Dreifach boot Partitionschaos Win7 Fedora 20 Mint16

M.T.Nut

Cadet 4th Year
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Hallo Leute:

Ich habe folgendes Problem:
Ich möchte mir ein Dreifachbbotsystem aufsetzen.
In meinem Rechner Befindet sich eine 120GB SSD, (sda) da habe ich Windows7 drauf.
Ausserdem ist da noch eine 2TB HDD, (sdb)
Auf dieser HDD befindet sich eine 1TB ntfs partition, die ich als Datengrab nutze.
Den Rest der HDD möchte ich zu gleichen Teilen zwischen Linux Mint16 KDE und Fedora 20 Gnome Aufteilen.
Ich taste mich seit ein Paar Monaten an Linux betriebssysteme heran und hatte schon Linux Mint 15 cinnamon angetestet.
Die 16er Version mit kde habe ich mir als live version einmal angesehen und ich konnte sie auch installieren. allerdings gelang mir das nicht mit Fedora 20.

Ich vermute dass das daran Liegt, dass ich auf einem Datenträger nur 4 Partitionen erstellen kann.
Wie kann ich das machen, dass ich trotzdem Beide Systeme auf diese Platte installieren kann, ohne dass es zu Problemen kommt?

Welche der beiden distros sollte ich zuerst installieren?
Was für Partitionen muss ich anlegen und wo müssen diese Eingehängt werden?
Ist es möglich, den Bootmanager auf sda zu legen, damit dafür keine überflüssige Partition auf sdb angelegt wird?
Soll ich die Partitionen schon vor der Installation mit Parted Magic anlegen, oder ist es besser wenn ich das im Installationsprogramm der Distros mache?

Bevor jemand Fragt: Ich möchte die beiden Linux Distros Testen und mit einander vergleichen, um Herauszufinden, welche von beiden mir mehr Zusagt bezüglich Bedienung und Zuverlässigkeit.

Ich hoffe ihr habt ein paar gute Tipps weil ich beiße mir schon seit gestern Abend die Zähne daran aus.

Viele Grüße
M.T.Nut
 
Wozu dreifach boot? Wenn du Fedora nur ausprobieren möchtest nimm nen Livesystem oder ne VM
 
Blackstorm, ich will aber wissen, wie sich das im täglichen Gebrauch macht.
Bei linux Mint 15 cinamon hatte ich nach einiger zeit das problem, dass das Anmeldeprogramm des öfteren Abgestürzt ist.
Bei einerm Livesystem hätte ich das niemals gemerkt, weil es die Anmeldung nur bei einer Persistenten Installation gibt und der fehler in einer vm möglicherweise garnicht aufgetreten wäre.
Ich will das schon etwas länger testen als nur ein paar Tage.
Ich will auch wissen, was das system so leistet und ob ich nach 6 Monaten noch die gleiche Leistung erwarten kann oder ob das nachher so lahm wird wie xp wenn man da eine Hand voll Programme drauf installiert hat.
Optisch ansprechend finde ich die systeme beide aber ich plane langfristig von Windows auf Linux umzusteigen. Da möchte ich schon bisschen genauer wissen, welches der beiden systeme flotter ist, wo es die besseren treiber gibt, Welches der beiden Systeme auf Dauer auf meinem Rechner stabiler läuft, und so weiter.
ich bin auch noch etwas unentschlossen, ob ich KDE oder Gnome bevorzuge. das zeigt sich wohl auch erst nach einiger zeit, womit ich lieber arbeite.
Ich finde es spricht einiges für eine persistente Installation.
Ergänzung ()

Ich frag mal Anders:
Können sich die Beiden OS eine Swap Partition teilen?
Wenn ja, müsste mir nur noch jemand erklären, wie ich Fedora auf nur einer ext4 Partition + Swap installiere.
das mit Mint werd ich dann schon hinbekommen, aber durch die Manuelle Partitionierung von Fedora blick ich gerade nicht durch.
 
@HisN
Danke für den Link, da werd ich eine Weile für brauchen, mich da einzulesen. Is doch einiges dabei was ich so noch nicht kannte.
Gruß, M.T.Nut
Ergänzung ()

So ich hab es gestern noch hinbekommen.
Das war etwas gefrickel aber nun laufen alle drei betriebssysteme so wie sie sollen.
-Zuerst hab ich windows 7 auf der ssd installiert.
-Dann habe ich mit Parted Magic die 1TB ntfs Partition auf der hdd installiert.
-Dann habe ich Fedora Installiert, wobei ich eine 400gb ext4 und eine 12Gb Swap Parititon angelegt habe.
-Der Bootmanager von Fedora ist dabei komisherweise auf der großen ntfs partition gelandet und fedora liess sich nicht starten aber es wurde dafür auch keine zusätzliche Partition auf dem Laufwerk für den bootmanager erstellt.
-Zuletzt habe ich Linux Mint 16 KDE installiert. dabei habe ich nur noch eine 417 gb grosse ext4 Partition auf der HDD erstellt.
-Hier konnte ich auch angeben, dass der bootmanager auf auf der SSD instaliert wird, die ich im Bios als Bootlaufwerk angegeben habe.

-Nach der installation konnte ich nur noch Linux Mint Starten.
-Dort hab ich dann das Terminal geöfnet und den befehl sudo update-grub eingegeben.
-Das resultat war genau was ich mir erhofft hatte. Alle drei Systeme lassen sich über Grub starten.

Das Problem ist damit wohl gelöst.
Gruß M.T.Nut
 
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