E-Bikes: Wie setze ich eine solarbetriebene Ladestation in der Garage um?

SimonK91

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Hallo Forum,

meine Eltern werden sich zum Frühjar hin nun beide ein E-Bike kaufen.

Da ich mich selbst schon länger mal an einem Solarpanel/Batterie- Projekt bzw. Experiment ausprobieren wollte, denke ich dass dies ein idealer Zeitpunkt wäre sich dem Thema anzunehmen.

Gerade weil die Fahrräder sowieso nur in den sonnenstarken Monaten bewegt werden und es sich wirtschaftlich bei ca 50-60 Touren pro Sommer mit je zwei Fahrrädern sogar nach einigen Jahren bereits rentieren könnte.

Falls die Solarpanel mehr Energie erzeugen, als durch die Fahrräder genutzt werden, könnte der Strom zusätzlich unsere in der Garage befindliche Kühltruhe versorgen, was die ganze Geschichte nun wirtschaftlich doppelt interessant macht, zumal auch diese nur im Sommer für diverse Getränkekisten zugeschaltet wird, in dem die Solar-Energieversorgung am meisten Strom generiert.

Hat mit der gesamten Thematik schon jemand Erfahrung gemacht? Es gibt auf Amazon zu jeder Preisklasse diverse "Sets", welche neben Solarmodulen in den unterschiedlichsten Stärken und Größen auch Batterien zur Zwischenspeicherung der Energie sowie Spannungswandler-Module beinhalten...

Die Nutzung und Vorraussetzung wäre eigentlich ideal, ich hoffe nur dass es technisch möglich ist, da die Ladestation eines E-Bikes wohl zwecks schneller Ladung geschätzt sicherlich ca. 1000 Watt über ein 1-2 Stunden ziehen. Die meisten Lösungen arbeiten allerdings eher mit kleineren Batterien bzw. sogar teilweise mit Autobatterien, wo ich nicht weiß, ob diese für solche hohen konstanten Ladeströme geeignet wären. (Oft werden solche Module ja zur Verwendung von Teichpumpen, Campinghäusern etc genutzt, welche dann konstant eher ca. 50-200 Watt abgeben sollen).

Zusätzlich besteht die Problematik, dass dann nie zu wenig Strom für die Kühltruhe vorhanden sein darf, eventuell kann man dort etwas "Zwischenschalten" dass bei zu geringem Ladezustand der Batterie alternativ auf die 230V Steckdose umschaltet. Gleiches gilt dann aber allerdings auch für die E-Bikes...

Ich hoffe dass sich hier jemand ein wenig auskennt um mir vielleicht 2-3 Links oder Hinweise / Tipps dazu zu geben. Preislich darf die ganze Geschichte sicherlich bis ca. 500-600 EUR kosten, da ich wie gesagt denke, dass es sich in ein paar Jahren nennenswert gegenrechnen könnte.

Danke und Gruß,

Simon
 
Deine Übrlegungen kannst Du gleich wieder vergessen; die Fläche auf dem Gragendach reicht für das, was Du möchtest, nicht mal im Ansatz aus, genügen Strom zu erzeugen, nicht einmal, wenn im Sommer ständig gutes Wetter wäre, was ja auch sehr unrealistisch ist !
 
@de la Cruz,

erstmal danke für deine Antwort.

Ist dies eine Vermutung oder eine auf Wissen (oder eigene Erfahrungen) basierende Aussage?

Es gibt beispielsweise 130 Watt Solarmodule für ca 100 EUR zu kaufen. Wenn ich davon 4 Stück verbauen würde, hätte ich eine theoretische Leistungsaufnahme von 520 Watt bei idealen Bedingungen. Gehe ich mal einfach von einem realistischen Wirkungsgrad von 50% aus, da die Sonne sicher nicht immer perfekt scheint, wären es immer noch ca. 250 Watt.

Wenn nun eine Batterie über den Tag ab ca. 10 Uhr mit ca. 100-200 Watt im Durchschnitt geladen wird, und man alle 2-3 Tage die Batterie für das Laden der E-Bikes leert, sollte es eigentlich im realistischen Rahmen liegen? Wäre schön wenn du deine Sichtweise in 2-3 Sätzen darlegst.

Gruß
 
Auch wenn es im Winter bei Sonnenschein vielleicht auch nahezu 100% Wirkungsgrad sein können, heißt es bei "nicht immer perfekt" eher nur 5 bis 10% der Peak Leistung. Ob das für ein Ladegerät reicht? Für die Kühltruhe sicherlich nicht und bei dieser müsste man sowieso über das normale Stromnetz anbinden. Lohnt sich das dann noch?
 
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