Facharbeit "RTL-Mülldeponie des Fernsehens?". Hat wer Lust auf Gegenlesen?

TheEvilWorm

Ensign
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Hallo zusammen,

nächste Woche muss ich meine Facharbeit im Seminarfach abgeben. Mein Thema ist "RTL - Mülldeponie des Fernsehens?". Die Arbeit habe ich jetzt fertig, ich suche noch Menschen, die Lust haben, die Arbeit gegen zu lesen.

Es geht mir besondern um Stil und das richtige Zitieren. Ich sage gleich vorweg: Ich habe die Arbeit hunderprozentig selbst verfasst und alle Quellen, die ich benutzt habe, mindestens einmal in einer Fußnote erwähnt. An einigen Stellen habe ich die Fußnote bei weiteren Nutzungen der Quelle weggelassen, weil ich denke, das ist verständlich. Mich würde interessieren, ob die Arbeit auf euch schlüssig wirkt und keine missverständlichen Formulierungen auffallen.


Ich habe die Facharbeit als docx und doc Datei bei einem externen Anbieter hochgeladen, weil ich in diesem Forum kein docx hochladen darf. Wenn möglich, lest bitte die docx-Datei. Dort stimmt das Layout. In der doc Datei ist aufgrund dem Konvertieren das Layout ein wenig verrückt, Absätze und Fußnoten sitzen an der falschen Stelle. Der Text ist aber natürlich der gleiche.

Load.to
http://www.load.to/yTy6GjehmO/Facharbeit.doc
http://www.load.to/qqcX1BzSnx/Facharbeit.docx

File-Upload.net
http://www.file-upload.net/download-3286014/Facharbeit.doc.html
http://www.file-upload.net/download-3286015/Facharbeit.docx.html


Ich danke jedem, der sich die Zeit zum Lesen nimmt, im Voraus! :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei mir funktionieren beide Links normal. Ich habe beide Dateien noch bei einem anderen Anbieter hochgeladen, hoffentlich funktionieren die.
 
Seite 3
Wenn eine neue Staffel von „Ich bin ein Star – holt mich hier raus“ läuft, berichten nicht nur Printmedien wie „BILD“ täglich über neue Skandale der Teilnehmer und im Internet diskutieren tausende Zuschauer über das Gesehene.
Da ist irgendwas schief gelaufen. Es soll wohl heißen "...der Teilnehmer, auch im Internet diskutieren tausende Zuschauer über das Gesehene."

edit: Oder willst Du sagen dass neben der BILD auch noch andere Printmedien darüber berichten?
 
@Flurry
Nein, ich wollte nur sagen, dass das Fernsehen auch auf anderen Medien übergreift. Das heißt Printmedien und das Internet. Meinst du, durch das "und" sage ich, dass das Internet ein Printmedium ist? Dann änder ich das nach deinem Vorschlag.
 
Ne, hätte ja aber sein können dass Du sagen willst dass nicht nur Printmedien wie die BILD, sondern auch die Morgenpost oder so darüber berichtet.
Aber okay, Du meinst es so wie ich es anfänglich dachte, von daher würde ich meine Version nehmen. ;)
 
Habs jetzt nicht komplett gelesen aber was mir direkt aufgefallen ist, es fehlt ein Literaturverzeichnis am Ende (ganz wichtig) und so nebenbei, es ist zwar richtig, dass Deckblatt und Inhaltsverzeichnis keine Seitenzahl bekommen, die Seiten werden aber trotzdem mitgezählt. Die Einleitung geht also auf Seite drei los.
 
Also die Rechtsschreibfehler müssen wirklich nicht sein, werden doch selbst von Word angezeigt, z.B. Fernsehanalse, Sprichtwort,Authoritätspersonen

Die Quellenanabgaben fehlen auf Seite 3 komplett, bei Abbildung 1 auch (z.B. "Quelle: eigene Abbildung" falls selber erstellt). Literaturverzeichnis war bei mir auch Pflicht.

