Erster eigener Homeserver. Fragen zur Hardware und Möglichkeiten.

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DyaGlad

Gast
Hallo miteinander,
bevor ich mit den Fragen anfange, möchte ich sagen das ich schon recherchiert und das FAQ gelesen habe. Trotzdem habe ich noch ein paar offene Fragen.

Mein Ziel ist es einen Homeserver zu bauen, welcher vorraussichtlich als Medienserver genutzt werden soll. Vielleicht habe ich auch mal vor ein paar andere Dinge auszuprobieren (Teamspeak, Webserver, Fileserver..).

Meine spontan zusammengestellte Hardware wäre diese:
http://www.mindfactory.de/product_i...Dual-Channel-DDR3-Mini-ITX-Retail_948838.html
http://www.mindfactory.de/product_info.php/Intel-Celeron-G1820-2x-2-70GHz-So-1150-BOX_946124.html
http://www.mindfactory.de/product_i...3-64MB-3-5Zoll--8-9cm--SATA-6Gb-s_775365.html
http://www.mindfactory.de/product_info.php/200-Watt-LC-Power-LC200SFX-Non-Modular_797781.html
http://www.mindfactory.de/product_i...12-Wuerfel-ohne-Netzteil-schwarz_1005656.html
http://www.mindfactory.de/product_i...lueRAM-DDR3-1600-DIMM-CL11-Single_949647.html

Sollten diese Komponenten für einen Medien-/File-/Teamspeakserver ausreichen und passen sie überhaupt zusammen (Gerade beim Netzteil bin ich mir unsicher)? Habt ihr bessere Hardwarevorschläge?
Lohnt es sich für einen Server noch eine billige Grafikkarte und einen kleine SSD für das OS mitzukaufen?
Kann man einen Server auch für zwei Aufgaben gleichzeitig verwenden? Also z.B. als Fileserver und Teamspeakserver zu gleich.

Das sollte es mit den Fragen soweit gewesen sein. Ich bedanke mich jetzt schon mal für jede Antwort :).
 
Hi,

kauf Dir einfach einen RaspberryPi, BananaPi oder einen NUC.... damit kannst Du das alle male machen und spart noch Strom!
 
Moin, interessant wäre zu wissen welches Betriebssystem dir vorschwebt. Deine Konfiguration kostet jetzt 209 Euro und es ist eine Festplatte mit bei. Das ist nicht schlecht, alternativ (wenn man das irgendwann vom Speicher erweitern möchte) würde ich so etwas in den Raum werfen.

Ich habe davon den älteren Bruder und der läuft und läuft und läuft :D
Zu der Frage ob man die Dienste parallel auf dem Server laufen lassen kann. Im Prinzip ja, es kommt halt nur auf die Leistung von deinem Server drauf an.

Aber die Konfiguration von Mindfactory sollte das auf jeden Fall bewerkstelligen können :)

Gruß, Domi
 
Hi,

- wie hoch ist das Budget?
- was für ein Betriebssystem soll verwendet werden?
- 2 GB RAM? Halte ich für viel zu wenig!
- eine SSD zumindest für das System und ein paar Programme würde ich definitiv empfehlen
- LC Power Netzteil - Hände weg

Ich würde auch einen NUC empfehlen, ein Pi dürfte mit den Aufgaben insgesamt überfordert sein. Ein Intel NUC mit i3 und 4 GB RAM oder der angesprochene ProLiant wäre das Mindeste, was ich mir dafür anschaffen würde

VG,
Mad
 
Hast du schon ein OS ins Auge gefasst?

Sollten diese Komponenten für einen Medien-/File-/Teamspeakserver ausreichen und passen sie überhaupt zusammen
Da du keine Aussage darüber getroffen hast, welche Last auf den einzelnen Diensten liegen wird, kann dir diese Frage niemand beantworten.

Habt ihr bessere Hardwarevorschläge?
Auch dafür muss klar sein, unter welcher Last das System voraussichtlich laufen wird und inwieweit das System zukünftig erweiterbar sein soll. Mehr RAM sollte aber auf jeden Fall rein. Unter 4GB solltest du nicht einsteigen, besser gleich 8GB.

Kann man einen Server auch für zwei Aufgaben gleichzeitig verwenden?
Ja.

