Erfahrungswerte und Tipps zur Netzwerkbelastung bei RIS

Patizer

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Erfahrungswerte & Tipps zur Netzwerkbelastung bei RIS (Remote Installation Services)

Hallo,

ich habe heute im Forum einige Beträge zu RIS gefunden und gelesen. Dabei ist mir aufgefallen, dass doch einige Forenmitglieder Ahnung von der ganzen Materie haben und mir daher überlegt, ein paar Erfahrungswerte und Tipps zu versuchen, hier einzuholen, was die (mögliche) Problematik der Netzwerklast betrifft, die bei der Nutzung von RIS auftritt.

RIS selber habe ich bisher erfolgreich in einem virtuellen Netzwerk per VMWare aufgesetzt und getestet, d.h. ein Windows 2003 Server fungierte als Domain Controller mit eingerichtetem ActiveDirectory, DHCP, DNS sowie RIS, worüber im VMWare-Netzwerk eine andere VM mit Windows XP Professional installiert werden kann. Etwas später habe ich RIS in einer 2. VM auf einem Windows 2003 Mitgliedsserver der Domäne laufen lassen (also RIS war nicht mehr auf dem Domain Controller installiert), welches auch alles ohne Probleme von der Hand ging und funktioniert hat.
Aber nun ist die Frage, wie und an welchem Punkt genau RIS am besten in einem realen Firmennetzwerk integriert werden sollte, um die Funktionalität des bestehenden Netzwerks und deren Dienste nicht (stark) zu beeinträchtigen/gefährden. Denn ich habe bei den Tests mit VMWare beobachtet, dass RIS nicht wenig CPU-Last am Server bzw. Netzwerklast erzeugt, wenn eine RIS-Installation durchgeführt wird - hauptsächlich in der Phase, wo die Installationsdateien über das Netzwerk vom Server zum RIS-Clienten gesendet werden (ca. 750 MB bei einer Installation von Windows XP Pro SP2). Und genau hierzu könnte ich ein paar Erfahrungswerte bzw. Tipps gut gebrauchen, wie man z.B. eine starke Beeinträchtigung des gesamten Netzwerkes vermeiden oder verringern kann bzw. ob in einem realen Netzwerk eine ähnlich hohe oder vergleichbare CPU-/Netzlast anfällt wie im virtuellen Netzwerk (wovon ich jetzt mal ausgehe bzw. dies leider nicht selber in einer realen Netzwerkumgebung testen kann).

Aufbau und Informationen über das gedachten Firmennetzwerkes zum besseren Verständnis:

DC-Server (Windows 2003 Server mit AD, DNS und DHCP)
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48Port-100MBit-Switch (mit einem GBit-Uplinkport für Anbindung des DC-Server)
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insgesamt ca. 40 Patchdosen, die im Firmengebäude verteilt sind

Die Verkabelung vom DC-Server zum Switch ist Cat7 und vom Switch zu den Patchdosen Cat5. An diesen Patchdosen hängen ca. 10 PCs (Arbeitsplätze der Mitarbeiter), von denen aber nur täglich 5- 7 PCs genutzt werden, d.h die während der Geschäftszeit von 09.00- 18.00 Uhr an der Domäne angemeldet sind. Der RIS-Dienst wird dabei nur in der technischen Abteilung der Firma benötigt, da dort alle Betriebssystemneuinstallationen getätigt werden. In Raum der technischen Abteilung befinden sich 12 Patchdosen und pro Woche fallen ungefähr 10-15 Betriebssystemneuinstallationen an während der Geschäftszeit. Vorwiegend handelt es sich dabei um XP Installationen und es läuft bis auf ganz wenige Ausnahmen immer nur eine RIS-Installation gleichzeitig.
Jetzt ist halt die Frage, wie man die Funktionalität und gute Erreichbarkeit des bestehenden Netzwerkes und deren Dienste erhalten/garantieren kann, wenn RIS-Installationen in der technischen Abteilung über das Firmennetzwerk durchgeführt werden (RIS läuft auf DC-Server und transferiert die benötigten Installationsdateien zu dem RIS-Clienten, der an eine der Patchdosen in der technischen Abteilung angeschlossen ist).

Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen und ich würde mich wirklich sehr über Feedback und Lösungsvorschläge freuen.

MfG
 
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