Erklärung der Laplacetransformation

devilinside

Lt. Commander
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Also ich fange gleich mal mit meinem Problem an.

Da ich ja die Matura in der Abendschule nachmache, komme ich leider um Mess-, Steuer- und Regelungstechnik nicht herum.

Da unser Prof. sehr von sich überzeugt ist, alles aus dem Handgelenk schüttelt und wir natürlich auch so gut sind, hat er es nicht so mit dem Erklären, dass es ein Maschinenbauer auch versteht.

Bzw. lässt er die meisten Erklärungen ganz weg, so geschehen bei Laplace.
Habe spekuliert und war mir sicher, dass ich mit einer drei auf die erste Prüfung durch bin.
Naja, falsch gedacht, er rechnet mit Prozenten und nicht mit Noten.
Daher habe ich jetzt eine Prüfung zwischen vier und fünf.

Natürlich kommt da die Laplacetransformation auch wieder.

Jetzt brauche ich jemanden der mir das auf einfache Weiße erklären kann.
Von meinem Klassenkameraden kennt sich leider auch keiner so richtig aus!!

So weit ich es jetzt verstanden habe, ist sie dafür da, eine f(t) irgendwie einfacher dar zu stellen, das war es aber dann auch schon.

Er hat uns noch irgendeine Tabelle geben, auf der man die f(t) in Laplace Schreibweiße sieht.

Doch wie sieht das dann bei einem PID- Regler, als Beispiel aus.

Am besten wäre es könnte mir Jemand das Ganze von vorne weg erklären!!

Danke schon mal im Voraus!!
 
Google + Laplace transformation => Einfacher als in den 2 ersten Ergebnissen wirds dir keiner erklären können...... Aber immer wieder net zu sehen was ich schon alles wieder vergessen hab^^
 
Regelungstechnik, da sitz ich auch seit einigen Tagen dran.

Mithilfe der Laplace-Transformation lassen sich Differentialgleichungen in einfache algebraische Gleichungen transformieren. Für die Standardfälle gibt es die sogenannte Korrespondenztabelle, mit ihr kannst du die Transformation durchführen und so natürlich auch die Rücktransformation.

Was den PID-Regler angeht, das Zeitverhalten lässt sich mit Hilfe der Zeitgleichung eindeutig beschreiben. (P-,I- und D-Glied Parallel).

Diese lässt sich dann Laplace-Transformieren und daraus erhälst du dann die Übertragungsfunktion des PID-Reglers G(s)=Y(s)/X(s).

Mit G(s) kannst du dann Stabilitätsbetrachtungen durchführen oder was auch immer du willst. ;)
 
Die Laplace-Transformation dient vor allem dazu Differentialgleichungen bequem darstellen zu können. In der Elektrotechnik lassen sich damit Übertragungsfunktionen von elektrischen Netzwerken einfach darstellen zu können. Mittels der Korrespondenztabelle kannst du zum Schluss eine Rücktransformation in den Zeitbereich durchführen.

Und wenn der Prof. oder wie er sich nennen mag das nicht gut erklärt dann solltest du da hinterhaken, denn hier wirst du vor allem gefährliches Halbwissen aufschnappen, und lernen kannst du es hier schon gar nicht.
 
da du matura schreibst und messtechnik erwähnst gehe ich davon aus, dass du Österreicher bist und ne Abendschule einer HTL besuchst.

Als Absolvent, kann ich dir meine alten Unterlagen zu dem Thema gerne zukommen lassen, weiteres per PN

wie mein Vorredner schon meinte, eine Laplace/Fourierberechnung lernt man nicht aus Wikipedia.
MFG Gravy
 
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Naja, Wikipedia ist für mich nicht gerade eine verlässliche Quelle und ich tut mir immer leicht, wenn es mir jemand so erklärt als wenn ich irgendwelche Formeln mir ansehe.

Und da bei uns Mathematik nicht so wirklich groß geschrieben wurde, bin ich da auch nicht so gut drauf.
Also die DGL haben wir nur am Schluss kurz angeschnitten, damit wir die halt auch gemacht haben!

Zum Prof., naja, wenn man nach fragt und er einem wortwörtlich das selbe sagt wie vorhin und es aber die ganze Klasse nicht verstanden hat, bringt das Nachhacken wenig.

Da es für einen Dr. Dipl. Ing. alles so einfach und logisch und er so oder so der Beste ist, bekommt er es nicht hin, einem es so zu erklären, dass normale Menschen das auch verstehen.
 
nanana, wer schimpft denn da gegen Akademiker? ;) xD
 
Es gibt eben Menschen die können den Stoff nicht wirklich vernünftig rüberbringen und es gibt welche die können das richtig gut.

Hab ich an der Schule sowie an der FH auch bemerkt, in solchen Fällen muss man sich nur zu helfen wissen. Is nich schön, aber machbar.
 
Ich denke schon, dass er es könnte, nur der Wille ist beim ihm einfach nicht da.
Eine andere Theorie die wir aufgestellt haben, er kennt sich selbst nicht aus und redet deswegen nur um das Thema herum.
 
das kann ich mir wiederum bei nem Dipl. Ing nicht vorstellen. es sei denn er hat sich als Maschinenbauer nur genausoviel damit beschäftigt, wie er brauchte um ne 4 zu ergattern in den grundlagen für etechnik!
 
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Selbst wenn er damals schlechte Noten gehabt haben sollte, sollte das ganze durch die Berufserfahrung wieder eingeholt worden sein.
 
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