Dell U3011 Kalibrierung

PCProfi

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Ich werde mir demnächst 3 Stück von diesen Monitoren zulegen. Unter anderem werden daran Bilder bearbeitet. Die sollten so gut wie möglich Farbecht sein. Die Monitore werden unter Mac OSX genutzt. Ich weiss, dass Apple im Shop mal ein Kalibrierungsgerät angeboten hat, ich dieses aber nicht mehr finde. Was könnt ihr empfehlen?
 
Mit den 3 Monitoren gibt es ein Problem. Einen zu kalibrieren - kein Problem - um alle drei an einem Rechner zu kalibrieren kenne ich keine Lösung.

Wenn einer reichen sollte oder jeder Monitor einen eigenen Rechner bekommt dann:
Quato iColor Display 3 + DTP 94
 
Mist! Genau das habe ich befürchtet. Danke für deinen Produktlink.
 
Das ist die andere Frage, ja ;) Schlussendlich ist es purer Luxus. Zwingend nötig ist es für mich nicht.
 
Wenn du nicht gezwungen bist die Teile zu kalibrieren, dann lass es. Freue dich an den tollen Monitoren. Kalibrieren macht mehr Frust als Lust...
 
Kalibrieren ist für mich Pflicht. Was nicht Pflicht ist, sind meine 3 Displays ;)
 
PCProfi schrieb:
Die sollten so gut wie möglich Farbecht sein.
Bist du sicher, dass ein Dell U3011 dann die richtige Wahl ist? Warum nicht 1 x Eizo CG oder 1 x Nec Spectraview oder 1 x ... anstatt 3-mal halb gar?
 
Zuletzt bearbeitet: (halb -> halb gar)
Ich möchte mindestens zwei 30" Monitore. Momentan stehen hier die Apple Cinema Displays auf dem Tisch. Zwei EIZO kosten mich 6'500 Euro.... Das war das K.O Kriterium für diese Möglichkeit.
 
PCProfi schrieb:
Kalibrieren ist für mich Pflicht. Was nicht Pflicht ist, sind meine 3 Displays ;)

Also wenn du schon auf Farbechtheit wert legst und damit Bilder bearbeiten willst, würde ich eher zu einem S-PVA Panel, statt zu einem günstigen IPS Panel greifen.
Zum Einen hast du bessere Schwarzwerte und zum Anderen keinen Glitzereffekt, der besonders bei hellen Farben sichtbar ist. Und weiß ist auch nicht weiß, sondern eher wie ein sehr helles grau.
Mein aller ersten Monitor nach meinem CRT, war ein S-IPS (Dell 3007WFP-HC) und den habe ich hauptsächlich wegen dem Glitzereffekt ersetzt, der mich nach einigen Wochen so extrem gestört hat, dass ich einfach nicht mehr wollte und ständig darauf achten musste.

Wenn ernsthaft an Bildbearbeitung herangehen möchtest, würde ich auch nicht so ein LowBudget Monitor kaufen.

P.S:
Mein Monitor habe ich mit dem Spider 3 kalibriert und statt es alleine zu kaufen, habe ich es mit ein paar Kollegen besorgt und wir tauschen immer durch, was natürlich deutlich günstiger kommt. :p
 
Vielen Dank für eure Beiträge.

Das Problem von einem S-PVA Panel liegt in der Grösse die ich möchte. Kennst du Monitore mit 30" S-PVA?
 
Ja, der alte Eizo FlexScan SX3031W, der allerdings etwas teuer ist.
Natürlich auch meinen eigenen Monitor (Samsung 305T Plus), der sogar sehr günstig war.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Das Problem von einem S-PVA Panel liegt in der Grösse die ich möchte. Kennst du Monitore mit 30" S-PVA?
Samsung stellt entsprechende Panels leider schon eine Weile nicht mehr her. Mit viel Glück kannst du noch einen SX3031W oder (besser) CG301W (hardwarekalibrierbar) bekommen. S-PVA Panels sind grundsätzlich sehr gute Allrounder. Für die ambitionierte EBV sind IPS-Panels aber, trotz des "Glow"-Effektes (es gibt Gegenmaßnahmen, die derzeit aber nur noch in den wenigen 24" Bildschirmen mit RGB-LED Backlight verbaut werden), insgesamt besser geeignet. Die farbmetrischen Verschiebungen aus dem Winkel sind spürbar geringer - vor allem bleiben die sichtbaren Gradationsverschiebungen zu den Rändern hin aus. Ich empfehle einen Blick auf den NEC PA301W werfen. Kalibration dann entweder mit dem Silver Haze Pro Bundle von Quato oder direkt in Hardware mit SpectraView II (dann bitte nur mit dem OEM EOD2 von NEC oder Spektralfotometer bzw. Support für das neue i1 Display Pro abwarten).

Gruß

Denis
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie meinst du das? Gleichzeitig?
Weil jeder Monitor etwas bis total anders ist und somit immer jeder für sich eingestellt und kalibriert werden muss.
Ein Kolorimeter weiß ja nicht, welche Einstellungen (bsp. Kontrast, Helligkeit, Panel) der andere Monitor hat.
 
Wenn es ganz genau sein soll, dann nein.
Man muss in jedem Fall jeden Monitor einzeln einstellen, wenn man es ganz genau haben möchte.

So ein Monitor verliert nach der Zeit an Helligkeit, einzelne Revisionen, Chargen oder was auch immer, können unterschiedliche Konfigurationen haben, die Ausleuchtung ist nicht bei jedem Modell identisch, usw.
Das mögen zwar Kleinigkeiten sein, aber je professioneller man damit arbeitet, desto höher ist die Differenz.

Und je professioneller man arbeitet, desto wichtiger ist so etwas.
Wer es aber als Hobby macht und nicht einmal einen geeigneten Drucker hat, besonders billige Farben von Drittanbietern, braucht sich hier weniger Gedanken zu machen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

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