congstar fordert Geld obwohl nie Internet eingerichtet wurde

roCos

Ensign
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Juni 2008
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154
Servus Leute,

ich habe ein Problem mit congstar.

Ich schildere das Problem kurz: wir haben im September Internet bestellt, bei congstar, Leitung müsste neu eingerichtet werden da neu renovierte Wohnung ohne Vormieter. Technikertermin (8.10.) gab es, Techniker kam nicht. Nach anstrengenden eMail-Verkehr gab es einen neuen Termin 15 Tage später. Techniker kam, hat keine Leitung einrichten können (ist aber seine Schuld, er hat Verteilerkasten übersehen, ich wusste aber nicht, dass der im Keller ist. Techniker hat aber auch nicht danach gefragt). congstar hat sich nicht zurückgemeldet, dass es nicht funktioniert, sondern nur eine Woche später eine Rechnung gestellt. Daraufhin habe ich mich beschwert, aber keine Rückmeldung erhalten. Jetzt versuche ich den Auftrag zu stornieren (da der Vertrag nicht zustande gekommen ist, ich die "Ware" nicht erhalten habe, rede ich von Stornierung), seit einer Woche, mit 5 eMails (erste am 25.10., auf keine habe ich eine Reaktion bekommen) und jetzt wurde mir heute die "Kündigung bestätigt". Mit Rechnung und ich könnte mein Internet noch bis 30.11. nutzen. Witzig. Ohne Bereitstellung irgendwie nicht so richtig möglich.
Meine Frage: wie gehe ich vor? Gibt es andere Mittel die ich nutzen kann? Was wäre mein nächster Schritt? (nochmals beschwert habe ich mich schon, im Forum habe ich ebenfalls einen Eintrag erstellt)

Hotline kostet 42c/min, da ruf ich nicht an (Warteschlangen, Gesprächsverzug, bezahl ich am Ende 10€, das ist eine Frechheit).
Ich bin richtig sauer, soetwas habe ich noch nie erlebt. Ich habe auch keine Lust mehr, nicht nur, dass wir kein Internet haben, sondern frisst das unmengen Energie.
Tip: meidet congstar. Das congstar-Forum ist voll mit Problemen wie ich sie schilder
 
Zuletzt bearbeitet:
Kündige den Beistand eines Anwaltes an. Das reicht oft schon aus, um solche Leute/Firmen zum Einlenken zu bewegen. Wenn auch das nichts bringt, geh aber auch wirklich zum Anwalt.
 
Der Vertrag kommt nicht durch Erfüllung zustande, sondern durch Willensbekundung, und die war gegeben.

Nochmal an Congstar schreiben, dass der geforderten Zahlung keine erbrachte Leistung gegenüber stand,
und dass eine Abbuchung damit eine ungerechtfertigte Bereicherung sei.
Diese Abbuchung dann zurückbuchen lassen und im vorgenannten Schreiben mitteilen, dass Du Dich an Zeitschriften wie c't, an Aufsichtsorganisationen wie die Bundesnetzagentur wenden wirst.

Den Fall kannst Du jetzt schon melden.

So würde ich vorgehen.
Nicht zahlen, Mahnen lassen, immer wieder schriftlich die geschuldete Leistung einfordern.
Bei einem gerichtlichen Mahnbescheid dann schlussendlich Widerspruch einlegen mit Fallschilderung und dem gesamten Schriftverkehr.
Bloß nichts telefonisch klären.
 
Ich habe in einer eMail heute nochmal zum Ausdruck gebracht, dass es keine Interneteinrichtung gab (das mehr als deutlich) und am Ende schwammig angekündigt, dass andere Mittel eingeleitet werden müssen (die Mail habe ich geschrieben bevor ich hier den Eintrag gemacht habe). Das Geld wurde bereits für Oktober abgebucht, ist aber bereits rückgebucht worden. Mal schauen, wie es weitergeht...
 
