DS215j für externe Familienmitglieder zugänglich machen

I86$laM

Cadet 4th Year
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Hallo,

ich habe mir nun dank des Forums die DS215j mit einer WD RED gekauft und fertig eingerichtet. Alle Familienfotos und Aufnahmen sind nun hochgeladen. jetzt möchte ich diese für meine Familie zugänglich machen, nur mit Leserechten. Familien aus der Stadt, bundesweit und auch aus dem Ausland sollen darauf zugeifen können. Mein Schwager möchte diese direkt am TV (Sony X85) sehen können.

Wie kann man das nun anstellen? Ich habe keinen Weg gefunden :(
 
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Wo kann ich denn bei meiner DS215j die Netzwerkdaten auslesen, die ich weitergebn muss???
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Puh ich glaube das ist nicht so einfach zu lösen :( Ich muss es glaube ich über so ein DDNS machen, mich auf einer Domainseite anmelden und eine eigene DOmain kaufen oder so etwas in der Art.
 
???

Wenn du von Unterwegs auf dein NAS zuhause zugreifen willst, brauchst du eine VPN Verbindung heim.
Synology bietet meines Wissens nach sogar Apps für Android und IOS an, dass man schnell mit seinem Handy von unterwegs darauf zugreifen kann.

So eine Verbindung müsste man nur bei den Verwandten auch einrichten, oder nicht?
Wie die das dann auf deren TV bekommen, ist deren Sache.
Mit PC, Laptop oder was anderes drauf zugreifen und auf den TV spiegeln/ausgeben.
Bei PC/Notebook: HDMI out, HDMI Kabel in den TV, Bild klonen. Einer klickt am PC / Laptop weiter, alle anderen gucken auf den TV.

MfG


EDIT: Oder ebenfalls mit handy und klonen dies per MHL oder was weiß ich auf den TV. Vl gehts sogar über Chromecast, keine Ahnung leider.
 
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Welchen DSL-Router hast du?

DynDNS ist schon mal ein guter Anfang, damit alle externen übers Internet eine Adresse haben, die gleich bleibt. Die meisten Router unterstützen das.
Und dann solltest du VPN einrichten. Deine NAS kann das über eine App, aber es kann am Router scheitern, deshalb möchte ich wissen, welchen Router du hast. Mein Speedport W724V kann das z. B. nicht.

Quickconnect kenne ich nicht. Vielleicht geht es damit.
 
Synology bietet einen eigenen FreeDynDns Service an, du kriegst dann eine URL im dein-name.synology.me Format. Ist ganz praktisch. Zugriff über die DS Apps vom Handy funktioniert super, auf den TV wird schwieriger - und es wird sowieso alles stehen und fallen mit deinem Upload.
 
Habe gestern noch QuickConnect aktiviert und DS File auf dem Smartphone installiert. Zuhause habe ich DSL 16000 (volle Leistung) und 21MBit Download auf dem Smartphone (Verbindung sollte auch gut sein).
Ein Bild anschauen mit 3MB dauert ca. 40 Sekunden :-(

Leider kann ich es im Browser nicht testen, weil es in der Firma gesperrt ist.

Hat der Sony-TV einen Browser? Versuchen kann man es ja. Wie komfortabel und schnell das ist, weiß ich nicht. Einfach mal testen.
Und welche Software es für den PC gibt, weiß ich auch nicht.
 
16000kbit/s download und 2400kbit/s upload mit ds-app. 40 sekunden, alles im grünen bereich..
 
