig. Über die BG20 denke ich auch schon lange nach!
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: ich256
Sehr gerne,
Das ist auch eine Geniale Idee. Weißt du auch schon wie du die Akkustandanzige (Spannunsgmesser) und den Tiefenentladeschutz umsetzt?
mit den Stärkeren hab ich leider noch keine Erfahrungen gemacht, obwohl ich auch welche da habe (ausehen tun sie gut :daumen: ) ich glaube das wird mit dieser Spannung ein äußerst potentes System:hammer_alt:,
und kann deutlich mehr antreiben als "nur" BG20, villeicht mal am Gebrauchtmarkt nach Stärkeren Pa Lautsprechern Schauen (je nach Größe bieten sich Bühnen-Monitore an die dann in ein leichtes Eckiges Gehäuse gepackt werden, sind oft Günstig zu finden) ich hab tatsächlich mal für 4 15 Zoll Pa Lautsprecher 40€ Bezahlt, Gehause waren natürlich so gut wie hinüber aber im 12 Sperrholz auch super zu Tragen:D.
Mit 60€ für 2, war das Holz dreimal so Teuer, aber hat sich Ausgezahlt:p .
20211016_203732.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Der_Dicke82
ich256 schrieb:
Weißt du auch schon wie du die Akkustandanzige (Spannunsgmesser) und den Tiefenentladeschutz umsetzt?
Alles im Akku (BMS) eingebaut! Der hat auch ein kleines display mit % und V Anzeige.

Gebrauchte PA hatte ich auch überlegt, aber ich lebe im Senegal und die Lieferung ist dementsprechend aufwendig! Es muss dann tatsächlich sehr günstig sein damit es sich lohnt.

Bei Aliexpress (Die liefern hier her) ist mir auch aiyima als chassie Marke aufgefallen, aber die infos im Netz sind dürftig.

Also im Prinzip brauche ich günstige (eventuell billige) Chassis plus Bauanleitung :-D
 
Zuletzt bearbeitet:
Ok das ist aber wirklich eine super Lösung :daumen: . Und wie nimmst du die Spannnung vom Akku, hast du einen Adapter für die Steckkontakte?
Aiyima ist auch einer der "Hersteller" von der Blauen 2.1 Platine:D. ich hab schon einige China Nachbauten von Pa Equippment gesehen und wenn es nicht zu billig ist scheint es sogar ganz brauchbar zu Funktionieren (Sinbosen als Lab-Gruppen Nachmache kostet sogar gebraucht noch 4 Stellig bei uns in At). Aber 100% sicher, dass die angegebenen Parameter so stimmen wäre ich mir da nicht. zur Not muss man etwas mit dem Gehäuse experimentieren:hammer_alt:. Gerade nochmal Reingeschaut also 20€ für einen Kompressionstreiber bei dem in den bewertungen beschrieben ist wie man ihm zu einem (sehr) schönem frequenzgang verhilft finde ich eigentlich nicht schlecht :freaky:. wenn Klang nicht allzu wichtig ist würde ich das einfach versuchen, siehtsehr Verlockend aus und Laut wird es schon können ;) .
Wenn du auf nachmachen von bekannten Chassis setzt, kannst du Glück haben und findest zum Origiinalchassis eine Baualeitung Ansonsten muss man sich wohl an den Parameter orientieren, und ein Gehäuse Berechnen (gibt dafür Online rechner damit geht es Grob) und die Trennfrequenz nach den Frequenzdiagrammen "erraten" oder man muss eh nehmen welche Frequenzweiche man halt findet:freaky:
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: CMDCake und Der_Dicke82
ich256 schrieb:
Und wie nimmst du die Spannnung vom Akku, hast du einen Adapter für die Steckkontakte?
Tatsächlich habe ich auch die Einschubgehäuse für die Akkus und da kommen normale 4mm² Kabel raus. Eine Signalleitung muss auf Minus gezogen werden, sonst kommt nichts raus ;-)

Aber so bedeutet es auch einen schnellen Akkuwechsel, sollte er mal leer sein. Aber die haben 15 Ah also rund 720 Wh.

Tatsächlich finde ich die Preise von Aiyima auch weder teuer noch ramschig und alle Tests die ich gefunden habe waren überraschend gut.
Irgendwie warte ich noch auf einen schubser zum bestellen :-D
 
Ok da hast dir schon was cooles zusammengesucht :daumen: .

