Der Einfluss der U.S.A. auf die Welt und der Irak Krieg

Nordmark

Lieutenant
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Moin,

mein älterer Sohn (10.Klasse Hamburg) soll auf Englisch ein Einzelreferat über den Einfluss der U.S.A. auf den Rest der Welt und über den Irak Krieg halten.
Da er im Moment noch vielanderes wichtiges zu tun hat, habe ich mir erlaubt ihm ein bisschen unter die Arme zu greifen...
Meine Frage dazu ist ob ihr uns dabei nun auch noch ein paar Anregungen könntet.
Ausserdem würde es mich auch interessieren wie ihr das so seht.
Wäre euch dankbar wenn ihr uns da ein bisschen helfen könntet! (Irak Krieg ist nicht so wichtig, da wir damit durch sind)

MfG
 
Danke für den Link zum Artikrl.
Wikipedia haben wir schon durchgenommen...
Meinte es eher so ob euch spontan was dazu einfällt?

MfG
 
Da fällt mir noch jede Menge ein, aber ComputerBase ist bekanntlich kein Hausaufgaben-Forum.

Die Grundlagen meines PC stammen von IBM, Microsoft und von Intel. Das ist doch schon mal was. Dann werfe ich einen Blick auf das Fernsehprogramm und sehe ziemlich viele Filme aus den USA. Auch die Musik-Charts werden von US-Amerikanern (und Briten) dominiert.

Aber wir haben nicht nur Lebensstile übernommen, sondern auch Denkweisen. Wer hat uns gesagt, dass manche Staaten zugleich Schurkenstaaten sind? Wer bestimmt darüber, wo auf der Welt Werte verteidigt werden müssen und wo nicht? Warum ist Englisch oft die erste Fremdsprache in der Schule? Warum sind wir in der NATO?
 
Bei dem Thema "der Einfluss der U.S.A. auf die Welt und der Irak Krieg" würde ich unbedingt auch darauf eingehen, was die USA alles kaputtgemacht haben, mit ihrem "einfluß". Besonders im kulturellen Bereich. Die Japaner sind sich ihrer kulturellen Herkunft überhaupt nicht mehr bewußt. Das gilt besonder für die japansichen Künstler.

Man ist total von den USA und der amerikanischen Lebensweise unterwandert. McDoof an jeder Ecke. Das japanische Volksgut ist vom Aussterben bedroht. Macht sich beispielswies an japanischen und koreanischen Komponisten bemerkbar, die nichts von den asiatischen TOnsystemen und Orchestern der frühen Dynastien mehr wissen.

Aber auch bei uns macht es sich bemerkbar: Das Volkslied, noch vor 40-50 Jahren bekannt, wird immer weiter in den Hintergrund des Vergessens gerißen. An diese Stelle tritt die amerikanisch geprägte Pop-Musik. ANgefangen hat es allerdings schon früher, mit Blues und Gospel, mit Bigband und Freejazz.
 
Der Anti-Amerikanismus nimmt ja schon groteske Züge an :freak:.

Die schönsten Jahre meines Lebens hatte ich in den 1980er Jahren mit den ganzen Filmen aus den USA, ebenso die geile Musik, von Old-School Rap bis Hardrock. Auch McDonalds war damals eine schöne Sache, gab es ja auch noch nicht an jeder Ecke. Es gab viele Dinge aus den USA die wirklich klasse waren.

Das hierzuland alles ausgestorben ist kann ich nicht bestätigen. Statt McDonals kann man immernoch schön lecker DEUTSCH essen gehen, es gibt immernoch deutsche Volksmusik und seit einigen Jahren guten deutschsprachigen Rock/Pop.

Politisch stehe ich den USA etwas kritisch gegenüber, auch das Amerikaner einen paranoiden patriotismus haben, aber alles finde ich aus Amerika auch nicht schlecht.
 
Danke euch beiden. Beides noch super Hilfestelllungen. (Hatten uns bis jetzt nur mit der wirtschaft beschäftigt).

Würde mich freuen wenn die Diskussion weitergehen würde.

Ich stimme Diotissima zu, da immer mehr Leute sich dem ,,American Way of Live'' anschliessen.
Alte deutsche Traditionen gibt es kaum noch, da sie ,,Amerikanisiert'' wurden.
Beispielsweise wird die Sommersonnenwende kaum noch gefeiert.
Natürlich denke ich auch das nicht nur negtive Einflüsse aus den U.S.A. kommen wie Kongo-Joe das beschrieben hat.

MfG
 
Wegen dem USA+Irak=Einfluß auf Welt haben wir:

- teures Öl - Wirtschaft?

