Notiz Corsair SSD Toolbox 2.0: Neuauflage erhält komplett neues Design

MichaG

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Zumindest optisch hat sich viel getan bei der SSD Toolbox von Corsair. Die neue Version 2.0, die als „Preview“ mit Version 2.0.129 erschienen ist, besitzt ein komplett neues Design, das weitaus zeitgemäßer als die angestaubte Oberfläche der 1.x-Versionen wirkt.

Zur Notiz: Corsair SSD Toolbox 2.0: Neuauflage erhält komplett neues Design
 
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Das ist doch bestimmt wieder so eine hingerotzte Anwendung die auf Electron basiert, ohne auch nur einmal an Optimierung gedacht zu haben, genau wie die ganze OEM Software auf Notebooks bzw. bei Gaming-Hardware. Startzeit von 15 Sekunden und der Memory Footprint eines Tripple A Games der 2000er. :D

Wieso tun sich die Hersteller von Speichermedien nicht zusammen und entwickeln ein herstellerübergreifendes Tool, wo man das Branding austauschen kann? Da hätten alle was von. Oder ein ganz wilder Gedanke: Ein Open Source Programm. :)
 
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Bei den Funktionen hat sich hingegen nicht viel verändert. Die Option zum Over-Provisioning, also einer individuellen Anpassung der Größe des Reservespeichers, ist entfallen. Stattdessen gibt es nun ein Trim-Menü, über das im Grunde nur die Windows-Funktionen zum Ausführen und Planen des TRIM-Befehls zur Datenbereinigung genutzt werden.

Will sagen, eine größere Funktion entfällt, stattdessen bekomme ich ein paar Klickflächen mit einer Funktionalität, die eh schon anderweitig vorhanden war.

Wow. Where do I sign?
 
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für die gleiche funktionalität...?

Flutefox schrieb:
Ein Open Source Programm.
https://fwupd.org - wäre toll, wenn da alle mitmachen würden.
 
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0x8100 schrieb:
für die gleiche funktionalität...?
Ja das passiert sehr schnell und nicht linear.
Passend zu deinem Profilbild.. Wenn man möchte dass es gut aussieht, mit runden Ecken, Transparenz, etc. dann braucht es eine Library wie PyQt und damit ist dann auch das einfachste Notiz oder Screenshot Tool sofort über 100MB. Gibt auch alternative Möglichkeiten aber die habe dann andere fiese Einschränkungen. Sollte aber heute bei verbreiteten 1TB+ Speichern auch kein Weltuntergang sein.
 
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jackii schrieb:
Passend zu deinem Profilbild.. Wenn man möchte dass es gut aussieht, mit runden Ecken, Transparenz, etc. dann braucht es eine Library wie PyQt
ein ganz schlauer... was da so gross ist, ist das qt-kompilat, nicht das python-binding...
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Na, wird auch Zeit. Nicht nur optisch war die alte Software ein Graus. Sie hat auch oft nicht das gemacht, was sie sollte. Hoffen wir, dass die neue Version hier besser ist.
 
jackii schrieb:
Wenn man möchte dass es gut aussieht, mit runden Ecken, Transparenz, etc. dann braucht es eine Library wie PyQt
Windows liefert die benötigten Bibliotheken dafür seit Jahrzehnten mit. Wenn die Hersteller meinen auf Java oder Electron zu setzen und mit so einem Tool gleich ein ganzes Toolkit mitliefern, ist es deren Problem und nicht das der Anwender.

Müssen wir denn jedes Stück Software mit einem eigenen Skin und Design daher kommen? Wohl kaum! Erst recht nicht wenn es um ein Tool geht, was man sich vielleicht einmal im Jahr mal anschaut, aber da sind fast alle SSD Hersteller leider gleich.
 
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Ich sehe hier auch die großen Player wie Microsoft in der Schuld. Hätten die z.B. nicht geschlampt und einfach beschlossen, die Weiterentwicklung von Win10 zu beenden und damit auch die der neuen Systemsteuerung, dann hätten wir noch APIs erlebt, mit denen sich Treiberpanel an die Systemsteuerungsstrukur hätten andocken können. Bei Windows 11 schlampen sie nun wieder, vermutlich wird Win11 abgeschossen, bevor es dabei dazu kommt.

Btw.: Das alte Tool sieht mMn furchtbar aus. Es geht wirklich nur darum, dass es mal wirklichen uns nachhaltigen Fortschritt brauchte.
 
CDLABSRadonP... schrieb:
Ich sehe hier auch die großen Player wie Microsoft in der Schuld. Hätten die z.B. nicht geschlampt und einfach beschlossen, die Weiterentwicklung von Win10 zu beenden und damit auch die der neuen Systemsteuerung, dann hätten wir noch APIs erlebt, mit denen sich Treiberpanel an die Systemsteuerungsstrukur hätten andocken können.
Ein UI mit .Net oder zu gestalten geht seit mehreren Jahrzehnten, an die neue Systemsteuerung anzudocken, kann man ebenfalls schon seit vielen Jahren. Nicht umsonst liefert Microsoft von Beginn an Design Kits mit und professionelle Software richtet sich auch daran.
https://learn.microsoft.com/de-de/windows/apps/design/downloads/

Nur die ganzen Tool Entwickler meinen, sich immer mal wieder aufs neue erfinden zu müssen und statt Features lieber eine möglichst bunte und möglichst unübersichtlich zu steuernde UI zu liefern. Ich sehe hier nicht das Problem bei Microsoft, das System liefert alles mit, man müsste es nur nutzen.