Die HT sehen ganz gut aus und für 20 sag ich nix, aber auf die schnelle hab ich jetzt keinen TT gefunden wo ich sagen würde das muss sein. 100 für ein neodym chassis sind echt nicht viel, aber 100 für ein einzelnes chassis von ali fühlt sich schon gar nicht mehr so richtig an:rolleyes:.
ist zwar recht günstig aber wenn der HT-Treiber allein so viel wie der einzelne Breitbänder kostet wird es absolut gesehen doch einiges mehr als mit dem BG20.

Werden das deine ersten Lautsprecher? wenn schon dann würde ich villeicht doch besser mit dem BG20 anfangen, weil bei den ersten paar mal mitnehmen fällt einem erst auf was man wirklich braucht und was einen wirklich stört. das würde Sinn machen zuerst herauzufinden bevor man dann wirklich Geld in die Hand nimmt ;)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Der_Dicke82
Man merkt Deine Liebe und Leidenschaft zu dem Projekt.
Aller höchsten Respekt davor.
Aber es ist schon extrem speziell.
Meins wäre es absolut nicht.
Der optische Eindruck würde mich stören und es sieht nach Gefrickel und Gebastel aus. (Nur meine persönliche Meinung)
Zum mitnehmen habe ich 2 Soundlink Max und wenns etwas größer sein soll 2 JBL Club 120.
Ich weiß, nicht die stärksten.. Aber wenn ich mir für die JBLs, die einfach einsteckbaren Zusatzakkus kaufe,
kann ich eine ganze Woche lang Party feiern. (Auch wenns nicht die größte Party ist)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: nutrix und Goltz
Vielen dank, ich beschäftige mich auch schon extrem lange mit Audiotechnik, angefixt wurde ich mit 13 und einer BoomBox fürs Auto. Heute bin ich 33 und würde sowas nichtmal ins bad stellen:D.
Wie dann die Bluetooth boxen modern wurden, musste ich natürlich sofort eine haben und meine flip 4 hatte ich immer dabei;).
Größeres gab es damals noch wenig also kam ich zu den mobilen PA lautsprechern. Als ich dann aber gesehen hab, dass diese auch ganz normale Bleiakkus verwenden, wollte ich das unbedingt Selbermachen.
Es hat sehr viel Recherche gekostet und richtige Leitfaden gab es damals noch sehr wenig, bis ich dann wirklich alles zusammen hatte, hat es lange gedauert:D.
Auch einer der gründe warum ich das hier geschrieben hab;).

Die kleinen Jbl gefallen mir auch sehr gut und du wirst aus einer Dose schwer mehr rausholen können.
Bei den Größeren fand ich den Klang aber schon etwas übertrieben Künstlich (natürlich nur meine meinung), und mit "normalen" Lautsprechern und dem selben Volumen kann man schon sehr viel machen, da hab ich persönlich diese Lösung vorgezogen.
Fun fact: man sieht sogar auf den Produktbildern was da in etwa für Chassis verbaut sind, der Platz wurde nicht sehr effizient ausgenutzt :p.

Selber machen ist so eine sache, das muss man halt mögen, so wie beim PC auch:hammer_alt:.
Ich habe 2 von den 12V Powerbanks, z.B: meine aktiven JBL Control kann ich da einfach anstecken und hab noch einen Usb anschluss für einen kleinen Laser frei:p
 
ich256 schrieb:
Werden das deine ersten Lautsprecher?
Naja, ich habe mit mal LS nach Bauanleitung und Einkaufskit von Wohlgemuth für ein 5.1 Systeme zusammengebaut! Aber das ist halt plugandplay! Elektronik usw. ist auch kein Fremdwort für mich und meinen Solarinverter kann ich auch (nach Anleitung) selber reparieren.
Aber ja, Gehäuse oder Frequenzweichen berechnen ... lieber nicht!
Am liebsten halt mit Bauanleitung. Irgendwann hatte ich mal etwas auf Basis von einem TT von Pearl gesehen, der war mit 10" genau mein Geschmack!!

Aber wie so oft vergesse ich ben bookmark zu machen und finde es nicht wieder.

Eventuell wäre es sinnvoller zwei fullrange passiv LS von thomann zu kaufen. Der Endstufe traue ich was zu, deswegen keine aktiven LS

Beispiel keine Ahnung ob ich ähnliches für weniger Geld hinbekomme.
 
Also Pa bausätze gibt es z.B.: von Jobst-Audio und gerade mit 10 zoll kann ich mich auch an eine sparversion mit Monacor HT erinnern weiß aber nicht mehr wo ich die gefunden hab. Diese sollen allesamt ziemlich gut sein, ernsthafte Pa-Lautprecher alles gut Dokumentiert samt Support, aber bei weitem nicht mehr im Preisbereich eines bg20 eher das 15 fache :D .12 Zoll,10 Zoll. Früher gab es auch noch das ULB projekt das war ein 8 Zöller aber der ist mit bassreflexgehäuse gar nicht so wenig Fullrangetauglich, wofür ja die 10 zöller eher überhaupt nicht gebaut sind. vill findet man die Bauteile noch einzeln...

