DIY Musikanlage - Audiofragen

mreithuber

Cadet 2nd Year
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Hallo Leute :)

hab vor mir eine mobile Musikanlage selber zu bauen.
Da ich Audio-technisch fast blank bin wollte ich mal fragen ob mir jemand ein wenig weiterhelfen kann.
Bezüglich Akku usw. brauch ich keine Hilfe geht rein um die Endstufe + Lautsprecher!

Ich habe eigentlich schon gesucht im Internet aber entweder kommen Bespiele für relativ "stümpferhafte" Umsetzungen (eine Bierkiste mit 2 Lautsprechern und Autoradio) oder Projekte die sehr großes Vorwissen verlangen.
Ich hoffe einfach auf einen guten Informationsaustausch! :)

Warum selberbauen?
Möchte das ganze eigentlich modular aufbauen damit ich die Akkueinheit (LiIon-Pack mit 400Wh) für andere Dinge auch noch verwenden möchte & weil es Spaß macht was selber zu machen)

Zweck:
- Musikanlage auf Auswärtsfahrten (Fußball)
- Festivals
- Grillereien usw.

1) Lautsprecher
Wie oben erwähnt habe ich eigentlich fast keine Ahnung dazu. Ich kann auch schwer einschätzen wie sich das Ding dann im Endeffekt anhören wird wenn ich bestimmte Komponenten verwende.



1.1) Selber bauen:
Macht es Sinn sich die Boxen selber zu bauen?
- Handwerkliches Geschick vorhanden

Kann mir jemand ein gutes Chassi empfehlen + ein Grundplan für das Gehäuse?
Oder reicht für sowas ein Paar 3-Wege-Lautsprecher (Car-Hifi) [Hier tendiere ich aber eher zu einem ein Breitbandlautsprecher, wobei ich eben nicht weiß ob ich mit einem Breitband + Bassreflex auf einen ordentliche Bass komme (sollte nicht nur brüllen)]

Ein bisschen hab ich mich schon umgesehen im Netz folgendes Chassi soll realtiv gut sein für das Geld ~35€/Stk.
http://www.visaton.de/de/chassis_zubehoer/breitband/bg20_8.html

Vielleicht könnt ihr mich auch einfach auf eine Seite verlinken auf der das für Anfänger gut beschrieben ist bzw. mir ein Stoß in die richtige Richtung geben ;)

1.2) Fertig Kaufen
Gibt es "preisgünstige" Fertiglautsprecher die ich in meinen Projekt einbinden kann? (bis ca. 150€, muss aber nicht sein ;) )

2) Die Endstufe

Da hier mit Selbstbau sowieso nichts geht ohne viel Wissen zu der Thematik bitte ich um ein paar Vorschläge von euch!


Danke und LG
 
Hallo, ich habe selbst schon mit Verstärker Bausätzen experimentiert.

Für den mobilen gebrauch, fällt mir da der ELV Mini-Digitalverstärker MDV2, Komplettbausatz ein. 2x2W und als Spannung nimmt der 4,5-5,5V. Die "Lautstärke" bzw. die Verstärkung, kann man per Poti einstellen und er hat noch einen Mute/Standby Eingang (ca. 0,0003A)
Ich hab den selber mal zusammen gebaut und mit einer Powerbank als Spannungsquelle betrieben. Den Verstärker hab ich an Quadral Lautsprechern (100W) betrieben und ich war erstaunt, wie Laut 2x2W sein können.
Dazu habe ich die Stromaufnahme, bei verschiedenem Musikmaterial gemessen. Als der Kleine kurz vor dem Verzerren war, hat er ca. 0,8A gezogen und es war so laut, dass man sich nicht mehr unterhalten konnte.

Alternativ währe da noch der ELV 25-W-Mono-Digitalverstärker DA25, Komplettbausatz

Für Stereo braucht man dann natürlich 2St.
Dieser benötigt aber 8-24V; mit einem Bleiakku oder passender 12/24V Powerbank
Die Verstärkung wird dann per Jumper festgelegt.