Lohnt es sich für einen Server noch eine billige Grafikkarte und einen kleine SSD für das OS mitzukaufen?
Wenn die oben genannte Hardware keine onboard Grafik bietet, dann solltest du eine mit einbauen, ja. Es geht natürlich auch ohne, aber ich fürchte, dass übersteigt deine Fähigkeiten dann doch noch ;)

Eine SSD für das OS ist sinnfrei, sofern du die Kiste nicht ständig neustarten willst. Sollen auf der SSD noch andere Dinge abgelegt werden, die von den Eigenschaften einer SSD profitieren, sieht das natürlich anders aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dieses Gehäuse nimmt ein normales ATX Netzteil auf. Nicht SFX.
http://www.spire-corp.com/computer-cases/powercube-712-spg712b-cer-2u3/specs/
Ich würde auch kein LC-Power Netzteil nehmen. Bei so kleiner Hardware würde ich sogar ein 60W externes Netzteil nutzen und eine picoPSU oder 19V Mainboard. Und vielleicht auch ein anderes Gehäuse

Die Komponenten reichen dick aus. Eine SSD nur dann wenn der PC öfters ausgemacht wird.
Der Server kann alle 4 Dinge gleichzeitig ausführen.
 
Marek72 schrieb:
Hi,

kauf Dir einfach einen RaspberryPi, BananaPi oder einen NUC.... damit kannst Du das alle male machen und spart noch Strom!
Einen RaspberryPi mit Kodi habe ich schon. Der Medienserver soll dazu "dienen" ;) die die Video- und Audiodateien aufzubewahren. Außerdem würde ich gerne die gleichen Dateien auch mit Laptop und Smartphone empfangen können, weswegen eine externe Festplatte für den rasp wegfällt. zum Thema Stromsparen, ich würde den Server auch nur einschalten wenn ich ihn brauche, Nachts und während ich weg bin ist er erst recht nicht an.
Ich könnte zwar noch einen BananaPi kaufen und ihn als Server nutzen, aber ich hätte rein aus Interesse an der Materie lieber einen eigengebauten, schwarzen, soliden Kasten :)
 
Das Netzteil ist völlig überdimensioniert, man bekommt aber kaum ATX-NTs unter 200W.

Alternative: Asrock Q1900DC-ITX + 30W Notebook-Netzteil. Sollte für deine Anforderungen locker reichen (Betreibe WHS 2011 als File/Medienserver auf der Hardware), ist komplett passiv und nochmal sparsamer.

Eine separate SSD und Grafikkarte halte ich bei einem Server für übertrieben.
 
Erstmal, tolle Community :D. In anderen Foren hätte ich auf eine antwort drei Tage warten müsen :).

Domi83 schrieb:
Moin, interessant wäre zu wissen welches Betriebssystem dir vorschwebt.
Ich würde Ubuntu nehmen, da ich mich mit Linux und speziell Ubuntu schon länger beschäftige.

Madman1209 schrieb:
- wie hoch ist das Budget?
Im Optimalfall <200€

Madman1209 schrieb:
- 2 GB RAM? Halte ich für viel zu wenig!
Sind ja zum Glück nicht teuer ;)

Madman1209 schrieb:
Ich würde auch einen NUC empfehlen [...] Ein Intel NUC mit i3 und 4 GB RAM oder der angesprochene ProLiant wäre das Mindeste, was ich mir dafür anschaffen würde
Wäre eine Option, ich würde es aber vorziehen selber was zusammenzubasteln :)

KillerCow schrieb:
Wenn die oben genannte Hardware keine onboard Grafik bietet, dann solltest du eine mit einbauen, ja. Es geht natürlich auch ohne, aber ich fürchte, dass übersteigt deine Fähigkeiten dann doch noch ;)
Unterschätze mich mal nicht ;P. Ich habe schon Erfahrung mit Linux und generell Konsole, nur hatte ich eben noch keinen eigenen Homeserver.

KillerCow schrieb:
Eine SSD für das OS ist sinnfrei, sofern du die Kiste nicht ständig neustarten willst.
Ich glaube ich werde die Kiste recht häufig herunterfahren und starten, da ich sie nicht im Dauerbetrieb haben will.

pintness schrieb:
Das Netzteil ist völlig überdimensioniert, man bekommt aber kaum ATX-NTs unter 200W.

