Festplatte deaktivieren bei ausgeschaltetem Schreibcache

Phoenixz

Lieutenant
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Hallo,

ich habe eine kurze Frage bzw. suche nur eine Bestätigung für meine (ziemlich sichere) Vermutung:
Wenn der Schreibcache einer Festplatte deaktiviert ist (Geräte-Manager->Festplatte->Eigenschaften->Richtlinien->Schreibcache auf dem Gerät aktivieren (hier den Haken rausnehmen)) kann ich doch die Festplatte, wenn gerade kein Zugriff auf dieser stattfindet (im Geräte-Manager) deaktivieren ohne das ich mit einem Datenverlust oder Hardwareschaden rechnen muss?

Bevor hier gleich einige Fragen was macht der den: Ich führe z.Z. regelmäßige Backups durch und aus Sicherheitsgründen will ich, dass nur innerhalb des Backupzeitraums ein Zugriff auf die Festplatte möglich ist. Daher habe ich vor die Festplatte im Gerätemanager außerhalb des Backupzeitraums zu deaktivieren (natürlich automatisiert mit devcon).

Spricht hier irgendetwas dagegen?

Danke,
Daniel
 
Wenn du die Platte nicht auswerfen kannst (wie USB Stick), kannst du auch einfach in der Datenträgerverwaltung die HDD abmelden. Dann musst den Schreibcache nicht deaktivieren etc.
 
Windows synct vorm umount. Sata platten zieht ja niemand mal eben so während nem Schreibvorgang ab, da brauchts keinen "Sicher entfernen" button ;)
Im klickbunt GeräteManager jammert windows aber erstmal dass es rebooten will wenn man die Festplatte deaktiviert während irgendwas mit ihr interagiert (reicht auch geöffnet im Explorer). Über devcon hab ichs noch nicht gemacht, da würde ich empfehlen einfach testen vorher, vermute aber dass das ebenso nicht gehen wird.
Die Platte ausm Dateisystem aushängen dürfte eher sein was du suchst, hat den gleichen Effekt.

Der Windows Cache für Festplatten ist in den Optionen nicht ganz richtig beschrieben blöderweise. Wenn man den deaktiviert und der Strom ausfällt kanns immer noch Datenverlust geben da die Festplatte selbst ja auch cache hat der zwischenspeichert (aktuell glaub ich 32 oder 64MB gängig). Das reicht durchaus um n ganzen Batzen Nutzdaten zu verheizen. Nur ist halt die Wahrscheinlichkeit dass was verlorengeht, wenn Windows dazu auch nochmal z.B. 200MB im RAM hat die dann auch weg sind, größer.

Lustige Anekdote: Mein Server daheim kriegt über G-Bit LAN große Dateien geschickt, kackt aber nach fünfzehn Sekunden ca ab. Ließ sich reproduzieren etc., aber Fehler nicht gefunden. Dann mal zufällig gekuckt: nach den gut 15 Sekunden war jedesmal der RAM randvoll. Windows hat im RAM die Dateien gecached und bei winserver2008 hat wohl niemand erwartet dass da n alter AMD mit 2gbyte RAM Dateien kriegt die ein vielfaches davon an Speicher brauchen. Caching ausgeschaltet, alles geht ;)
 

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