Externe Festplatte ohne Netzeil Anschlussreihenfolge

Kayos

Cadet 2nd Year
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Jan. 2013
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Hallo,

hab seit kurzem eine externe Festplatte und meine Frage ist nun wie man die externe Festplatte richtig anschließt.
Die Festplatte wird über USB mit Strom versorgt.

Ist es wichtig das man das USB Kabel erst an die Stromquelle also z.B. PC anschließt und dann erst an die Festplatte, damit sich vielleicht erst mal genügend Strom im Kabel für den Anlauf befindet oder ist das egal? Sprich kann ich das USB-Kabel ständig an der Festplatte lassen und einfach immer nur den USB-Port anschließen und entfernen?

Wie ist es mit dem entfernen, muss das Kabel zuerst von der Stromquelle entfernt werden, damit der restliche Strom aus dem Kabel noch in die Platte fließt und diese sich ordentlich abschalten kann oder ist dies hier vielleicht auch egal?

Freue mich auf eure Antworten und wäre für jede dankbar (:
 
Damit Du die Platte möglichst nicht im Anlauf oder Betrieb bewegst, solltest Du erst das Kabel mit der Festplatte und dann mit dem Rechner verbinden.
Beim Abstecken umgekehrt.
 
Ok, unter oben genanntem Aspekt ist es so sjnnvoller. An sich, wenn man dicher ist, dass man die Festplatte nicht beim ausstecken bewegt, spielt es keine rolle.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Bewegungen mit geringen Beschleunigungen machen den Platten nichts, so empfindlich sind die auch im Betrieb nicht. Andernfalls wären jahrelang Notebookfestplatten ständig nur ausgefallen...

Fallen lassen sollte man Festplatten (gerade im Betrieb) sicher nicht, auf einer laufenden Waschmaschine festkleben genau so wenig, aber die Platte mal einen Meter zu verschieben ist nichts, wobei man Bedenken haben muss.

Zu der "Strom-im-Kabel-Theorie": So funktioniert das nicht. Im Rahmen des Relevanten spielt es überhaupt keine Rolle, ob das Kabel zuerst am Computer oder zuerst an der Festplatte ist. Ist aber einer der Anschlüsse wackelig, würde ich es erst da anschließen, dann läuft die Festplatte nicht an und geht mittendrin versehentlich kurz wieder aus, weil der Stecker noch nicht ganz drin ist.
 
Ob es sinnvoll ist erst das Kabel an den PC und dann die Platte ans Kabel zu stecken, hängt davon ab ob ein Y-Kabel verwendet wird, also eines welche den Strom von einem zweiten Port abnimmt. Dann auch noch, ob dieses wirklich nötig ist, denn einige Boards liefern ja auch freiwillig weit mehr als die 500mA (UBS2) bzw. 900mA (USB3) die die Norm vorsieht. Moderne 2.5" HDDs kommen teils schon mit 750mA, 900mA oder etwa über 1A zum Anlaufen aus, je nach Modell und Drehzahl. Da reicht meist ein USB3 Anschluss aus, bei USB2 muss das Board dagegen schon großzügig sein.
 
miac schrieb:
Damit Du die Platte möglichst nicht im Anlauf oder Betrieb bewegst, solltest Du erst das Kabel mit der Festplatte und dann mit dem Rechner verbinden.
Beim Abstecken umgekehrt.
Derartige Gedanken habe ich mir auch schon gemacht, aber wie AP Nova schon sagte sollte das nicht so schlimm sein solange man die Platte nicht wie ein Wilder um sich wirft.

AP Nova schrieb:
Fallen lassen sollte man Festplatten (gerade im Betrieb) sicher nicht, auf einer laufenden Waschmaschine festkleben genau so wenig, aber die Platte mal einen Meter zu verschieben ist nichts, wobei man Bedenken haben muss.
Genauso ist es. Ein Kumpel von mir hatte auch mal vergessen sein Notebook auszuschalten und ist damit den halben Tag rumgelaufen.