Wo hast du denn 42 Cent gelesen? Sie kostet 14 Cent.
http://www.congstar.de/ueber-uns/impressum/

Sind dir 2 - 3 Euro zuviel um den Stress loszuwerden? Alternativ hat Congstar ein Forum da kostet es gar nichts! http://www.congstar-forum.de/kundenbereich/board7-fragen-an-den-kundenservice/

Das hier gleich zum Anwalt geraten wird... . Den Anwalt kannst du kommen lassen wenn du alles andere ausgeschöpft hast.

Ich gehe mal von einem Komplettanschluss aus.
Frage 1) Wolltest du überhaupt kündigen oder ist das jetzt nur falsch verstanden worden da sie nie auf die Mails reagiert haben? ( Und du wahrscheinlich mit jeder Mail einen schärferen Ton gewählt hast )

Wenn du Internet haben willst dann muss das mit der Dose und dem Anschluss eh gemacht werden, und auch wenn du zu einem anderen Anbieter gehst, wird vermutlich der gleiche Telekomtechniker kommen müssen um den Anschluss zu legen. ( Es sei denn du willst Internet über Kabel )

Mein Tipp: Schreibe was bei denen ins Forum mit Vorgangsnummer oder Kundennummer. Schreibe einfach, dass der Techniker mehrmals keine Dose legen konnte und deine Bemühungen per E-Mail leider erfolglos waren. Das du dich mehrfach per E-Mail beschwert hättest, aber das ausser einer Kündigungsbestätigung keine Rückmeldung von Seitens Congstar erfolgte. Du wolltest nicht kündigen, sondern dass der Anschluss endlich ordentlich verlegt wird. Da keine Rückmeldung und keine Leistung erfolgten hättest du die Abbuchung zurückgehen lassen. Du bittest um Feedback wie wir die Angelegenheit jetzt am einfachsten bereinigen können. Vielen Dank im Voraus.

So oder so ähnlich würde ich das schreiben. So und wenn sie das dann ignorieren, dann kannst du das per Fax oder einschreiben machen und dann zum Anwalt gehen. Der Anwalt wird hier aber zu 99% nicht nötig werden.
 
Ich habe keinen Festnetzanschluss, sondern nur Handy. Aus Mobilfunknetz kostet es 42c/min.
Ich habe tatsächlich mit jeder eMail einen schärferen Ton gewählt. Ich habe das Forum schon genutzt. Ich habe von einer Stornierung in der eMail gesprochen, aber anscheinend wurde ich falsch verstanden. Momentan trete ich sehr aggressiv auf (ohne beleidigend zu werden, Vorwürfe mache ich aber trotzdem), mit der Bemerkung, dass ich normalerweise nicht diesen Ton anschlage, aber momentan keine andere Möglichkeit mehr sehe und meine Nerven diesbezüglich am Ende sind. Im Forum wurde bereits auf mich eingegangen, aber noch nicht wirklich der Sache entsprechend. Ich will den Anschluss nicht mehr von Congstar. Diese "wir-melden-uns-nicht-beim-Kunden"-Politik mach ich nicht mehr mit. Auch beim neuen Anbieter muss der Anschluss gelegt werden, das ist richtig. Aber hoffentlich wird sich da besser darum gekümmert, dass der Techniker auch erscheint, auch wenn das ein Problem zwischen Anbieter und TKom-Techniker ist. Für mich ist congstar gestorben. Wer so dreist Geld für nicht erbrachte Leistungen fordert, und nichtmal reagiert, bei dem möchte ich auch nicht mein zukünftiges Geld lassen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Congstar ist Telekom, sprich ein 100% Tochterunternehmen. Und bei der Telekom als alten Staatsbetrieb läuft es entweder über Schema F oder gar nicht. Das mit der Abbuchung läuft alles automatisch, da sollte man keine Absicht oder Abzocke unterstellen.

So wie es sich mir darstellt willst du den Anschluss einfach nicht mehr und suchst eine Begründung dafür. In dem Fall kläre das halt mit Congstar inwiefern sie auf Einrichtungsgebühren oder Verwaltungsgebühren verzichten. Schau in die AGB was zu dem Punkt in den AGB von Congstar steht und fertig.
 
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