Debitel - Abzocke? - Versehen? - Handybug?

Syon25

Ensign
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Apr. 2010
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Hallo allerseits!

meine freundin hat mir am 28.01.2011 ein paar emails über ihr handy geschickt.

ihr handy: LG Arena KM900AT

Nun hat sie mir erzählt, sie ist auf WiFi im Handy gegangen und hat sich dort mit unserem DLink router verbunden (dieser dient als Hot-Spot für eine Fritz-Box). Anschließend hat sie mir die oben genannten e-mails, 5stk an der zahl mit anhang an meinen web.de account geschickt.

als sie sich heute mit dem computer auf der homepage von debitel eingeloggt hat um ihre handyrechnung anzuschauen, hat sie fast der schlag getroffen.

Nun verlangt Debitel folgenden 5 posten:

Datum: 28.01.2011 Uhrzeit: 21:50:13 Dauer: 1020 Preis: €19,902 Ziel: Unbekannt Nummer: web.vodofoneXXX
Datum: 28.01.2011 Uhrzeit: 21:50:59 Dauer: 990 Preis: €19,317 Ziel: Unbekannt Nummer: web.vodofoneXXX
Datum: 28.01.2011 Uhrzeit: 21:53:25 Dauer: 980 Preis: €19,112 Ziel: Unbekannt Nummer: web.vodofoneXXX
Datum: 28.01.2011 Uhrzeit: 21:54:14 Dauer: 1070 Preis: €20,876 Ziel: Unbekannt Nummer: web.vodofoneXXX
Datum: 28.01.2011 Uhrzeit: 21:54:57 Dauer: 650 Preis: €12,690 Ziel: Unbekannt Nummer: web.vodofoneXXX

Nun die Frage:

1. Ist jmdem soetwas bekannt, das dieses Handy oder in Bezug mit diesem Provider im Hintergrund sich trotzdem per UMTS ins internet einloggt und gebühren verlangt?

2. Ist dies als ein Versehen anzusehen, dass Debitel diese Gebühren verlangt, obwohl man sich über die Hauseigene Flatrate (1&1) ins internet einloggt (per Handy versteht sich)
--- Aber kann dann Debitel überhaupt wissen, dass man zu dieser Uhrzeit mit dem Handy im internet war?

Ich erbitte ausserdem um Ratschläge wie vorgegangen werden sollte.

Meine Freundin war auch heute gleich im Debitel Shop. die Frau dort war über die summe auch mehr als bestürzt, so hat dort gemeint, "sie kommt gerade nicht in den computer rein" - allerdings ist sie vermutlich nicht berechtigt die forderung seitens debitel zurückzunehmen. - Höhere Instanzen bei Debitel werden sich dagegen sicherlich verweigern, da ich im moment keine möglichkeit sehe, zu beweisen, das meine freundin wirklich über unser hauseigenes internet, diese emails verschickt hat, da ich die besagte emails bereits von meinem email account gelöscht habe (seit etwa 10 tagen - im papierkorb ist nichts)

-

Kann man evtl von 1&1 die IP anfordernund dann noch von Web.de die IP, und diese miteinander vergleichen? - zu den besagten uhrzeiten? - Da dies vermutlich einen hohen aufwand darstellt, werden sich vermutlich ohne klage beide seiten dagegen streuben.
(Vlt. ist dieser Schritt auch schon etwas zu weit gedacht)


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Was seht ihr noch so für Möglichkeiten?

greetz Syon
 
Zuletzt bearbeitet:
sagens wirs so:
wenn die Mails wirklich übers hauseigene Wifi gegangen wären, dürfte Vodafon gar nichts davon wissen...
 
Der Provider kann nichts dafür, wie soll das auch funktionieren, Software auf der Karte die sich ins Handy einhackt und dann auf UMTS umschaltet :freak: ?
Möglich wäre, dass die Email Applikation des Handys einfach auf UMTS eingestellt war (deswegen sind mir Smartphones ohne Datentarif immer sehr suspekt).