Alternative: Asrock Q1900DC-ITX + 30W Notebook-Netzteil.
Das ist auch interessant, werde ich mir mal genauer anschauen.

maxik schrieb:
Wieviel Upload hast du?
5 MBit/s, sollte für ein paar wenige Nutzer reichen :)
 
Ich habe das Asrock Q1900 als nicht DC Variante. Dazu
300 Watt be quiet! System Power 7 Bulk
4GB RAM
40gb SSD
3x WD green mit 3 TB für Snapraid (der Server läuft im Schnitt 10h/Woche)

Mit dieser Hardware schafft man locker 1GBit/s übers SMB Protokoll. Dabei ist die CPU zu 80% ausgelastet.
Im Idle liegt das System bei ca. 26 Watt. Volllast keine Ahnung.
MiniDLNA läuft ohne Probleme. Mit Plex kenne ich mich nicht aus.
Wenn man ein Snapraid Backup macht, werden ca. 3 von den 4 GB RAM belegt.

Grafikkarte für einen Server ist Quatsch, allerdings für die Erstinstalltion sinnvoll. Das Q1900 bietet zumindest eine interne Grafik, um das OS zu installieren.

Edit: Habe Openmediavault als OS. Dies basiert auf Debian. Zum Ausprobieren optimal.
 
Unterschätze mich mal nicht ;P. Ich habe schon Erfahrung mit Linux und generell Konsole, nur hatte ich eben noch keinen eigenen Homeserver.
War auch nicht böse gemeint, allerdings hast du ohne Grafikkarte dann nur noch die serielle Schnittstelle, um im Notfall an das System heranzukommen. Auf diesem Weg ein Linux zu reparieren oder gar zu installieren, ist ja auch nicht immer trivial ;)
 
DyaGlad schrieb:
Mein Ziel ist es einen Homeserver zu bauen, welcher vorraussichtlich als Medienserver genutzt werden soll. Vielleicht habe ich auch mal vor ein paar andere Dinge auszuprobieren (Teamspeak, Webserver, Fileserver..).
Also bis auf Teamspeak kannst du für Medien-, File- und Webserver auch so ziemlich jedes NAS nehmen.

Worum geht es dir genau? Du scheinst dir über den Einsatzzwecks noch nicht so ganz im Klaren zu sein. Soll das nur Linux-Server-Training sein? Ansonsten hat man mit einem fertigen NAS deutlich weniger Aufwand. Wenn TeamSpeak erforderlich ist, dann sieht das natürlich anders aus. Allerdings darf man selbst gehostete TeamSpeak-Server nicht unterschätzen. Ist dein Upload zu klein, ist der TS-Server recht sinnfrei.


DyaGlad schrieb:
Einen RaspberryPi mit Kodi habe ich schon. Der Medienserver soll dazu "dienen" ;) die die Video- und Audiodateien aufzubewahren. Außerdem würde ich gerne die gleichen Dateien auch mit Laptop und Smartphone empfangen können, weswegen eine externe Festplatte für den rasp wegfällt.
Wieso fällt deswegen der PI weg? Du kannst auf dem PI dieselben Server-Dienste installieren wie auf einem "großen" Server. Nimm Raspbian und du hast ein vollwertiges Debian-Linux auf dem PI mit allen Möglichkeiten.
 
maxik schrieb:
Wieviel Upload hast du?

Das würde mich auch interessieren. Also ich hab im Keller ein FreeNas System stehen und das kommt mit der 16.000 Leitung schon stark an die Grenzen. 1 mb/s Upload im besten Fall. Damit kann man streamen schon mal vergessen. Audio könnte grad noch gehen, aber ich glaube wenn da mehr als 5-10 Leute im TS Server sind, wird das auch nix mehr werden ;)

Viel Erfolg dabei!

Betriebssystem wäre wirklich ne Frage die mich auch noch brennend interessiert.

Grüße Sven
 
die sache ist halt die. man hat x leute im ts die bedient werden wollen. noch dazu wird der upload von eventuellen spielen und mitbrwohnern beansprucht. das wird dann schon eng
für ts gibt es doch massenweis leere server. einfach mal die integrierte serversuche benutzen
 
tobisson schrieb:
Edit: Habe Openmediavault als OS. Dies basiert auf Debian. Zum Ausprobieren optimal.
Werde ich mir auch mal anschauen :)

Raijin schrieb:
Worum geht es dir genau? Du scheinst dir über den Einsatzzwecks noch nicht so ganz im Klaren zu sein. Soll das nur Linux-Server-Training sein?
Also mein erstes Ziel wäre ein Medienserver. Aber wenn ich diesen nicht ausreichen Nutzen sollte werde ich den Server zum generellen Experimentieren mit Funktionen und Betriebssystemen ausprobieren nutzen. Deswegen wäre ein NAS weniger sinvoll.