Für Boxen, würde ich mal z.B.Visaton, Strassacker, Speakercase, www.oaudio.de vorbei schauen.


EDIT: Bin selbst gerade mit dem selben Gedanken beschäftigt. Mein Ziel ist, ein Verstärker mit dem PC als Spannungsquelle zu betreiben. Da währe der kleine mit 5V genau richtig. Dazu noch eine Klangregelung (gibt's auch bei ELV) und fertig ist der DIY-AMP. Als Boxen bau ich eventuell die "BPA CT 265 (1364)".


EDIT2: Welche Spannung hat dein LiIon Pack und wie bekommst du 400Wh^^ hin?
 
Zuletzt bearbeitet:
Der BG 20 ist zwar kein schlechtes Chassis unter den preiswerten Breitbändern, aber für Dein Vorhaben ggf. suboptimal. Geschlossen braucht er selbst ohne Bass schon recht viel Volumen (nur 82Hz in 30 Litern). Als BR geht er zwar deutlich tiefer, aber ob 2x 30Liter so transportabel sind, stelle ich mal in Frage.
Du solltest also eher nach einem Chassis suchen, das einen dem BG 20 möglichst ebenbürtigen Schalldruck hat, aber wo Qes bei min. 1 liegt, damit Du ihn als "Free Air" betreiben kannst, also nur ein "U" als "Gehäuse" bauen musst. Das spart deutlich Gewicht.
Alternativ eher Chassis, die auch in weniger (BR-)Volumen schon recht tief können und gleichzeitig guten Schalldruck schaffen.
Der Schalldruck (in Kombination mit Tiefgang bei wenig Volumen) wird für Dich zum limitierenden Faktor, wenn es um Lautstärke, Akkuleistung und Transportabilität geht. Ggf. sogar mal im Car-Hifi-Bereich umsehen.
 
Hoher Kennschalldruckpegel mit viel Tiefgang und wenig Volumen schließt sich aus.
Definier bitte mal genauer wie laut es werden soll und wie groß es werden darf.
 
LeahpaR schrieb:
Hallo, ich habe selbst schon mit Verstärker Bausätzen experimentiert.

Für den mobilen gebrauch, fällt mir da der ELV Mini-Digitalverstärker MDV2, Komplettbausatz ein. 2x2W und als Spannung nimmt der 4,5-5,5V. Die "Lautstärke" bzw. die Verstärkung, kann man per Poti einstellen und er hat noch einen Mute/Standby Eingang (ca. 0,0003A)
Ich hab den selber mal zusammen gebaut und mit einer Powerbank als Spannungsquelle betrieben. Den Verstärker hab ich an Quadral Lautsprechern (100W) betrieben und ich war erstaunt, wie Laut 2x2W sein können.
Dazu habe ich die Stromaufnahme, bei verschiedenem Musikmaterial gemessen. Als der Kleine kurz vor dem Verzerren war, hat er ca. 0,8A gezogen und es war so laut, dass man sich nicht mehr unterhalten konnte.

Alternativ währe da noch der ELV 25-W-Mono-Digitalverstärker DA25, Komplettbausatz

Für Stereo braucht man dann natürlich 2St.
Dieser benötigt aber 8-24V; mit einem Bleiakku oder passender 12/24V Powerbank
Die Verstärkung wird dann per Jumper festgelegt.

Für Boxen, würde ich mal z.B.Visaton, Strassacker, Speakercase, www.oaudio.de vorbei schauen.


EDIT: Bin selbst gerade mit dem selben Gedanken beschäftigt. Mein Ziel ist, ein Verstärker mit dem PC als Spannungsquelle zu betreiben. Da währe der kleine mit 5V genau richtig. Dazu noch eine Klangregelung (gibt's auch bei ELV) und fertig ist der DIY-AMP. Als Boxen bau ich eventuell die "BPA CT 265 (1364)".