Das Vorhaben ist sinnlos!! Schicke Deiner Familie lieber jeweils eine gebrannte Daten-CD mit den Fotos. Ich habe eine DS214, und ich habe sie über eine DynDNS über das Internet zugänglich; für mich selbst, um im Zweifelsfall mal schnell etwas von dort holen zu können.
Aber ein NAS ist und bleibt der Sache nach ein Netzwerkspeicher, und der externe Zugriff ist ein Gimmick. Es ist keine Cloud!! Denn letztlich limitiert der upload der DSL Leitung zu Hause derart, dass man wie erwähnt sicher nicht gemütlich durch ein Fotoalbum navigiert.
Und bendenke: wenn Du zig Leuten Zugriff auf Deine DS einräumst, kannst Du nicht wissen, wie ofdt sie in welchem Masse da deinen upload Bandbreite zum Erliegen bringen, wenn Du es selbst vielleicht gerade brauchst; sei es eine mail mit Anhang wegschicken oder Dein online Gaming lagt wie sau....;)

Was Du anstrebst, das sharing, ist der klassische Einsatzzweck der Cloud Anbieter. Richte Dir z.B. Dropbox ein, lade einmalig alles hoch, und dann kann Deine Family sich das dort abholen oder angucken.
 
Ich würde es auch in einem Online-Speicher ablegen und dann temporär zur Verfügung stellen.
GMX bietet z. B. 10GB kostenlos an. Oder dropbox, google drive, usw.
Oder eben mit der guten alten Post per Datenträger verschicken. Dann kann man vielleicht gleich ein paar nette Worte dazu schreiben.


chrigu schrieb:
16000kbit/s download und 2400kbit/s upload mit ds-app. 40 sekunden, alles im grünen bereich..

2400kBit/s entspricht 300kB/s. Mit ein wenig Overhead ca. 250kB/s. 3MB/s / 250kB/s entspricht 12 Sekunden. Das ist eher im gelben Bereich, aber ich weiß nicht genau, wie sehr die Verschlüsselung eine Rolle spielt. Und dann noch das Öffnen und Anzeigen des Bildes. Von daher vielleicht doch wieder im grünen Bereich.

Man kann es ja einfach mal mit einem PC testen und von extern im Browser die Bilder öffnen. Ich habe hier leider keine Möglichkeit, da es gesperrt ist. Vielleicht ist es dann schneller. Schneller als die 250kB/s würde es bei mir nie werden, aber vielleicht hat der TE eine bessere Anbindung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei vielen Nutzern hätte ich jetzt auch eher an Cloud-Speicher gedacht. Es kommt auf das konkrete Szenario an. Wenn nur sporadisch und selten gleichzeitig auf die Daten zugegriffen wird, kann es klappen. Sind parallel mehrere Nutzer auf dem NAS und laden im Zweifelsfalle ganze Ordner mit zig Fotos runter, kann das im worst case deinen Upload auslasten und du kannst ohne QoS, Bandbreitenlimit oder ähnliche Maßnahmen in der Zeit nicht mal ordentlich surfen.

Grundsätzlich würde ich aber den Zugriff auf das NAS von außen ausschließlich via VPN und benutzerspezifischen Zertifikaten, Logins, o.ä. erlauben. Dabei ist die Verbindung dann adäquat verschlüsselt und man kann zB gezielt Nutzer vom VPN ausschließen.

Das Streamen auf einen TV wird so aber nicht funktionieren. TVs, BD-Player oder ähnliche Geräte arbeiten mit DLNA/UPnP. Das ist ein Mediendienst, der nur für lokale Netzwerke konzipiert ist - also bei dir in der Wohnung. Es werden sogenannte Broadcasts genutzt (Broadcast = Nachricht an alle Netzwerkteilnehmer), die per Definition nicht geroutet werden, weil sie eben lokalspezifisch sind. Heißt im Klartext: Der TV bei Schwippschwager Hans-Dieter wird den DLNA-/UPnP-Server von deinem NAS in deiner Bude nicht sehen können. Dazu müsste der TV die Anbindung von Netzlaufwerken erlauben und im Schwippschwager-Netzwerk müsste ein Router o.ä. den VPN-Tunnel handhaben, um das Netzlaufwerk über das VPN anbinden zu können.
 
Es sind gerade Mal 2 Familien, die nur zu bestimmten Zeiten (1-2x die Woche) darauf zugreifen werden. Schließlich kann ich das ja sekbst bestimmten.

ich habe diesen neuen O2 Router mit dem AC Standard. Keine Ahnung, wie der genau heißt.
 