SvenSchneider schrieb:
Das würde mich auch interessieren.
Das habe ich oben schonmal erwähnt :). Ich habe 100 Mbit/s Download und 5 Mbit/s Upload. Das sollte für einige Nutzer reichen. Einen Server mit mehren dutzend Leuten zu erstellen habe ich sowieso nicht vor :D.

SvenSchneider schrieb:
Betriebssystem wäre wirklich ne Frage die mich auch noch brennend interessiert.
Grüße Sven
Ich denke ich werde mit Ubuntu anfangen, da ich damit schon am meisten gearbeitet habe. Ich kann mir aber auch vorstellen mal andere Distributionen auszuprobieren oder auch mal testweise einen Windows Server einzurichten.


Zum Thema Netzteil habe ich noch was gefunden. Wäre dieses Netzteil Sinnvoll?
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Schon mal an eine VM gedacht? Du willst den Server nur sporadisch laufen lassen, musst ihn also sowieso aktiv einschalten. Bisher weißt du gar nicht ob du ihn wirklich regelmäßig nutzt und möchtest wohl primär Linux testen? Evtl. ist es sinnvoller, Linux erstmal in einer VM zu testen bevor du dir gleich Hardware kaufst. Nur ein kleiner Tip, ist schließlich dein Geld ;)
 
DyaGlad schrieb:
Werde ich mir auch mal anschauen :)


Also mein erstes Ziel wäre ein Medienserver. Aber wenn ich diesen nicht ausreichen Nutzen sollte werde ich den Server zum generellen Experimentieren mit Funktionen und Betriebssystemen ausprobieren nutzen. Deswegen wäre ein NAS weniger sinvoll.


Das habe ich oben schonmal erwähnt :). Ich habe 100 Mbit/s Download und 5 Mbit/s Upload. Das sollte für einige Nutzer reichen. Einen Server mit mehren dutzend Leuten zu erstellen habe ich sowieso nicht vor :D.


Ich denke ich werde mit Ubuntu anfangen, da ich damit schon am meisten gearbeitet habe. Ich kann mir aber auch vorstellen mal andere Distributionen auszuprobieren oder auch mal testweise einen Windows Server einzurichten.


Zum Thema Netzteil habe ich noch was gefunden. Wäre dieses Netzteil Sinnvoll?
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Wenn du deinen Windows Server eingerichtet hast und er läuft kannst dich mal bei mir melden^^

Brauch sowas fürs Office zum Sichern der Clients und als zentralen Datenspeicher ;)

Das mit dem Upload hab ich überlesen :D

VM ist halt auch sehr Hardware belastend. Da brauchst auch schon was gutes für. Auf meinem NAS ist es nicht machbar.

Grüße Sven
 
Naja, soviel schluckt eine simple VM nu auch wieder nicht. Ist ja nicht so, dass die Kiste viel zu tun haben wird. Natürlich ist eine VM nichts für ein Office-Notebook mit Celeron und 2 GB RAM. Außerdem ist das auch nur der erste Schritt. Wenn sich ein konkretes Anwendungsgebiet ergibt, lagert man das früher oder später aus.

Bis jetzt klingt das Vorhaben des TE für mich eher nach konzeptloser Rumprobiererei. Frei nach dem Motto: Erstmal Hardware kaufen, dann überlegen was man damit anfängt. Am Ende steht die Kiste nutzlos rum, weil man sich doch ein NAS gekauft hat..... Ist zwar nicht mein Geld, aber es wäre schade drum.
 
Ich begrüsse ja dein Vorhaben und irgendwo muss man ja mal anfangen wenn man sich gern mit der Materie beschäftigen möchte. Aber ich schliesse mich den Vorschreibern an und empfehle dir erstmal keine Hardware zu kaufen.
Spiele ein bisschen mit dem Raspberry Pie und schau das alles soweit passt.
Dann kannst du immer noch aufrüsten.
 
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