die Art wie wir schreiben kann zur Deanonymisierung führen (auch in TOR)

Togijak

Cadet 4th Year
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Wenn man drüber nachdenkt klingt es logisch, dass jeder von und eine individuelle Art des Tippens hat - was offensichtlich zur Folge hatte, dass es Leute gab die auf die Idee gekommen sind sich mit der Thematik intensiver zu beschäftigen, um daraus eine funktionierende Technik zu entwickeln.



Was aus meiner Sicht etwas verwunderlich ist, ist der Umstand, dass obwohl in dem Artikel ausdrücklich darauf abgehoben wird, dass diese Technik auch in TOR funktioniert und der häufig genutze TOR-Browser bekanntlich auf Firefox basiert, zuerst ein Gegenmittel in Form eines PlugIns für Chrome zur Verfügung steht
 
Passiert auch mit den Webpages, die du besuchst.
Die nächsten 200 User die das lesen werden andere Seiten in/oder anderer Reihenfolge besuchen als ich. Daran kann man einen User auch schon erkennen/die Anzahl einschränken.

Und mit ausreichend geschriebenem Text kann man sogar den Intellekt/Schulbildung/Arbeit/... schätzen. Das macht Anonymität nicht gerade einfacher.
 
Das hab' ich schon vor Jahren vorausgesehen und variiere seitdem meinen Schreibstil und mein Tipp- und Surfverhalten. So leicht kriegt ihr mich nicht :D.
 
Vielleicht folgt ja nach dem Chrome PlugIn auch noch eins für Firefox

@ghostwriter2
Nur geht es dabei vermutlich mehr um Vermarktung als um Identifikation. Mit Marketingtechniken muss man in gewissen Grenzen leben.
 
Beunruhigend. Aber ob das im großen Maßstab funktioniert?

Wenn mir die Bemerkung erlaubt ist: Frank Schätzing hat das schon vor ein paar Jahren in seinem Roman "Limit" thematisiert. Da überwachen unrealistischerweise die Chinesen (und nicht die Amis) alles mittels Schreibstilanalyse.
 
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