Dann stimmen halt ein paar Fakten nicht, das Dschungelcamp wird z.B. nicht von RTL selber produziert, sondern in Auftrag gegeben.
Ok, über ein paar Sachen könnte man streiten, ob die in der Prime Time gesendeten Formate die Höhepunkte des Tages darstellen (Subjektive Meinung) ist auch fraglich, auf jeden Fall ist es die "wichtigste Zeit" wo die größten Einschaltquoten erzielt werden ...

Ok, nach einer inhaltlichen Analyse ist eh nicht gefragt, auf jeden Fall hätte ich so ein Thema auch gerne als Facharbeit gehabt (da hätte ich soviel zu schreiben könne, da bräuchte ich nicht mal die RTL-History als langweiligen Lückenfüller), da war in Physik leider weniger Freiraum möglich ^^
 
es fehlt ein Literaturverzeichnis am Ende

Das Quellenverzeichnis findet sich im Anhang, das ist ein weiteres Dokument. Keine Sorge, sowas habe ich natürlich ;)

es ist zwar richtig, dass Deckblatt und Inhaltsverzeichnis keine Seitenzahl bekommen, die Seiten werden aber trotzdem mitgezählt. Die Einleitung geht also auf Seite drei los.
Danke für den Hinweis! Ändere ich dementsprechend.

Also die Rechtsschreibfehler müssen wirklich nicht sein, werden doch selbst von Word angezeigt, z.B. Fernsehanalse, Sprichtwort,Authoritätspersonen
Das stimmt. Ich habe diese und noch einige weitere Fehler kurz nach dem Hochladen bemerkt und korrigiert, aber die verbesserte Version nicht mehr hochgeladen :/

Dann stimmen halt ein paar Fakten nicht, das Dschungelcamp wird z.B. nicht von RTL selber produziert, sondern in Auftrag gegeben.
Vielen Dank, das kann ich dann natürlich nicht schreiben. Ich lösche das "Produzent".

Ok, nach einer inhaltlichen Analyse ist eh nicht gefragt, auf jeden Fall hätte ich so ein Thema auch gerne als Facharbeit gehabt (da hätte ich soviel zu schreiben könne, da bräuchte ich nicht mal die RTL-History als langweiligen Lückenfüller), da war in Physik leider weniger Freiraum möglich ^^
Die Geschichte schafft zwar Seiten, aber ich hab mir das nicht als Lückenfüller ausgedacht. Ich muss nach Aussage meiner Lehrerin etwas zur Geschichte schreiben, also habe ich das gemacht!


Die Quellenanabgaben fehlen auf Seite 3 komplett, bei Abbildung 1 auch (z.B. "Quelle: eigene Abbildung" falls selber erstellt).
Die Quellen auf Seite 3 sind die selben wie auf Seite 2. Ich habe das bei der letzten Fußnote auf S. 2 geschrieben (Folgende Daten...)
Die Anteile der Genres habe ich selber errechnet und die Abbildung selber erstellt. Soll ich das in Klammern hinzufügen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kann nur von meinem Lehrer berichten, der auf jeder Seite ausnahmslos die Quellenangaben haben wollte (auch wenn die Selben wie auf Seite zuvor), und auch bei jeder Abbildung, selbst wenn selber erstellt.

Aber wie du ja schon zur RTL-History geschrieben hast, der Lehrer hat halt immer ein Wort mitzureden, deswegen ist es sicher von Lehrer zu Lehrer unterschiedlich. ;)
 
Wenn du Lust hast, ich denke die Zeit bis zur Abgabe reicht ohnehin nicht mehr, kannst du dich auch mal in Latex einarbeiten (Lyx ist da empfehlenswert).

Damit ist das Quellensetzen viel einfacher, da du Reihenfolge und Nummerierung ändern kannst und alles automatisch umgeändert wird.