EDIT2: Welche Spannung hat dein LiIon Pack und wie bekommst du 400Wh^^ hin?

1:
2x2W und Laut mit ein wenig Bass? Sorry aber kann ich mir schwer vorstellen :D

2:
Der zweite Verstärker sieht relativ gut aus, werd ich mal näher betrachten.
Hab ohnehin 12V nach meinen DC/DC-Wandler.

3:
Über den PC? Meinste du über USB? :D Das wären dann nur so um die 2,5W max. bevor dir der USB-Port den Saft abdreht ^^ Zumindest bei USB2.0, das andere weiß ich nicht auswendig

4:
Der Akku hat eine Nennspannung von 52V und eine Cap. von 7,5Ah -> ergo 390Wh also nicht ganz 400 :p

Sound-Fuzzy schrieb:
Der BG 20 ist zwar kein schlechtes Chassis unter den preiswerten Breitbändern, aber für Dein Vorhaben ggf. suboptimal. Geschlossen braucht er selbst ohne Bass schon recht viel Volumen (nur 82Hz in 30 Litern). Als BR geht er zwar deutlich tiefer, aber ob 2x 30Liter so transportabel sind, stelle ich mal in Frage.
Du solltest also eher nach einem Chassis suchen, das einen dem BG 20 möglichst ebenbürtigen Schalldruck hat, aber wo Qes bei min. 1 liegt, damit Du ihn als "Free Air" betreiben kannst, also nur ein "U" als "Gehäuse" bauen musst. Das spart deutlich Gewicht.
Alternativ eher Chassis, die auch in weniger (BR-)Volumen schon recht tief können und gleichzeitig guten Schalldruck schaffen.
Der Schalldruck (in Kombination mit Tiefgang bei wenig Volumen) wird für Dich zum limitierenden Faktor, wenn es um Lautstärke, Akkuleistung und Transportabilität geht. Ggf. sogar mal im Car-Hifi-Bereich umsehen.

Ok! Danke für den konstruktiven Beitrag, 2x30 sind schon "relativ" groß ja, wobei ich von der Höhe bei min. 30cm bin (AkkuPack stehend hinter Endstufen/InputPanel usw. - so der Plan)

Im Car-Hifi-Bereich sind aber alle Lautsprecher auf ein ungeschlossenes Gehäuse ausgelegt wenn ich mich nicht täusche?!
Und 3-wege-Lautsprecher != Breitband-Lautsprecher oder?

Wobei eine Kombi aus Hoch/Mittel und Tieftöner wurde eigentlich weniger Volumen benötigen oder? Da die einzelnen Lautsprecher nur auf ein gewisses Frequenzband ausgelegt sind? Oder liege ich hier falsch?! :D
Frequenzweichen könnt ich mir selber machen und mit einem Tool kann man die einzelnen Kammern relativ gut berechnen?!

gintoki schrieb:
Hoher Kennschalldruckpegel mit viel Tiefgang und wenig Volumen schließt sich aus.
Definier bitte mal genauer wie laut es werden soll und wie groß es werden darf.

Wie laut?
Ich kann die Lautstärke in dB schwer abschätzen aber schon gut laut das man das Teil wenns sein muss auch auf Partys nehmen kann oder im freien auf Festivals dazu bei einer guten Lautstärke tanzen kann.

Wie groß?
Von der Höhe her bin ich eh schon bei mindestens 30cm wenn man das in die Tiefe auch nimmt (also 30cm) und man sich dann in der Länge sein Volumen holt, denk ich wäre ich mit 100cm (Länge) 30cm (Tiefe) 30cm (Höhe) zufrieden. (Gesamt: 2xLautsprecher + Input/Endstufe/USB-Ports)

Danke bis hier hin für die Antworten, das hat mich echt schon ein Stück weitergebracht! ;) :daumen:
 
Wie gesagt, bzw. getestet, für 2.0 Stereo, langt der 2x2W und ja, mit den richtigen Boxen kommt auch der Bass richtig gut. Du könntest ja einen Sub mit dem 25W befeuern und ein 2.1 System realisieren.