- Die Weltwirtschaftskrise, denn wer 3 Bundeshaushalte für einen Krieg verbrennt obwohl
sein eigenes Land in den 80ern stehengeblieben ist...

- fragwürdige Gesetze unter dem Denkmantel des 9/11 wo manch Bürgerrechtler
Schüttelfrost bekommt inkl. Auswirkungen auf uns alle (Bundestrojaner)

- Abgekühltes Verhältnis auf politischer Ebene mit der Konzequenz mieser wirt.
Beziehungen (Bedenke French Fries oder Deutschland auf der Achse des Bösen)

- Durch die geänderte Sicherheitslage (siehe Deckmantel) erhöhte Betriebsspionage bei z.B. uns hier in Deutschland durch die USA

- Massive AUfrüstung, Raketenschild in Polen = tolles Verhältnis zu UDSSR = Hurra alle Rüsten auf

Ich glaub das reicht erstmal.

Äm, noch ein Buchtipp, ist zwar zu spät für Dein Sohn aber trotzdem interessant "Blackwater" von Jeremy Scahill
 
Na das nenne ich mal ein breit gefächertes Thema.

Man könnte über McDonald's (Wirtschaft) schreiben oder über Edison (Wissenschaft). Oder über kulturelles Zeugs wie Hollywood, Rock'n'Roll, Hiphop (lieber nich)... über Coke, Levi's... Hippies, die Emanzipation... Demokratie, Rechtsstaat... Internet, IT...

Man könnte auch den Lehrer, der vermutlich die übliche 08/15 Michael Moore Propaganda erwartet und womöglich sogar hören will, mit etwas überraschen. Indem man z.B. die Auswirkungen der puritanischen Wurzeln der USA auf die Weltwirtschaft erörtert oder sowas.

Auch interessant wäre es, zu untersuchen, ob Bayern nicht zuletzt so dasteht, wie es dasteht, weil dort die Amerikaner nach dem WW2 das Sagen hatten. Politisch merkt man jedenfalls definitiv noch immer einen deutlichen Einfluss der amerikanischen Vorstellung davon, wie das System funktionieren sollte.

Grundsätzlich findet man bei "USA Erklärt" interessante Grundlagen, einfach erklärt. Keine Ahnung ob das vielleicht helfen kann.

Was generelle Buchtipps angeht, kann ich auch mit etwas dienen. Muss ich ja schon alleine deshalb, damit beide Positionen literarisch abgedeckt sind. Also: America Alone.

PS: Man könnte auch schreiben, dass die Amis in den 70ern schon Katalysatoren und Bleifreies Benzin hatten, dass man bei uns noch in den späten 80ern Katalysatoren abgerissen hat, über die dritte Bremsleuchte oder darüber, dass deutsche Autos heute oft schon die nächste Abgasnorm übertreffen, weil z.B. Kalifornien heute schon viel strengere Regeln dafür hat - und man dort auch BMWs verkaufen möchte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nochmals besten dank an euch!

Ich denke mal das der Lehrer von allem ein bisschen hören will, sonst könnte man ja Stundne darüber reden.
Die Zeit sollte so bei max. 30min liegen.

@Olli: das mit dem ,,überraschen'' ist ne gute Idee!

Werden uns darüber mal informieren.

MfG
 
@ Nordmark

Falls du das umsetzt: Erzähl danach, ob der Lehrer mit Dingen wie "Calvinistische Arbeitsethik" etwas anfangen konnte. :D
 
Sei nur vorsichtig dass dein Sohn nicht nur alles negative von USA aufzählt. Denk da könnts Punktabzug vom Lehrer wg. zu einseitiger Meinung und evtl. Themaverfehlung geben.

Achaja zu dem "paranoiden patriotismus":
Stimmt schon das Amis patriotisch sind und ihr Land lieben. Aber das ist nur für uns so krass weil wir Deutschen überhaupt nicht Patriotisch sind. Geh mal nach Brasilien od. Südamerika. Die tragen auch sehr gerne ihre Brasilien Flagge herum und sind auf ihr Land mächtig stolz.
 
@ Aral

Ich befürchte da genau das Gegenteil. Mein Englisch LK Lehrer unterrichtete auch Sport und pflegte dort immer wieder mal mit einem DDR-Shirt aufzutauchen. Der war damals ein echte Trendsetter, was diese DDR-Mode angeht. Und entsprechend war auch sein Englischunterricht ideologisch gestaltet.

@ Nordmark

Man könnte auch sehr schön anhand der Beispiele Deutschland, Japan, Südkorea und Taiwan zeigen, wie die USA andere Länder beeinflussen bzw. das seit dem WW2 getan haben.
 
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