DDR2/3 Vergleichswerte gesucht

Mazda Speed

Lt. Commander
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Asus M3A79-T Deluxe
Corsair Dominator GT (DDR2)


SiSoftware Sandra
965 BE (C3), 2x 2 GByte DDR3-1333 (CL7) CB Test
965 BE (C3), 2x 2 GByte DDR2-1200 (CL5-5-5-18 T2)

Cache/Speicherbandbreite : 60.58GB/s 53.736GB/s
Ergebnisse : Höhere Werte sind besser.
Gschwindigkeitsfaktor : 32.20
Ergebnisse : Geringere Werte sind besser.


Gesamtspeicherleistung : 14.72GB/s 13.587GB/s
Integer Buff'd iSSE2 Speicherbandbreite : 14.73GB/s
Fließkomma Buff'd iSSE2 Speicherbandbreite : 14.7GB/s
Ergebnisse : Höhere Werte sind besser.


Latenzzeit Speicher : 65ns 75ns
Gschwindigkeitsfaktor : 90.20
Ergebnisse : Geringere Werte sind besser.
 
Punkt 1) Woher sind die Daten?
Punkt 2) Was genau willst du uns mitteilen?
Punkt 3) Was ist eigentlich deine Frage?
 
Denke er möchte einen Systemvergleich, um zu sehen, wie sich die Übertaktung schlägt.

Ich hau mir mal Sandra drauf und dann poste ich die Werte. ( i5 @ 3.2ghz, ddr3-1600mhz)
Ergänzung ()

ASUS P7P55D
i5-750 @ 3.2ghz
Corsair XMS DDR3-1600 @ 1600mhz (CL9-9-9-27 2T)

Cache/Speicherbandbreite : 57.28GB/s
Gschwindigkeitsfaktor : 25.20

Gesamtspeicherleistung : 16.45GB/s
Integer Buff'd iSSE2 Speicherbandbreite : 16.38GB/s
Fließkomma Buff'd iSSE2 Speicherbandbreite : 16.53GB/s

Latenzzeit Speicher : 78ns
Gschwindigkeitsfaktor : 56.00

Bitteschön ;)
 
AndrewPoison schrieb:
Punkt 1) Woher sind die Daten?
Punkt 2) Was genau willst du uns mitteilen?
Punkt 3) Was ist eigentlich deine Frage?

Die Daten sind zum einen aus dem Computerbase test des Phenom II 965 C3 https://www.computerbase.de/artikel/prozessoren/amd-phenom-ii-x4-965-be-c3-stepping-test.1114/seite-3#abschnitt_benchmarks

Und zum anderen von meinem Phenom II 965 C3 System, mit dem Unterschied das ich DDR2 verwende und trotzdem durch die Bank schneller bin als ein DDR3 1333 CL7
Allerdings, muss man auch dazusagen das ich einen NB Takt von 2.8 GHz auf dem Board verwende.
Ich würd gerne andere Speicherwerte ( Vorzugsweise Phenom II ) zum Vergleichen haben.
 
Das ein 1200er DDR2 schneller ist als ein 1333 liegt an der physikalisch/technischen Gegebenheit des Speichers, bei Wikipedia kannste dir da die Infos auch recht gut ziehen um den Thread nicht zu fluten. Im Schnitt auf einem 1066Mhz Speicher sagt man das sich der Umstieg auf DDR3 erst auszahlt wenn man auf einen DDR3 1600Mhz Speicher setzt, davor ist es ne Nullnummer... Dennoch sollte man die Positiven Seiten einer geringeren Spannungsbelastung und kühler laufendem System nicht verkennen dem einen ein DDR3 System zum Vorzug bietet. Zudem profitieren die AMD's ja bekanntlich gut vom Timing, was zwar mittlerweile eher egal ist, aber wo Du einen richtig guten unterschied siehst ist wenn du ein DDR3 1800 / 1866 oder 2000 System geht, wobei letztere auf Intel ja angewiesen sind. Da merkt man dann erstmals richtigen Vorsprung - sollte man aber auch nicht am Geld sparen und sich Kit#s mit guten timings nehmen, nicht diese billig DDR3 2000Mhz Kits mit 9er oder 10er Timing, ein gutes 8er Timing auf 2000 oder 7er Timing bei 1900~1920Mhz ist da am besten ;)
 
Wie Taktraten und Latenzen zusammenhängen weiss ich schon.
Ich hab es allerdings noch die so direkt verglichen.
Von den Latenzen her bin ich mit dem Dominator GT fast auf DDR3 2000 CL7 Niveau mit 8.3 zu 8 Nanosek
Beim Datendurchsatz sollte aber dann doch ein grösserer Unterschied sein.
Nur wie da die jeweiligen Boards und Speichercontroller damit umgehen weiss ich nicht.

Weniger Spannung und kühleres System schön und gut, aber normalerweise sollte sich das auch bemerkbar machen an der Systemleistung wenn man auf eine neuere Generation wechselt.
 
nunja, man muss berücksichtigen das in dem Bereich viel passiert ist, die Ramcontroller sind vom Board in die CPU gewandert, die Mainboardhersteller binden die Phasen unterschiedlich an etc.