Naja, wenn die Zugriffe überschaubar sind, dann ist es wohl in Ordnung.

Wie erwähnt, kannst du in der Diskstation einen VPN-Server erstellen - Tutorials dazu gibt es bei Onkel google - und dann jedem Zugriffsberechtigten einen VPN-Client einrichten. Damit kann man sich dann zB von einem Windows-PC über das Internet mit deiner Diskstation verbinden und sich über diese VPN-Verbindung auch die Bilder anschauen.

Auf dem TV kann man die Bilder aber wie gesagt nicht so ohne weiteres sehen. Da ein TV selbst keine VPN-Verbindung herstellen kann, muss dies über ein separates Gerät geschehen. Das kann zB der lokale Router sein, ein PC oder gar ein kleiner Raspberry PI, der dann den VPN-Tunnel aufbaut und im Netzwerk zur Verfügung stellt. Klingt etwas kompliziert? Ist es sogesehen auch, weil Medienserver eben für den Einsatz im LAN, aber nicht via VPN gedacht sind - gerade bei simplen Endgeräten wie TVs.. Am einfachsten wäre daher wohl, auch beim Schwager einfach via Client am PC auf das NAS zu verbinden und sich eine Kopie der Bilder zu ziehen, um diese dann am TV wiedergeben zu können.
 
Ich versteh noch nicht ganz den Sinn von VPN an der Ecke. Ich hab genau das gleiche Szenario bei mir realisiert, indem ich mir bei goip.de erstmal eine DynDNS geholt habe. Ich habe es bewusst nicht über die QuickConnect-ID von Synology realisiert weil ich gelesen habe, dass diese alles über Synology-Server routet, und es damit etwas langsamer wird. Deshalb ein alternativer kostenloser DynDNS-Dienst. Danach noch die entsprechenden Ports in der FritzBox freigeben (http://www.synology-wiki.de/index.php/Zugriff_auf_die_Synology-Dienste_über_Internet). Wie das im o2-Router geht weiß ich leider nicht, einfach mal googeln.

Dann hab ich mich an dieser Anleitung orientiert, und mein Photo Album Passwortgeschützt freigegeben. Den Link dann einfach an die Verwandschaft verteilen und jeder kommt drauf. Wenn Du das ganze im Ordner "Photos" auf der DS realisierst, werden auch Thumbs erzeugt, d.h. man sieht schon ne Vorschau bevor das eigentliche Bild geladen wird. Damit funktioniert es 1a. Neue Bilder kann ich auch direkt über das Handy in die Ordner hochladen. Nur der TV wird schwer, da wüsste ich auch keine Lösung.

Der o2-Router und der ac-Standard werden kein Thema sein, wenn was reglementiert an der Ecke dann dein Upload der DSL-Leitung.
 
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VPN ist eine Frage der Sicherheit. Leitet man beliebiege Ports an ein Endgerät weiter - zB Ports für Netzwerkfreigaben - dann ist man auf Gedeih und Verderb der Sicherheit dieses Dienstes ausgeliefert. Je nach Dienst ist er aber unter Umständen ausschließlich für ein privates, vertrauenswürdiges Netzwerk konzipiert. Legt man den Dienst nun dem Internet offen, hat man im worst case riesige Sicherheitslücken gleich mit dabei.

VPN dagegen ist explizit für diesen Zweck gedacht und entsprechend verschlüsselt.
 
aber es bleibt doch dabei: sich als Externer über das Internet hunderte Fotos über einen Flaschenhals-upload ansehen zu wollen, dauert tatsächlich Stunden. Geht es der Familie denn rein um den formellen, trockenen Datentransfer, der möglich sein soll; ja, dann klappt es, Zeit spielt dann keine Rolle. Wenn es aber ein gemütliches Live-Event sein soll, dann ist es zum Scheitern verurteilt.
 
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