AP Nova schrieb:
Zu der "Strom-im-Kabel-Theorie": So funktioniert das nicht. Im Rahmen des Relevanten spielt es überhaupt keine Rolle, ob das Kabel zuerst am Computer oder zuerst an der Festplatte ist.
Also steht im "2-Bilder-Benutzerhandbuch" wieder mal Schwachsinn... Da dort steht das man das Kabel erst an die Stromquelle (dort gezeigt Notebook) anschließen sollte und dann an die Festplatte, wie rum man diese aber schonend abschließt ist nicht beschrieben. Ich finde aber schon, dass dort irgendetwas dran ist, dass das Kabel zuerst an die Stromquelle angeschlossen werden soll, denn wenn das Kabel erst an der Platte ist und ich es dann an den PC anschließe leuchte die weiße LED an der Platte erst verdunkelt und anschließend direkt so hell wie sie immer leuchtet, als wenn sie vorher tatsächlich nicht genügend Strom hat zum Anlaufen.
Wie ist es also, wartet die Festplatte bis sie genügend Strom hat und läuft dann an oder läuft sie dann einfach nur langsamer an?

PS: Ist das nicht genauso wie mit dem Smartphone-Ladekbale, dort ist es doch auch egal ob zuerst das Kabel an die Steckdose gesteckt wird und dann an das Handy oder andersherum.

AP Nova schrieb:
Ist aber einer der Anschlüsse wackelig, würde ich es erst da anschließen, dann läuft die Festplatte nicht an und geht mittendrin versehentlich kurz wieder aus, weil der Stecker noch nicht ganz drin ist.
Noch ist keiner der Anschlüsse wackelig, sollte das aber mal der Fall seine werde ich es beachten.

Holt schrieb:
Ob es sinnvoll ist erst das Kabel an den PC und dann die Platte ans Kabel zu stecken, hängt davon ab ob ein Y-Kabel verwendet wird, also eines welche den Strom von einem zweiten Port abnimmt.
Dies ist nicht der Fall, es wird ein USB 3.0 Kabel verwendet, wobei ich aber nur USB 2.0 Anschlüsse zur Verfügung habe.

Holt schrieb:
Dann auch noch, ob dieses wirklich nötig ist, denn einige Boards liefern ja auch freiwillig weit mehr als die 500mA (UBS2) bzw. 900mA (USB3) die die Norm vorsieht.
Nötig wird es wohl nicht sein, da ich wie gesagt immer das mitgelieferte USB 3.0 Kabel verwende.

Holt schrieb:
Moderne 2.5" HDDs kommen teils schon mit 750mA, 900mA oder etwa über 1A zum Anlaufen aus, je nach Modell und Drehzahl. Da reicht meist ein USB3 Anschluss aus, bei USB2 muss das Board dagegen schon großzügig sein.
Da ich die Festplatte ja nur mit einem USB 2.0 Anschluss, jedoch USB 3.0 Kabel verwende scheint das Board und der Fernseher wohl genügend Strom für den Anlauf liefern zu können.

Danke, ihr habt mir bisher schon sehr weitergeholfen. Besonderen Dank an AP Nova seine Antwort.
Freue mich auf eure kommenden Antworten.
 
Ob es ein USB2 oder USB3 Kabel ist, spielt keine Rolle, es kommt auf den Port an, wie viel Strom der nach Norm liefern muss und dann eben auf den Rechner, wie viel der konkret an dem Port liefert. Wie gesagt sind da einige großzügig, andere weniger.
 
Kayos schrieb:
Derartige Gedanken habe ich mir auch schon gemacht, aber wie AP Nova schon sagte sollte das nicht so schlimm sein solange man die Platte nicht wie ein Wilder um sich wirft.

Die Köpfe sind während des Stromanschlusses doch sowieso noch geparkt. Aber dann legst Du die Platte ja wieder ab. Wenn Du das vorsichtig machst, passiert nichts. Aber die Gehäuse sind oft schmal, und so prallen harte Oberflächen aus geringer Distanz aufeinander. Das ist der kritische Moment.
 
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