Dass das Mainboard weniger eine Rolle spielt ist im Prinzip nicht ganz korrekt, da die Subtimings die der IMC in der CPU setzt auf basis des Mainboardfeedbacks stattfinden und da sind die Boards wichtig, was sich sehr stark auch auf die Referenzzeiten auswirkt, da kann ein gutes zu einem normalen Board schon mal auch noch bis zu 0,5ns Unterschied bringen, und ein ASUS oder eVGA ist nicht der garant das es ein perfektes Board ist ;)
 
Alles was ich an Speicher-Tests bisher zum PII gelesen habe, lässt mich vermuten, dass der L3-Cache bei solchen synthetischen Tests wie SiSoft und Everest den Ram > 1066Mhz ausbremst.
Deswegen ist der Vergleich NB-Takt 2000 zu NB-Takt 2800 nicht ganz optimal, da dieser afaik auch den Durchsatz des L3s erhöht.

Aber wozu überhaupt viel Speicherbandbreite bei solch riesigen und schnellen Caches derzeitiger CPUs?

Gruß
Raubwanze
 
raubwanze schrieb:
Aber wozu überhaupt viel Speicherbandbreite bei solch riesigen und schnellen Caches derzeitiger CPUs?

Das interessiert mich auch, die Bandbreiten-Benchmarks sind doch sowieso alle für die Tonne, denn nix davon kommt beim User an. Wenn wenigstens der Unterschied z.b. von Cinebench10.0 oder Frybrench mit gemessen werden würde, damit man sieht das dieses Bandbreiten-Geprotze nur fürs Ego gut ist :-)
 
Naja aber AMD hat den integrierten Speichercontroller schon seit den K8 Cpu´s (2003)

@raubwanze
Wozu macht man sowas?
hmmm.....
Wozu übertakten alle, wenn die CPU´s doch im Grunde genommen eh schnell genug sind?
Ich hab mir damals mein Mainboard nicht aus dem Grund gekauft weil ich 4 Grafikkarten verwenden kann sondern einfach weil es sich genau für solche Ref-Takt spielerein eignet und auch aushält.
 
Naja, CPU-Leistung und Graka-Leistung kommt direkt beim User an. Da hat bestimmt niemand was gegen OC gesagt.
Beim RAM ist es prökeln im Promille-Bereich, der in der Regel eher das System instabil macht als tatsächlich Performance bringt. Es sei denn man zieht sich an 2% hoch.

Beim Speicher machts nur die Masse, nicht die Geschwindigkeit. Seit 20 Jahren ist das so und es hat sich bis heute nicht geändert. (Es sei denn man stellt einem sehr schnellen Prozessor wirklich arschlahmes RAM zu Seite).
 
Ja, genau wozu?

Antwort:
Ist halt ein Hobby, und über Sinn und Unsinn von Hobbys lässt sich kaum streiten.

Aber beim Speicher-Takten kommt halt bei den wenigsten realen Anwendungen überhaupt was an, wenn nicht sogar vorher in der Buskette schon etwas hardwareseitig limitiert.
Beim FSB-Intel s775 wars der FSB, beim Phenom ist afaik irgendwann wegen des L3-Caches Schluß, lediglich die I7/5 können über zusätzliches Übertakten des Uncore-Bereichs, solche Bandbreiten, wie sie theoretisch DDR3-1600 bietet, überhaupt über den L3-cache in den L2 bringen.
Allerdings, was nutzt das, wenn die Programme das nicht anfordern.

Egal, hobby ist hobby.


Frohe Weihnacht und Gruß
Raubwanze
 
Zum Sinn und Unsinn...

Es gibt alleine 600.000 Rechner von knapp 330.000 Usern allein bei Boinc.
Das sind Uni's Studenten etc. auch SETI@Home hängt an dem Netz bzw. andersrum ;)

Da kann ich mal einen Vergleichswert anbringen:

Berechnung die Serial bei 3,2Ghz @1066MHz DDR2 ca. 13-14 Std. dauert...
macht bei 4,2 GHz kaum nen Sprung, gerade mal auf 11-12 Std. runter...
Nimmt man aber 3,2GHz bei DDR3 1600MHZ kommt man schon ohne CPU Clock auf 10-11 Std.
Bei DDR3 2000 sogar auf 7-8 Std.
Dann auf 4GHz hochtakten und man liegt bei 5,5 Std. Wenn man dann noch CUDA ergänzend
mit 2 GTX Grakas im SLI von nVidia nutzt kommt man auf 2,5 Std. Nimmt man dann noch statt der
Raptor einer Samsung Performance SSD oder auch die P Series von Corsair, kommt man auf knapp 2 Std.

Man schafft also ein vielfaches in der selben Zeit. Dies gilt auch für alle anderen Simulationsberechnungen oder Analystikanwendungen. Erster großer Sprung wird durch Arbeitsspeicher gemacht Menge & Speed/Timing der zweite durch CUDA. CPU Takt ist da eher zu vernachlässigen wie auch die SSD, das ist dann für das letzte quäntchen...

In Deutschland allein werden gut über 2 Mio. Rechner genutzt für Simulations und Analyseanwendungen im privaten bzw. kleinbetrieblichen Bereich.

Ich denke so ganz kann man den Nutzen nicht kaputtreden, nur es betrifft halt nicht den Mainstream Markt ;)
 
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