Wegen Strom vom PC:
Ich werde die 5V/12V von einem Laufwerk/SATA Anschluss abgreifen und über einen Kartenslot mit einer Hohlstecker Buchse (12V) und USB oder Hohlstecker Buchse (5V) nach Hinten raus führen.
 
Leider größer als 110*30*30, aber relativ laut und dabei günstig: Das Viech
Wenn du mit 2 Watt pro Seite Bass rausbekommen willst kommt man um große Kisten leider nicht herum - das oben angesprochene Trilemma im Lautsprecherbau aus Kompaktheit - Wirkungsgrad - Tiefgang. Auf eins muss man verzichten. Und da bei der meisten Musik kein Bass = kein Spass gilt und nur 2 Watt zur verfügung stehen stände (zumindest für mich) fest welchen Tod ich sterben würde.
 
LeahpaR schrieb:
Wie gesagt, bzw. getestet, für 2.0 Stereo, langt der 2x2W und ja, mit den richtigen Boxen kommt auch der Bass richtig gut. Du könntest ja einen Sub mit dem 25W befeuern und ein 2.1 System realisieren.

Wegen Strom vom PC:
Ich werde die 5V/12V von einem Laufwerk/SATA Anschluss abgreifen und über einen Kartenslot mit einer Hohlstecker Buchse (12V) und USB oder Hohlstecker Buchse (5V) nach Hinten raus führen.

Ah oke, also schon über Netzteil ;)

Ratterkiste schrieb:
Leider größer als 110*30*30, aber relativ laut und dabei günstig: Das Viech
Wenn du mit 2 Watt pro Seite Bass rausbekommen willst kommt man um große Kisten leider nicht herum - das oben angesprochene Trilemma im Lautsprecherbau aus Kompaktheit - Wirkungsgrad - Tiefgang. Auf eins muss man verzichten. Und da bei der meisten Musik kein Bass = kein Spass gilt und nur 2 Watt zur verfügung stehen stände (zumindest für mich) fest welchen Tod ich sterben würde.

Ja das ist leider ein bisschen zu groß :D :D
Und es stehen nicht zwingend nur 2W zur Verfügung!


Ich hab mir jetzt mal was überlegt:
2x Tief-Mitteltöner Visaton W 130S
2x BR-Rohr
2x Hochtöner SC 5
2x Frequenzweichen bei ca. 3kHz (?!)

Hätte ich mit ein bisschen mehr als 20l Volumen pro LS (empfehlung Visaton für die W130S 20l + BR @44Hz & das Volumen für die Hochtöner)

Die Lautsprecher:
http://www.visaton.de/de/chassis_zubehoer/tiefmittelton/w130s_4.html
http://www.visaton.de/de/chassis_zubehoer/ht_kalotten/sc5_8.html
Preislich wäre ich dann bei ~80€ für die LS was definitiv in Ordnung ist.

Vielleicht hat einer eine Meinung dazu und rät mich davon ab oder gibt mir seinen Segen :D

LG
 
Blöde Frage, kannst du messen und eine Weiche entwickeln?
An deiner Stelle würde ich mich auch nach größeren Chassis umschauen, laut wird das sonst nicht.

Leider zu groß: Kid Rock
 
Die Kid Rock ist relativ pegelfest, aber da die Verstärkerleistung hier wohl ohnehin limitiert, würde ich auch die CT 270 in die Auswahl nehmen, da sie bei vergleichbarem Schalldruck erheblich weniger Volumen hat (brutto 19,6 statt 39,6 Litern), der etwas geringere Tiefgang dürfte zu verschmerzen sein.
 
gintoki schrieb:
Blöde Frage, kannst du messen und eine Weiche entwickeln?
An deiner Stelle würde ich mich auch nach größeren Chassis umschauen, laut wird das sonst nicht.

