Der Fels in der Brandung: BigBlue IBM trotzt der Wirtschaftskrise

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Überall hört man die Klagen der Industrie über die Wirtschaftskrise, aber scheinbar hinterläßt diese kaum Spuren beim Urgestein IBM oder auch "BigBlue".

Im ersten Quartal war der Umsatz mit 21,7Mrd. US-$ zwar im Vergleich zum Vorjahr um 11% zurückgegangen, aber der Gewinn fiel nur leicht um ein Prozent auf 2,3Mrd. US-$ und übertraf damit die Erwartungen der Analysten.
Trotz der Turbulenzen in der Weltwirtschaft blickt IBMs CEO Samuel J. Palmisano optimistisch in die Zukunft und bekräftigte sein Ziel ein Ergebnis von 9,20 US-$ pro Aktie für das Gesamtjahr 2009 einzufahren.
Dies entspräche einer Profitsteigerung von 3% im Vergleich zum Vorjahr.

Durch die Konzentration auf Software und Dienstleistungen (u.a. Verkauf der PC-Sparte an Lenovo) scheint IBM besser aufgestellt zu sein als mancher Konkurrent (HP, Sun und Dell).

Zuletzt war IBM wegen einer möglichen Übernahme des Konkurrenten Sun in die Schlagzeilen geraten, aber nun will sich Oracle, der zweitgrößte Softwarehersteller der Welt, Sun einverleiben.

Quellen: IBM Pressemitteilung (engl.), Mitteilung auf Yahoo Finance (engl.), Bericht auf SPIEGEL Online, Meldung + Gewinnentwicklung auf Heise
 
Zuletzt bearbeitet: (Meldung von Heise.de hinzugefügt)
Respekt! Daran sieht man einmal mehr, dass viele Unternehmen auch "nur" die "Krise" vorschieben um ihr Missmanagment zu verschleiern. Klar ist IBM ansich schon besser aufgestellt und unabhängiger von Endverbrauchern als andere Unternehmen, aber sogenannte "Experten" hatten auch IBM einen Einbruch der Umätze vorhergesagt aufgrund der zögerlichen Investitionen der anderen Unternehmen, die Kunden von IBM sind.

Na ja, daran sieht man mal wie es gehen kann. Kudos an "BigBlue", macht weiter so!
 
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