Fireplace April 2026

DVD mpeg2 zu x264. Welches Profil und Level am besten und warum ?

G

gidra

Gast
Hallo,

Habe hier ein paar DVDs die ich zum mkv konvertieren möchte. Ein entsprechendes Wiedergabegerät ist vorhanden, die Kompatibilität ist also kein Problem. Nur bin ich jetzt an den Profilen und Leveln von x264 Einstellungen hängen geblieben.

Eine Erklärung bei Wiki dazu habe ich mir angeschaut. Dennoch würde ich gern wissen ob es sich dabei nur um die maximal mögliche Unterstützung der Auflösung bei Profilen und maximalen Bitrate bei Leveln handelt ?

In meinem Fall, zwecks CABAC Unterstützung, Main Profil und Level 3 - 3.1 wirklich ideal ?

Anschliessend stellt man noch die Kompressionsrate ein, veryfast, faster, fast, medium, slow, slower, veryslow, placebo...
Gibt es hier eine Möglichkeit schon vorher zu erfahren was am effizientesten wäre ?

Benutze Hybrid von Selur
 
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Wenn du x264 benutzt hat die Einstellung des Profils keinen Einfluss auf das Ergebnis. Das ist nur ein Hinweis für das Abspielgerät. Ob das Profil auch tatsächlich eingehalten wird, muss man sich bei x264 selber kümmern indem man die richtigen Einstellungen wählt. Da gehts haupsächlich um die Datenrate, die ein Abspielgerät maximal unterstützt und den Abspielpuffer.
 
Ich nutze nen Slow-Preset mit Handbrake als GUI

Code:
ref=5:b-adapt=2:direct=auto:me=umh:subq=8:rc-lookahead=50

Dazu wenn die Größe nicht festgelegt sein soll mit CRF=18, eventuell noch Denoise dazuschalten.
Die Größe richtig sich dann nach dem Quellmaterial aber die Qualität die rauskommt unterscheidet sich kaum vom Original.
Manchen reicht auch CRF=20.

Abgespielt werden die von nem WD TV Live fürn TV.
 
Zwischen 18 und 20 ist meist kein Unterschied mehr zu erkennen. Standard sind im Prog 20 eingestellt.

Mir geht es im Grunde nur um die Zeit für die Encodierung zu reduzieren. Beim letzten Mal lief ein 2 Stunden Film fast 48 Stunden mit Core2Duo @3.2Ghz. BlueRay würde dann ne Woche brauchen ? Das geht ja gar nicht :(
 
x264 is sehr gut MT-optimiert.
Ist klar das da nen dualcore im Gegensatz zu nem quad oder nem i7 mit HT deutlich länger braucht.
Kommt halt auch sehr drauf an was für ne Auflösung, je höher desto länger brauchts natürlich auch.
Da musst du selber nen gutes Verhältnis für dich finden aus Quali und Schnelligkeit.
Sprich nen schnelleres Preset wählen.

Auf slow und crf=18 dauerts bei meinem i7 für ne normale DVD ca. 30-40min teilweise auch etwas länger weils halt vom Quellmaterial abhängt.
Auflösung ist dann meist 720x400 oder 720x304 (von Handbrake angepasst)

Aber 48h ist schon was heftig.

Nutz mal Handbrake da hast du auch eine Vorschaufunktion, der kurze Teile encodiert und dir
somit schnell zeigt wie der Film Quali mäßig später ausschaut.
 
Etwa 2.5 Frames pro Sekunde im 2 Verlauf. I7 ist gewiss schneller als C2D aber nicht um so viel, 30-40min gegen über 40 Stunden. Das kann doch nur an den Einstellungen liegen. Die Qualität am Ende ist natürlich super, kaum Unterschied zu Original. Das man durch mehrmaliges ausprobieren auch zu den gewünschten Einstellungen kommt ist ja selbstklärend :p
Dann bin ich aber eine Woche pro Film dran. Genau das will ja auch nicht. Nicht nur weil es sehr lange dauert sondern weil es sich von Film zu Film gewisse Unterschiede gibt. Einige sind überwiegend dunkel (Horror, SciFi) und brauchen deshalb weniger Bitrate, andere genau umgekehrt.