Leider zu groß: Kid Rock

Messen inwiefern? :D
Weichen "entwickeln" und auf eine bestimmte Grenzfrequenz abstimmen kann ich, ja!


Die Kid-Rock-LS sehen echt gut aus!
Ich hab nur auf Amazon einen Kommentar entdeckt (bei den SP202-C) der gemeint hat der Bass "reicht" nicht für draußen.
Zitat:
"Der Bass hat gute Power und reicht für die Beschallung moderater Zimmer. Nix für draußen, wenns lauter werden soll. Im Bauvoschlag Kid Rock sehr gut eingesetzt."

Ist da etwas dran? Ich möchte das Ding schon im Freien/auf Festivals benutzen und da wäre ein gewisser Bass schon von vorteil ;)

Sound-Fuzzy schrieb:
Die Kid Rock ist relativ pegelfest, aber da die Verstärkerleistung hier wohl ohnehin limitiert, würde ich auch die CT 270 in die Auswahl nehmen, da sie bei vergleichbarem Schalldruck erheblich weniger Volumen hat (brutto 19,6 statt 39,6 Litern), der etwas geringere Tiefgang dürfte zu verschmerzen sein.
Da ist aber auch der Preis pro Lautsprecher doppelt so hoch?! 100€/LS im Gegensatz zu den ca. 50€ vom Kid-Rock. Ob der auch "doppel so gut" ist, ist hier die Frage (Ist halt auch nur halb so groß!)

Bzgl. Verstärkerleistung
Ich weiß jetzt nicht von welchen Dimensionen du sprichst aber bei ca. 400Wh hab ich bei 25W-Daueraufnahmeleistung des Verstärkers ca. 16h Saft.
 
50 Euro? Wo?
Strassacker kann nicht mehr liefern und bei anderen Anbietern liegt der aktuelle Preis auch oberhalb von 90,-. Der Preisunterschied ist daher zu vernachlässigen, außerdem hast Du bei den Visaton eine bessere Nachkaufbarkeit der Chassis zu erwarten, falls mal was passiert.

Zur Verstärkerleistung:
Mit 25W kommt die CT 270 noch lange nicht in Bereiche, wo es kritisch wird. Erst an einem wirklich kräfigen Amp und Partybeschallung mag die Kid Rock Vorteile haben.


mreithuber schrieb:
Messen inwiefern? :D
Weichen "entwickeln" und auf eine bestimmte Grenzfrequenz abstimmen kann ich, ja!

Das reicht noch lange nicht für eine sinnvolle Weiche. Halte Dich besser an gegebene Bauvorschläge.
 
Ohne die Chassis zu messen -akustisch und elektrisch- lässt sich keine sinnvolle Weiche entwickeln.

Dass ein 8"er beim Pegel begrenzt ist ist nicht sonderlich verwunderlich, deshalb fragte ich nach dem gewünschten Pegel! Mit kleineren Chassis wird die Problematik aber tendentiell größer. Für mehr Pegel benötigt es größere Gehäuse und/oder mehr Leistung sowie höchstwahrscheinlich mehr Budget.

Sound-Fuzzy schrieb:
Die Chassis kosten beim Versandhändler zusammen 70 € und die Weichenbauteile um die 40 €. Man muss halt bei verschiedenen Händlern bestellen ...
 
Dann hast Du aber weder Versand gerechnet noch Dämmaterial oder Anschlusspanel etc..
Wenn es danach geht: Die Chassis der CT 270 gibt es auch für zusammen 92,- pro Paar, Weiche besteht aus weniger und günstigeren Teilen als bei der Kid Rock (nur 2 statt vier Spulen, größte Spule 1,2mH statt 1,8mH, nur 2 statt 5 Kondensatoren) und bei der Dämpfung spart man auch (Noppenschaum entfällt). Der geringe Preisvorteil der Chassis schrumpft also recht schnell zusammen.
Für mich der wichtigere Faktor für die CT 270 ist jedoch das halbe Volumen und eben die spätere Möglichkeit, Ersatz zu bekommen.
 
