Ein Internetanschluss als Basis für ein Funknetzwerk in 3 Ferienwohnungen

hildefeuer schrieb:
[...] Das ist ein Nieschenprodukt und es ist teurer als die Fritz-Produkte. Ein reines Live-Style Produkt das wenige brauchen können.
Ja, es ist teurer als ein Fritzprodukt.
Und nein, es ist keine Nische. Entweder du willst etwas mit Qualität, dass dir Komfort bei bestem Preis/Leistungsverhältnis bietet oder eben ein Produkt *fritz* hust* dass funktioniert, aber eben keine Leistung bietet.
Ein BMW und ein Dachia fahren beide, nur der BMW ist komfortabler und hat mehr Leistung ;)

Ob es Livestyle ist, dass bleibt dir überlassen. Fakt ist aber dass es semiprofessionelle Hardware erschwinglich macht und bei etwas Planung sehr gut und sehr lange betrieben werden kann.

Unabhänig davon hat Raijin alle Möglichkeiten aufgezählt. Nun ist es die Entscheidung des TE, was er nimmt.

gruß
 
Ich habe jüngst in einem befreundeten Hotel 3 FritzRepeater durch 2 UAP AC Pro ersetzt, die an derselben Position sind wie zuvor die Fritzen. Den AP im EG konnte ich weglassen, weil das EG vom UG bzw OG vollkommen ausreichend ausgeleuchtet wird. Das Signal ist deutlich stärker, reicht jetzt sogar fast 50m Luftlinie die Straße runter wobei das auch etwas an der Hanglage liegt. Dennoch, die Fritzen habe ich an der Bushaltestellen nicht mehr "gesehen". Daher hab ich sogar die Sendeleistung etwas runtergedreht.

Ja, die max. Sendeleistung ist auch bei Ubiquiti limitiert und sie können nicht zaubern. Daher hätten auch viele andere APs ähnliche Ergebnisse erzielt. Aber gerade in Bezug auf die FritzRepeater und ähnliche Geräte spielen sie einfach in einer anderen Liga - wie gesagt, so wie andere hochwertigere APs auch. Die Sendeleistung ist ja nur ein Parameter. Ein weiterer Aspekt sind nun mal die Antennen und deren Ausrichtung, etc.


Wie dem auch sei. Je nach Budget und Schnitt der Wohnungen bzw je nach favorisierter Variante, könnte man zB im LowCost-Bereich auch den Klassiker von TP-Link nehmen, den TL-WR841 für freche 20€. Für eine Ferienwohnung vermutlich locker ausreichend - zur Not 2 pro Wohnung.... Letztendlich bietet man ja nur WLAN für Smartphone, Tablet und Co an und keine HighSpeed Downloadstation.
 
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hildefeuer schrieb:
Wilhelm ich habe das richtig verstanden. Ein Gerät als gut anzupreisen, nur weil es an der Decke montiert wird, ist unsinnig.... Ein reines Live-Style Produkt das wenige brauchen können.
Dann hast du mich immer noch nicht verstanden, weil ich im Grunde genau das sage.
 
Raijin schrieb:
Wenn schon UAPs empfohlen werden - was ich prinzipiell nur unterstützen kann - dann sollte man aber zwischen Haupt-LAN und APs noch einen EdgeRouter oder ein USG klemmen. Das sind dann echte Router (im Gegensatz zu Consumer-08/15-ModemRoutern). Dort kann man dann alle 4 Netzwerke zentral verwalten und jeweils einen DHCP-Server nebst Firewall, etc. einrichten. Dann laufen alle 4 Netzwerke an diesem Router zusammen und sind in alle Richtungen isoliert - sofern man die Firewall korrekt konfiguriert versteht sich.

Man kann natürlich nochmal einen Router zwischen hängen um das ganze voneinander abzugrenzen. Die Guest Control Funktion der UniFi AP's macht aber im Prinzip genau das auch ohne VLAN und anderen Router. Dazu müssen nur Pre-Authorization Access und Post-Authorization Restrictions richtig gesetzt werden.

Nicht falsch verstehen, ich würde es auch eher mit EdgeRouter und/oder VLANs machen. Aber das Setup läuft sehr wohl auch ohne diese beiden Komponenten (der Bruder hätte Zugriff auf die Geräte der Gäste im Netzwerk, selbige aber nur Zugriff auf das Internet, sonst auf nichts). Auch wäre das ganze kostengünstiger und einfacher zu Konfigurieren und warten. Ich bin mir nicht sicher ob ein "Laie" es hinbekommt den EdgeRouter richtig zu konfigurieren.

Dies wäre das Setup

hildefeuer schrieb:
"hänge deswegen APs mittig unter die Decke im Wohn-Essbereich mit Ausleuchtung auf die Terrasse."
wer macht denn sowas? So etwas geht nur wenn man Aus oder umbaut und das Kabel unter Rigips verlegt oder ein vorhandenes Leerohr nutzt oder die Decken eh verkleidet. Das sind seltene Einzelfälle.
Wie sollte man so was bei einer fertig renovierten Wohnung realisieren? Hinzu kommt, das man ja eine Leiter haben muss, wenn man da mal ran muss. Und wenn dann ein Tisch drunter steht muss man die Wohnung umräumen um die Leiter aufzustellen......
Das ganze macht im Heimbereich keinen Sinn nur in sehr großen Räumen (Gaststätten, Hotels, Schulen). Die meisten Fritzboxen und Fritzrepeater reichen für eine Wohnung völlig aus, es sei denn es sind Besonderheiten vorhanden (dicke Brandschutzwände, Betonkeller etc).

Die Positionierung ist Bauartbediengt. Diese Art von AccessPoints sind dazu gedacht große Flächen (bzw. Etagen) "auszuleuchten". Dies hat nichts mit Livestyle zu tun. Der Hersteller Ubiquiti muss sich wie jeder andere auch an die Gesetzlichen Bestimmungen bezüglich Sendeleistung halten.

Der große Unterschied ist aber das "teure" SOHO, Enterprise Hardware die Leistung auch unter Last halten kann. Versuch doch mal mit einer Fritzbox 3-4 gleichzeitige Kopiervorgänge/Downloads von unterschiedlichen Clients und du wirst sehen die Datenrate bricht relativ schnell ein. Genau dies ist bei SOHO, Enterprise AccessPoints nicht der Fall. Die machen auch 20 gleichzeitige Clients ohne mühe mit. (Wenn du das nicht glaubst, schau mal bei youtube, da gibts eine Videos und Tests zu dem Thema)

Von der besseren Wartbarkeit dank Controller mal ganz zu schweigen. Wie lästig es sein kann wenn man 3-4 AccessPoints hat und sich für jeden in ein eigenes Interface einloggen darf. Dann noch so Features wie Controllerbasiertes Roaming. Du magst jetzt sagen braucht man Zuhause nicht. Wer es allerdings doch hat weiß es zu schätzen.
 
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