DIN oder ISO für Bewerbungsunterlagen

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TommyG84

Gast
Servus,

existiert eine DIN oder ISO die für Bewerbungen oder Lebensläufe Vorgaben in Sachen Aufbau, Layout, Schriftart usw. macht?

Falls ihr Euch nicht sicher seit, kennt ihr ein gutes Bewerbungsforum im deutschsprachigen Internet, wo man dass Erfragen kann?


Danke im vorab!
 
Ein klein wenig Gestaltungsfreiheit ist wichtig, um sich von der Masse der Bewerbungen abzuheben. Führungskfräfte widmen einer Bewerbung im Schnitt 30s.

In diesem Fall gilt: http://www.google.at/search?client=...source=hp&q=bewerbung&meta=&btnG=Google-Suche

Zu diesem Thema gibt es ca 2 Mio. Seiten. Anschließend würde ich die Bewerbung noch irgendeinem Verwandten oder Bekannten, der in einer Personalabteilung arbeitet, geben.
 
Seid ihr Euch 100% sicher?

Oder sind das einfach nett gemeinte Ratschläge?

Nehmen wir mal an ein Ingenieur will sich beim DIN-Institut bewerben, das wäre doch oberpeinlich wenn er dort eine Bewerbung abgibt die nicht nach DIN ist...
 
Ein Freund von mir arbeitet als Unternehmensberater bei einer sehr guten Firma und der hat mir mal bei einem Bewerbungsschreiben geholfen.
Es gibt gewissen Richlinien bezüglich Inhalt und wie der Kopf (Name anschrift) in etwa auszusehen hat, aber von einer "Norm" hat er mir nichts erzählt und habe ich auch noch nie gehört, aber mal im Ersnt warum googelst du nicht einfach wenn die dir Antworten meiner Vorredner nicht gefallen?
Ergänzung ()

Es scheint eine Norm für die Industrie zu geben!
cool was google kann und dazu auch noch der erste Treffer :D
http://www.google.at/search?client=firefox-a&rls=org.mozilla%3Ade%3Aofficial&channel=s&hl=de&source=hp&q=Norm+f%C3%BCr+Bewerbungsschreiben%3F&meta=&btnG=Google-Suche
 
Zuletzt bearbeitet:
@garfield_79
Wollt grad schon schreiben: diese Frage kann doch nur von einem Ing. kommen.
Aber du hast es ja jetzt schon vorweggenommen;)
 
Diese Frage ist so müssig und (sry) nervig, denn hier streiten sich schon seit Jahren Bewerbungstrainer, Verlage und Buchautoren, Arbeitsämter und Argen, dass einen dies zu den Ohren herauskommt.
Mein Wissenstand ist folgender. Es gab, möglicherweise gibt immernoch eine DIN Norm für Juristen und ähnliche angelehnte Berufe (Geschäftsbrief Stil).
Nur: Wie man es macht, ist es eh falsch. Die Sekretärin, vielleicht sogar der Chef, sehen jede Bewerbung sehr subjektiv.
Der Manager will die amerikanische Variante (Chronologie umkehren), der andere legt darauf Wert einen absolut lückenlosen Lebenslauf seit dem Kindergarten zu sehen, andere eben nicht.
Bewerbung ist Charakterfrage und der sollte rüberkommen. Einer, der lückenlose Kindertage sehen will, ist möglicherweise ein Pedant und Du derjenige der zu ihm passt...

Falls Dir irgendein Bewerbungstrainer oder wer auch immer etwas erzählen will, mach es so,wie Du denkst. Konstruktive Vorschläge kann man sicherlich zur Kenntnis nehmen. Wer aber sagt Du musst jetzt chronologisch deinen Lebenslauf umschreiben, den tritt in den Allerwertesten.
 
Richtig ist, das du von 10 Bewerbungstrainern 10 unterschiedliche Antworten bekommst.

Falsch ist #2 :rolleyes: Wer keine Ahnung hat, einfach mal...