Preise sind bereits mit Versand und aufgerundet. Für mich wäre der geringere Pegel ein No-Go, aber das gewichtet halt jeder anders.
 
Naja, so viel geringer auch nicht, immerhin spielt der W 170 in einem geschlossenen Gehäuse, so macht die Membran keinen "unnötigen" Hub und hat immer nocgh gute Reserven... :D
 
Weniger Hub zugunsten von weniger Tiefgang und Pegel durch einen Resonator gibt es auch nicht :P
Ich glaube unsere Pegelansprüche und Meinungen zu Reserven unterscheiden sich da doch gewaltig.
 
Und ich glaube, Du unterschätzt den W 170 S etwas, der auch in deutlich voluminöseren Boxen und tiefer abgestimmt noch eine gute Figur macht, auch bei etwas mehr Pegel.
Außerdem sollte auch der HT-Bereich nicht vergessen werden, denn der SP-272/8 aus der Kid Rock ist gerade mal mit 5W belastbar, muss aber bis ca. 1.000Hz runter.

Zum Thema Tiefgang zitiere ich mal die K&T zur CT 270:
"auch Töne in der Gegend von 35 Hertz sind durchaus noch auszumachen - hier würde bei einem vergleichbaren Reflexsystem einfach Stille herrschen."
Die Kid Rock hingegen hat einen leicht erhöhten Grundton, fällt aber ab 150Hz erst langsam und dann ab 70Hz steil ab.
Der um 5Hz tiefer angegebene -8dB-Punkt ist also nur die halbe Wahrheit. ;)
 
Ich unterschätze den W 170 S sicherlich nicht. Nur habe ich schon Lautsprecher mit ihm gehört und höre ab und zu lauter wobei ganz andere Chassis mit "etwas" mehr Verschiebevolumen an ihre Grenzen kommen ... und das im Raum.

Wir reden hier aber von Partybeschallung, wobei gerne 5-10 dB hot im Bass gefahren wird und von draußen wo kaum Gain durch Begrenzungsflächen vorhanden ist. Da gilt die Devise viel hilft viel. Der einzige Grund warum ich nichts Größeres empfohlen habe sind die Randbedingungen.

Aber das muss letztendlich der TE entscheiden. Viele sind ja auch mit soetwas wie UE Boom zufrieden.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Offtopic
Also wenn man mit einem W170S in 13L netto, in geschlossener Bauform 35Hz ausmachen kann. (...).
Dann durch den Raumgain / die Raummoden.
Ergänzung ()

Sound-Fuzzy schrieb:
Außerdem sollte auch der HT-Bereich nicht vergessen werden, denn der SP-272/8 aus der Kid Rock ist gerade mal mit 5W belastbar, muss aber bis ca. 1.000Hz runter.
Oha... der Monacor SP-272/8 ist ja auch ein 5¼" Breitband-Lautsprecher (fs = 120Hz) der bei 1kHz mit 18dB / Oktave gefiltert wird (Kid Rock) und keine 1" Hochton-Kalotte. Da würde ich mir bei einer SC 10 N (fs = 1,7kHz) bei TF 2kHz via 12dB (CT 270) "mehr" Gedanken machen... (...).

@Visaton BG 20

http://www.lautsprecher-berlin-shop...0A8/29BA/AF96/Beschreibung_BG_20_Partybox.pdf

PS: Ich glaube nicht, dass CT270 oder CT276 im Freifeld bedeutend tiefer spielen. (Wie auch?!)
Der Kennschalldruck der CT270 / CT276 liegt bei 87dB, die Partybox macht 92dB.

CT270 = 19,6 L Brutto
CT276 = 39,6 L Brutto
Partybox = 50,2 L Brutto

Also so zum rumschleppen, finde ich 20L pro Box schon nicht klein. (?)
 
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