Die Vorschaufunktion Funktion bringt nicht wirklich was da es nur kurzes Stück encodet und deshalb kann da keine Umverteilung der Bitrate stattfinden. Helle und dunkle Bildszenen, schnelle und langsame. Deshalb wird so eine Vorschaufunktion meisten viel schlechtere Quallität bieten als wenn man das ganze Film encodet, nur das kleine Stück sich anschaut und mit Vorschaufunktion direkt vergleicht.
 
gidra schrieb:
Nicht nur weil es sehr lange dauert sondern weil es sich von Film zu Film gewisse Unterschiede gibt. Einige sind überwiegend dunkel (Horror, SciFi) und brauchen deshalb weniger Bitrate, andere genau umgekehrt.

Da bietet es sich doch an CRF zu nutzen anstatt 2-Pass.(First pass aber schnellen gewählt?)
Dort wird dir eine gleichbleibend gute Qualität geliefert und du musst die Bitrate nicht selber
pro Film anpassen.
CRF ist teilweise auch etwas schneller als 2-pass.

Oder geht es dir darum es auf eine bestimmte Größe zu bringen?
 
Die bestmögliche Bildqualität aber nicht auf extreme Kosten der Zeit. So was wie Kosten Nutzen Effizienz. Manchmal liefert die nächst beste Einstellung eine geringfügige Bildqualität Verbesserung, der Unterschied ist aber minimal. Dafür braucht aber diese nächst beste Einstellung sehr viel mehr Zeit zum Encoden und steht somit in keiner Relation von Nutzen zum Kosten. Die Grösse ist relativ nebensächlich. Allerdings soll die Grösse von Ursprungs DVD 4.7Gb nicht auf 2,5gb x264 gross werden. Standartmässig müssten bei einem 2 Stunden Film mit 1 AC3 Tonspur etwa 1.3 - 1.6gb ausreichen.

@Defmaster

Du beschreibst doch ein 1-Pass Verfahren, ob jetzt konstant oder variabel. Das Ergebnis wird doch sicher schlechter sein als bei 2-Pass Verfahren. Damit bei ein 1-Pass Verfahren das Ergebnis nach was aussieht müsste man die Grösse auf 3gb anheben. Das ist doch sicher nicht der Zweck. Dann behalte ich lieber die original DVD.
 
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Also wenn du mit CRF=18 arbeitest, heißt das, dass die Ausgabe fast identisch mit der Eingabe ist.
Was willst du da dann noch verbessern?

Das 2pass immer besser als 1pass ist, sei auch nicht gesagt.

CRF schaut ähnlich wie der 1pass von 2pass, wo mehr und wo weniger Bitrate genutzt wird.
Schnelle Szenen bekommen weniger, da das Auge eh nicht so viel Details wahrnehmen kann.
CRF kann halt nur begrenzt voraus schauen. (CRF kann man soweit ich gelesen hab auch mit 2pass iwie kombinieren, was aber den Geschwindigkeitsvorteil zu nichte macht.)

2pass nutzt man eigentlich immer dann wenn man auf eine gewisse Größe hin komprimieren will.
Auch hier wird unterschieden welche Szene mehr Bitrate bekommt und welche weniger.

Gibt im Internet viele Lektüre dazu.

Animes/Comic ohne größe Körnung können zb von CRF sehr gut komprimiert werden.
Vorhin Disneys Herkules DVD umgewandelt mit den vorher genannten Einstellungen.
Endgröße sind 820MB und ich seh keinen wirklichen Unterschied zur normalen DVD Fassung.

Bei meinen Batman DVDs sind alle um die 1,1 - 1,3GB groß, teil 2 ist da ein Ausreißer mit ca. 1,7GB.
Das ist der Nachteil, dass man nicht vorher weiß wie groß die Datei wird.
Dazu wird MP3 Codec verwendet mit AC 5.1 wirds natürlich etwas größer.

Nimm dir Handbrake, nutze meine genannten Einstellungen und schau dir Preview an.
Dann nimm deine Einstellungen und schau wie das aussieht.
Dann kannst du ganz gut vergleichen ;)

Und du wirst auch im Inet die Aussage finden:
"CRF=18 ist fast Ausgangsqualität."
 
