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Ebay online Käufer Suspekt?

OnePunchMan

Ensign
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März 2025
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Hallo,

ich hatte schon einige Jahre gute Erfahrungen sowohl mit Kleinanzeigen oder Ebay gemacht.
In diesem Fall geht es nun aber über Ebay. Gestern verkaufte ich einen Elektroartikel in höhe von ca. 400€. Trotz das ich nur nationalen Versand angeboten habe, kaufe der Artikel ein aus Bulgarien stammender Käufer. Dieser ist seit Februar 2025 registriert und hat grade mal 3 Positive Bewertungen (1 davon als Spaß Bieter.. alle 3 Bewertungen stammen von Deutschen Verkäufern hab ich überprüft).

Ich schrieb ihn gestern an, das ich nur nationalen Versand anbieten tue und auch nicht an solche Sammelstellen Depots verschicken werde falls nur das in Frage käme. Dies verneinte er und schrieb das es an eine Deutsche Adresse versendet werden soll. Die Kommunikation findet komplett in Englisch statt.

Zwar hat er noch nicht bezahlt, aber mein Bauchgefühl sagt mir vielleicht wäre es besser den Kauf vorab schon abzubrechen. Nehmen wir mal an er überweist es mir, gibt es dann noch gewisse Risiken die auftreten könnten? Der Verkauf läuft ja schließlich komplett über Ebay ab, sodass Betrügereien via PayPal nicht mehr so einfach möglich sind?`ber natürlich lasse ich mich nicht auf Zahlungen außerhalb von Ebay verleiten.

Ahja in Zukunft hab ich daraus dazu gelernt und nun in den Einstellungen komplett ausländische Käufer Standorte ausgeschlossen.

Was meint ihr wie würdet ihr es an meiner Stelle handhaben?
 
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Wenn das Geld auf dem Konto ist bist du eigentlich auf der sicheren Seite, so schnell bekommt man es da nicht mehr weg.
 
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Sehe da kein Problem. Viele Ausländische Käufer nutzen eine deutsche Adresse. Treuhändler ist Ebay, du kriegst dein Geld ja von Ebay.
 
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Luftgucker schrieb:
Viele Ausländische Käuferr nutzen eine deutsche Adresse.
Die sie vermutlich auch haben. Ich meine gerade im Handwerksgewerbe ist es doch inzwischen nicht unüblich, dass Gewerke von ausländischen Handwerkern durchgeführt werden, die je nach Bauprojekt sicher auch vorübergehend für eine gewisse Zeit mindestens dann auch in Deutschland leben.
Erst gestern wieder an einer Großbaustelle vorbeigekommen, wo erstmal ein Bully mit witzigerweise bulgarischen Kennzeichen stand und gerade zwei Osteuropäer ihre Mittagspause gemacht haben ;)
 
OnePunchMan schrieb:
aber mein Bauchgefühl sagt mir vielleicht wäre es besser den Kauf vorab schon abzubrechen.
Bei Zweifeln im Geschäftswesen ist das der Weg.
 
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Dass ein Ausländer kaufen will finde ich erstmals nicht über verdächtig, aber dann einen abweichenden Lieferort schon. -> Dreiecksbetrug usw.

Wenn außer Scammer den Artikel niemand interessiert, wird er zu hoch inseriert sein.
 
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t1e schrieb:
aber dann einen abweichenden Lieferort schon. -> Dreiecksbetrug usw.

Und wie erkenne ich das? Die Lieferadresse kann man doch jederzeit beliebig ändern. Oder erfolgt eine abweichende Adresse überwiegend über den Kontakt zum Ersteigerer?
 
t1e schrieb:
Dass ein Ausländer kaufen will finde ich erstmals nicht über verdächtig, aber dann einen abweichenden Lieferort schon. -> Dreiecksbetrug usw.

Wenn außer Scammer den Artikel niemand interessiert, wird er zu hoch inseriert sein.

Stimme ich zu. Dreiecksbetrug:

Käufer -> Betrüger <- Verkäufer

Käufer kauft beim Betrüger
Betrüger kauft beim Verkäufer
Käufer zahlt beim Verkäufer
Ware geht an Betrüger
Käufer meldet Betrug, da Ware nie ankommt.
Verkäufer hat dann den Ärger

Joda sagt: sei geduldig, nicht zu gierig. Anderer Käufer sich finden wird. Abbrechen du sollst
 
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OnePunchMan schrieb:
Nehmen wir mal an er überweist es mir, gibt es dann noch gewisse Risiken die auftreten könnten?

Nicht wirklich. Wichtig ist nur die Versandadresse die 1:1 mit der in eBay übereinstimmen muss und Du dahin versendst. Versichert natürlich MIT Zustellnachweis. Sobald da das Paket angekommen ist bist du raus und der Käufer hat auch keinen Käufersschutz.