So sah Intels SSD Toolbox aus und war nur wenige Megabyte groß, mit Windows 10 wurden die Schaltflächen flach, mit Windows 11 wurden die Ecken rund. Das alles liefert das System mit und übernimmt sogar die Anpassung an neue Designrichtlinien, wenn Entwickler nicht stur eigenen Mist bauen.
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Damit hat Windows leider seit Jahrzehnten zu kämpfen und war der Grund wieso hochauflösende Bildschirme lange nicht nutzbar waren. Statt klar definierte UI Bibliotheken zu nutzen, haben Entwickler irgendein Bitmap Zeugs ausgeliefert, der gar nicht skalierte.
 
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xexex schrieb:
Ein UI mit .Net oder zu gestalten geht seit mehreren Jahrzehnten, an die neue Systemsteuerung anzudocken, kann man ebenfalls schon seit vielen Jahren. Nicht umsonst liefert Microsoft von Beginn an Design Kits mit und professionelle Software richtet sich auch daran.
https://learn.microsoft.com/de-de/windows/apps/design/downloads/
Bislang ist es meines Wissens nach nur möglich gewesen, diese an die alte Systemsteuerung anzudocken und eben nicht an die „neue“.
xexex schrieb:
Nur die ganzen Tool Entwickler meinen, sich immer mal wieder aufs neue erfinden zu müssen und statt Features lieber eine möglichst bunte und möglichst unübersichtlich zu steuernde UI zu liefern.
Was definitiv Blödsinn ist.
xexex schrieb:
Ich sehe hier nicht das Problem bei Microsoft, das System liefert alles mit, man müsste es nur nutzen.
Alles allein schon deshalb nicht, weil sich bislang noch nie ein Drittanbietertreiber in die Systemsteuerungssuche integrieren lies. Aber die ist ja ohnehin nicht fertig. Sie ist nicht genügend mehrfach und multilingual verschlagwortet.
xexex schrieb:
So sah Intels SSD Toolbox aus und war nur wenige Megabyte groß, mit Windows 10 wurden die Schaltflächen flach, mit Windows 11 wurden die Ecken rund. Das alles liefert das System mit und übernimmt sogar die Anpassung an neue Designrichtlinien, wenn Entwickler nicht stur eigenen Mist bauen.
Anhang anzeigen 1700224
Du siehst das also als Positivbeispiel? Wo wäre das denn z.B. DarkMode-kompatibel?
xexex schrieb:
Damit hat Windows leider seit Jahrzehnten zu kämpfen und war der Grund wieso hochauflösende Bildschirme lange nicht nutzbar waren. Statt klar definierte UI Bibliotheken zu nutzen, haben Entwickler irgendein Bitmap Zeugs ausgeliefert, der gar nicht skalierte.
Ja und hier zeigt sich halt die nächste Ebene des gleichen Problems.
 
CDLABSRadonP... schrieb:
Du siehst das also als Positivbeispiel? Wo wäre das denn z.B. DarkMode-kompatibel?
Wieso nicht? Sind denn andere Windows UI basierte Apps denn nicht Dark Mode kompatibel? Hätte nicht jeder Entwickler seinen eigenen Mist gestaltet, müsste man nicht jede einzelne Applikation dahingehend anpassen. Die Systemapps unterstützen schon seit bestimmt 10 Jahren verschiedene Modis.

Wir brauchen hier aber nicht weiter zu diskutieren, sowohl unter Windows, als auch unter Android scheißen die Entwickler schlichtweg zu oft auf die UI Vorgaben und machen lieber ihr eigenes Ding. Deshalb bedient sich auch jede App gefühlt anders.
 
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xexex schrieb:
Wieso nicht? Sind denn andere Windows UI basierte Apps denn nicht Dark Mode kompatibel? Hätte nicht jeder Entwickler seinen eigenen Mist gestaltet, müsste man nicht jede einzelne Applikation dahingehend anpassen.
Definitiv.
xexex schrieb:
Die Systemapps unterstützen schon seit bestimmt 10 Jahren verschiedene Modis.
Jup.
xexex schrieb:
Wir brauchen hier aber nicht weiter zu diskutieren, sowohl unter Windows, als auch unter Android scheißen die Entwickler schlichtweg zu oft auf die UI Vorgaben und machen lieber ihr eigenes Ding. Deshalb bedient sich auch jede App gefühlt anders.
Auch hierbei: Definitiv.
Übrigens war ja genau das eines der Probleme, mit denen Windows von Anfang an aufräumen wollte und es bis heute nicht geschafft hat --- viel zu viele Programme tun so, als wären sie Videospiele und bringen ihr eigenes UI mit. Das ist schlicht Blödsinn.
 
xexex schrieb:
So sah Intels SSD Toolbox aus und war nur wenige Megabyte groß, mit Windows 10 wurden die Schaltflächen flach, mit Windows 11 wurden die Ecken rund. Das alles liefert das System mit und übernimmt sogar die Anpassung an neue Designrichtlinien, wenn Entwickler nicht stur eigenen Mist bauen.

So siehts ja auch aus, Win XP lässt grüßen.
 
CDLABSRadonP... schrieb:
Das alte Tool sieht mMn furchtbar aus. Es geht wirklich nur darum, dass es mal wirklichen uns nachhaltigen Fortschritt brauchte.
Nicht das schönste, aber wie oft sieht man sich das an?
Ich hab es etwa 1-2 mal im Jahr offen, um zu sehen ob es ein Firmwareupdate gibt.
Für mich ist es funktional, übersichtlich und schnell. Ich mag Software wie die alte Corsair SSD Toolbox.
 
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