CS:S unter Linux nur mit einigen Macken spielbar, brauche Lösungsvorschläge

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Tyler654

Gast
Hallo,

Ich habe derzeit mit kleinen Problemen bei Counter Strike Source zu kämpfen. Es geht um folgendes:

• Es lässt sich unter den Spieloptionen nicht der Kopfhörermodus einstellen, sondern nur "zwei Lautsprecher"
• Lässt sich die Helligkeit nicht umstellen. Die Regler lassen sich zwar verschieben, es treten aber keine Änderungen in Kraft
• Gelegentliche Mauslags mit Rucklern, obwohl die FPS nicht einbrechen und bei >200 bleiben.
• Nach dem beenden von Steam laggt der PC gefühlt für einen Augenblick

Ich persönlich bin ja der Auffassung, dass die letzten beiden Probleme eher dem OS bzw. den nicht ganz so performanten Treibern von AMD geschuldet sind. Ich würde mich aber gerne eines Besseren belehren lassen und hoffe, dass ihr Lösungen parat habt. Unter Windows 7 gab es natürlich keinerlei Probleme. Ich wollte es auch mal mit Ubuntu 15.10 und Ubuntu 15.10 Mate probieren, dort startete Steam aber erst gar nicht nach der Installation. Ich hatte auch keine Lust, nach einer Lösung zu suchen und bin kurzer Hand wieder bei Linux Mint gelandet.

Zu meinem System:

- Asus Essence STX
- R9 290
- Linux Mint Cinnamon 17.3 x64, Kernel 3.19.0-32

Grüße

Tyler654
 
1. geht nur unter Windows
2. mat_monitorgamma 1.6 probiert?
3. Welche Maus?
 
1. Wirklich? Bei CS:GO geht es auch unter Linux
2. Ja, die Option wird zwar übernommen, es ändert sich aber nichts
3. Asus Strix Claw
 
1. ja, der Command heißt "windows_speaker_config" (hab das schon vergeblich unter OS X probiert)

2. Ich nehme an Fullscreen haste schon an... ansonsten hab ich nur einen GitHub Eintrag von 2014 zu dem Thema gefunden

3. Evtl neuste Firmware von ASUS laden und flashen
 
Du hast wahrscheinlich noch nicht den fglrx Treiber installiert. Das ganze Zeug mit dem Mesa Treiber und Kernel ist doch Mist. Da passt die Leistung nicht und die Open Versionen stimmen auch nicht richtig, das viele Spiele nicht starten möchten.

Hinzu kommt das Steam auf 64bit einige 32libs Dateien braucht.

Im ganzen läuft Steam mehr auf 32bit. Darum verwenden auch viele ein Linux 32bit um das ganze zu umgehen.

in den letzen Wochen bin ich verstärkt wieder am testen. Und am besten läuft alles auf Debian 8.2 64bit (Testing).

Ubuntu 15.10 und auch Mint ist alles so steif und irgendwie nicht Rund.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Bei solch unqualifizierten Aussagen bekomme ich Herzrasen. Du hast es wahrscheinlich selbst nicht einmal mit Mesa ausprobiert.

Source-Engine-Spiele laufen in der Regel hervorragend mit Mesa, wenn nicht gar genau so gut wie mit dem fglrx. Das Problem könnte einfach am veralteten Mesa in Linux Mint liegen, eine Distribution mit aktuelleren Treibern kann wahre Wunder wirken. Der fglrx ist kein Allheilmittel - ganz im Gegenteil bringt er häufig neue Probleme mit.

Wenn der Thread-Ersteller unbedingt bei Mint bleiben möchte, sollte er auf Mint 18 warten oder es vielleicht doch noch mal mit einer Problemlösung für Ubuntu 15.10 versuchen. "Keine Lust" ist eine denkbar schlechte Einstellung, wenn man Probleme loswerden möchte.
 
Ich möchte mich nochmal zu dem Thema melden.

