Ich möchte an dieser Stelle einen Thread eröffnen, um mal Meinungen und Ansichten über eine besondere Art von Kameras zu hören.
Es geht mir um die
Sigma DP1 Merill
Sigma DP2 Merill
Sigma DP3 Merill
Ich will jetzt keine Grundsatz-Diskussion lostreten, sondern einfach mal die jeweiligen Eindrücke und persönlichen Meinungen sammeln, warum man solch eine/zwei/drei Kameras kaufen sollte, oder eben warum nicht.
Wer nicht weiß, was das für Kameras sind, hier der Versuch einer kurzen Erklärung:
Bei den DP Merill Modellen handelt es sich um Kompaktkameras, welche einen Foveon X3 Sensor mit enorm großer Auflösung und einer APS-C Bauform. Es liegen drei 16 MPx Sensoren hintereinander. Je für blau, grün und rot. Dabei wird die Eigenschaft genutzt, dass diese Farben jeweils unterschiedlich tief in Silicium eindringen. Somit enfällt jegliche Interpolation durch eine Bayer-Matrix. Eine Vergleich mit einem 30 MPx APS Sensor dürfte wohl am nächsten liegen.
Den Kameras wird eine Festbrennweite spendiert, und hier ist der Punkt, den ich persönlich entscheidend finde:
Die DP1 hat ein 19mm (28 KB) f2.8 Objketiv.
Die DP2 hat ein 30mm (45 KB) f2.8 Objektiv.
Die DP3 hat ein 50mm (75 KB) f2.8 Objektiv.
Das Objektiv lässt sich nicht wechseln.
Außerdem ist der Akkuverbrauch enorm hoch. Ca. 100 Bilder, dann ist der Akku leer. Es werden aber 2 mitgeliefert.
DP1 und DP2 haben einen Marktpreis von ca. 850 Euro, die DP3 ist noch nicht vom Hersteller bepreist, aber dürfte sich bei den anderen beiden einreihen.
Die Abbildungsleistung der Kameras soll hervorragend sein. Liest man sich Berichte durch, gibt manch einer seine teure DSLR dafür her, so gut soll die Bildqualität sein.
Doch kann diese es wert sein, sich am Ende mindestens zwei oder gar alle drei Kameras kaufen zu müssen, wenn man unterschiedliche Brennweiten nutzen will?
Man kann zwar überall zu Fuß hin gehen, doch in manchem Bären- oder Löwengehege macht man das nur ein einziges mal ....
Man gibt viel Flexibilität mit solchen Kameras auf. Können sie eine DSLR wirklich ersetzen? Oder sind sie nur als zusätzliche Kamera sinnvoll? Oder so extravagant, dass sie eh nur ein Exotendasein fristen werden.
Ich halte sie für exotische Kompakte, ohne großen Sinn, so lange man die Objektive nicht tauschen kann.
Eine DP mit Bajonett für die drei Brennweiten hingegen, wäre aus meiner Sicht eine äußerst interessante Systemkamera.
Was ist eure Meinung dazu?
Es geht mir um die
Sigma DP1 Merill
Sigma DP2 Merill
Sigma DP3 Merill
Ich will jetzt keine Grundsatz-Diskussion lostreten, sondern einfach mal die jeweiligen Eindrücke und persönlichen Meinungen sammeln, warum man solch eine/zwei/drei Kameras kaufen sollte, oder eben warum nicht.
Wer nicht weiß, was das für Kameras sind, hier der Versuch einer kurzen Erklärung:
Bei den DP Merill Modellen handelt es sich um Kompaktkameras, welche einen Foveon X3 Sensor mit enorm großer Auflösung und einer APS-C Bauform. Es liegen drei 16 MPx Sensoren hintereinander. Je für blau, grün und rot. Dabei wird die Eigenschaft genutzt, dass diese Farben jeweils unterschiedlich tief in Silicium eindringen. Somit enfällt jegliche Interpolation durch eine Bayer-Matrix. Eine Vergleich mit einem 30 MPx APS Sensor dürfte wohl am nächsten liegen.
Den Kameras wird eine Festbrennweite spendiert, und hier ist der Punkt, den ich persönlich entscheidend finde:
Die DP1 hat ein 19mm (28 KB) f2.8 Objketiv.
Die DP2 hat ein 30mm (45 KB) f2.8 Objektiv.
Die DP3 hat ein 50mm (75 KB) f2.8 Objektiv.
Das Objektiv lässt sich nicht wechseln.
Außerdem ist der Akkuverbrauch enorm hoch. Ca. 100 Bilder, dann ist der Akku leer. Es werden aber 2 mitgeliefert.
DP1 und DP2 haben einen Marktpreis von ca. 850 Euro, die DP3 ist noch nicht vom Hersteller bepreist, aber dürfte sich bei den anderen beiden einreihen.
Die Abbildungsleistung der Kameras soll hervorragend sein. Liest man sich Berichte durch, gibt manch einer seine teure DSLR dafür her, so gut soll die Bildqualität sein.
Doch kann diese es wert sein, sich am Ende mindestens zwei oder gar alle drei Kameras kaufen zu müssen, wenn man unterschiedliche Brennweiten nutzen will?
Man kann zwar überall zu Fuß hin gehen, doch in manchem Bären- oder Löwengehege macht man das nur ein einziges mal ....
Man gibt viel Flexibilität mit solchen Kameras auf. Können sie eine DSLR wirklich ersetzen? Oder sind sie nur als zusätzliche Kamera sinnvoll? Oder so extravagant, dass sie eh nur ein Exotendasein fristen werden.
Ich halte sie für exotische Kompakte, ohne großen Sinn, so lange man die Objektive nicht tauschen kann.
Eine DP mit Bajonett für die drei Brennweiten hingegen, wäre aus meiner Sicht eine äußerst interessante Systemkamera.
Was ist eure Meinung dazu?
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