Dropbox fürs Zuhause auf einem Raspi - wie statische IP realisieren?

Photon

Rear Admiral Pro
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Hallo Leute,

inspiriert von der News über ArkOS möchte ich mir eine kleine eigene Dropbox aufsetzen: Einen Raspi, der 24/7 am Router hängt und Zugriff auf meine Daten übers Netz ermöglicht. Nun kam mir aber folgendes Problem in den Sinn: Nach jedem Disconnect hat der Router eine andere äußere IP-Adresse, also wie soll ich, sagen wir, von der Uni aus auf den Raspi zugreifen, wenn sich die IP gerade geändert hat? Gibt es da irgendwelche kostenlose Dienste, die analog zu Domain-Hosting statische IPs anbieten, unter welchen das eigene Netzwerk immer erreichbar ist (eine Domain wäre ja unnötig und auch unnötig teuer)?

Sorry für die doofe Frage, hab mit Webhosting nie was zu tun gehabt, hab nicht mal eine eigene Homepage. :)

Viele Grüße,
Photon
 
ne statische IP kannst du nur realisieren wenn du dir eine zulegst (sprich bezahlst)!

Aber durch Dienste wie DynDNS kannst du erreichen das deine Serverdienste immer egal welche tatsächliche IP du gerade hast unter einer Adresse ansprechbar sind. Ne statische IP hast deswegen aber noch lange ned.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke, das sieht ja sehr gut aus! Ich hab einen Router von Netgear, da kann man sich auch Dynamic DNS einrichten, aber in der Liste von Anbietern gibt es nur DynDNS: http://dl.dropbox.com/u/1507406/Auswahl_24-11-2013_17:24:42.png (Im Dropdown-Menü oben ist DynDNS der einzige Eintrag). Heißt das, ich kann mit meinem Router noip.com nicht verwenden?
 
Aber ich sehe keine Option zum Hinzufügen eines benutzerdefinierten Anbieters. Oder ist "Hostname" der Hostname vom gewünschten DDNS-Anbieter und nicht der von meinem Rechner?
Ergänzung ()

Irgendwie funktioniert das Editieren meines letzten Posts nicht, daher sorry für den Doppelpost. Hier ist ein etwas größerer Screenshot, wo auf der rechten Seite auch die Hilfe zum DDNS-Menü zu sehen ist: http://dl.dropbox.com/u/1507406/Auswahl_24-11-2013_17:34:20.png Sieht für mich eigentlich so aus, als könnte man auch andere Dienste als DynDNS.org nutzen, aber ich sehe nicht, wie man einen zusätzlichen Anbieter hinzufügen soll...
 
Hmm, die Firmware klingt ganz gut, leider sind alle Download-Links tot. Werde der Sache nachgehen, wenn ich wieder etwas mehr Zeit zur Verfügung hab. Die Variante über den Raspi selbst klingt ziemlich gut. Es steht also einem Raspi-Kauf nichts im Wege. :) Danke für die Tipps! Ich werde berichten, sobald es etwas zu berichten gibt.

Viele Grüße,
Photon
 
Hallo nochmal. :) Ich habe nun versucht die Anleitung zu befolgen, leider will es noch nicht so ganz funktionieren. Habe mich bei freedns.afraid.org registriert und eine Subdomain eingerichtet. Als IP habe ich die vorgeschlagene IP verwendet (die, die z.B. auch bei wieistmeineip.de angezeigt wird). Allerdings leitet nun die Subdomain nicht auf meinen Raspi sondern auf den Router weiter. Macht ja auch Sinn, woher soll der Router auch wissen, dass er die Anfrage an den Raspi weiterleiten soll und nicht etwa an meinen PC. Offenbar muss ich also im Router konfigurieren, wie er mit Anfragen von Außen an seine IP umgehen soll. Aber wie?

Viele Grüße,
Photon
 
Du musst ein Port-Forwarding einrichten, sodass Anfragen auf Port 80 an den Raspberry Pi auf Port 80 weitergeleitet werden.

Sollte dein Router-Interface über das WAN-Interface erreichbar sein, würde ich mir eh mal sorgen machen. M. E. hat ein Router-Webinterface nichts im Internet zu suchen...
 
Hmm, ich dachte, ich hätte das Port-Forwarding eingerichtet. Eine Frage vorweg: Hier steht:

Check the WAN IP address of your router - if it looks like 10.x.x.x, 192.168.x.x or 172.16.x.x to 172.31.x.x then you have what is known as an RFC1918 IP address (often referred to as private addresses). You will need to contact your ISP to find out how to get a public IP address, or have traffic routed to you. Until that is done you won't be able to get anything else working.

Die lokale Adresse meines Routers ist 192.168.1.1. Ist das die WAN-Adresse und muss ich mir Sorgen machen? :) Ansonsten, wie finde ich die WAN-Adresse raus?

Dass das Router-Interface über die äußere IP erreichbar ist, habe ich heute erst herausgefunden. Wie unterbindet man das denn?

Beim Port-Forwarding habe ich einen Dienst erstellt mit UDP/TCP 80 und habe diesen Dienst in den Firewall-Regeln des Routers für ein- und ausgehende Anfragen erlaubt. Als LAN-IP für eingehende Anfragen, habe ich die IP des Raspi angegeben, die ist über die MAC-Adresse fixiert. Ist es schon Port-Forwarding, oder fehlt noch was?

Sorry für die doofen Fragen, hab mich nie ernsthaft mit Netzwerk-Konfiguration beschäftigt...

edit: Ich habe nun rausgefunden, dass der Router schon einen vordefinierten Dienst (HTTP, TCP Port 80) hat, habe nun meinen benutzerdefinierten Dienst rausgenommen und den HTTP-Dienst eingefügt, wobei einkommende Verbindungen an die lokale IP des Raspis weitergeleitet werden. Leider mit dem gleichen Erfolg, der Aufruf der DynDNS-Domain führt zur Anmeldung des Router-Interfaces.

edit2: Und es liegt ganz klar nicht an der Domain-Weiterleitung, auch wenn ich direkt die äußere IP aufrufe (sogar mit Port hintendran, also [ip-adresse]:80), komme ich ins Router-Interface.

edit3: Ich habe nun die IP des Raspi als DMZ-Server eingetragen. Nun wird das Router-Interface nicht mehr angezeigt, wenn man die externe IP aufruft. Allerdings wird auch sonst nichts angezeigt, es wird versucht, eine Verbindung herzustellen, die aber fehlschlägt. SSH zum Beispiel meldet:

ssh: connect to host [externe IP] port 22: Connection timed out

Was tun?

edit4: http://www.yougetsignal.com/tools/open-ports/ sagt, dass Port 80 unter meiner IP zu ist. Dabei habe ich ihn doch in den Firewall-Regeln freigegeben. Port 22 ist allerdings offen und trotzdem kann ich mich nicht via SSH verbinden...

edit5: Ich habe einen Kommilitonen gebeten, von außen via SSH auf den Raspi zuzugreifen und das war nicht möglich. Allerdings kriege ich im Log eine Meldung
Dec 07 15:55:10 raspi sshd[9133]: Did not receive identification string from 198.199.98.246
wenn ich den Port-Check für Port 22 laufen lasse. Irgendwie kommt dieser Port-Check also durch...

edit6: Irgendwie hat es zumindest mit dem HTTP-Zugang von außen doch geklappt. SSH muss ich demnächst mal testen, wenn ich aus dem Uni-Netz online bin.
 
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