Ein paar Anmerkungen noch:
Man sollte schon zwischen Administratoren, Profianwendern und "Normalo" unterscheiden können. Gür den "Normalo" langen die Patches, die die Distributoren herausbringen in jedem Falle. Es wird sich keiner hinsetzten und das selber machen. Der Profi baut sich seinen Kernel gleich selber (patchen kann der auch ganz gut selber, dass muss nicht im Vanilla drin sein) und der Admin lässt es über einen Vertrag machen.
Warum meinst du, dass ein Sicherheitspatch nicht gleich in die Vanilla Sourcen gelangt? oO ... ja, das Ding muss wohl vorher auch von genug Leuten getestet werden. Das machen u. a. Admins auf ihren Versuchskisten in der Firma. Die Kernel-Maintainer wissen schon was sie da tun. IMO ist die Kritik am 2.6er Kernel nicht ganz unberechtigt. Viele Patches werden aufgrund des neuen Entwicklermodells zu schnell in den Vanilla aufgenommen. Im Gegensatz zu ihren Vorgängern. Sicherheitspatch hin oder her. Wer will schon einen BETA-Vanilla-Kernel haben. Dafür gibt es ihn ja schließlich!? ... Als solide Basis sozusagen. Wer patchen will patcht selbst.
Du widersprichtst Dir sogar selbst. Einerseits jammerst Du, dass der Vanilla eine Zumutung ist (ist sogar eine berechtigte Kritik am 2.6er; vgl. oben) und andererseits bemängelst Du, dass die Patches nicht schnell genug übernommen werden. Ja was denn nun? Noch schneller als das schon der Fall ist?
Was das modul basteln angeht. Ich denke er wird schon schlau genug sein um zu wissen das niemand 2 gleiche module braucht. Und selbst wenn es irgendwas gibt hindert ihn niemanden daran das er sein eigenes schreibt. Sollen doch die Leute entscheiden was sie lieber nehmen wollen. Wenn er es besser hinbekommt warum soll er es ned machen ? Ausserdem ist es wohl auch kein Problem sich die Bug liste von kernel.org anzugucken da sind ne menge offener Fehler.... also kann er sich da ran machen und diese fixen. Was das testen angeht das kann er selber tun wenn er dann niemanden mehr hat den er es zum testen gibt dann muss er halt drauf hoffen das sich jemand sein teil saugt und es probiert. Sollte es bei denjenigen ned gehn kann er sich beim Entwickler melden so kann der sich dran machen und gucken wo das Problem liegt. Wie soll er es auch sonst verbreiten ? Jeder hat nunmal klein angefangen da kannst ned gleich erwarten das deine sachen in den Kernel kommen. Ausserdem hindert ihn niemand dran sich in der ml vom Kernel anzumelden. Dort kann er seine patches anbieten bzw ne Seite angeben wo man diese Saugen kann.
Für was schreib ich eigentlich. Es ging doch um Wege dort hinzugelangen. IMO gehört das einfach schreiben und releasen nicht zu den Wegen, die zum Erfolg führen werden. Releasen kann jeder was er will und wann er will. Aber ohne Kontakte nutzt dir das rein gar nix. -_- ... Ich habe lediglich versucht "Hilfestellung" dafür zu geben wie solche Kontakte aufgebaut werden könnten. Kontakte aufzubauen ist _immer_ der erste Schritt. Sei es um den Bedarf zu ermitteln oder um seine Dienste anbieten zu können. Wie meinst Du denn, dass sich eine Entwicklergruppe denn bildet, wenn sie vorher nicht in irgendeinerweise Kommunizieren (Malinglisten, IRC, etc.)?
[irnonie]
Gerüchte nach soll es ned verboten sein sogar was auf der ml zu schreiben wenn man angemeldet ist
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Wie gesagt, soll jeder halten wie ein Dachdecker.

... Wer glaubt, dass er so zum Ziel kommt, soll es tun.
Aber mit der Aussage zu den Suse Kernel hast es dir eh selber schon versaut. Was passt dir den an den gepatchen Kernel ned ? Irgendwelche erklärungen dazu ? Oder kommen jetzt die standart Antworten die man von den ganzen Linux gurus zu hören bekommt Suse ist scheisse taug nix die können nix yast überschreibt config Datein einfach müll alles. Wenn dem so ist durchsuch mal deine Kernelsource nach den wort suse. Und danach lösche alles was von denen kommt schließlich ist das schlecht was die machen und dann wünsche ich dir noch viel spass mit deinen neuen Suse freien Kernel.
Habe ich etwas verpasst? ... lol Du nap, ich nutze selber SuSE! Aber das nur am Rande.

Was an dem gepatchten Kernel von SuSE nicht passt, willst Du wissen? ... O.K. ...
Der SuSE-Kernel enthält im Vergleich zu anderen Distris sehr viele Patches. Ansich nichts schlimmes. Aber viele dieser Patches sind wiederum vom SuSE-Team selbst "bearbeitet". Das ist das "gefährliche" an diesem Kernel. --> Will ich jetzt selber einen aktuelleren Patch einspielen schlägt dies nicht selten fehl bzw. es ist Handarbeit notwendig. Wenn man so will ist man auf Gedeih und Verderb von SuSE abhängig. Andere Distributionen sind da weniger anfällig. ^^
Ich hoffe Du erkennst als alter Hase die Problematik. oO Die Wechselwirkungen zwischen den "gepatchten Patches" können Aussenstehende nur erahnen.
Was die configs anbelangt. Entweder man nutzt YAST oder einfach eine andere Distribution. Von den SuSE-Configs lässt man die Finger. Das gibt nur Probleme.
mfg