Was man bei eBay ausschließen kann an Versandorten habe Ich auch ausgeschlossen. Trotzdem können Käufer aus dem Ausland drauf bieten wenn ihr Konto eine Deutsche Adresse hat wwas halt diese Umschlag Versandzentren sind.



Ich selbst hatte diesess Jahr schon 4 Verkäuke mit Käufern aus dem Ausland mit dieser Versandmethode und von allen 4 kamen Positive Bewwertungen zurück.
 
Wenn er Bezahlt bzw. die Abwicklung über eBay vollzieht, wird auch eine Lieferadresse übermittelt. Genau an diese Adresse musst du dann auch die Ware versenden, um im Zweifelsfall abgesichert zu sein. Sollte er dir im Nachgang schreiben, dass du an eine andere Adresse verschicken solltest, also eine andere als in der eBay Zahlungsabwicklung angegebenen, dann würde ich sofort den Kauf abbrechen.


LG
 
t1e schrieb:
Wenn außer Scammer den Artikel niemand interessiert, wird er zu hoch inseriert sein.

Um genau zu sein war es eine Versteigerung über 80 Beobachter. In dem Fall um meine RTX 5060Ti 16Gb Grafikkarte.
 
RealEnd schrieb:
um im Zweifelsfall abgesichert zu sein. Sollte er dir im Nachgang schreiben, dass du an eine andere Adresse verschicken solltest, also eine andere als in der eBay Zahlungsabwicklung angegebenen, dann würde ich sofort den Kauf abbrechen.
Ich glaube, dass geht bei Ebay nicht ohne Weiteres. Der gangbare (und von Ebay wohl auch gewünschte Weg) wäre, dass man dem Käufer kommuniziert, dass man das nicht tun wird, ihm aber anbietet, dass er den Kauf annullieren kann und es nochmal mit richtiger Adresse im Sofort-Kauf kaufen kann. Im Zweifel mit Preisvorschlag, damit es kein anderer kaufen kann.
 
die größte Gefahr ist doch, wenn der Käufer behauptet, im Paket war nur ein Ziegelstein, und sein Geld zurückfordert. Aber das kann dir mit deutschen Käufern auch passieren. Fotos von Artikel und Paket machen!
 
BmwM3Michi schrieb:
Fotos von Artikel und Paket machen!
Ist kein Beweis - was du "Off Kamera" machst, sieht ja keiner ;)

Ich mache zwar auch immer Fotos vom Artikel und vom Paket: Aber letztlich nicht um zu dokumentieren, dass ich den Artikel eingepackt habe, sondern in welchem Zustand.
Sieht der Karton dann beim Empfänger aus wie sonst was, habe ich zumindest mal einen Nachweis, dass es nicht an mir lag, sondern am Paketdienst.

Kurz: Auch wenn du ein Foto hast, kann der Käufer noch immer Dinge behaupten.


Wichtig ist hier einfach nur, sich an die Regeln von eBay zu halten. Versand nur an die bei eBay hinterlegte Adresse, Sendungsverfolgung und dann ist man da erstmal relativ sicher...
Sicherer wird es auch bei einem seriösen Käufer nicht. Wenn man aber den Eindruck hat, der Käufer ist nicht seriös, dann sollte man ggfs. insgesamt hinterfragen, ob eBay das richtige Portal ist.
 
Filme am besten alles wie es eingepackt ist und wie du das Paket zumachst, ich hoffe du hast die Gewährleistung korrekt ausgeschlossen ?

Ansonsten sollte dann auch nix passiern, bei abweichender Adresse allerdings bin ich mir nicht zu 100% sicher wie da eBay reagiert.
 
Auch filmen bringt dir absolut nichts, wenn du nicht gerade durchgehend filmst. Sprich vom einpacken bis zum zumachen bis zur Abgabe beim Paketdienstleister. Das müsste ein durchgehendes Video sein und das Paket quasi auch immer im Bild...
Ansonsten hast du immer eine Lücke, die man mit Zweifel füllen kann. Das musst du auch erstmal nicht nachweisen. Selbst vor Gericht nicht. Nachweisen muss der, der es verschickt hat.

Um es kurz zu machen: Wer Paranoia hat und quasi jedem Käufer misstraut und überall Betrug wittert, sollte einfach gar nicht erst mit Versandoption verkaufen.
 
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Das mit den Fotos und dem filmen habe ich noch nie verstanden. Wenn jemand die kriminelle Energie hat und bescheissen will, dann filmt er schön wie ers toll einpackt und zuklebt, dann Kamera aus und Paket wieder aufmachen und gegen Steine tauschen.
Aber er hat ja das tolle Beweisfilmchen 😎
 
oiisamiio schrieb:
Käufer kauft beim Betrüger
Betrüger kauft beim Verkäufer
Käufer zahlt beim Verkäufer
Ware geht an Betrüger
Käufer meldet Betrug, da Ware nie ankommt.
Verkäufer hat dann den Ärger
Das wird nicht funktionieren, da man nicht einfach jemand anderen als den eigentlichen Verkäufer bezahlen kann.
 

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