Es läuft mit 30-5fps, dauert also ne Stunde. Werde auch noch mit Cuda versuchen. Soll angeblich nicht so gute Quali liefern, dafür aber mit 80-90fps. Seltsam nur das die GPU nur zu 15% und CPU zu 100% belastet werden.
 
CUDA ist ansich eher ne Blender geschichte.
Bei CUDA werden viele Bildqualitätssachen abgestellt um die hohen FPS Werte zu erreichen.
Weil halt die GPU nicht die gleiche Sprache spricht wie die CPU.
 
Nun ist Handbrake fertig mit crf 18. Die Grösse ist 1,864 gb und somit etwa 460 mb grösser als mit 2 Pass und sieht geringfügig schlechter als die DVD. Cuda läuft noch 20min mit Hybrid.
Ist jetzt fertig auf 1.4gb begrenzt. Das Ergebnis ist Schrott !
 
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gidra schrieb:
Das Ergebnis ist Schrott !
Ich weiß nicht was du machst oder was du für eine Commandline nutzt, aber bei einem CRF von 18 siehst du keinen Unterschied! Falls doch mal was sichtbar sein sollte (deswegen nimmt man vorher eine komplexe Szene des Films und jagt diesen fix durch den Encoder mit gleichen Settings), erhöhst du den CRF um 1 bis 2 Punkte. Selbst die x264 Entwickler sagen, dass ab einem CRF von 20 kein Unterschied mehr zum Original besteht und bei den meisten Filmen ist es auch so.

Dornröschen (Disney-BD) bspw. hab ich mit einem CRF auf 2,65 GiB bekommen (nur den Video Stream). Da kannst du mit 2pass einpacken, denn du weißt absolut nicht, wieviel Bitrate ungefähr das Video brauch und du immer zu viel gibst. Bei CRF wird sich das genommen, was es brauch (ähnlich VBR bei MP3). Natürlich ist der Film nicht komplex, aber man sieht hierbei doch sehr schön, dass man Filme nicht über die Bitrate encoden sollte, außer es gibt eine Dateigrößenbeschränkung, auf die geachtet werden muss. Lieber würde ich aber das Resultat im Nachhinein splitten, als dass beim eigentlichen Encode zu viel oder wenig gegeben wird.

Meine Commandline für MeGUI, mit der ich jeglichen Film umgewandelt habe:
Code:
program --level 4.1 --preset slow --crf 18.0 --keyint 24 --b-pyramid strict --ref 4 --weightp 0 --slices 4 --qpmin 10 --qpmax 51 --vbv-bufsize 30000 --vbv-maxrate 40000 --aud --nal-hrd vbr --output "output" "input"
Die Filme sehen 1a aus und sind vom Original nicht zu unterscheiden.
 
Bezog sich auf Cuda Ergebnis.
Crf 18 ist soweit ok, trotz ihrer 1,8gb Grösse. Allerdings sah die DVD schon etwas besser aus, minimal, aber dennoch. Habe 2 pass auf 1400mb begrenzt, AC3 Tonspur inbegriffen. Das Ergebnis war wirklich super. Wenn also keine Alternative gibt dann bleibt es so. Wenn ich mit dem Ergebnis von crf nicht wirklich begeistert bin und auch noch die Datei um fast 30% grösser wird, dann ist das keine Alternative, jedenfalls keine zu 2 pass.

Ist eine ältere DVD der weisse Hai 2 von 1978. Die Qualität ist natürlich eher schlecht, wenn ich es nicht besser wüsste würde ich sagen es ist eine TV Aufnahme. Dann läuft er auch noch 111 min.

Habe gelesen das crf besonders beim schlechtem Ausgangsmaterial enorm grösser werden kann. Der Vorteil von x/H264 ist die enorme Verbesserung in der Kompression. Aber wenn ich so hinnehme wie mit crf, dann kann man bestimmt auch bei h263 bleiben. Bei der Grösse und Länge würde bestimmt auch xvid nicht schlechter da stehen.
 
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