Richtig ist, das du von 10 Bewerbungstrainern 10 unterschiedliche Antworten bekommst.
Falsch ist #2 
Wer keine Ahnung hat, einfach mal...
Am besten nimmst du als Grundlage(!) eine Vorlage nach DIN 5008, Stand 2005 (
http://de.wikipedia.org/wiki/DIN_5008 ). Inwiefern du dann variierst und ausgestaltest, ist vom Umfeld der Tätigkeit und dem pers. Stil abhängig.
Eine farblich akzentuierte Bewerbung beim Bestattungsinstitut ist voll daneben, eine flippige im öffentlichen Dienst ebenso. Wer allerdings als Mediengestalter ein Anschreiben strikt nach DIN verschickt, muss sich auch über nix mehr wundern.
DIN 676 wird künftig Teil der DIN 5008, die hier gegeben Freiheiten kann man gerne, aber nicht zu großzügig umsetzten. -->
http://de.wikipedia.org/wiki/DIN_676
Auch hübsch sind Variationen wie Kapitälchen statt Fettdruck oder ein paar dezente Linien zum Einfassen, die man im Lebenslauf zur Abtrennung weiterverwendet. Auch ein Deckblatt kann hilfreich sein, wenn es gut gemacht ist.
Wichtig: Die Unterlagen müssen wie aus einem Guss wirken, ein stylishes Anschreiben und ein Lebenslauf in Times New Roman 11 passen nicht zu einander.
Neben der Form müssen auch Rechtschreibung, Grammatik und Inhalt stimmen. Wer eine durchdesignte Bewerbung mit einem Sach- oder gar Rechtschreibfehler verschickt, braucht sich über absagen nicht wundern.
Gerne hört man Phrasen wie: "Ich hab schon 100 Bewerbungen verschickt, keiner will mich." Nicht selten wurde hier 100-mal der selbe Fehler verschickt und eben auch 100-mal gefunden...
Um die Gefahr zu reduzieren, etwas zu verbocken, kann man auch einfach mal Nachfragen, was gewünscht ist, bzw. genau lesen in den Stellenanzeigen. Oft sind da genug Hinweise, was verlangt ist. Wer dann den Lebenslauf ausgedruckt mitschickt, obwohl handschriftlich (jaha, das gibt es noch!) da steht, ist selbst der Depp.