Elektroauto ohne private Lademöglichkeit?

BOBderBAGGER schrieb:
Ergänzung ()


Wenn du den Aufriss machst dann kann man auch gleich eine wallbox daneben hängen die Hardware ist ja mittlerweile nicht mehr soo teuer.

Schuko ist üblicherweise nicht für so eine Dauerlast ausglegt inkl. Absicherung. Die Norm sagt 16 A eine Stunde.
Allerdings ist das beim TE unmöglich zu sagen ohne Netzform, Kabeltyp udn Absicherung zu kennen.
Mit einem H oder L 16 A Automat kann man gleich den Brandermittler rufen.

Man kann aber eine blaue CEE nehmen mit 230 V oder eine Green UP Steckdose installieren.
 
Ja sicher. Deshalb lasse ich nur 6,5 Ampere drüber. Sicher ist sicher. Das reicht aber locker, denn der Wagen wird über Nacht geladen wenn er bei 50% Ladestand ist. Ladedauer sind dann ca. 12h.
Jaaa das ist sehr langsam aber funktioniert ausgezeichnet. Höhere Ladeverluste sind mir egal weil es immernoch billiger als ein Verbrenner ist.

Die alte Steckdose musste sowieso weg, also hab ich gleich eine etwas bessere genommen.
 
Hast du die Möglichkeit ein neues Kabel in die Garage zu ziehen? Auf Dauer fährst du, was Verluste angeht mit 400V besser. Es gibt einstellbare Ladeziegel mit CEE Anschlüssen. Auf 6A gedrosselt bist du sogar unter den 4,2kW für steuerbare Verbrauchseinrichtungen.
 
xeroftw schrieb:
Hast du die Möglichkeit ein neues Kabel in die Garage zu ziehen?
Leider nicht. Mietobjekt mir einer Elektroinstallation aus den 70ern. Hab schon überlegt mal auf 7,5 A zu stellen. Ob das viel ausmacht? Im Sicherungskasten kann ich nur an der Schmelzsicherung fühlen und in der Garage an der Dose selber. Warm wird da eigentlich nicht viel. Eigentlich ne echt bescheidene Situation hier, die aber zeigt dass es auch mit dieser Lademöglichkeit durchaus möglich ist ein E-Auto Stressfrei zu betreiben. Solange über Nacht mehr Strom rein geht als man am Tag darauf verbraucht ist alles Tutti. Für den Rest gibt es öffentliche Ladesäulen.

Nachtrag:

Mit den aktuellen Spritpreisen könnten mir die Ladeverluste nicht egaler sein.
19,7 kWh /100km bei 28 Cent /kWh sind ohne Ladeverluste ca 5,50€ /100km sportlich fahren. Mit Ladeverlusten komme ich schätzungsweiße auf irgendwo zwischen 3 und 4 Litern Benzin raus. Ich hab die Verluste aber nie ermittelt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei ner Installation aus den 70ern sind die Klemmen in den Abzweigdosen eher das Problem. Die werden dir eher weg brennen, als das Kabel. Schraub Klemmen müssen eben alle x Jahre mal nachgezogen werden, oder direkt durch Wagos ersetzt werden.
 
Darum nur 6,0 Ampere (nicht 6,5. Ich hab nochmal geschaut.) statt die vollen 10. Um Nachts beruhigt schlafen zu können :daumen:

Wenn ich die Ladezeiten mit den ca. 1380 Watt Ladeleistung grob überschlage komme ich auf rund 28% Ladeverluste. Der Wagen hat einen 32 kWh Akku von dem 28,x kWh genutzt werden können. von ca. 50% auf Voll braucht er rund 12-14h. Ich würde schätzen er lädt von den 1380 Watt ca. 1000 in den Akku, evtl. sogar mehr.
 
Relak schrieb:
Der Wagen hat einen 32 kWh Akku
Bei solchen Akkus reichen 2 bis 3 kW auch aus.
Mein Kia EV6 hat einen 84 kW/h Akku. Da dauert die Ladung mit 2,3 kW (10 A) doch ein wenig zu lange .

Auszug aus Handbuch:
Erfordert etwa 34 Stunden 40 Minuten bei Raumtemperatur, wenn von 10% auf 100% aufgeladen werden soll.
 
Es hängt aber doch von der täglichen Fahrleistung ab, wie lange man dann laden muss. Man könnte das Auto je nachdem ja jede Nacht oder auch alle drei Nächte anschließen und nur das nachladen, was verbraucht wurde. Man muss also nicht unbedingt von 10% auf 100% laden, wenn man es zu Hause tut, von 65% auf 80% reicht ja u.U. auch und dann sind es schon nur noch ca. sechs Stunden.
 
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@Incanus
Da hast du sicherlich Recht.
Ich gehöre auch eher zu den Vielfahrern (ca. 40.000 bis 50.000 km/a). Bei häufig 300 bis 400 km einfache Entfernung ist der Unterschied zwischen 80% und 100% Ladung schon deutlich spürbar.
Und oft komme ich auch abends mit nur 10% Ladung wieder zuhause an. Da sind die 7 bis 8 Stunden bei 11 kW Ladeleistung an einer AC-Ladestation gerade richtig.
 
Das ist natürlich dann ein ganz anderer Anwendungsfall, aber auch dafür hast Du ja die passende Lösung, die sicher auch an vielen Orten selbst ohne eigenes Haus möglich ist.
 
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