Da ich mit der Performence unter Linux Mint 17.3 Cinnamon mit dem Kernel 3.19 nicht zufrieden bin, habe ich jetzt wieder Ubuntu 15.10 Mate installiert. Dieses mal habe ich Steam weder per Download von der Website, noch über das Softwarecenter, sondern einfach über das Terminal installiert

sudo apt-get install steam

Was eigentlich die einfachste und schnellste Lösung darstellt. Aber typisch für ehemalige Windowsnutzer muss es immer via UI funktionieren. ;)

Das hat aber auch nicht gereicht. Dieses mal ging es zwar über das Akzeptieren der Lizenzbestimmen hinaus, der Steamclient hat nämlich schon das Selbstupdate gestartet, doch dann ging es auch nicht mehr weiter. Es funktioniert derzeit mit den opensource Treibern unter Ubuntu 15.10 einfach nicht. Daran ist Steam schuld, wie ich herausgefunden habe. Da bedarf es einfach einer Korrektur.

Mit dem proprietären fglrx hingegen startet Steam endlich.

Bisher ist mir folgendes aufgefallen:

+ Performence gefühlt besser als unter dem technisch veralteten Mint 17.3
+ Maus reagiert in gewisser Hinsicht sauberer, dennoch nicht so perfekt wie unter Windows

- Das Reaktionsverhalten der Maus verändert sich, sobald Steam installiert ist (sie wird empfindlicher)
- Man muss den tearingverseuchten, verbugten fglrx nutzen

Die einzig vernünftige Lösung lautet wie Iapetos schon sagte: Warten bis die Fehler behoben werden und Mint 18 erscheint. Mir gefällt nämlich das UI und die Bedienbarkeit von Ubuntu (Mate) überhaupt nicht. Außerdem möchte ich die Opensourcetreiber nutzen, da sie im normalen Betrieb besser funktionieren und jene sowieso die Zukunft sind, da fglrx bald eingestampft wird, wenn ich richtig informiert bin. Das Stichwort lautet AMDGPU.

Wie gut es mit den Opensource Treibern mit dem neueren Kernel 4.2 laufen würde, kann ich aktuell leider nicht beurteilen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich weiß nicht genau, wie gut die Open Source-Treiber die R9 290 bereits unterstützen. Auf meiner 7870 laufen Source-Engine-Spiele absolut problemlos und das schon seit Ewigkeiten.
Du kannst versuchen, mal die aktuellsten Mesa-Builds aus dem oibaf-PPA zu installieren.

Dass Steam mit dem Open-Source-Treiber nicht startet, liegt anscheinend an einer veralteten libstdc++, die Steam mitliefert und mit Ubuntus Version inkompatibel ist - Lösung im 2. Posting

BTW: Cinnamon gibts auch für Ubuntu.
 
Mir geht es auf dem Keks das die Distributionen, das nicht richtig mit dem Mesa anbieten. Ich habe genug Sachen gehabt wo es nicht ging und nach Tante Google gibt es nichts. Danke erst mal an @Caedus das man mal eine Quelle hat. Insgesamt bin ich aber mit den fglrx am besten gefahren. Sei es mit Steam direkt unter Linux oder Steam mit Wine. Weiter dann einige Games die direkt mit Linux laufen. Geht man nach "phoronix", dann ist der fglrx 15.9 der beste. Weiter verstehe ich auch die ganze Kernel Sache nicht. Ubuntu mit Kernel 4.2 da wird meine 7950 direkt angesprochen, Lüfter drehen runter. Nehme ich Debian 8.2 (Testing) geht es nicht. Da muss ich sogar auf einen Kernel 3.16 runter das ich den fglrx installiert bekomme. Anstatt immer zu pöppeln, sollte man anderen mal Helfen bzw. seine Erfahrungen ins Spiel bringen.
 
Wer das allerneueste Zeug brauch, sollte es sich aus den Originalquellen selbst bauen. Das ist ja nun kein Hexenwerk. Und es kostet auch nicht mehr Zeit, als ständig auf gut Glück andere Distris zu installieren.