Hab auch lange nach so was gesucht und die ULB wäre es auch geworden. Aber ich bin dann wirklich bei den Heco hängen geblieben, Klingen sehr angenehm und trotz des schlechten Wirkungsgrades Laut genug.

Ja die Fun Generation sind gar nicht so unbeliebt aber man sollte sie etwas modifizeren, zumindest Dämmen und mit einem dsp oder zur not EQ ein bisschen das quäcken aus den mitten rausnehmen, dann sind sie durchaus brauchbar und Leicht.

ich meine das es durchaus sinn macht die ersten LS für Unterwegs gar nicht so Teuer zu machen, man kann beim Bau schon vieles lernen, und wenn man sie ein paar mal mithatte wird man erst auf viele dinge draufkommen welche man gern anders gehabt hätte (Transport,Größe,Gewicht und Balance usw.)

Für den BG20 gibt es schon viele anleitungen wie das Gehäuse zu machen ist (20 Liter Bassreflex geht schon gut) und aus welchen komponenten der Sperrkreis besteht.

Würde dir empfehlen mal den Verstärker klar zu machen und vill hast du ja LS daheim die du einfach mal mit rausnimmst und schaust wie es dir gefällt und wovon du dann mehr brauchst ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Sehr sehr cool, hast du was gegen Insekten rein? Also die Löcher sollen ja für Belüftung sorgen, denk ich.
Würde wahrscheinlich Lüfter nehmen und das eben sauber filtern. Gerade wenn Nachts was leuchtet, zieht man die doch an wie blöd, oder?

Ich wollte mir auch schon mal diese Flexibilität an den Schreibtisch holen.
Um eben auch mal verschiedene Lautsprecher (passive) zu testen.
Also inkl. passiven Selbstbau SW. Deswegen ein Verstärker mit 2.1 (alle 3 Kanäle aktiv!)

Bisher noch nichts passendes gefunden.
Warum? Nuja - passive Lautsprecher, wenn man mal die richtigen gefunden hat, halten normal ewig.
Aktivmodule sterben hin & wieder.

So sitzt alles an einer Stelle und kann bei Bedarf ausgetauscht werden. :)

Cooles Projekt. Gefällt mir!
 
Die Informationen kommen direkt zur richtigen Zeit. Ich war gerade angefangen nach Informationen zu suchen, wie ich mir einen kleinen Verstärker für den PC basteln kann.
 
Hallo ich256,
sehr schöner Artikel.
Ich bin zwar eher ein "Zaungast" was DIY angeht, lese aber solche Artikel immer wieder gerne.
Danke
&
Gruß
 
@RaptorTP : Im Holzgehäuse war auch ein Lüfter Notwendig den hab ich mit einem groben Metallgitter Abgedeckt. Bisher hat sich nur mal ein Ohrwurm hinter den Akku Verirrt :D. Hast natürlich recht, ein Staubfilter wäre optimal;). Im Plastikgehäuse mit etwas Volumen kann man es aber eigentlich komplett zumachen.

Für den Heimischen PC würde ich einen 7498 empfehlen wegen dem Klang.

Die Akkutechnik schreitet stets Voran, und ich hab auch wieder Neues gelernt:daumen::

Mit einem USB-C Trigger kann man bis zu 20V bekommen und erweitert die Akkuauswahl Enorm.

Auch LiFePO4 Akkus gibt es inzwischen in gleicher Bauform wie die 7 AH Bleiakkus, Etwas Mehr Spannung und gleiche Kapazität bei Halben Gewicht. Bms samt Tiefenentladeschutz ist auch Integriert, Gefällt mir :daumen:
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: RaptorTP
ich256 schrieb:
Für den Heimischen PC würde ich einen 7498 empfehlen wegen dem Klang.
kannst du da bitte konkret werden? :) Link und so.
Netzteil ist auch suuper wichtig.

Hatte mal eine PCB mit empfohlenen Netzteil und nur Brummen wie blöd. :/ von Nobsound glaube.
Hatte es damals als "Schmutz" für mich abgestempelt ... :/

Achja - richtig. Der Klang sollte definitiv nicht schrottig sein :) Sonst hilft auch die Flexibilität bei den Lautsprechern nix. :D
 
Zurück
Oben