DDNS begrenzung bei Herstellen, warum?

14943

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Hallo, ich arbeite Beruflich mit vielen Modellen von Routern. Letztens ist mir was jetzt aufgefallen. Ob Speedport W921V oder der TP-Link WR1043N und andere Modelle haben beide eine feste Auswahl an DynDnS Provider. Dort kann ich aber keinen anderen Provieder einstellen. Beim dem W920V kann ich wiederum noch Benutzerdefiniert einstellen.

Jetzt meine Frage: Warum ist das so? Gibt es ein abkommen mit den Herstellern oder habe ich eine Nachricht nicht mitbekommen.
 
Das Problem wird einfach sein, das zunehmend mehr DDNS-Provider Geld für ihre Dienste haben wollen.
 
Zuletzt bearbeitet: (rechtgeschreibt)
Na ich habe jetzt einen Kunden der bei der Telekom auf VDSL 50 umgestiegen ist und daher den W921V bekommen hat, was ja OK ist. Aber der Kunde hat ein DynDnS Account bei goip.de und ist damit auch sehr zu Frieden und möchte jetzt nicht zu einen wechseln der jetzt Geld dafür haben will. Kann ich voll verstehen.

Jetzt hat mir Telekom intern gesagt das dies mit Absicht so ist, es wird auch keine Änderung daran geben, warum die das jetzt so machen habe ich nicht erfahren können.

Zu meinen Kunden kann ich jetzt auch nur sagen, entweder bei eBay den 920 kaufen oder mit viel Glück eine 920 Firmware versuchen aufzuspielen.
 
Ich könnte mir auch vorstellen, dass die Provider bewusst die DynDNS Anbieter vernachlässigen oder die Listen auf die kostenpflichtigen Anbieter reduzieren, damit die Kunden, die nur einen normalen Privat-Anschluss haben, nicht auf die Idee kommen irgendwelche Server-Dienste zu hosten.

Das schließen die Provider in ihrem AGB zwar ohnehin schon aus, aber so kann man dem ganzen noch ein wenig mehr Nachdruck verleihen.

Soweit ich weiß, ist es z. B. bei jeder FritzBox möglich, eine benutzerdefinierte Update-URL einzutragen. Die sind aber auch Providerunabhängig. Aber da die Provider nicht mehr für jede Anschlussart die benötigten Zugangsdaten herausgeben, ist eine FritzBox (oder generell ein freier Router) nicht immer eine Alternative zu den gebrandeten Geräten.
 
Ich kann mir gut vorstellen, dass man dagegen gut vor Gericht klagen könnte.
Es geht hierbei auch um die Benachteiligung anderer und damit in Richtung der Klage gegen MS bezügl. Browserauswahl.
 
14943 schrieb:
oder mit viel Glück eine 920 Firmware versuchen aufzuspielen.

Speedport 920V wird von AVM hergestellt und ist eigentlich eine Fritzbox. 921V von Arcadyan gebaut und hat nichts, aber auch gar nichts mit der 920 gemeinsam. Eine 920 Firmware wird niemals auf Arcadyan Geräten funktionieren, in keiner Weise. Alles was man damit erreicht ist die 921V kaputt zu machen.
Mittels Freetz kann man aber eine Fritzbox Firmware auf eine 920V flashen.
 
Ja gut ok, das mit der Firmware habe ich von Telekom selber bekommen, aber wenn die von zwei verscheidenden Hersteller stammen, glaube ich das auch nicht das es geht.
 
von Schnitzel schrieb:
Ich kann mir gut vorstellen, dass man dagegen gut vor Gericht klagen könnte.
Es geht hierbei auch um die Benachteiligung anderer und damit in Richtung der Klage gegen MS bezügl. Browserauswahl.

Dann müsste aber ein DynDNS Anbieter klagen, aber die Erfolgsaussichten sind praktisch gleich null, da kein Routerhersteller oder Provider eine Monopolstellung inne haben.

Und auch als Anwender hätte man keine Chance, da es einem ja frei steht einen anderen Router zu kaufen. Und wenn man das nicht möchte, gibt es immer noch jede Menge Clients die die DynDNS Anbieter heraus bringen.
 
vielleicht gibt es eine versteckte option, die eine eigene dyndns adress-eingabe ermöglicht. gibt ja für fast jeden router diese versteckte support-webinterface-adressen/support-einstellungen, die für normal-user nicht sichtbar sind.
bei der fritzbox gibt es jedenfalls eine vielzahl an zusatzoptionen und integrierte fehlerauslesetools.
 
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