Beim Zitieren würde ich eine Angabe, z. B. "[1]" usw. einfach als Quellenverweis hinter die Info schreiben, oder in die Bildunterschrift und dann am Ende der Arbeit im Literaturverzeichnis sämtliche Quellen auflisten. Damit wird es auch nicht zum Problem, wenn du das Bedürfnis hast mehrmals auf die gleiche Quelle zu verweisen und das dann immer am Seitenende die komplette Quelle stehen muss.

Ich sag jetzt nicht dass du die Methode verwenden musst, so wie du es machst ist sicher auch genug, aber falls du dich noch weiter mit dem Thema auseinandersetzen willst, kannst du dir das Programm ja mal angucken.
 
Latex ist ein gutes Programm, aber gerade für Neulinge sehr komplex.
Ich nutze im Studium selbst OpenOffice, während die Mehrheit bereits Latex verwendet.
OpenOffice oder eben Wort sind etwas umständlicher, aber nun gut, völlig okay.

Aber Du hast schon recht, Latex ist ein feines Programm, Lyx hingegen ist dann doch eher Word mit anderem Namen.
Ergänzung ()

Ich habe Deine Arbeit nun gelesen und werde kurz anführen, was mir auffiel.
1. Vielen Dank für Deine eloquente Ausdrucksweise. Heutzutage muss man allzu oft rhetorischen Mist lesen, dem die Syntax kaum noch anzumerken ist. Für einen Schüler des elften Jahrgangs wirklich sehr schön.
2. Nichtsdestotrotz finden sich einige Rechtschreibfehler, die allerdings den Anschein von Flüchtigkeitsfehlern haben, bitte korrigiere diese.
3. Ich weiß nicht, ob ihr eine Begrenzung der Seitenzahl habt. Falls ja, so verstehe ich Deine Gliederung zumindest teilweise. Falls nicht, dann nicht ;)
Du gehst auf Doku-Soaps (Eigentlich Scripted-Reality) und Nachrichten ein. Sehr schön, aber das ist natürlich keine repräsentative Darstellung des Programms. Gerade weil Du vorher noch aufzeigst, wie sich das Programm des Senders zusammensetzt.
Der Abschnitt der kritischen Einschätzung der Doku-Soaps gefällt mir besonders, sehr schön geschrieben. Nicht zu oberflächlich und doch verständlich.
Der folgende Teil über die Nachrichtensendungen ist hingegen etwas oberflächlich, gerade am Ende fehlt mir die Konsequenz Deiner Gedanken, aber seis drum, dennoch nicht schlecht.
Zurück zum eben Angerissenen: Falls Du noch Kapazitäten zur Verfügung hast, solltest Du noch intensiver auf das Programm des Senders eingehen. Der Punkt "Kritische Einschätzung" ist der wichtigste Punkt Deiner Arbeit, daher darf er nicht zu kurz geraten.
Aber wie gesagt, falls ihr ein Limit habt, sind Dir die Hände gebunden.
4. Das Fazit ist wieder recht nett formuliert, spiegelt kritische Gedanken wider und ist nicht bloß stumpfe Reproduktion respektive Repetition des bereits Gesagten.
5. Mir fehlen eindeutige Quellenangaben. Ich dachte beim Lesen mehrfach:"Woher hat er das?" Diese Fragen blieben leider unbeantwortet.


Nunja, das fiel mir auf die Schnelle ein bzw. auf.
 
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Danke für eure netten Kommentare und auch die konstruktive Kritik!

Die Begrenzung der Seiten liegt bei genau 10 Seiten und keine einzige mehr, daher habe ich den mir zur Verfügung stehenden Platz bereit ausgenutzt.
Anscheinend war es offensichtlich, was ich beim Schreiben von Kapitel 5 dachte. Hauptsächlich sollte die Arbeit Kritik an RTL äußern, weshalb ich ausführlich auf die Dokusoaps eingegangen bin. Trotzdem muss ich ja auch eine Sendung loben. Für diesen Teil habe ich mir RTL Aktuell ausgesucht.
Deswegen wundert es mich nicht, wenn bei dem Abschnitt über RTL Aktuell die Leidenschaft des Abschnitts über Dokusoaps fehlt ;)

Zu deinem 5. Punkt: Danke für den Hinweis, genau sowas wollte ich hören! Kannst du mir bitte ein paar Stellen sagen, an denen dir das deutlich ins Auge sprang?
 