Ich würd mich einfach an den Rechnungssupport wenden, meistens sind die da schon einigermaßen kulant wenn der Betrag deutlich über dem eines passenden Tarifs liegt. Allerdings würd ich da weniger von Betrug usw. schwadronieren, sondern einfach erklären dass man nen Fehler gemacht hat.
 
ich würde sagen das, dass ziemlich nach bedienungsfehler schreit. und da heißts meistens pech gehabt. gerade bei der "lächerlichen" summe. kulanz gibts da, wenn überhaupt erst ab höheren regionen.
sag ihr, dass sie das nächstemal wen sie das wlan nutzt einfach kurz anhand ihrer ip überprüfen soll mit was für einem netz sie gerade verbunden ist. das kann sie z.b. über die seite http://www.myip.ch machen. die tmobile umts ips sind 10.x.x.x, bei ihrem anbieter weiß ichs nicht aber das lässt sich ja relativ einfach rausfinden.
 
Seh ich das richtig, dass das Komma in der Zahl das Tausender-Trennzeichen ist?
Das ist mal echt krass...
Jedoch kann doch so ein Betrag unmöglich in dieser kurzen Zeit zustande gekommen sein. Innerhalb von 5 Minuten kann man selbst mit dem schnellsten mobilen Internet und mit dem teuerstmöglichen Tarif keine 100.000 Euro verpulvern! Da stimmt was ganz gewaltig nicht.
Und was bitte ist vodofone? Das sieht für mich eher nach Betrug durch einen Dritten aus.
 
smashbrot schrieb:
Seh ich das richtig, dass das Komma in der Zahl das Tausender-Trennzeichen ist?
Das ist mal echt krass...
Jedoch kann doch so ein Betrag unmöglich in dieser kurzen Zeit zustande gekommen sein. Innerhalb von 5 Minuten kann man selbst mit dem schnellsten mobilen Internet und mit dem teuerstmöglichen Tarif keine 100.000 Euro verpulvern! Da stimmt was ganz gewaltig nicht.
Und was bitte ist vodofone? Das sieht für mich eher nach Betrug durch einen Dritten aus.

Ich behaupte mal der Betreiber nimmt 10.1 cent oder sowas pro X und gibt deswegen auch die gebrochenen Centbeträge an ;x
 
was bei den 5 posten unter "dauer" steht, muss letztendlich eine datengröße sein, und nicht wirklich dauer in ms. da bei den anderen nummern immer ne richtige zeit in XX:XX:XX format steht.
 
Sind es denn nun wirklich Tausend oder "zerkleinerte Cents"?

Syon25 schrieb:
was bei den 5 posten unter "dauer" steht, muss letztendlich eine datengröße sein, und nicht wirklich dauer in ms. da bei den anderen nummern immer ne richtige zeit in XX:XX:XX format steht.

Ja, das denke ich mir auch. Jedoch kann ich mir eben nicht vorstellen, dass es einen so teuren Vertrag gibt und ein so schnelles Internet gibt, dass man für von 5 Minuten so viel bezahlen muss.
Ich bezahl bei meinem Prepaid-Tarif von T-Mobile (Xtra) 5 Cent pro Minute. Nur mal so zum Vergleich...
 
das muss dann meiner ansicht nach bauernfängerei sein.

jedoch warum "anscheinend" die emails statt per hauseigenem internet, per UMTS von vodofone debitel oder sonstwas verschickt wurde, bleibt weiterhin ungeklärt.
Ergänzung ()

hab mich mal nochmal informiert:

anscheinend handelt es sich nicht um UMTS übertragung sondern über HSCSD - evtl ist dieses "alte" verfahren noch so teuer? - kennt sich da wer aus?

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haben jetzt mal den vertrag rausgekramt und dort stehen keine gebühren bezüglich datenvolumen.

Sind die provider nicht dazu verpflichtet, jedem kunden die evtl für eine dienstleistung anfallenden kosten schriftlich auszuhändigen und im vertrag festzuhalten?

da man im internet dazu auch nichts findet.
 
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