Erste Rechnung - Berechnung von Fahrtpauschale

FrAGgi

Rear Admiral Pro
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März 2005
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Guten Tag,

ich hatte nach langem hin und her am 21.08. endlich meinen neuen Telekom Anschluss freigeschaltet bekommen (Neukunde, Umzug in eine neue Wohnung). Voraus gingen 2 schief gelaufene Technikertermine.

Bei Termin 1 hatte der Techniker meine Klingel nicht gefunden (Beschriftung der Klingeln haben keine Namen der Bewohner, sondern festgelegte Namen der Hausverwaltung). Ich war durchgehend anwesend und hatte mir natürlich auch extra feigenommen. Anstatt mich aber anzurufen, ist der Techniker einfach davon gezogen. Telefonisch hatte man mir davor mitgeteilt, man könne im System keine Anmerkungen für die Techniker hinterlassen, sie hätten aber meine Nummer und würden sich im Zweifelsfall melden.

Termin 2 eine Woche später: Erneut hatte ich mir freigehalten. Bin früh um 8 aufgestanden. Der Techniker sollte zwischen 8 und 10 Uhr kommen. Als um 12 Uhr immer noch niemand da war, habe ich die Hotline gewählt. Nachdem ich 3 mal weitergelteitet wurde, knapp 45 Minuten in der Warteschlange verbracht hatte und dann bei dem externen Dienstleister vor Ort gelandet bin, sagte mir dieser, der Techniker habe mein Haus nicht gefunden ... ich konnte es kaum fassen. Dreist wurde dann behauptet, man habe mich versucht telefonisch zu erreichen. Eine glatte Lüge.

Der dritte Termin hatte dann gefruchtet und alles problemlos geklappt.

Nun habe ich meine erste Rechnung bekommen und muss wütend feststellen, dass man mir tatsächlich für beide misslungenen Termine eine Fahrtpauschale von jeweils 40,90€ berechnet hat. Gesamtsumme also 81,80€, dafür, dass der Techniker mich nicht einfach anruft und ein anderes mal, weil er mein Gebäude angeblich nicht finden konnte, wo der erste Techniker dieses ja gefunden hatte (und ich wohne mitten in einer Fußgängerzone, direkt an der Straße ... kein Hinterhof, keine versteckte Gasse und eine bekannte Straße ...).

Ich bin maßlos enttäuscht, dass zu einen der gesamte Prozess der Bereitstellung fast 2 Monate in Anspruch genommen hat und das ich nun für die Inkompetenz externer Dienstleister zahlen soll.

Ich würde es gerne erstmal auf diesem Weg hier versuchen, bevor ich mich telefonisch beschweren werde. Ich habe da nämlich wenig Einsicht, diese Kosten tragen zu müssen.

Viele Grüße
 
Guten Abend FrAGgi,

vielen Dank für den Beitrag.

Ich kann von meiner Seite keine Erstattung anbieten. Die Kosten sind gerechtfertigt. Es tut mir leid, dass die Aussagen der Kollegen so unterschiedlich waren. Der Termin konnte nicht wahrgenommen werden. Die Kollegen vom Außendienst rufen nicht zwangsläufig vorher bei dir an.

Viele Grüße

Natalie P. von Telekom hilft
 
@Fraggi wenn Umstände wie beschrieben
a) frag nochmal auf https://telekomhilft.telekom.de
b) Vorstandsbeschwerde per Einschreiben an
Timotheus Höttges
Friedrich-Ebert-Allee 140
53113 Bonn
c) falls mit nächster Rechnung abgebucht Widerspruch einlegen, Betrag zurückbuchen und korrigierten Rechnungsbetrag überweisen bis die Telekom einknickt oder einen gerichtlichen Mahnbescheid zustellt. In diesem Fall bietet es sich natürlich an eine Privatrechtsschutzversicherung und Geduld zu besitzen, und im Zweifelsfall nicht auf Gedeih und Verderb auf den Anschluss angewiesen zu sein.
 
FrAGgi schrieb:
Bei Termin 1 hatte der Techniker meine Klingel nicht gefunden (Beschriftung der Klingeln haben keine Namen der Bewohner, sondern festgelegte Namen der Hausverwaltung).

Nur Interesse halber.
Welcher Namen steht denn auf der Klingel wenn nicht deiner bzw. der deiner Familie? :confused_alt:
 
Ein erstaunlicherweise kurzes Telefonat hat die Sache insoweit geklärt, dass zumindest die 2. Fahrtpauschale erstattet wurde. Hier wurde sich einsichtig gezeigt: wenn Techniker 1 das Gebäude findet, nur Probleme mit der Klingel hatte, kann Techniker 2 nicht sagen, er habe das Gebäude nicht gefunden. Dabei trifft mich ja keine Schuld.
Mit der ersten Fahrtpauschale muss ich dann leben. Blöd gelaufen, da ich mich auf die Aussage des Telekommitarbeiter verlasse hatte, aber die Klingel war eben nicht beschriftet.

@ismon:
Die Appartments sind von der Hausverwaltung aus mit "Spitznamen" belegt. Diese stehen auch auf der Klingel statt der Familiennamen. Damit ersparen die sich wohl einfach das ständige ändern der Klingelbezeichnungen (viele Studenten/WGs im Gebäude -> meist viele Wechsel der Bewohner in relativ kurzer Zeit):p
 
@FrAGgi: Es freut mich, dass sich trotz der Ausgangslage eine Einigung finden konnte.

Viele Grüße

Natalie P. von Telekom hilft
 
Wenn die Hausverwaltung die Namen nicht anbringt, muss man das eben selbst machen. Die erste Pauschale ist somit vollkommen gerechtfertigt. Klingelschild und Briefkasten beschriftet man am besten noch vor dem Einzug. Sonst gibt es noch öfter Probleme mit der post zum Beispiel.
Steht der Name nicht auf der Klingel, so geht das Paket zurück zum Absender.
Briefe gehen genauso unzustellbar zurück.
 
Die Klingel lässt sich nicht selber beschriften, denn es sind keine einzelnen Klingeln sondern ein kleiner Bildschirm mit Pfeiltasten, auf dem sich die Wohnungen durchklicken lassen. Alles digital.
Ich hatte beim 3. mal ja auch ein Zettel über den Klingelschirm gehängt, das war ja nicht das Problem. Beim ersten mal war es, scheinbar, ein Missverständnis, da ich das dem Telekom Mitarbeiter gesagt hatte. Er meinte dann, der Techniker ruft im Zweifelsfall an. War eben dumm von mir mich auf diese Aussage zu verlassen. Aber gegen die erste Pauschale hatte ich dann auch nichts weiter gesagt, als man sich bei der zweiten direkt verständnisvoll gezeigt hat ;)

Fürs Interesse was Pakete usw betrifft: Stichwort "Adresszusatz" bei der Lieferadresse. Das ist heut zu Tage kein großes Problem. Vorausgesetzt, der Bote liest den Adressaufkleber auch ganz :p Da steht bei mir nämlich die Klingel drin.
 
FrAGgi schrieb:
War eben dumm von mir mich auf diese Aussage zu verlassen.

das ist ja schon irgendwie traurig. Wenn man nichts schriftlich hat, ist man mittlerweile echt immer der Depp.
 
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