Am besten nimmst du als Grundlage(!) eine Vorlage nach DIN 5008, Stand 2005 ( http://de.wikipedia.org/wiki/DIN_5008 ). Inwiefern du dann variierst und ausgestaltest, ist vom Umfeld der Tätigkeit und dem pers. Stil abhängig.
Eine farblich akzentuierte Bewerbung beim Bestattungsinstitut ist voll daneben, eine flippige im öffentlichen Dienst ebenso. Wer allerdings als Mediengestalter ein Anschreiben strikt nach DIN verschickt, muss sich auch über nix mehr wundern.

DIN 676 wird künftig Teil der DIN 5008, die hier gegeben Freiheiten kann man gerne, aber nicht zu großzügig umsetzten. --> http://de.wikipedia.org/wiki/DIN_676
Auch hübsch sind Variationen wie Kapitälchen statt Fettdruck oder ein paar dezente Linien zum Einfassen, die man im Lebenslauf zur Abtrennung weiterverwendet. Auch ein Deckblatt kann hilfreich sein, wenn es gut gemacht ist.
Wichtig: Die Unterlagen müssen wie aus einem Guss wirken, ein stylishes Anschreiben und ein Lebenslauf in Times New Roman 11 passen nicht zu einander.

Neben der Form müssen auch Rechtschreibung, Grammatik und Inhalt stimmen. Wer eine durchdesignte Bewerbung mit einem Sach- oder gar Rechtschreibfehler verschickt, braucht sich über absagen nicht wundern.
Gerne hört man Phrasen wie: "Ich hab schon 100 Bewerbungen verschickt, keiner will mich." Nicht selten wurde hier 100-mal der selbe Fehler verschickt und eben auch 100-mal gefunden...

Um die Gefahr zu reduzieren, etwas zu verbocken, kann man auch einfach mal Nachfragen, was gewünscht ist, bzw. genau lesen in den Stellenanzeigen. Oft sind da genug Hinweise, was verlangt ist. Wer dann den Lebenslauf ausgedruckt mitschickt, obwohl handschriftlich (jaha, das gibt es noch!) da steht, ist selbst der Depp.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sherman123 schrieb:
Führungskfräfte widmen einer Bewerbung im Schnitt 30s.
Den Eindruck habe ich allerdings auch :D

Bei uns (Personalberatung) bekam noch niemand wegen der Form seiner Bewerbung eine Absage. Aber manchmal kommt es vor, dass sich das merkwürdige Layout und die vielen Fehler nahtloss in ein Gesamtbild einfügen, das den Bewerber insgesamt doch disqualifiziert.

Heiße Kandidaten werden mit von uns erstellten Unterlagen den Kunden vorgestellt - das sieht zwar immer gleich aus (ist ja auch Sinn der Sache), aber irgendeiner Norm entspricht es ganz sicher nicht.
 
Was ist mit Europass? Wird das in Deutschland komplett ignoriert?
 
Der Europass ist meiner Meinung eine tückische Geschichte, die aus den USA entnommen wurde.
Ein typisches Profilingsystem, dass einige Datenschützer auf die Palme bringt.
Vor allem ist der Europass nur für eine kleine Klientel überhaupt sinnvoll.
Hier denken natürlich einige ARGEn völlig anders und verschwenden Gelder, um ihre Kunden auch damit zu ärgern.
 
ScoutX schrieb:
Vor allem ist der Europass nur für eine kleine Klientel überhaupt sinnvoll.
Warum ist eine vereinheitlichte äußere Form von Bewerbungsunterlagen nur für eine kleine Klientel sinnvoll?
 
ich hatte mir einfach eine Latex Vorlage im Internet gesucht (für Lebenslauf und Anschreiben) und dann entsprechend angepasst. Meinen jetzigen Job habe ich auch ohne Foto bekommen.
 
<- will sich für diesen absolut hilfreichen Thread bedanken, besonders an bitfunker! Gehört fast angepinnt!!

MfG, Thomas
 
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