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Als Literaturverwaltung kann man auch Citavi nutzen. Gibt ne kostenlose, allerdings begrenzte Demoversion davon und ist intuitiv bedienbar. Für zukünftige (größere) Projekte wäre das eine Überlegung wert.
 
Hab mir die Einleitung und das Fazit durchgelesen. Ich finds zu wertend, auch wenn Du versuchst "Müll" zu relativieren in der Einleitung ist der Begriff doch arg negativ assoziert. Außerdem stellst du in der Einleitung massig Thesen auf ohne sie zu belegen
"Obwohl das Internet in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen hat und im Zeitalter der internetfähigen Handys so allgegenwärtig wie nie ist, ist das Medium Fernsehen nicht in Vergessenheit geraten. " Belegen, aber generell auch ne banale Aussage.
"Fernsehen ist nach wie vor eine beliebte Beschäftigung in allen Altersklassen. " Ebenso banal und unbelegt
". Daher lässt sich das Facharbeitsthema „RTL – Mülldeponie des Fernsehens?“ gut mit dem Oberthema „Menschen im Alltag“ vereinen. " Für deine Lehrerin vll verständlich, für den normalen Leser nicht zu verstehen.
"Fernsehen ist in Deutschland heutzutage Teil des Alltags vieler Menschen, das Medium ist omnipräsent." Wurde bereits gesagt.
"Die Analogie zu „Müll“ birgt dabei eine mehrschichtige Deutungsmöglichkeit, denn auch Müll hat heutzutage noch einen materiellen Wert. " Nein, Müll ist eindeutig negativ assoziert im Sprachgebrauch.
Wenn ich deine Arbeit als "Müll" bewerte, wirst du kaum auf die Idee kommen dass sie einen Wert hat.

Was mir noch aufgefallen ist: Hast du das Diagramm (Abb1) selbst gemacht? Wenn nicht Quelle angeben.

Zum Fazit:
"Es wird nur das gezeigt, was Quoten und damit unmittelbar Geld einbringt. An diesem Punkt erhält der Zuschauer seinen Platz im Modell: Quoten erhalten nur Formate, die beim Großteil der Zielgruppe beliebt sind."
"Quoten erhalten nur Formate, die" - JEDES Format erhält eine Quote, nur ob die hoch ist ist die Frage. Außerdem interessiert RTL ja eher die Werbeeinnahmen. Geringe Quote - Hohe Werbeeinnahme wäre vermutlich auch interessant.
"Am Beispiel der Dokusoaps wurde ein Format vorgestellt, welchem man aufgrund seiner Beschaffenheit das Prädikat „Müll“ verleihen kann. " ?? Find ich anmaßend.

". Es gibt jedoch auch positive Sendungen im Programm von RTL, die leider mit viel geringerer Frequenz ausgestrahlt werden. An besonderen Tagen werden qualitativ hochwertige Hollywood-Produktionen gezeigt, die den Sender viel Geld gekostet haben – dieses aber natürlich wieder einbringen. "
Hier stellst du implizit die Hollywood Produktionen als Gegenstück zu dem "Müll" dar. Ich seh da logisch nicht so ganz den qualitativen Unterschied, beides dienen rein der Unterhaltung. Keinerlei Informationscharakter, weder bei Hollywood noch bei Dokusoap.
"Natürlich besitzt „RTL Aktuell“ nicht die Seriosität der „Tagesschau“, doch dies ist auch nicht das Ziel. Ein alternatives Konzept ist nicht gleichzusetzen mit einem schlechten Konzept."
Jetzt gehst du auf Nachrichten, also auf Informationen über. Die Aussage dass RTL Aktuell nicht so seriös ist wie die Tagesschau würde ich auch entweder belegen oder rausnehmen. Die Tagesschau ist einfach wesentlich sachlicher, aber auch das müsstest du irgendwie belegen (obwohl ich kein RTL Aktuell kenne).
Das wort "gucken" würde ich auch ersetzen. Und man kann auch nicht sagen dass "Schubladendenken funktioniert"
Dann zu deinem Sprichwort
http://www.google.de/search?sourcei...+einen+Müll+ist,+ist+für+den+anderen+nützlich
Das Sprichtwort ist nun nicht allzu bekannt.
Die restlichen beiden Sätze sind ein bisschen unklar, du ziehst kein klares Fazit (außer jeder solls so machen wie er es für richtig hält) und ich würde "höchste Instanz" rausnehmen. Willst du diese höchste Instanz sein? Dein Aufsatz geht über "Müll" im TV und wenn du dann über höchste Instanz die darüber nicht zu urteilen hat schreibst, aber zugleich selbst nicht urteilst, könnte man denken dass du die höchste Instanz sein willst.
 
