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Familieninterne Rufhilfe

nuxdail

Lt. Junior Grade
Registriert
März 2006
Beiträge
307
Hallo,

gibt es soetwas wie eine familieninterne Rufhilfe? Mein Vater hat manchmal Probleme mit dem Aufstehen (Parkinson), das Handy lässt er meist irgendwo liegen und meine Mutter schwirrt immer im Haus herum und hört ihn dann nicht. Eine Rufhilfe einer Organisation ist für soetwas nicht zielführend, häufig braucht er einfach nur eine Hand zum Abstützen.

Gibt es vielleicht ein Armband welches ich im Wlan (auswärts sind sie dann gemeinsam unterwegs) einbinden könnte, dazu eine Empfangsapp mit Alarm auf dem Handy meiner Mutter/von mir.

Sowas in die Richtung muss es doch geben schätze ich, der Bedarf wäre ja sicher da.
 
Wäre ein gehackter Dash Button eine Option?
 
Es gibt diverse Möglichkeiten dies mit Funkklingeln / Funkarmbändern zu regeln.

Auf die schnelle habe ich auch dieses gefunden.

Aber ohne Kosten auszugeben: wäre es nicht die einfachste Möglichkeit dem Vater zu sagen "Handy ist immer pflicht!" ?
 
Huhu und guten Morgen.
Wir haben uns damals (so ziemlich genau aus den selben Gründen wie Du) dieses Notruf System geholt -> https://www.amazon.de/gp/product/B0...B00MJW9KA8&linkCode=as2&tag=seniorennotruf-21

Man muss eine SIM Karte in das Alarm System einlegen und kann dann mehrere Nummern (3 Waren es glaub) hinterlegen die wenn man den Notruf Button drückt (Uhr oder Halsband)
angerufen werden (wenn die erste hinterlegte Person den Notruf nicht bestätigt wird automatisch die nächste Person in der Liste angerufen).

Wenn man die Version mit externem Lautsprecher wählt kann man sogar über diesen zuhören was gerade passiert oder darüber sprechen.

MfG
 
Sofern das "Handy" ein Smartphone ist vielleicht eine Smartwatch?
Die ist immer am Mann (oder wird, wenn man im Bett ist auf dem Nachttisch geladen, ist also auch dann greifbar) und wirkt nicht gebastelt oder nach Seniorennotruf.
Darüber kann man in der Regel mit wenigen notwendigen Schritten eigene oder teils auch vorgefertigte Nachrichten abschicken und die würden dann per SMS oder iMessage bei deiner Mutter ankommen.
Eine Apple Watch beispielsweise verbindet sich normalerweise per Bluetooth mit einem iPhone, sofern das iPhone außerhalb der Bluetooth-Reichweite liegt verwendet sie WLAN, sollte also in einer Wohnung nahezu immer verbunden sein. Dort geht man zur App-Auswahl, wählt die "Nachrichten"-App aus, wählt den Kontakt deiner Mutter (wahrscheinlich die aktuellste Konversation) und tippt dann beispielsweise auf "Nachricht diktieren" oder kann vorgefertigte bzw. sogar selbstgeschriebene (mit dem Finger auf das Display schreiben) Nachrichten abschicken.
Die älteren Modelle sind mittlerweile nicht teurer als die teils hier genannten professionelleren Hausalarmsysteme und wenn man mehrmals die Seitentaste betätigt kann man auch noch einen echten Notruf auslösen.

In dem Rahmen würde es sich übrigens auch anbieten deiner Mutter vielleicht irgend ein Smartband zu besorgen, welches Benachrichtigungen (sofern sie ein Smartphone hat) an ihrem Handgelenk entweder anzeigen können oder wenigstens benachrichtigen, dass etwas eingegangen ist. Denn vielleicht hat sie ihr Telefon auch nicht immer in der Nähe oder hört es nicht.
 
Als die Welt noch analog war, hatte meine Oma für solche Zwecke eine Tisch- bzw. Handglocke. Die Reichweite ist zwar begrenzt, funktioniert aber auch ohne Strom.
 
Und früher gab es Pferdekutschen. Und Kuhglocken.
Probleme von, besser im, Jetzt möge man mit Mitteln von jetzt lösen. Sonst kann man das Kartoffelschälmesser auch gegen einen scharfen Faustkeil austauschen.

Ich habe die Aufgabe nicht 100% verstanden, lese sie also so:
1. Vater kann irgendwo im Haus (Graten?!) in die Lage geraten Hilfe rufen zu müssen.
2. dieser Hilferuf muss auch bedienbar sein.
Einen Knopf zu drücken mag dort genügen(*), eine Glocke zu läuten evtl nicht. Funktürklingeln hätten für mich den Makel u.U. mehrere Knöpfe zu haben, aber nur eine zentrale Läutestelle. SmartWatches o.ä. hat man bei sich, wo immer man ist.

CN8

(*) mein Vater hat(te) ALS. Er konnte nicht mehr artikulieren und war schon so schwach mit den Musklen, dass er die normale Klingel am Krankenbett im Krankenhaus nicht drücken konnte (einen gewissen Widerstand müssen die durchaus haben). Daher habe ich hier gewisse Vorstellungen.
 
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