Weiter verstehe ich auch die ganze Kernel Sache nicht. Ubuntu mit Kernel 4.2 da wird meine 7950 direkt angesprochen, Lüfter drehen runter. Nehme ich Debian 8.2 (Testing) geht es nicht. Da muss ich sogar auf einen Kernel 3.16 runter das ich den fglrx installiert bekomme. Anstatt immer zu pöppeln, sollte man anderen mal Helfen bzw. seine Erfahrungen ins Spiel bringen.
3.16? Der ist von August 2014. Warum sollte man auf so antikes Zeug zurückgehen? Wenn es 4.2 auf Ubuntu tut, ist doch irgendwie naheliegend, dass es wenig Grund gibt, noch älteres Zeug einzusetzen. Beim Kernel gibts in aller Regel sowieso GAR KEINEN Grund, nicht den aktuellen "stable" zu nehmen, weil da nur selten was verschlimmbessert wird.

Dein Vorgehen erscheint mir insgesamt arg unrational.
 
Zuletzt bearbeitet:
obz245 schrieb:
Geht man nach "phoronix", dann ist der fglrx 15.9 der beste.
Die Länge des Balkens sagt noch nichts über die Qualität des Treibers aus. Informiere dich doch mal über die "Qualitäten" des fglrx - bevor ich diesen Treiber installiere, amputiere ich mir eher mein linkes... Naja, vielleicht nicht unbedingt das linke.
 
Ok, jetzt bin ich rundum zufrieden.

Ich habe den fglrx deinstalliert, mich nochmal schlau gemacht und bin auf eine ähnliche Lösung wie Caedus gestoßen (danke dafür). Man kann Steam entweder mit dem von ihm verlinkten Bash-Script oder mit diesem Befehl im Terminal starten

LD_PRELOAD='/usr/$LIB/libstdc++.so.6' DISPLAY=:0 steam

Mit dem Kernel 4.2 und dem Opensource Treiber läuft es absolut perfekt. Die FPS sind stabil, keine Ruckler und die Maus reagiert auch absolut sauber. Dadurch treffe ich jetzt viel besser, d.h es sind endlich wieder schnelle 1-Tap-Headshots aus den unmöglichsten Winkeln und Entfernungen möglich, so wie ich es unter Windows gewohnt war.

Die Desktopoberfläche konnte ich mit ein paar Mausklicks ebenfalls so anpassen, dass das Layout mit einem Linux Mint Mate praktisch identisch ist, undzwar mit Boardmitteln. Das ist also wieder so ein Fall gewesen, bei welchem man die Lösung direkt vor der Nase hatte, aber wegen Faulheit lange nichts zu Stande gekommen ist. Ich halte mich jetzt von Linux Mint erstmal fern, das ist jetzt schon das x-te Mal, dass ich wegen den uralten Kerneln Schwierigkeiten hatte. Mit Linux Mint 17.2 (Kernel 3.16) konnte man mit der R9 290 übrigens gar nicht spielen, das war die reinste Ruckelorgie mit gefühlten 2 FPS und üblen Lags. Bei den Vorgängern wurde die R9 290 erst gar nicht richtig unterstützt, wodurch immer der langsame Software Rendering Mode bei Cinnamon aktiviert wurde - um mal die Frage bezüglich zur Unterstützung der R9 290 zu beantworten. Den Kernel 4.2 unter Mint 17.2 zu installieren hat übrigens auch nichts gebracht, es hat die Performence sogar verschlechtert. Und ja, ich hatte ihn richtig installiert und er war nach einem PC-Neustart auch geladen.

An den (Maus-)Lags ist übrigens auch Cinnamon beteiligt, die Oberfläche ist manchmal einfach zu träge und spinnt rum. Da müssen sich die Jungs nochmal dransetzen es weiter verbessern. Bis es so weit ist, kommt es mir jedenfalls nicht mehr auf die Platte.
 
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