Die Sätze, die du als banal und unbelegt beschreibst, hatte ich zuerst durch Internetquellen belegt. Dann meinte unsere Lehrerin allerdings, dass solche allgemeinen und bekannten Fakten nicht belegt werden müssen, das würde eher lächerlich wirken. Auch die Idee, in Müll noch etwas positives zu suchen, kam nicht von mir, sondern von meiner Lehrerin, die die Arbeit bewerten wird. Daher habe ich die Idee mit eingebracht.

Die Abbildung sowie die Zahlen, die sie zeigt, habe ich selber errechnet / erstellt.

Danke für den Hinweis auf Sinnfehler mit der Quote. Das ändere ich.

"Am Beispiel der Dokusoaps wurde ein Format vorgestellt, welchem man aufgrund seiner Beschaffenheit das Prädikat „Müll“ verleihen kann. " ?? Find ich anmaßend.
Naja, die Hälfte der Facharbeit ist ja eher beschreibend als wertend, daher bin ich der Meinung, dass zum Ende noch eine Wertung stattfinden sollte. Was findest du daran anmaßend? Natürlich sollen sowohl Dokusoaps als auch Spielfilme primär unterhalten. Den prägnanten Punkt bei den Dokusoaps habe ich in Kapitel 5 erläutert: Die Gefahr, dass Vorurteile gefestigt werden.

Zum Sprichwort: Der Wortlaut ist so nicht bekannt, das stimmt. Ich meinte eher den Sinn, der dahinter steckt. Jeder hat eine andere Definition von Müll, für den einen ist ein alter Teppich Müll, für den anderen stecken darin viele Erinnerungen und evtl. ein materieller Wert.

Die höchste Instanz möchte ich auf keinen Fall sein! Ich stelle ja sogar fest, dass es niemanden gibt, der ein gültiges Urteil fällen kann.
 
Ich möchte zwar keinen Streit beginnen, aber ich kann Dir nicht wirklich zustimmen. Ob Dich das interessiert, obliegt natürlich Dir, aber ich erwähnte es trotzdem gerne.
Ein Fazit kann nie wertend genug sein! Des Weiteren finde ich die Einleitung nicht wertend. Die Dinge, die er anspricht sind (wie du richtig bemerkt hast) banal, daher nicht zu belegen und nicht wertend, aber trotzdem wichtig!
Ferner liegst Du absolut richtig, wenn Du anmerkst, das der Begriff "Müll" mit negativen Assoziationen belegt ist, aber wenn das nunmal das Thema seiner Arbeit ist, sollte er den Begriff auch konsequent verwenden.
Außerdem hat er recht, wenn er Müll einen materiellen Wert zuschreibt. Ob ein "externer" Leser das nun bemerkt oder nicht, der Autor hat recht.

Den Punkt mit der Graphik (bewusst mit "ph";)) finde ich gut, hatte ich vergessen anzusprechen.

