Etwas suspekter eBay Kleinanzeigenkäufer

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INHUMAN94

Gast
Folgendes,

Verkaufe ein Smartphone auf Kleinanzeigen. Jemand aus der Ukraine möchte es für seine Cousine in Deutschland als Geschenk kaufen. Versenden soll ich es dann nach Aachen. Bezahlen will er per Banküberweisung. Sein deutsch war sehr gut.

Ich habe ihm Klipp und klar gesagt das ich keine Belege oder sonstiges akzeptiere sondern es erst versende sobald das Geld auf meinem Konto ist. Er hat anstandslos akzeptiert und meint er überweist es heute noch.

Sollte das Geld tatsächlich auf meinem Konto ankommen kann doch nicht mehr viel schief gehen liege ich da nicht richtig?

Story ist natürlich etwa suspekt aber natürlich immer noch im Rahmen des möglichen. Und versenden werde ich natürlich nichts bis ich kein Geld auf meinem Konto habe.

Und durch die Ukrainekrise natürlich auch wieder irgendwo plausibler.

Grüße
 
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Stichwort Dreiecksbetrug.

Ich würde es nicht machen
 
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Sollte der Typ mir schon Geld überwiesen haben wie verfahre ich dann am besten? Zurück überweisen oder zur Polizei und Rat fragen?

Habe ihm geschrieben das ich vom Verkauf zurücktrete und es privat verkauft habe und er mir auf keinen Fall Geld überweisen soll.

Nur was wenn er schon bezahlt hat
 
Auf welchen Verwendungszweck habt ihr euch denn geeinigt? Er sollte in jedem Fall den Namen und die Anschrift des Empfängers beinhalten. Denn wenn dann derjenige, der es eigentlich kaufen wollen würde, das auch noch korrekt ausfüllt, ist er selbst schuld.
 
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Livxe schrieb:
Und durch die Ukrainekrise natürlich auch wieder irgendwo plausibler.

Das musst Du erklären. Als Ukrainer in DE kaufen? Der Markt, wo solche Geräte die höchsten Preise haben? Das ist offensichtlich nicht Koscher. Verstehe auch so gar nicht, wie man da überhaupt drauf eingehen kann.

Ukrainer als Staatsangehörigkeit hat er vermutlich sehr bewusst gewählt.
 
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Wenn es sich hier um Dreiecksbetrug handelt (was gut möglich ist)
Dann hat die Bank damit nichts zu tun.
Das "sichere" Geld holt sich im zweifel ein Aachner Gericht vom TE zurück.

Dreiecksbetrug kann man durch einen sinnvollen Verwendugszweck effektiv verhindern.
 
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Ziemlich sicher ein Betrüger der perfide die aktuelle Krise ausnutzt. Ein "Cousin" würde eher Geld schicken sofoern möglich oder der "Cousine" raten sich an die Hilfsstellen zu wenden. (Ja dort gibt es auch Handys.)
 
cartridge_case schrieb:
Auf welchen Verwendungszweck habt ihr euch denn geeinigt? Er sollte in jedem Fall den Namen und die Anschrift des Empfängers beinhalten. Denn wenn dann derjenige, der es eigentlich kaufen wollen würde, das auch noch korrekt ausfüllt, ist er selbst schuld.
Das ist das einzig sinnvolle. Ein stichhhaltiger und Handelbezogender Verwendungszweck sollte hier Klarheit schaffen. Auch wenn es keine SEPA-Überweisung ist, bekommt man in rund 140 Zeichen ne ganze Menge an Infos. Dann hoffe mal das er in Euro und nicht in Hrywnja bezahlt. 😉
 
Habe mit der Frau telefoniert die das Gerät bekommen soll und sie holt es sogar persönlich ab. Habe mir also umsonst sorgen gemacht. Aber so besser als zu leichtsinnnig. Und habe ihn gebeten den Namen der Frau in den Verwendungszweck zu schreiben. Kontrolliere denn auch ihren perso bei Abholung. Habe ich ihr auch mitgeteilt

Jetzt sollte ja alles soweit safe sein oder?

Und waren tatsächlich Ukrainer. Meine Freundin spricht russisch also konnten sie sich gut verständigen
 
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florian. schrieb:
Das "sichere" Geld holt sich im zweifel ein Aachner Gericht vom TE zurück.
Darum holt man sich die Bestätigung seiner Bank. Wenn die da ist, was glaubt ihr Google-Juristen, wer haftet dann? Hm?
 
Es geht um 270€. Anscheinend besucht sie hier in der Nähe bei mir Verwandte darum holt sie es ab.

In meinen Augen ist jetzt erstmal alles i.o. mit Namen im Verwendungszweck, Überweisung, persönliche Abholung, perso der Frau mit zeugen also meiner Frau.
 
.one spielt wohl auf Vorgemerkte bzw. gebuchte Umsätze an.
Man sollte natürlich sicher stellen, dass die Überweisung korrekt gebucht wurde bevor man das Gerät herausrückt.
 
.one schrieb:
Darum holt man sich die Bestätigung seiner Bank. Wenn die da ist, was glaubt ihr Google-Juristen, wer haftet dann? Hm?
Was soll die Bank bestätigen? Die können nur den Eingang bzw. das Verbuchen bestätigen. Wenn das der gutgläubige Dritte überwiesen hat, der scheinbar beim Betrüger was gekauft hat, dann holt sich der Überweisende das Geld beim TE über das erwähnte Gericht. So funktioniert meines Wissens Dreiecksbetrug.

Aber gut, hier scheint für den TE ja alles gut zu gehen. Wobei ich mich als Handelspartner schon wundern würden.
Ok, machen wir. Bitte überweise.
Nein, stopp, doch nicht. Habe privat verkauft.
Ok, machen wir doch wenn die Frau abholt.
Nicht falsch verstehen, der TE hat alles richtig gemacht und war vorsichtig, aber als Handelspartner würde ich mich schon wundern.

florian. schrieb:
Man sollte natürlich sicher stellen, dass die Überweisung korrekt gebucht wurde bevor man das Gerät herausrückt.
Gibt es eingehende vorgemerkte Umsätze? Ich kenn das nur bei ausgehenden bei der DiBa oder Sparkasse. Eingehende hab ich, als Kunde, noch nie gesehen. Für die Mitarbeiter mag das evtl. anders sein.
 
FrankenDoM schrieb:
Aber gut, hier scheint für den TE ja alles gut zu gehen. Wobei ich mich als Handelspartner schon wundern würden.
Ok, machen wir. Bitte überweise.
Nein, stopp, doch nicht. Habe privat verkauft.
Ok, machen wir doch wenn die Frau abholt.
Nicht falsch verstehen, der TE hat alles richtig gemacht und war vorsichtig, aber als Handelspartner würde ich mich schon wundern.
Lieber so als Opfer eines Betrügers zu werden. Da ist mir die wunderei des Handelspartners relativ egal. Aber ging alles gut Gerät wurde heute abgeholt und Name auf ihrem perso war der selbe wie in der Überweisung. Trotzdem lieber immer einmal zu oft skeptisch sein. Aber hier sieht man das Geschichten die abenteuerlich klingen der Wahrheit entsprechen können. Wird aber wohl nur ein kleiner Prozentsatz sein

Cheers
 
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@Livxe von welchem konto wurde denn überwiesen? Von einem deutschen?
Ich frage mich: warum zahlt es die bekannte von diesem typ nicht direkt bei Abholung?
 
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