Debian auf Windows Rechner installieren: Lässt sich Windows dann noch starten?

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Ich habe vor, auf einem Windows-Rechner, der nur eine Festplatte hat, Debian zu installieren.
Wahrscheinlich müsste ich Debian dazu auf eine 2. Partition schreiben. Nun meine Fragen:

1. Kann ich ganz sicher sein, dass die Windows-Partition nicht gelöscht wird?
2. Wie muss ich dazu beim Netinstaller vorgehen?
3. Wie starte ich dannach von meiner alten Windows-Partition?

Ach und noch was: Brauche ich zum einrichten der neuen Partition irgendein Programm oder kann das der Debian-Installer?

Ihr seht vielleicht: Mit Partitionierung und so habe ich bisher noch nicht viel gemacht. Für ein Tutorial oder eine gute Beschreibung wäre ich dankbar, und für sonstige Hinweise natürlich auch...
 
Zuletzt bearbeitet:
das geht natürlich, beim installieren fragt dich debian, ob es die ganze platte nehmen soll oder halt den freien speicherplatz, oder ob du die partition selbst erstellen willst mit größe, dateisystem etc...
also zu 1. kurz und knapp: ja dein windows bleibt auf wunsch unberührt
2. netinstaller? nie benutzt... ich hab mir damals die erste cd runtergeladen und von der das grundsystem installiert und alles weitere bei bedarf geladen (updates und wichtige programme)
3. beim starten erscheint grub und lässt dir je nach einstellung mehrere sekunden zeit, bei nichts tun startet in der regel die linux distribution.

falls mehfr fragen dazu, kann ich dir gerne helfen...
 
Ich habe nun folgendes Problem:
Auf meiner 160 GB Platte werden alle 160 GB von der Windows-Partition belegt. Also muss ich die Windows-Systempartition verkleinern. Dazu habe ich irgendsoein Partitionsmanager zum booten. Da kann ich jetzt bei Resize eine neue Größe einstellen, aber:

gehen da keine Daten verloren?

Wie kann ich die Partition so verkleinern, dass nur der freie Speicher genommen wird?
 
Ganz einfach wenn von deiner 160GB Platte noch 30GB frei sind kannst du theoretisch die 30GB nehmen, praktisch sollte man jedoch 20% "Luft" lassen, da Windows doch gerne mal auslagert etc... Das Partitionsprogramm nimmt automatisch den Speicherplatz weg wo keine Daten liegen.
 
Beim verkleinern der Partition bekam ich einen Fehler, dass mein NTFS beschädigt sei, oder so ein Schwachsinn eben.

OK, nun kam ich auf die glorreiche Idee, das ganze Debian auf meinen 16 GB USB-Stick zu schmeisen. Ging auch alles ganz gut, nur dass sich Debian dannach nicht booten lies: Der GRUB-Bootloader streikte! Jetzt kann ich ohne Bootloader weder Windoof noch Debian booten und kann die Titelfrage dieses Threats in meinem Fall also mit "nein" beantworten.
Nun habe ich noch ein viel größeres Problem, doch das ist eine andere Geschichte, die einen neuen Threat verdient.

Danke trotzdem für deine Antworten...
 
haasenfranz hatte schon recht. Alles was er geschrieben hat, seh ich auch so. Ich sehe in deinem Vorhaben auch keinerlei Probleme..

Allerdings wenn man Meldungen wie NTFS Beschädigt nicht beachtet, keine Ahnung von Bootloader hat und einfach mal selbst was bastelt, kann es natürlich sein, dass das System danach nicht mehr startet...

Schreib mal, mit welchem Tool hast du versucht die Disk zu verkleinern ?
Kennst du die Tools Gparted Live und Testdisk ?

Mittels der Windows CD könntest du easy den Bootloader von Windows wiederherstellen.. (Soweit ich gehört habe - Keine persönlichen Erfahrungen mit der Win7 DVD..)
 
Mit der WinXP-CD als Bsp. (ich denke bei Win7 ist es ähnlich oder gleich) hätte er nur den Befehl fixmbr und fixboot benutzen brauchen und sein Win würde wieder rennen. ...
Ich vermute einfach mal, dass du bei deinem vorhaben entweder vergessen hast den USB-Stick als erstes Bootmedium auszuwählen, oder du hast den Bootloader auf deinen USB-Stick verschoben und das er da Probleme hat mit dem booten (würde nie en OS auf einem Stick installieren...).
 
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