Nun, Du findest es anmaßend, dass er die Doku-Soaps des Senders mit dem Prädikat "Müll" belegt?
Nungut, das ist natürlich Dein gutes Recht, aber "letzter Dreck", "Abschaum niederster Güte" und "nicht existenzberechtigt" fände ich persönlich passender. Da er derlei Begrifflichkeiten in einer "wissenschaftlichen" Arbeit nicht verwenden kann, finde ich "Müll" noch am naheliegendsten. Gerade, da dies das Thema der Arbeit ist.

Als nächstes kritisierst Du seine Aussage zu Hollywood-Produktionen. Durchaus richtig (hatte ich vergessen), aber die Substanz Deiner Kritik kann ich nicht nachvollziehen. Natürlich sind Hollywood-Produktionen in der Arbeit fehl am Platz, aber zu behaupten, dass Doku-Soaps und Hollywood-Filme äquivalent (etwas überspitzt ausgedrückt), ist doch wirklich - entschuldige - Unfug. Wenn Du Gründe möchtest, teile mir dies mit.
Den Punkt bezüglich der Tagesschau finde ich gut, hatte ich ebenfalls übersehen.
Abschließend möchte ich noch bemerken, dass Deine letzte Aussage meiner Meinung nach Geschmackssache ist. Das mit der höchsten Instanz ist in der Arbeit ambivalent formuliert.
Ich persönlich mag sowas, wie es die zuständige Lehrerin sieht, weiß ich natürlich nicht.

Wie gesagt, ich wollte dies nur anmerken, damit der Autor zumindest zwei Meinungen vorliegen hat, welcher er eher zustimmt, obliegt - wie gesagt - ihm.
 
Die Frage die du dir Stellen musst ist wieso ist dein Thema überhaupt "Mülldeponie des deutschen Fernsehns" Ich weiß, es ist nur für die Schule aber alleine der Titel ist irgendwo auf Stammtischniveau. Wenn das ganze eine "Facharbeit" sein soll sollte der Titel doch einigermaßen seriös sein. Alleine das Wort "Mülldeponie" ist hier deplatziert.
An der Stelle ganz klar die Frage: WAS willst du Aussagen? Was willst du mit dem Thema, deinem Titel und deiner Arbeit sagen?
Auf ne Mülldeponie kommt das, was niemand mehr haben will. Will Pro7 oder Sat1 nun wirklich nicht quotenträchtige Sendungen über die niemand redet oder wollen sies vielleicht doch und beneiden RTL darum, mit wenig Geld (? kA obs so ist) gewinnträchtige Sendungen produziert zu haben über die jeder redet. Da stellt sich echt für mich die Frage, was dein Titel überhaupt aussagen will. Was kritisierst du an den Sendungen genau? Wenn da nur die Vorurteile sind die dich stören, dann nehm das in dein Thema und deine Einleitung mit auf.
Auch stellt sich die Frage was banale Aussagen in der Einleitung überhaupt sollen. Von Interesse wäre z.b. eine Aussage wie "im Durchschnitt schaut jeder Deutscher am Tag 4 Stunden Fernsehen. Somit ist das Fernsehen trotz verstärkter Unterhaltungskonkurrenz (komisches Wort, egal) durch internetfähige Handys immer noch das meist genutzte Medium zur Unterhaltung." Das halt belegen, sowas wäre ne nette Aussage. Davon mal abgesehen ist die Frage, inwieweit internetfähige Handys und Fernsehen überhaupt in Konkurrenz stehen (bei mir z.b. garnicht), aber das kann ich nicht beurteilen.
Ich weiß, dass du nicht von höchster Instanz sprichst aber der Gedanke liegt trotzdem nahe. Daher würde ich so riskante Formulierungen garnicht erst bringen.
Und zum Thema Hollywood. Selbst wenn man das Arugment bzgl. Vorurteilen rausnimmt, bleibt doch immer noch das gleiche Ziel - die Unterhaltung (im Gegensatz zu anderen Sendungen die, zumindestens partiell, als Informationsquelle dienen). Es dient somit nicht als Kontrast zu Soaps. Du schreibst ja selbst dass du meine Aussage richtig findest aber sie nicht nachvollziehen kannst(?).
 
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